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Kurzbeschreibung: Der Ruf des Tukans begleitet Sie, ein Ameisenbär kreuzt Ihren Weg während Sie durch den Corcovado-Nationalpark wandern. Erleben Sie die ganze Bandbreite der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt in Costa Ricas artenreichen Wäldern. Vulkanbesteigungen im kühleren Hochland bieten spektakuläre Tiefblicke in türkise Kraterseen und blubbernde Schlammtümpel sowie weite Ausblicke bis zu den Küsten. Im feucht-warmen Tiefland hangeln sich Brüllaffen durch die Baumwipfel, ein Tapir durchwühlt den Strand vor der Lodge, Kolibris umschwirren die exotischen Blüten. Frühmorgens weckt Sie ein vielstimmiges Konzert der Urwaldvögel - und ein neuer Wandertag voller Entdeckungen wartet auf Sie!Höhepunkte: * Kleines Land - großartige Natur: zu Fuß durch die Nationalparks Costa Ricas * Zwischen Urwald und Meer: drei Tage Trekking im Corcovado-Nationalpark * Tageswanderungen im Rincón de la Vieja und Piedras Blancas-Nationalpark * Vulkane Irazú und Arenal: Kraterseen und Fumarolen * Tierische Begegnungen: Kapuzineraffen, Tapire, rote Aras und viele mehr * Badeverlängerung am pazifischen oder karibischen Meer möglich Detailprogramm: 1. Tag Anreise Nachts Flug mit Condor von Frankfurt nach San José. 2. Tag San José Ankunft am frühen Morgen in San José. Wir werden von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Nachdem wir etwas ausgeruht und uns frisch gemacht haben, erkunden wir die Hauptstadt von Costa Rica. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit im 19. Jhdt., damals war San José ein florierendes Zentrum des Kaffeeanbaus. Heute ist es eine quirlige lateinamerikanische Großstadt mit hektischem Verkehr, gemütlichen Parks und einigen schönen Stadthäusern aus dem 19. und 20. Jhdt. Besonders stolz sind die Ticos auf ihr Nationaltheater, es gilt als das schönste Gebäude der Stadt. Im Nationalmuseum bekommen wir einen guten Überblick über präkolumbianische Kunst, Kolonialzeit und die Entwicklung des Landes nach der Unabhängigkeit. Im Goldmuseum wartet eine außergewöhnliche Sammlung präkolumbianischer Goldarbeiten auf uns. Der Besuch des Mercado Central ist ein Muss - wir bummeln über den bunten Markt und verschaffen uns einen ersten Überblick über die unglaubliche Vielfalt an frischen Früchten und frischem Gemüse. Hotel [FMA] 3. Tag Vulkan Irazú-Nationalpark - El Copal Mit dem Bus fahren wir gleich nach dem Frühstück über Cartago hinauf zum Eingang des Nationalparks Vulkan Irazú. Rund 2.000 Höhenmeter trennen uns von unserem Ziel, das wir nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch mehrere Klima- und Vegetationszonen erreichen. Zuerst "begleiten" uns Gemüsefelder und dichte Wälder, dann Baumfarne und Bromelien, bis wir oberhalb von 3.300 m Höhe in die andine Region des Páramo kommen. Der Nationalpark rund um den Vulkan Irazú ist der älteste Costa Ricas. Der Vulkan ist mit seinen 3.432 m der höchste aktive Vulkan des Landes. Der "zitternde und donnernde Berg" war zuletzt 1994 aktiv und ist von großer Bedeutung für die Wasserversorgung des Landes, da viele große Flüsse hier oben entspringen. Nach einem Rundgang am Krater fahren wir über Pejibaye und El Humo weiter nach El Copal, wo wir in unserem ersten, typischen "Albergue de Turismo Rural Comunitario" übernachten. Da die Unterkunft nicht direkt mit dem Auto erreichbar ist, laufen wir die letzten 500 m von der Straße zur Herberge und tragen die für die Übernachtung benötigten Sachen selbst. In unserer rustikalen Lodge mitten im Wald am Rande des El Copal-Naturreservats lassen wir uns dann ein landestypisches Abendessen schmecken. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Lodge (Mehrbettzimmer, kein heißes Wasser, geteiltes Badezimmer) [FMA] 4. Tag El Copal - Orosi Noch vor dem Frühstück erkunden wir mit dem örtlichen Guide das El Copal-Naturreservat rund um die Lodge. Nach dem Frühstück folgen wir einem alten Pfad, der die Regenwälder des Tapanti-Nationalparks säumt, bis zum Dorf Purisil, in dem uns unser Bus erwartet. In dem kleinen Ort Orosi, mitten zwischen Kaffeeplantagen gelegen, machen wir eine Pause und besichtigen die im Kolonialstil erbaute Kirche aus dem 18. Jhdt. Unser Abendessen genießen wir in einer traumhaft gelegenen Lodge, von der man das fruchtbare Orosi-Tal weit überblicken kann. Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 400m; Lodge [FMA] 5. Tag Orosi - San Gerardo de Dota Nach dem Frühstück fahren wir zuerst in die ehemalige Hauptstadt Costa Ricas, nach Cartago. Hier besichtigen wir die prunkvolle Basilika “de Nuestra Senora de Los Angeles". Obwohl Cartago sowohl die Funktion als Hauptstadt als auch den Bischofssitz an San José abtreten musste, blieb die Stadt religiöses Zentrum des Landes. Auf unserer Weiterfahrt folgen wir einer Straße, die sich in vielen Kurven den Cerro de la Muerte-Pass hochschlängelt. Früher stellte dieser für so manchen Ochsenkarren auf dem Weg durchs Land ein unüberwindbares Hindernis dar. Heute wird der höchste Punkt der Panamericana in Zentralamerika wegen seiner schönen Aussicht oft auch Cerro de Buenavista genannt. Vom Pass aus folgen wir einem Pfad hinab ins Savegre-Tal hinunter. Wanderstöcke sind hier von Vorteil, da wir fast 1.300 Höhenmeter absteigen. Die Vegetation im märchenhaften Nebelwald oberhalb von San Gerardo de Dota ist besonders üppig. Der immerfeuchte Nebelwald zeigt sich hier in seiner vollen Pracht. Der Kampf um das seltene Sonnenlicht lässt viele Pflanzen unglaubliche "Kunststücke" vollführen. Über 300 Vogelarten sind hier heimisch, darunter auch der sagenumwobene Göttervogel der Maya, der farbenprächtige Quetzal. Gegen Abend erreichen wir unsere Unterkunft in San Gerardo de Dota (2.200 m). Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 2,5h; Abstieg: 1300m; Hotel [FMA] 6. Tag San Gerardo de Dota - Bahia Drake In dem riesigen Garten unserer Lodge leben viele Vögel - und da sich diese in den frühen Morgenstunden am besten beobachten lassen, sind wir auch heute schon vor dem Frühstück unterwegs. Es braucht manchmal etwas Geduld, bis man die gefiederten Freunde - vor allem den scheuen, smaragdfarbenen Quetzal - zu Gesicht oder vor die Linse bekommt. Mit dem Bus folgen wir unserer Route weiter über San Isidro bis nach Sierpe an der Pazifikküste. Wir können alles, was wir auf dem Trekking nicht brauchen, im Bus lassen. Das persönliche Gepäck (unsere Kleidung und private Ausrüstung) für die kommenden 4 Tage und 3 Nächte packen wir in einen 25 Liter-Beutel, der mit dem Boot zur Unterkunft gebracht wird. Sollte der Transport auf Grund des Wasserstandes nicht möglich sein, müssen wir das Gepäck von der ersten Unterkunft bis zur zweiten Unterkunft an einem Tag selbst tragen. Ein Boot bringt uns in etwas 45 Minuten durch die Mangroven des Rio Sierpe bis in die große Bucht von Bahia Drake. In einem festen Zeltcamp unter Palmen richten wir uns für die kommenden zwei Nächte ein und genießen den verbleibenden Nachmittag und Abend am Strand. Hinweis: Sollte das Zeltcamp ausgebucht sein, übernachten wir in Bungalows. Fahrzeit: 4h; Tent Camp oder Bungalows [FMA] 7. Tag Corcovado-Nationalpark / San Pedrillo Eine Bootsfahrt über das Meer bringt uns nach San Pedrillo zum Haupteingang des Corcovado-Nationalparks. Manchmal zeigen sich Delfine, und von Januar bis Mitte April, sowie im Juli und August sind Walbeobachtungen möglich. Auf den Pfaden, die an der Ranger Station beginnen und enden, erkunden wir den Urwald und hoffen darauf ein paar der Affen, Nasenbären, Faultiere, Papageien oder Leguane aufzuspüren, die hier zuhause sind. Wir haben Zeit zum Schwimmen und Schnorcheln. Nach ca. 5 Stunden, unterwegs per Boot und zu Fuß, kehren wir in unser Camp zurück. Hinweis: Sollte das Zeltcamp ausgebucht sein, übernachten wir in Bungalows. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Tent Camp oder Bungalows [FMA] 8. Tag La Sirena - La Leona Bereits am frühen Morgen steht unser Boot wieder bereit und fährt uns in 2 Stunden entlang der Küste des Nationalparks, vorbei an der San Pedrillo Ranger Station, bis zur La Sirena Ranger Station. Eine herrliche Wanderung durch den Corcovado-Nationalpark, zwischen Sandstrand und tropischem Küstenregenwald erwartet uns. Wir queren kleine Flüsse, je nach Stand der Gezeiten ist auch ein Bad im Pazifik möglich und mit etwas Glück können wir Meeresschildkröten beobachten. Der Corcovado-Nationalpark im Südwesten der Halbinsel Osa gilt als artenreichster Regenwald Mittelamerikas. Das 418 qkm umfassende Gebiet steht seit 1975 unter Schutz. Die hohe Niederschlagsmenge von 5.500 mm pro Jahr lässt einen faszinierenden, noch unberührten Berg-, Nebel- und Sumpfwald gedeihen, der fast die Hälfte des Parks bedeckt. Hier finden sich etwa 500 Baumarten - dies entspricht einem Viertel aller Baumarten Costa Ricas. Zudem wurden 140 Säugetierarten, 367 Vogelarten, 117 Arten von Amphibien- und Reptilien sowie 40 Süßwasserfischarten gezählt. Am Ende des erlebnisreichen Tages erreichen wir unser Zeltcamp in La Leona. Tukane und viele andere Vögel bevölkern die umliegenden Bäume und laden vor allem in der Dämmerung zu einem richtigen "Regenwaldkonzert" ein. Gehzeit: 6-7h; Tentcamp [FMA] 9. Tag La Leona - Esquinas Der Tag beginnt mit einer Wanderung am Strand entlang, je nach Wasserstand überqueren wir auch Flüsse. Auf der einen Seite rollt der Pazifik seine wuchtigen Wellen unaufhörlich an den Sandstrand und auf der anderen Seite beginnt das dichte Grün des Regenwaldes. Nach einer Stunde erreichen wir Carate - ein kleiner Ort bestehend aus einer Flugpiste, einer “Pulperia" (Tante-Emma-Laden) und ein paar Häusern. Wir werfen unsere Rucksäcke auf die Pick-ups - das örtliche öffentliche Transportmittel der Einheimischen - und nehmen auf den Bänken auf der Ladefläche Platz. Teils durch Dschungel, teils über Weideland und meist auf holpriger Piste erreichen wir die Stadt Puerto Jimenéz auf der Halbinsel Osa. Eine einstündige Bootsfahrt auf einem öffentlichen Boot bringt uns über den Golfo Dulce, die "fischreiche Bucht" nach Golfito. In Golfito wartet schon unser Bus mit dem übrigen Gepäck auf uns und wir fahren in den Esquinas Rainforest. In einer Lodge mitten im Regenwald quartieren wir uns hier für zwei Nächte ein. Hinweis: Sollte die Esquinas Lodge ausgebucht sein, übernachten wir in einer anderen Lodge nahe des Rio Claro und haben einen kurzen Transfer ins Esquinas Gebiet. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 4h; Lodge [FMA] 10. Tag Piedras Blancas-Nationalpark Das Regenwaldgebiet Esquinas grenzt direkt an den Piedras Blancas-Nationalpark und wird auch "Regenwald der Österreicher" genannt. Dieser Name ist eng mit dem Namen des bekannten Wiener Geigers Michael Schnitzler verknüpft, der 1991 ein von einem Verein getragenes Umweltschutzprojekt ins Leben rief. Versucht wird, den Esquinas Regenwald durch den Kauf von Grundstücken und die Einbringung der freigekauften Grundstücke in den bestehenden Nationalpark Piedras Blancas zu schützen. Möglich wurde der Kauf von Grundstücken durch die Unterstützung zahlreicher Spender aus Österreich. Die meisten Angestellten kommen aus dem nahe gelegenen Ort La Gamba (den wir auch besuchen werden) und eine wissenschaftliche Station ermöglicht es zahlreichen internationalen Studenten, den Regenwald zu erforschen. Das Entwicklungshilfeprojekt ist ein vorbildliches Beispiel von nachhaltigem Tourismus. Mit einem örtlichen Führer unternehmen wir eine Exkursion in den Nationalpark, der die größte Artenvielfalt von ganz Costa Rica aufweist. Ein Pfad führt zum Rio Bonito, wo wir uns erfrischen und schwimmen können. Der Nachmittag und Abend steht uns zur freien Verfügung am natürlichen Swimming-Pool oder auf den angelegten Wegen rund um die Lodge. Abends packen wir unseren Rucksack für die 2 Übernachtungen in Los Campesinos. Hinweis: Sollte die Esquinas Lodge ausgebucht sein, übernachten wir in einer anderen Lodge nahe des Rio Claro und haben einen kurzen Transfer ins Esquinas Gebiet. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Lodge [FMA] 11. Tag Los Campesinos Wir fahren in das Dorf El Silencio, das in den siebziger Jahren von "sin tierras" (Landlosen) gegründet wurde. Durch Palmöl-Plantagen wandern wir zum Savegre-Fluss, wo uns ein besonderes Abenteuer erwartet: Das "andarivel" - eine kleine, handbetriebene Seilbahn, mit der wir auf die andere Seite des Flusses gelangen. Wir schultern unseren Rucksack mit den Habseligkeiten, die wir für die kommenden 2 Übernachtungen benötigen und wandern aufwärts zur kleinen Gemeinde Quebrada Arroyo. Abendessen und Übernachtung in der sehr einfachen Albergue Los Campesinos, die Bauern als zusätzliche Einnahmequelle zu ihren Erträgen aus dem Vanilleanbau eingerichtet haben. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 3h; Einfache Lodge in Mehrbettzimmern/Stockbetten [FMA] 12. Tag Los Campesinos Heute wird ein gemütlicher Tag. Ein morgendlicher Spaziergang führt uns zu einen schönen Aussichtspunkt über das Naturreservat, ein Wasserfall in der Nähe der Lodge lädt zum faulenzen und einem Bad ein. Am Nachmittag besuchen wir Quebrada Arroyo, ein kleines Dorf, das früher sein Einkommen durch den Anbau von Vanille bestritten hat - der Weg führt über eine atemberaubende Hängebrücke. Später Rückkehr nach Los Campesinos. Gehzeit: 3-5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Einfache Lodge in Mehrbettzimmern/Stockbetten [FMA] 13. Tag Los Campesinos - Rincón de la Vieja Heute Morgen unternehmen wir eine weitere Wanderung mit einem lokalen Führer in dieser herrlichen Naturlandschaft. Später wandern wir dann nach Londres de Quepos. Hier treffen wir wieder auf unseren Bus und fahren in die Region Guanacaste. Unterwegs besuchen wir eine Puma-Station, in der wir 6 verschiedene Spezies von Wildkatzen sehen können. Weiter geht es nach Liberia und von dort auf einer unbefestigten Straße zum Rincón de la Vieja-Nationalpark. Wir übernachten die nächsten drei Tage in einer oder verschiedenen Lodges in Doppelzimmern am Rande oder im Nationalpark (je nach Verfügbarkeit). Die Einrichtung ist jeweils einfach und zweckmäßig. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 200m; Lodge [FMA] 14. Tag Rincón de la Vieja-Nationalpark Heute haben wir eine besonders schöne Wanderung vor uns: Wir durchqueren einen Teil des Rincón de la Vieja-Nationalparks. Dieser Park ist einer der vielseitigsten des Landes und bietet neben feuchtem Regenwald im Nordosten und Trockenwald im Süden vor allem auch spannende vulkanische Erscheinungen wie Fumarolen oder blubbernde Schlammtümpel. Wir betreten den Park beim Posten der alten "Casona Santa Maria" und wandern zuerst durch den "Bosque Encantado" (Zauberwald). Dann gehen wir durch die vulkanisch aktive Zone des Parks, vorbei an heißen Flüssen bis hin zu den eindrucksvollen Schlammtümpeln und Solfataren von Las Pailas. Unterwegs haben wir die Gelegenheit, in natürlichen Thermalquellen zu baden. Je nach Zimmerverfügbarkeit müssen wir heute vielleicht in eine andere Lodge umziehen. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Lodge [FMA] 15. Tag Rincón de la Vieja-Nationalpark Wenn das Wetter mitmacht, wollen wir heute zum Krater des Rincón de la Vieja (1.895 m) aufsteigen. Über ein freies Feld und durch den Wald benötigen wir etwa 1,5 Stunden für diesen ersten Aufstieg bis zur Waldgrenze. Von hier können wir die Bedingungen am Grat abschätzen. Windig ist es fast immer - bläst der Wind aber zu stark, können wir den Aufstieg nicht fortsetzen, denn der weitere Weg über den breiten Grat bis zum Kraterrand ist extrem windausgesetzt. Sind die Bedingungen gut, erreichen wir nach weiteren 1,5 Stunden den höchsten Punkt. Tief unter uns liegt ein kochender See, Ausdruck intensiver vulkanischer Tätigkeit. Bei klarem Wetter hat man von oben eine fantastische Aussicht über den Park bis hinunter zur Pazifikküste. Sollte die Gipfelbesteigung nicht möglich sein unternehmen wir eine alternative Wanderung durch einen Wald mit riesigen Bäumen. Der Weg führt uns zu schönen Wasserfällen und wer möchte, kann ein erfrischendes Bad nehmen. Unterwegs bieten sich viele Gelegenheiten zur Wildbeobachtung: Schmetterlinge, Affen, Faultiere, Papageien und viele andere Tiere sind hier zu sehen. Auch für seinen Pflanzenreichtum ist der Park bekannt: Costa Ricas Nationalblume, "Guaria Morada", eine Orchideenart, ist hier weit verbreitet. Wir kehren wieder zur Lodge zurück. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1200m; Lodge [FMA] 16. Tag Rincón - Arenal Standortwechsel: Wir fahren mit dem Bus nach Tilaran und weiter an den Arenal-See. Für zwei Nächte sind wir entweder in einer Lodge oder einem Hotel in La Fortuna, am Fuße des sehr aktiven Vulkans Arenal untergebracht. Sollte die Nacht klar sein, können wir in der Dunkelheit die vulkanische Aktivität besonders gut beobachten. Der Vulkan ist seit 1968 durchgehend aktiv. Hinweis: Sollte der Aufstieg zum Krater gestern nicht möglich gewesen sein, kann dies nach Absprache mit dem Reiseleiter heute wiederholt werden. In diesem Fall kommen wir sehr spät in der Nacht in La Fortuna an. Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 4h; Unterkunft in La Fortuna (Lodge oder Hotel) [FMA] 17. Tag Nationalpark El Arenal Heute erkunden wir zu Fuß den Nationalpark Vulkan Arenal. Wenn die Wettergötter uns wohl gesonnen sind, ist der Aufstieg zum Vulkan Cerro Chato (1.200 m) oder zum Aussichtsposten Mirador El Silencio möglich. Die Wanderung zum Cerro Chato beginnt direkt bei unserer Lodge, über Wiesen und auf glitschigen Pfaden durch dichten Regenwald. Der Abstieg endet am frühen Nachmittag bei einer Lodge, hier steht unser Bus bereit und bringt uns nach La Fortuna zurück. Am Abend kann, wer möchte, die nahe gelegenen Thermalquellen besuchen (fakultativ, USD 30,-) und "die Seele baumeln lassen". Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Unterkunft in La Fortuna (Lodge oder Hotel) [FMA] 18. Tag Vulkan Poás - San José Wenn es das Wetter zulässt fahren wir in den Nationalpark rund um den Vulkan Poás. Seit dem Erdbeben 2009 ist die Zufahrt zum Vulkan über La Paz gesperrt und es, bis auf weiteres, ein Umweg über San Ramon nötig. Wir bestaunen den aktiven Vulkan, dessen Krater zu den größten weltweit zählt und in dessen Krater ein türkiser See leuchtet. Nachmittags erreichen wir San José. Die verbleibende Zeit steht uns zur freien Verfügung. Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 4h; Hotel [FMA] 19. Tag San Jose - Rückflug Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt [F] 20. Tag Ankunft Ankunft am Morgen in Deutschland. Teilnehmeranzahl: Mindestteilnehmer: 8 Personen, Höchstteilnehmer: 15 Personen
Termin- und Preishinweise: Frankfurt: ohne Zuschlag Weitere dt. Abflughäfen auf Anfrage: auf Anfrage Einzelbelegung: 280 Euro Bahnticket: 58 Euro (selbst bei Condor zu buchen) Verlängerung möglich. Preise auf Anfrage. Enthaltene Leistungen: Flug mit Condor Frankfurt - San José - Frankfurt Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis San José Zusätzlich Spanisch oder Englisch sprechender Führer in den Nationalparks Übernachtung in Hotels und Lodges Vollpension, bei den Mahlzeiten sind Wasser, Fruchtsäfte und Kaffee inklusive Transfers im privaten Bus, Bootsfahrten Nationalparkgebühren Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service Nicht enthaltene Leistungen: Trinkgelder für Ihren Reiseleiter und Fahrer (ca. USD 70,- pro Person); individuelle Ausflüge und Besichtigungen (Preise siehe Tagesbeschreibungen) sowie Ausgaben persönlicher Art; Ausreisesteuer am Flughafen in San José (USD 28,-, Stand Oktober 2011). Anforderungen / Informationen: Die Halbtages- und Tageswanderungen sind technisch einfach bis mittelschwer und von jedem Wanderer, der über gute Kondition verfügt, zu bewältigen. Trittsicherheit ist wichtig, denn die Wege sind teilweise steinig, wurzelig und matschig, manchmal laufen Sie in ausgetrockneten Flussläufen entlang. Die Gehzeiten belaufen sich auf 2-6, nur an Tag 14 bis zu 8 Stunden. Im Corcovado-Nationalpark kann Ihr Hauptgepäck nicht komplett zu den Unterkünften transportiert werden. Es ist geplant, das benötigte Gepäck für 4 Tage und 3 Nächte (Wechselwäsche und -schuhe, persönliche Dinge) bis zu einer Menge von 25 Litern (Beutel wird gestellt) mit dem Boot zur Lodge transportieren zu lassen. Sollte der Wasserstand dies nicht ermöglichen, kann es sein, dass Sie Ihr Gepäck selbst tragen müssen. Bitte wählen Sie die Größe Ihres Tagesrucksacks entsprechend. Das übrige Gepäck kann im Bus deponiert werden. Das feucht-heiße Klima in den Nebel- und Regenwäldern und der Wechsel in die höheren, kalten Gebiete stellen erhöhte Anforderungen an Herz und Kreislauf. Der Termin im August lieg in den regenreicheren Monaten, durch den aufgeweichten Boden und die höheren Wasserstände der Flüsse wird das Trekking anspruchsvoller und die Gehzeiten etwas länger. Dann ist gute Konzentration gefordert und Trittfestigkeit wird noch wichtiger, denn es muss auch mal ein Fluss überquert werden. Dieser Termin entspricht eher unserer Schwierigkeitsbewertung III. Sie übernachten in schönen Hotels und Lodges, mehrmals in Unterkünften des "Turismo Rural Comunitario": Das sind kleine, landestypische Lodges in oder am Rande von Naturreservaten, die meist als Familienbetrieb oder von Dorfgemeinschaften ganz individuell geführt werden. Die Einrichtung ist zweckmäßig und einfach. Bitte beachten Sie, dass Sie dort für drei Übernachtungen (Tag 3, 11, 12) in Mehrbettzimmern mit Stockbetten untergebracht sind und sich auch die Waschräume mit mehreren Gästen teilen. Im Corcovado-Nationalpark sind Sie voraussichtlich in festen Zeltcamps untergebracht. Hierbei handelt es sich nicht um ein einfaches Zeltlager - die geräumigen Zelte sind fest auf großen Holzplattformen aufgestellt und mit Betten ausgestattet. Einzelzimmer stehen auf dieser Reise insgesamt nur begrenzt zur Verfügung. In El Copal und Los Campesinos (Tag 3,11,12) sind generell keine Einzelzimmer möglich. Für die restlichen Unterkünfte reservieren wir pro Gruppe drei Einzelzimmer, weitere Einzelzimmer können nicht bestätigt werden! Naturgenuss verbunden mit leichten Wanderungen, einfache aber "naturnahe Unterkünfte" in den Nationalparks, Artenreichtum im Regenwald. Einreise- und Gesundheitshinweise: Deutsche können nach Costa Rica zu touristischen Zwecken bis zu 90 Tagen mit einem Reisepass visafrei einreisen. Alle Reisedokumente müssen sich in gutem Zustand befinden und mindestens 180 Tage über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein. Reisende müssen ein Rückflugticket vorlegen und nachweisen, wie der Aufenthalt finanziert werden soll (z.B. durch Vorlage von Kreditkarten, Traveller Cheques, etc.). Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Hinweise: Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier. |
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