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Spitzbergen: Inselwelt im Polarmeer
15-tägige geführte Wanderreise

Völlige Stille. Plötzlich ein lautes Donnern, das ganze Tal scheint zu beben. Unser Blick schweift entlang der Gletscherfront. Die turmhohe Gischtfontäne am Fuße der Eisfront zeigt, wo der Eisbrocken abgebrochen ist. Das kalte Wasser spritzt in die Höhe, Wellen breiten sich aus und beruhigen sich langsam wieder. Unzählige Eissplitter tanzen auf der Wasseroberfläche, der frisch geborene Eisberg treibt friedlich davon. Wieder ist es still. Die Dimension der Natur Spitzbergens ist schwer in Worte zu fassen. Imposante Gletscher und endlose Eisflächen bilden einen markanten Kontrast zu der kargen, mondartigen Landschaft und der weiten, grünen Tundra. Auf unseren Wanderungen blicken wir immer wieder auf kantige Gipfel und gewaltige Plateauberge, die sich vor uns erheben. Wir erkunden von drei aussichtsreichen Zeltcamps aus die raue Landschaft des hohen Nordens und lassen uns täglich von der Natur begeistern. Wir wandern über Magmagestein, begehen weite Gletscher, waten durch arktische Bäche und schlagen unser Lager in der einsamen Wildnis auf. Während der Bootsfahrten durch die Fjorde halten wir Ausschau nach Robben und Seevögeln und an Land nach den speziellen Spitzbergen-Rentieren sowie Eisfüchsen, die gelegentlich um unser Camp schleichen. Im modernen norwegischen Longyearbyen lernen wir die Geschichte der Besiedlung kennen und in Pyramiden fängt uns die Atmosphäre dieser russischen Geistersiedlung ein. Ein bisschen Vergangenheit, ein bisschen Gegenwart - wir lassen die Eindrücke in den Orten auf uns wirken, bevor wir in die endlose Weite Spitzbergens eintauchen. Arktis pur!

15 Tage
geführte Wanderreise, Abenteuerreise
Region: Spitzbergen
Übernachtung: Zelt
Kleingruppe: 6 bis 12 Teilnehmer
CO2-Kompensation des Fluges über atmosfair

Höhepunkte:
Wanderungen: 4 x moderat (3 - 5 Std.), 6 x mittelschwer (5 - 8 Std.)
Die Eisfelder des gewaltigen Nordenskiöld-Gletschers überqueren
Die bizarren Magma-Felsen am verzweigten Isfjord bestaunen
Im hellen Mitsommerlicht nach Rentieren, Eisfüchsen und Robben Ausschau halten
Auf den markanten Trollstein mit Blick auf den Lars-Gletscher wandern
Vom Boot auf den eisigen Fjorden die arktischen Seevögel beobachten
Die Siedlung Longyearbyen und die Geisterstadt Pyramiden erkunden

Detailprogramm:
Tag 1: Anreise
Wir fliegen via Oslo, Stockholm oder Kopenhagen nach Spitzbergen. Die Inselgruppe kauert auf halbem Weg zwischen Polarkreis und Nordpol abgeschieden im Nordmeer - nicht das Ende der Welt, aber weit entfernt von allem. Wir werden gegen Mitternacht von unserem Reiseleiter am Flughafen in Longyearbyen in Empfang genommen und gehen gemeinsam zum nahe gelegenen Zeltplatz. Willkommen in der Arktis!
Camp in Longyearbyen

Tag 2: Erkundung von Longyearbyen
Nach dem Frühstück besprechen wir gemeinsam den Verlauf der kommenden Tage. Anschließend machen wir uns auf den Weg ins Zentrum von Longyearbyen und machen uns mit Spitzbergen vertraut. Wo ginge das besser als im Svalbard-Museum? Nicht nur die Geschichte und die Entwicklung der Region, sondern auch die raue Natur werden eindrucksvoll dargestellt. Wir nutzen die Gelegenheit auch zum Einkaufen und sammeln erste Eindrücke. Umgeben von der kargen Berglandschaft, wirken die bunten Holzhäuser wie hübsche Farbklekse am eisigen Wasser. Am Nachmittag machen wir eine kleine Wanderung auf den Plateauberget und schauen uns das Ganze von Oben an - eine gute Einstimmung auf die kommenden Tage. Den Abend verbringen wir nach Lust und Laune - entweder in einem der wenigen Restaurants in Longyearbyen oder auf unserem Campingplatz.
+400 Hm, -400 Hm, Gehzeit: ca. 3–4 Std., Gehstrecke: ca. 5 km
Camp in Longyearbyen
Frühstück

Tag 3: Wanderung auf den Trollstein
Ausschlafen, frühstücken und los geht's: Wir schultern unseren Tagesrucksack und wandern los. Die Gegend wirkt rau, das Wetter ist unberechenbar. Daher entscheiden wir vor Ort, welche Wanderung am passendsten ist. Vielleicht besteigen wir den Sarkofagen (500 m) zwischen den beiden Inlandsgletschern? Oder den markanten Trollstein (850 m)? Mitten in der hufeisenförmigen Bergkette ragt der Berg aus dem Lars-Gletscher hervor - wie ein Troll aus der Schneedecke. Falls die Wolken zu tief hängen wandern wir durch eines der einsamen Inlandstäler und halten Ausschau nach anderen bizarren Felsformationen. Abends bummeln wir noch einmal durch Longyearbyen und suchen uns einen Platz in einem Restaurant.
+850 Hm, -850 Hm, Gehzeit: ca. 6–7 Std., Gehstrecke: ca. 9 km
Camp in Longyearbyen
Frühstück

Tag 4: Bootsfahrt nach Pyramiden und zum Nordenskiöld-Gletscher
Heute wollen wir in die Wildnis: Wir packen unsere Sachen und machen uns bereit für unsere erste Bootstour. Warm anziehen! Die Wellen bringen das Boot zum Schaukeln, der eisige Wind weht uns ins Gesicht - und trotzdem genießen wir die Fahrt auf dem Eisfjord. Vögel begleiten unser Boot und mit ein bisschen Glück taucht auch eine Robbe oder gar ein Wal aus dem Wasser auf. Wir machen Halt in der "Geistersiedlung" Pyramiden. Welche Spuren hinterlassen Kohlearbeiter, wenn sie eine Siedlung in der eisigen Arktis aufgeben? Wir schauen uns an, was für die Nachwelt eingefroren wurde - im wahrsten Sinne des Wortes. Dann setzen wir über zum Nordenskiöld-Gletscher und halten unterwegs nach Eisbären Ausschau - ein eindrückliches Erlebnis vom Boot aus! Nahe der imposanten Eisfront entladen wir unser Gepäck und bauen unser Camp auf. Es bleibt noch etwas Zeit für eine kleine Erkundungstour, bevor wir gemeinsam das Abendessen zubereiten. In der hellen Nacht halten wir abwechselnd Eisbärenwache und lassen die Stille der Arktis auf uns wirken.
Fahrzeit: ca. 2 Std.,Fahrstrecke von: ca. 60 km
Camp am Nordenskiöld Gletscher
Frühstück, Abendessen

Tag 5: Wanderung auf den Fortet
Wir frühstücken gemütlich im Camp und stärken uns für unsere heutige Wanderung. Im arktischen Sommer zaubert die Sonne zwischem eisigem Schmelzwasser, Gesteinsschutt und Geröll eine zarte Vegetation hervor. Wir wollen tiefer in die menschenleere Natur vordringen. Unser Ziel ist der Fortet - je nach Wetter entscheidet der Reiseleiter die genaue Route. Wir gehen entlang der Küste, die sich im wechselnden Licht ständig neu in Szene setzt. Vom Gipfel (270 m) blicken wir auf 4 Fjordarme, die sich tief in die Wildnis schlängeln. Und sonst? Wir halten Ausschau nach Robben! Mit diesen Eindrücken lassen wir den Abend wieder im Camp ausklingen.
+270 Hm, -270 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std., Gehstrecke: ca. 13 km
Camp am Nordenskiöld Gletscher
Frühstück, Abendessen

Tag 6: Wanderung am Nordenskiöld-Gletscher
Der nahe Gletscher zieht uns magisch an: Zwischen Dickson Land und Bünsow Land schiebt sich die gewaltige Eisfront in den Billefjord und taucht auf den ersten Blick die gesamte Natur in ein weißes Kleid. Und auf den Zweiten? Die karge Moräne überrascht mit einem vielfältigen Mix an Gesteinsarten, die nicht nur bei Geologen Begeisterung verursacht. Wie kommt es zu den vielen Blautönen? Wir gehen mit Steigeisen als Rutschschutz auf die schneefreien Eisfelder, die uns spektakuläre Einblicke in die Formen und Farben des Eises liefern. Kameras griffbereit, Motive bieten sich genügend. Wir entscheiden je nach Wetter, Lust und Laune, wie wir den Rest des Tages gestalten.
+150 Hm, -150 Hm, Gehzeit: ca. 4–5 Std., Gehstrecke: ca. 5 km
Camp am Nordenskiöld Gletscher
Frühstück, Abendessen

Tag 7: Wanderung auf den McCabefjellet
Nordöstlich vom Camp erhebt sich der McCabefjellet (990 m), der vielseitige Aussichten verspricht. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und suchen uns einen Weg in Richtung Gipfel. Zunächst geht es oberhalb der Moräne langsam aufwärts, neben uns liegt der Gletscher mit seinem Spaltengewirr. Nach einem kurzen, steilen Anstieg im Schutthang stehen wir auf dem Bergsattel - vor uns eröffnet sich der Blick auf die Gletscherfront und das vereiste Inland. Schritt für Schritt gehen wir weiter hinauf und immer wieder verwandelt sich die Kulisse im Licht. In der Ferne ragen weitere Bergspitzen aus der weißen Wüste, von Zivilisation keine Spur. Die Landschaft wirkt wild und zerbrechlich zugleich - spätestens jetzt wird klar, wie Spitzbergen zu seinem Namen kam: Svalbard bedeutet "Kalte Küste". Wir wärmen uns am Abend im Camp wieder auf.
+990 Hm, -990 Hm, Gehzeit: ca. 7–8 Std., Gehstrecke: ca. 15 km
Camp am Nordenskiöld Gletscher
Frühstück, Abendessen

Tag 8: Bootsfahrt zum Vogelfelsen-Camp
Zeit zum Weiterziehen: Wir bauen unsere Zelte ab, laden das Gepäck ins Boot und gleiten durch den Fjord zum Camp am Vogelfelsen. Wieder beobachten wir gebannt das Polarmeer mit seiner überraschenden Vielfalt an Seevögeln - vielleicht lassen sich auch die putzigen Papageientaucher blicken? Das erste was uns an Land ins Auge fällt ist das viele Treibholz - wo kommt es her? Wir schlagen unsere Zelte auf und richten uns für die nächsten Tage ein. Hier ist es nicht ganz so still, aber an das Geschrei unserer Nachbarn gewöhnen wir uns schnell: Zahlreiche Vogelarten brüten vor allem im Juni und Juli auf den massiven Magma-Felsen und kommunizieren lautstark mit ihren Artgenossen. Eisfüchse patroullieren gerne um die Felsen, auf der Suche nach heruntergefallenen Eiern und Küken und auch die Spitzbergen-Rentiere profitieren von der guten Düngung rund um die Brutstätten. Wir drehen eine kleine Erkundungsrunde, bevor uns der Hunger am Abend ins Camp zurück treibt. Wir genießen die Stimmung am Meer.
Fahrzeit: ca. 2 Std., Fahrstrecke von: ca. 50 km
Camp am Vogelfelsen
Frühstück, Abendessen

Tag 9: Wanderung auf den Grönsteinfjellet
Es gibt viele Möglichkeiten für Berg- und Küstenwanderungen, um diese Region intensiv zu erkunden. Auch hier entscheiden wir wieder gemeinsam und vom Wetter abhängig, welchen Weg wir an welchem Tag einschlagen. Nachdem wir gestern weniger gewandert sind, versuchen wir heute auf den Grönsteinfjellet (310 m) zu gehen. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick oft bis zu 150 km weit über das weitverzweigte System des Isfjords, von dessen Ufern mehrere Gletscherfronten mit ihren Abbruchkanten herübergrüßen. Anschließend steigen wir ins DeGeer-Tal. Hier begeistern vor allem die Diabas-Felsen mit ihren skurrilen Formen. Bis in den August hinein brüten hier die Vögel in Scharen. Später im August sind zwar die meisten Vögel aus den Felsen verschwunden, dafür taucht die nachts tiefer stehende Sonne die gesamte Kulisse in spektakulären Herbstfarben. Für Fotografen bieten sich vom Camp aus dank seines Weitblicks über verschiedene Fjordteile immer wieder neue Motive in unterschiedlichem Licht und Wetter.
+310 Hm, -310 Hm, Gehzeit: ca. 4–5 Std., Gehstrecke: ca. 10 km
Camp am Vogelfelsen
Frühstück, Abendessen

Tag 10: Wanderung auf den Knerten und den Knorringfjellet
Nach dem Frühstück rüsten wir uns für eine etwas anspruchsvollere Tour. Wir wollen die Arktis aus höchster Höhe sehen und beginnen den Aufstieg auf den Knerten (582 m). Bevor wir aber an Ausblicke denken, richten wir unsere Augen auf den gerölligen Boden. Neben unterschiedlichen Gesteinsarten gibt es in dieser Region auch zahlreiche Fossilien, versteinerte Muscheln und Fischknochen. Nicht weit von hier wurden in den letzten Jahren von Paläontologen sogar Meeressaurier ausgegraben. Nach einer kurzen Rast am Gipfel gehen wir weiter auf den Knorringfjellet (947 m) - und hoffen, dass die Sonne den Nebel verscheucht. Denn dann eröffnet sich uns ein unvergessliches Panorama. Bei dichter Wolkendecke steigen wir nicht ganz so weit hinauf sondern suchen uns lieber einen Weg in niedrigeren Höhen zurück zum Camp.
+1100 Hm, -1100 Hm, Gehzeit: ca. 7–8 Std., Gehstrecke: ca. 15 km
Camp am Vogelfelsen
Frühstück, Abendessen

Tag 11: Wanderung auf den Marhögda und den Wimanfjellet
Wieder hoffen wir auf gutes Wetter, denn wir wollen noch einmal in höhere Lagen: Zuerst auf den Marhögda (393 m) und weiter auf den Wimanfjellet (914 m). Aber wer glaubt er kennt die Arktis schon der täuscht sich. Denn kein Flecken gleicht dem anderen, die Natur ist auch im hohen Norden vielseitig und facettenreich. In der Weite der Arktis erwarten uns täglich neue Perspektiven. Auf dem Wimanfjellet liegt vielleicht sogar noch Schnee!
+1000 Hm, -1000 Hm, Gehzeit: ca. 7–8 Std., Gehstrecke: ca. 10 km
Camp am Vogelfelsen
Frühstück, Abendessen

Tag 12: Strandwanderung bis Carolinedalen
Auch mit trüberem Wetter muss zwischendrin gerechnet werden – aber selbst wenn die Sonne nicht durch die Wolkendecke dringt gibt es viel zu entdecken. Wir streben heute nicht in die Höhe sondern folgen dem Fjordufer westwärts. Treibholz, überwiegend aus Sibirien, aber auch bearbeitete Holzteile lassen unsere Gedanken kreisen. Schiffswrack oder Hütte? Eifrig pickende Strandläufer huschen am Ufer entlang, am Hang grasen die Rentiere. Unser Ziel ist Carolinendalen (ca. 10 km), dessen dunkles Schiefergestein ein bekannter Fundort für fossile Muscheln und Ammoniten sind - Augen auf! Wer möchte, kann den steilen Hang zum Pass hinauf steigen und das Panorama über dem Adventfjord genießen. Wir nehmen auch wieder den Uferweg zurück und lassen uns vom Ijsfjord leiten.
+200 Hm, -200 Hm, Gehzeit: ca. 7–8 Std., Gehstrecke: ca. 19 km
Camp am Vogelfelsen
Frühstück, Abendessen

Tag 13: Bootsfahrt nach Longyearbyen
Nach dem Frühstück bauen wir wieder gemeinsam das Zeltcamp ab. Das Polarcirkel-Boot holt uns ab und bringt uns entlang der Küste zurück nach Longyearbyen. Noch einmal können wir Ausschau nach den Tieren am Wasser und am Ufer halten. Dann sind wir zurück in der Zivilisation! Das heißt, wir können wieder wählen: Abendessen im Ort oder auf unserem Campingplatz? Und auch die Zeit der Eisbärenwache ist vorbei.
Fahrzeit: ca. 1 Std., Fahrstrecke von: ca. 25 km
Camp in Longyearbyen
Frühstück

Tag 14: Wanderung auf den Nordenskiöldfjellet
Gutes Wetter, gute Sicht? Dann lockt heute der höchste Gipfel in der Umgebung, der Nordenskiöldfjellet (1.050 m). Schon im Anstieg öffnet sich zunehmend der Blick über den Isfjord. Links von uns zieht der Longyeargletscher herab, rechts der kleine, spaltige Gipfelgletscher. Vom weitläufigen Gipfelplateau ist die Fernsicht bei gutem Wetter geradezu erschlagend. Außerdem steht hier eine auffällige Blechhütte - eine alte Forschungsstation. Wer war in diesen eisigen Höhen tätig und warum? Wer es gemütlicher haben will, kann den Tag in Longyearbyen verbringen – vielleicht beim Besuch des Nordpol-Museums? Oder mit einem Tagesausflug per Boot nach Barentsburg? Am letzten Abend suchen wir uns gemeinsam im Ort ein uriges Lokal für unser Abschieds-Abendessen. Dabei können wir die Erlebnisse der Reise noch einmal ausgiebig Revue passieren lassen.
+1100 Hm, -1100 Hm, Gehzeit: ca. 7–8 Std., Gehstrecke: ca. 13 km
Camp in Longyearbyen
Frühstück

Tag 15: Heimreise
Früh am Morgen nehmen wir Abschied, packen unsere Sachen und treten die Heimreise über Oslo, Stockholm oder Kopenhagen nach Deutschland an.
Frühstück

Unterbringung:
Wir übernachten in Zelten. Sie sind mit einem Durchmesser von 4 m sehr geräumig, stehhoch und atmungsaktiv. Der Boden ist nur zur Hälfte bedeckt, so dass auch Schuhe im Zelt gelagert werden können und trocken bleiben. Der Zeltplatz von Longyearbyen befindet sich an der Vogellagune mit Fjordpanorama - nahe des Flughafens (wenig Flugverkehr). Es gibt ein Servicegebäude mit Küche/Essraum, Sanitärräume mit Waschbecken, WCs und Duschen (Warmwasser ca. NOK 10,- / 5 Min.). Die beiden anderen Camps befinden sich in der Wildnis, fernab der Siedlungen und ohne jeglichen Komfort oder Sanitäre Einrichtungen. Bei den Bachdurchquerungen und der „Katzenwäsche" im kalten Eiswasser wird die Arktis deutlich spürbar! Aufgrund von Wetter, Seegang oder Eisbärensituation, kann sich der Standort der mobilen Camps verändern.

Verpflegung:
Während der Reise ist das Frühstück im Reisepreis inkludiert, außerhalb von Longyearbyen auch das Abendessen. Für die Mittagsmahlzeit empfehlen wir, nahrhafte Snacks mitzunehmen - entweder von zu Hause oder aus dem Supermarkt in Longyearbyen. Morgens gibt es Knäckebrot, Müsli, Marmelade, Margarine, Milchpulver, Kaffee, Tee und Kakao. In den Wildniscamps bereiten wir das Abendessen gemeinsam auf Kochern zu und verpflegen uns mit einfacher Kost wie Suppen, Reis, Nudeln, Ölsardinen oder Fleischkonserven. Das Trinkwasser wird aus einem nahe gelegenen Bach geholt. Auch in Longyearbyen kann das Leitungswasser genutzt werden (kostenlos in Restaurants). Die Mahlzeiten sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es in der Regel nicht. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 6 Personen, Höchstteilnehmer: 12 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 320500 

   Preis ab   Hinweise

01.08.20 - 15.08.20 2968 €Anfragen  Buchen
22.08.20 - 05.09.20 2968 €Anfragen  Buchen
03.07.21 - 17.07.21 auf Anfr.Anfragen  BuchenVorschautermin 2021
17.07.21 - 31.07.21 auf Anfr.Anfragen  BuchenVorschautermin 2021
24.07.21 - 07.08.21 auf Anfr.Anfragen  BuchenVorschautermin 2021
31.07.21 - 14.08.21 auf Anfr.Anfragen  BuchenVorschautermin 2021
14.08.21 - 28.08.21 auf Anfr.Anfragen  BuchenVorschautermin 2021

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Die angegebenen Preise gelten jeweils pro Person im DZ.
Einzelzelt-Zuschlag: 410 Euro

Vorschautermine 2021:
Bei den Terminen für 2021 können der Reiseverlauf, die Leistungen und die Zuschläge vom aktuellen Reisejahr abweichen. Das Detailprogramm für 2021 senden wir Ihnen gerne zu.

Enthaltene Leistungen:
Flug mit SAS Norway ab/bis Frankfurt via Oslo nach Svalbard
Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Rail und Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
Übernachtung 14 x im Zelt
14 x Frühstück, 9 x Abendessen
Camping- und Kochausrüstung
CO2-Kompensation des Fluges über atmosfair
Lokale deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Longyearbyen
Zusätzlicher Guide in den Wildniscamps
Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Nicht enthaltene Leistungen:
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke (ca. 250 Euro)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Reiseversicherung

Anforderungen / Informationen:
Voraussetzung ist ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 10 Std. Gehzeit in weglosem Gelände. Dazu gehören gerölliger, schottriger und sumpfiger Boden sowie Moränen oder Altschneefelder. Vorkenntnisse im Gebrauch von Steigeisen sind von Vorteil, aber nicht erforderlich. Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad III bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Wir tragen unseren Tagesrucksack bei den Wanderungen mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird zwischen den Camps per Boot transportiert. Es ist unbedingt notwendig, dass die Gruppe stets geschlossen wandert und die Anweisungen der Reiseleiter ausnahmslos befolgt. Deshalb können einzelne Tagestouren nicht ausgelassen werden. Rasante Wetterumschwünge erfordern zusätzliche Flexibilität, eine genaue Einweisung erfolgt vor Ort.

Bootsfahrten:
Wir fahren meist in offenen Schnellbooten durch den Isfjord zu den Wildniscamps. Für die Überfahrten wird ein Wärmeanzug, eine Haube, warme Handschuhe sowie eine Skibrille gegen das Spritzwasser zur Verfügung gestellt. Die eigenen Gummistiefel und die mitgebrachte Goretex-Kleidung schützen zusätzlich vor Kälte, Nässe und Wind. Da gelegentlich Wasser ins Boot schwappen kann ist es unbedingt notwendig, die Ausrüstung wasserdicht zu verpacken. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten, des Wetters oder der Eissituation, können sich die Bootstransfers verzögern und somit auch die Aufenthaltsdauer in den Camps verändern. Bei starkem Wellengang können die Fahrten sehr holprig werden und somit den Rücken stark beanspruchen. Im Falle von Bandscheiben Problemen raten wir daher von dieser Reise ab.

Eisbären:
Unser oberstes Ziel ist es, sowohl Mensch als auch Tier zu schützen, daher sind unsere Reiseleiter zum Thema Eisbären speziell geschult. Um Konflikten mit Bären aus dem Weg zu gehen, kann es vorkommen, dass eines der Camps an einem anderen Platz verlegt wird. Außerhalb von Longyearbyen wird zur Sicherheit nachts abwechselnd Wache gehalten (ca. 1 - 1,5 Std. pro Person). Weitere Informationen zu diesem Thema und eine genaue Einweisung gibt der Reiseleiter vor Ort.

Teamwork:
Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, Auf- und Abbauen der Zelte, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Norwegen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Hinweise:
Bei der angebotenen Reiseleistung handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Reiserechtsrichtlinie (EU) 2015/2302. Bitte lesen Sie das Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden nach § 651a des BGB. Es gelten die AGB, die Zahlungsmodalitäten und die Angebotsbeschreibung des Reiseveranstalters.
Der Reisende kann vor Reisebeginn gegen Zahlung einer angemessenen Entschädigung oder gegebenenfalls einer vom Reiseveranstalter verlangten Entschädigungspauschale jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. So bleiben Ihnen im Fall einer Stornierung Kosten erspart, und Sie können sich voll und ganz auf Ihre Reise freuen.
Diese Reise ist im Allgemeinen nicht für Menschen mit Mobilitätseinschränkung geeignet.

Reiseempfehlung:




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Gabriele Sigl
Fax: 0 83 42 / 919 338
E-Mail: InfoGabrieleSigl.de
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