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Ostgrönland Reise: Arktische Auszeit
14-tägige Wanderreise

Eine tiefe, wohltuende Ruhe liegt über der majestätischen Landschaft. Zwischen endlosen Ebenen und mächtigen Bergketten schieben sich gigantische Gletscher hinunter in die breiten Fjorde. Mit einem lauten Donnern verabschieden sich gewaltige Eisbrocken vom Gletscherrand und sorgen für Aktion. Das Wasser setzt sich in Bewegung und beruhigt sich erst wieder, wenn die neugeborenen Eisberge an die Oberfläche zurückkehren. In gleichmäßigem Rhythmus brummen unsere Boote, während wir mit den Inuit immer tiefer in das verzweigte Fjordsystem Ostgrönlands eindringen. Neben uns ziehen die Eisriesen gemächlich dem Nordmeer entgegen und beflügeln mit ihren bizarren Formen unsere Fantasie. Inmitten dieser schroffen Natur schlagen wir unsere Zelte auf und erkunden auf intensiven Tagestouren die beeindruckende Naturlandschaft. Wir wandern über bunte Granitfelsen, queren schroffe Geröllebenen und passieren gelegentliche Altschneefelder. Wir erleben die arktische Blütenpracht, waten durch sprudelnde Bergbäche und kommen den gewaltigen Gletschern ganz nahe. Vom Qaqertivagajik, dem Hausberg von Tasiilaq, genießen wir die Fernsicht über die Fjorde, das Eismeer und die Berggipfel. Vor uns liegt die große Weite. Wir spüren die milden Sonnenstrahlen des arktischen Sommers auf unserer Haut, während wir über grüne Moospolster gehen und uns zwischen flauschigem Wollgras unsere Brotzeit schmecken lassen. Nur das Knacken des Eises unterbricht gelegentlich die Stille, wenn wir den Tag im abendlichen Licht der Mitternachtssonne gemütlich ausklingen lassen.

14 Tage
mittelschwere Wanderreise
Region: Ostgrönland
Übernachtung: Zeltcamps
Kleingruppe: 6 bis 12 Teilnehmer

Höhepunkte:
Wanderungen: 4 x moderat (4 - 6 Std.), 3 x mittelschwer (7 - 8 Std.)
Am Knud-Rasmussen-Gletscher die neugeborenen Eisberge beobachten
Mit dem Boot durch die Eiswelt des Ammassalik-Fjords kreuzen
Am Ufer des Johan-Petersen-Fjords die nächtliche Polarsonne erleben
Zu Fuß vom Kong-Oscar-Havn durch die arktische Natur an den Sermilik-Fjord wandern
In Tasiilaq und Tiniteqilaq die Traditionen und die Kultur der Inuit kennen lernen
Auf der Fahrt durch das Nordmeer nach Walen Ausschau halten

Detailprogramm:
Tag 1: Anreise
Flug nach Keflavik mit später Ankunft. Transfer vom Flughafen zu unserem Gästehaus in Keflavik.
Fahrzeit: ca. 0.5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 5 km
Gästehaus Keflavik in Keflavik

Tag 2: Flug von Reykjavik nach Kulusuk, Bootstransfer nach Tasiilaq
Gleich am Morgen fahren wir von Keflavik nach Reykjavik zum Flughafen (ca. 1 Std.). Von dort fliegen wir über das Polarmeer nach Kulusuk. Es lohnt sich vor der Landung aus dem Fenster zu schauen und die treibenden Eisschollen aus der Luft zu verfolgen - wir sind in Grönland! Das kurze Wegstück vom Flughafen zum Hafen legen wir zu Fuß zurück (ca. 750 m) und fahren dann mit dem Boot weiter auf die Insel Ammassalik (ca. 2 Std.). Während unser kleines Boot an den mächtigen Eisbergen vorbeifährt spüren wir die Arktis hautnah - gut, dass wir für die Überfahrt mit warmer Kleidung, Handschuhen und Mütze gerüstet sind! Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich Tasiilaq, unser Basislager für die kommenden Tage. Wir schlagen unsere Zelte auf und machen uns mit der Umgebung vertraut. Zum Abschluss des Tages versammeln wir uns in unserem Küchenzelt und genießen das warme Abendessen - per Catering vom Roten Haus.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 75 km
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Abendessen

Tag 3: Wanderung auf den Qaqertivagajik
Vor uns liegt der Hausberg von Tasiilaq - und wir wollen hinauf. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, wandern wir an sprudelnden Gebirgsbächen und grünen Wiesen vorbei durch das Blumental. Die liebliche Landschaft wird aber schnell rauer und erst ein teilweise recht steiler Anstieg über wegloses Blockgelände führt uns zum Gipfel des Qaqertivagajik. Was für ein Schauspiel - unter uns treibt der größte Eisstrom der Erde gigantische Eisberge durch das Wasser. Die bizarren Formen lassen unserer Fantasie freien Lauf und bei gutem Wetter sehen wir die Eisschollen bis zu 150 km weit in der Sonne blitzen. Es lohnt sich aber auch einen Blick nach Norden zu werfen. Tasiilaq schlummert wie eine bunt gewürfelte „Spielzeugwelt" am blauen Fjord. Und im Westen? Ganz in der Ferne entdecken wir das Inlandeis zwischen den gezackten Bergkuppen. Wir lassen die Eindrücke in Ruhe auf uns wirken, bevor wir zurück wandern. Über verschiedene Pässe erreichen wir am Nachmittag wieder unser Camp im Dorf.
+700 Hm, -700 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 4: Wanderung nach Sivinganeq
Wir brechen unsere Zelte ab, verstauen das Gepäck im Boot und machen uns selbst zu Fuß auf den Weg mit dem Tagesrucksack. Zunächst folgen wir dem Ufer des Kong-Oscar-Fjords bis zu einem Tal, das parallel zum Blumental verläuft. Wir biegen ein und wandern vorbei an blühenden Wiesen, schroffen Felsen und rauschenden Gebirgsbächen bis zu einem tiefblauen Bergsee. Wer wagt den Sprung ins kühle Nass? Nach kurzer Rast wandern wir weiter - immer öfter treffen wir auf rauschende Wasserfälle, immer seltener auf Menschen. Über Sand, Fels und Moos geht es weiter auf den Pass. Zwischen den schroffen Felszacken eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Polarmeer und den Eingang zum Sermilik-Fjord. Ein tosender Wasserfall versperrt uns den weiteren Weg am Wasserlauf, daher steigen wir durch eine Rinne hinab bis nach Sivinganeq. Unser Gepäck wartet bereits am Ufer auf uns und wir schlagen neben der Holzhütte unsere Zelte auf.
+700 Hm, -700 Hm, Gehzeit: ca. 7-8 Std.
Camp Sermilik-Station
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 5: Wanderung entlang des Sermilik-Fjords
Nach dem Frühstück machen wir uns mit der Umgebung vertraut und unternehmen kleinere Wanderungen rund um unseren Lagerplatz. Die Ruhe dieser herrlichen Landschaft geht auch auf uns über und wir genießen den Augenblick. Der Sermilik-Fjord ist der größte Fjord der Region Ammassalik und bekannt durch seine driftenden Eismassen. Woher kommen die gigantischen Skulpturen, die lautlos durch das Wasser gleiten? Das Inlandeis ist nicht mehr weit entfernt und das Knarren des Eises unterbricht gelegentlich die Stille. Oder sind es Motorboote? Für die grönländischen Jäger bieten sich hier besonders viele Gelegenheiten für einen erfolgreichen Fang. Wir bereiten gemeinsam das Abendessen zu und lassen den Tag gemütlich ausklingen.
Gehzeit: ca. 4-5 Std.
Camp in Sermilik-Station
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 6: Bootsfahrt zum Johan-Petersen-Fjord
Zeit für einen Standortwechsel! Die Boote warten auf uns am Ufer, wir verstauen unser Gepäck und brausen über das Wasser zum Johan-Petersen-Fjord. Die auf der Fahrt vorbeiziehenden Eisberge begeistern uns noch immer. Wir fahren in den hinteren Teil des Fjords, wo uns ein natürliches Amphitheater erwartet. Drei gewaltige Gletscher schieben sich durch die Berge in das Eiswasser, sie sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen am Horizont zu sehen ist. Auf einer aussichtsreichen Wiesenterrasse schlagen wir unser Camp für die nächsten Tage auf - Sicht auf Gletscher und Granitfelsen. Falls das Eis im Fjord noch zu dicht ist campen wir etwas weiter vorne - das tut der Aussicht allerdings keinen Abbruch. Den Rest des Tages verbringen wir ganz nach Belieben und lassen unsere Seele baumeln. Wir genießen die Abendstimmung bevor wir in unsere Schlafsäcke kriechen.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 25 km
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 7: Wanderung auf den Aussichtsberg
Heute wandern wir über den Gletscher hinter unserem Camp auf einen Höhenrücken mit fantastischem Ausblick. Im unteren Teil des Gletschers gibt es keine Spalten und wir gelangen recht einfach auf das Eis - Steigeisen sind nicht nötig. Wir gehen langsam hinauf, bis uns die ersten Spalten und Eisbrüche am Weitergehen hindern. Dann gehen wir weiter über Schneefelder bis zum Gipfel unseres Aussichtsberges. Inlandeis, Gletscher und Bergspitzen soweit das Auge reicht! Sollten die Schneefelder abgeschmolzen sein, können wir nicht bis zum Gipfel steigen. Das macht aber nichts - in diesem Falle wandern wir zu einem anderen Aussichtspunkt und bestaunen von dort die atemberaubende Kulisse. Wer die Natur nicht nur sehen sondern auch spüren will sollte seine Badesachen einpacken - ein Sprung in den Bergsee ist ein Erlebnis!
+700 Hm, -700 Hm, Gehzeit: ca. 7-8 Std.
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 8: Wanderung entlang des Johan-Petersen-Fjords
Der Tag erwacht in aller Ruhe. Wir lassen uns Zeit und frühstücken etwas später, denn unsere heutige Etappe ist nicht besonders lang - dafür aber sehr eindrucksvoll. Zuerst wandern wir am Fjord entlang, dann suchen wir uns immer wieder schöne Aussichtspunkte in höheren Lagen. Formschöne, farbige Steine zeigen uns die unterschiedlichen Gesteinsschichten und geben uns Einblicke in die Geologie der Region. Es ist ruhig, nur die kalbenden Gletscher durchbrechen gelegentlich die Stille und machen die Kraft der Natur für uns hörbar! Je nach Lust und Laune unternehmen wir eine kurze oder lange Tour, wir lassen uns von der Stimmung treiben.
Gehzeit: ca. 5 Std.
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 9: Bootsfahrt über Tiniteqilaq zum Knud-Rasmussen-Gletscher
Wir verabschieden uns vom Eisgewirr des Johan-Petersen-Fjords und fahren mit dem Boot zurück in Richtung Zivilisation. Mit der Sonne im Rücken gelingen uns fantastische Aufnahmen von den riesigen, formschönen Eisbergen. Die Wellen bringen das Boot zum Schaukeln - vielleicht sind es aber auch Wale, die um uns ihre Runden drehen? Wir machen Halt in Tiniteqilaq und schlendern durch die Gassen. Die kleine Siedlung auf der Merquitsoq-Halbinsel zählt 111 Einwohner - Inuit, die vor allem von der Jagd leben. Vielleicht können wir einen Blick in die Schule werfen? Vom Dorfhügel können wir die ein- und ausfahrenden Boote gut beobachten. Am Nachmittag verabschieden wir uns wieder von "Tinit" und steuern geradewegs auf den Knud-Rasmussen-Gletscher zu. Schon von Weitem sehen - und hören - wir die gewaltige Abbruchkante und gehen in sicherer Entfernung an Land. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und im vielseitigen Kontrast: Das türkisblaue, junge Eis leuchtet kräftig neben dem kargen grau der Moräne und die grünen Moosteppiche sind mit bunten Blumentupfern versehen. Wir stellen unsere Zelte in der Nähe der Eiswand am sicheren Ufer auf und machen uns mit der Umgebung vertraut.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Fahrstrecke von: ca. 80 km
Camp in Kuummiut
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 10: Wanderung auf den Campberg
Heute wandern wir zunächst auf weichen Mooskissen den Berg hinauf - ein herrliches Gefühl und absolut knieschonend. Je höher wir kommen, desto rauer wird der Weg und schließlich gehen wir über Geröll und Blockgestein weiter nach oben. Wir nehmen gelegentlich unsere Hände zu Hilfe, aber der Anstieg ist jede Mühe wert. Wie nahe wir dem Gipfel kommen hängt von den Wetterverhältnissen ab, aber es spielt keine Rolle, denn schon unterwegs können wir die beeindruckende Aussicht genießen. Hinter der Eisfront des Knud-Rasmussen-Gletschers erstreckt sich die Bergwelt des "Schweizer Landes". Wie kommt diese Region zu ihrem Namen? Am Nachmittag kehren wir zurück zu unseren Zelten und nutzen die Zeit, den kalbenden Gletscher zu beobachten. Was für ein Schauspiel! Mit lautem Donnern lösen sich die Eismassen vom weißen Gletscher und lassen das Fjordwasser in die Höhe spritzen. Immer wieder drehen sich die Eisbrocken, versinken in der Tiefe und tauchen anschließend neu geformt an der Oberfläche auf. Nach dieser lauten Geburt begeben sich die Eisberge auf eine lautlose Reise in Richtung Nordmeer - zurück bleibt nur die türkisfarbene Abbruchstelle an der Gletscherwand.
+800 Hm, -800 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp am Knud-Rasmussen-Gletscher
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11: Wanderung am Sermiligaq Fjord, Bootsfahrt nach Tasiilaq
Nach dem Frühstück und je nach Abholzeit durch die Boote, können wir noch eine kleine Wanderung am Fjordufer in Richtung Süden unternehmen. Die farbenfrohen Arktis-Blüten an Land und das schwimmende Eis auf dem Wasser begleiten uns - besonders schön sind die Wollgraswedel und das arktische Weidenröschen. Die grönländische Nationalblume ist ein hübsches Fotomotiv! Dann steigen wir in die Boote und fahren zurück nach Tasiilaq.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 100 km
Camp am Knud-Rasmussen-Gletscher
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 12: Tasiilaq
Heute schauen wir uns Tasiilaq noch einmal genauer an. Die "Hauptstadt" Ostgrönlands ist zwar klein, aber es gibt trotzdem einiges zu sehen. Wir schlendern am Wasser entlang, werfen einen Blick in die Kirche und statten der Tourist-Information einen Besuch ab. Dort gibt es nicht nur interessante Broschüren und hübsche Schnitzereien aus der Region, sondern auch guten Kaffee. Wie wäre es mit einem Eis? Für alle, die nicht nur gerne Eis(berge) sehen sondern auch schmecken, ist ebenfalls gesorgt. Wir können gemeinsam eine Wanderung durch das Blumental machen, einen der umliegenden Gipfel besteigen oder einfach die Ruhe am Fjord genießen. Gemeinsam oder auf eigene Faust - wir verbringen den Tag ganz nach Belieben! Am Abend bereiten wir ein letztes Mal gemeinsam unser Essen zu und lassen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 13: Bootstransfer nach Kulusuk, Flug nach Reykjavik
Unsere Zeit in Grönland ist zu Ende. Wir verabschieden uns und fahren mit den Booten ein letztes Mal durch das Polarmeer bis nach Kulusuk (ca. 2 Std.). Auf dem Flug nach Island erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. Nach Ankunft in Reykjavik fahren wir nach Keflavik zum Hotel.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 75 km
Gästehaus Keflavik in Keflavik
Frühstück

Tag 14: Heimreise
Flug am frühen Morgen von Keflavik zurück nach Deutschland.

Unterbringung:
Bei der Anreise übernachten wir in Island in einem Gästehaus in Keflavik in Doppel- oder Einzelzimmern.
In Grönland schlagen wir unser Basecamp in Tasiilaq auf, auf einer kleinen Halbinsel am Kong Oscar Havn. Dies wurde bewusst aus logistischen Gründen als Basis gewählt, in Tasiilaq gibt es einfache, sanitäre Anlagen. Alle anderen Zeltcamps in Grönland errichten wir in der Wildnis, fernab der Siedlungen und ohne jeglichen Komfort oder sanitäre Einrichtungen. Bei den Bachdurchquerungen und der „Katzenwäsche" im kalten Eiswasser wird die Arktis spürbar! Für Regentage sind wir mit einem Küchenzelt zweckmäßig ausgerüstet, mit Dreibeinhocker zum Sitzen aber ohne Tische. Wer möchte, kann gerne sein eigenes Zelt mitnehmen, wir bitten um Hinweis bei Buchung.
Wir bereiten alle Mahlzeiten gemeinsam in den Camps zu. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Milchpulver oder Brot mit Honig und Marmelade, tagsüber Brot mit Wurst und Käse. Abends werden in kleinen Gruppen auf Gaskochern unsere warmen Mahlzeiten zubereitet. Dazu gehören einfache Gerichte aus Reis, Couscous, Polenta und gefriergetrocknetem Gemüse mit Fleisch oder Fisch. Die Speisen sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es nicht. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!
Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, Auf- und Abbauen der Zelte, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

Gästetipp:

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 6 Personen, Höchstteilnehmer: 12 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 315150 

   Euro   Hinweise

27.06.19 - 10.07.19 3945,-Anfragen  Buchen
11.07.19 - 24.07.19 3985,-Anfragen  Buchen
18.07.19 - 31.07.19 3985,-Anfragen  Buchen
31.07.19 - 13.08.19 3945,-Anfragen  Buchen
08.08.19 - 21.08.19 3945,-Anfragen  Buchen
23.08.19 - 05.09.19 3985,-Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Einzelzimmer/-zeltzuschlag: 190 Euro
Weitere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50 Euro

Enthaltene Leistungen:
Flug ab/bis Frankfurt nach Keflavik
Flug mit Air Iceland ab/bis Reykjavik nach Kulusuk
Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Rail und Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
Übernachtung 2 x im Gästehaus, 11 x im Zelt
12 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 11 x Abendessen
Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Kulusuk
Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Nicht enthaltene Leistungen:
Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 100,00 Euro)
Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Reiseversicherung

Anforderungen / Informationen:
Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 8 Std. Gehzeit in weglosem Gelände - dies verlangt eine hohe Konzentration. Dazu gehören Blockgelände, Geröll, Moränen oder Altschneefelder, vergleichbar mit dem Alpenraum auf 2000 - 3500 m. Felsplatten, Schotter, Gletschermoränen und Bachdurchquerungen müssen bewältigt werden. Die einzelnen Tagesetappen weisen ansonsten keine besonderen Schwierigkeiten auf, aber aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad II-III bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Einzelne Tagesetappen können nicht ausgelassen werden. Wir tragen bei den Wanderungen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird in Booten zu den Wildniscamps transportiert.
Bootstransfers:
Leistungsstarke, offene Kleinboote bringen uns in das tief verzweigte Fjordsystem. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten, wie z.B. Wetter oder Eissituation, können sich Bootstransfers um Stunden oder sogar Tage verzögern. Je nach Wellengang, können die Fahrten sehr holprig werden und somit den Rücken stark beanspruchen. Im Falle von Problemen mit den Bandscheiben raten wir daher von dieser Reise ab.
Eisbären:
Der Schutz von Mensch und Tier ist unser oberstes Ziel, daher sind unsere Reiseleiter zum Thema Eisbären speziell geschult. Es ist unbedingt notwendig, dass die Gruppe stets geschlossen wandert und die Anweisungen der Reiseleiter ausnahmslos befolgt. Einzelne Tagestouren können aus diesen Gründen nicht ausgelassen werden. Je nach aktueller Situation kann es notwendig sein, abwechselnd Nachtwache zu halten (ca. 1-1,5 Std. pro Person). Weitere Informationen und eine genaue Einweisung erhalten Sie vor Ort.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Island:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Island einen Personalausweis oder Reisepass, der mindestens über den Zeitraum des Aufenthalts gültig ist.
Grönland:
Für die Einreise nach Grönland ist ein gültiger Reisepass erforderlich, da dieser Teil der Dänischen Reichsgemeinschaft nicht zum Schengenraum gehört.

Hinweise:
Bei der angebotenen Reiseleistung handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Reiserechtsrichtlinie (EU) 2015/2302. Bitte lesen Sie das Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden nach § 651a des BGB. Es gelten die AGB, die Zahlungsmodalitäten und die Angebotsbeschreibung des Reiseveranstalters.
Der Reisende kann vor Reisebeginn gegen Zahlung einer angemessenen Entschädigung oder gegebenenfalls einer vom Reiseveranstalter verlangten Entschädigungspauschale jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. So bleiben Ihnen im Fall einer Stornierung Kosten erspart, und Sie können sich voll und ganz auf Ihre Reise freuen.
Diese Reise ist im Allgemeinen nicht für Menschen mit Mobilitätseinschränkung geeignet.

Reiseempfehlung:




Sigl Reisevermittlung
Gabriele Sigl
Fax: 0 83 42 / 919 338
E-Mail: InfoGabrieleSigl.de
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