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Ostgrönland: Trekkingreise im Banne des ewigen Eises
16-tägige geführte Trekkingtour


Durch die unberührte Wildnis Ostgrönlands schlängelt sich der Sermilik-Fjord wie ein intensiv blauer Pfad. Die Stille wird nur durch den Wind unterbrochen, der Geschichten vom Inlandeis an die Küste trägt. Plötzlich taucht ein Wal auf und verschwindet genauso schnell wieder in der Tiefe, während kleine Luftblasen lautlos über das Wasser tanzen. Neben den treibenden Eisbergen bewegen sich unsere Boote wie Spielzeug durch die Wellen. Mit Staunen beobachten wir die imposanten weißen Riesen, die wie Wolkenkratzer an uns vorbeiziehen. Fernab der Inuit-Siedlungen schlagen wir unsere Zelte auf und erkunden von unseren Camps aus das Inselsystem. Wir wandern durch die skurrile Landschaft, erleben die abgelegene Wildnis hautnah und lassen uns täglich von der Stille der Arktis inspirieren. Zwei Fußmärsche von Camp zu Camp ermöglichen es uns, noch tiefer in die Natur Ostgrönlands einzutauchen. Dabei überqueren wir Bäche, durchqueren weiche Moosfelder und erklimmen steinige Hügel. In der Ferne ragen teilweise unberührte Gipfel in den Himmel, während die endlose Weite des Nordmeeres uns ehrfürchtig innehalten lässt. Die ständig wechselnden Lichtverhältnisse tauchen das Eiswasser in schillernde Blautöne, gekrönt von weißen Sahnehäubchen in Form von Packeis.Kommen Sie mit auf eine Trekkingreise mit unvergesslichen Eindrücken.

16 Tage
geführte anspruchsvolle Trekkingreise
Region: Ostgrönland
Übernachtung: Gästehaus, Zelte
Kleingruppe: 6 bis 12 Teilnehmer
100% CO2-Kompensation des Fluges über atmosfair

Höhepunkte:
Wanderungen: 4 x moderat (4 - 6 Std.), 2 x anspruchsvoll (7 - 10 Std.)
2 x Wildnistrekking ( ca. 7 - 9 Std.)
Die gewaltigen Gletscherzungen am Hundefjord überqueren
Das Rundum-Panorama vom Ficksbjerg genießen
Am Tasilartik-Fjord über die eindrucksvolle Gletscherlandschaft wandern
Den gigantischen Eisbergen im Sermilik-Fjord nahe kommen
In Tasiilaq die Traditionen und die Kultur der Inuit kennenlernen

Detailprogramm:
Tag 1: Anreise
Flug nach Keflavik in Island. Transfer vom Flughafen zu unserem Gästehaus in Keflavik.
↔ Fahrweg 5 km
Gästehaus Keflavik in Keflavik

Tag 2: Flug von Reykjavik nach Kulusuk, Bootstransfer nach Tasiilaq
Gleich am Morgen fahren wir von Keflavik zum Flughafen. Von dort fliegen wir über das Polarmeer nach Kulusuk. Es lohnt sich, vor der Landung aus dem Fenster zu schauen und die treibenden Eisschollen aus der Luft zu verfolgen - wir sind in der Arktis! Das kurze Wegstück vom Flughafen zum Hafen legen wir zu Fuß mit unserem Gepäck zurück (ca. 750 m) und fahren dann mit dem Boot weiter auf die Insel Ammassalik (ca. 1 - 2 Std. je nach Eissituation). Während unser kleines Boot an den mächtigen Eisbergen vorbei und zwischen den Eisschollen hindurch fährt, spüren wir die Arktis hautnah - gut, dass wir für die Überfahrt mit warmer Kleidung, Handschuhen und Mütze gerüstet sind, die wir vor dem Ablegen noch anziehen können! Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich Tasiilaq, unser Basislager für die kommenden Tage. Wir schlagen unsere Zelte auf und machen uns mit der Umgebung vertraut. Zum Abschluss des Tages versammeln wir uns in unserem Küchenzelt und genießen das warme Abendessen - per Catering vom Roten Haus.
↔ Fahrweg 30 km, 2:30 h
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Abendessen

Tag 3: Wanderung auf den Qaqertivagajik
Vor uns liegt der Hausberg von Tasiilaq - und wir wollen hinauf. Nachdem wir die Siedlung hinter uns gelassen haben, wandern wir an eisigen Gebirgsbächen und grünen Wiesen vorbei durch das Blumental. Die liebliche Landschaft wird aber schnell rauer und erst ein teilweise recht steiler Anstieg über wegloses Blockgelände führt uns zum Gipfel des Qaqertivagajik. Was für ein Schauspiel - unter uns treibt der größte Eisstrom der Erde gigantische Eisberge durch das Wasser. Die bizarren Formen lassen unserer Fantasie freien Lauf, bei gutem Wetter sehen wir die Eisschollen bis zu 150 km weit in der Sonne blitzen. Es lohnt sich aber auch, einen Blick nach Norden zu werfen. Tasiilaq schlummert wie eine bunt gewürfelte „Spielzeugwelt" am blauen Fjord. Und im Westen? Ganz in der Ferne entdecken wir das Inlandeis zwischen den gezackten Bergkuppen. Wir lassen die Eindrücke in Ruhe auf uns wirken, bevor wir zurück wandern.
↑ 700 m, ↓ 700 m, ↔ 5:30 h
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 4: Bootsfahrt durch den Sermilik-Fjord in den Tasilartik-Fjord
Wir brechen unsere Zelte ab, verstauen das Gepäck im Boot und ziehen uns warm an - die nächsten Stunden verbringen wir auf dem Wasser. Die Jäger steuern ihre Boote geschickt durch das eisige Wasser. Die bizarren Eisberge im Fjord sind meist noch kantig und nicht von Sonne, Wasser und Wind geschliffen wie im offenen Meer. Augen auf, mit Glück und wenn nicht zu viel Eis im Fjord ist, taucht vielleicht ein Wal vor unserer Linse auf! Wir gleiten durch den Sermilik-Fjord und biegen am vorletzten Seitenarm ab. Noch ein kurzes Stück durch den Tasilartik-Fjord und wir sind am Ziel - wir gehen an Land, verabschieden die Inuit und errichten unser Camp am Ufer. Vielleicht bleibt noch Zeit für eine kleine Erkundungstour vor dem Abendessen.
↔ Fahrweg 80 km, 4:00 h
Camp am Tasilartik-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 5: Wanderung am Westufer des Sermilik-Fjord
Nach einem ausgiebigen Frühstück schnüren wir unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg. Der Pfad führt uns entlang des Fjords in Richtung Norden. Die Eisberge und Eisschollen sind zum Greifen nah! Wir nehmen uns Zeit, die herrliche Natur mit der Kamera und natürlich auch in unserem Gedächtnis festzuhalten. Schon bald hindert uns ein gewaltiger Abbruch am Weitergehen - Zeit den Uferweg zu verlassen. In steinigem, weglosem Gelände steigen wir auf das Plateau - manchmal mit Hilfe unserer Hände. Wie wäre es mit einem Bad im Bergsee? Immer wieder genießen wir die Ausblicke auf das tiefblaue Eiswasser und die kargen Gipfel. Gegen Nachmittag kehren wir zurück ins Camp und kochen gemeinsam.
↑ 500 m, ↓ 500 m, ↔ 5:30 h
Camp am Tasilartik-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 6: Bootsfahrt zur Tasilartik-Südbucht, Wildnisdurchquerung zum Hunde-Fjord
Auf zu neuen Ufern! Wir packen zusammen und fahren mit den Jägern hinüber zur Südseite des Tasilartik-Fjords. Während unser Hauptgepäck weiter mit dem Boot fährt, machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hunde-Fjord. Wir wandern durch ein breites Tal, Blumen sorgen für bunte Farbtupfer. Wir gehen langsam hinauf, queren ein Toteisstück und erreichen gegen Mittag eine gute Höhe um die Umgebung zu inspizieren. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen am See für unser Picknick und genießen den Augenblick. Ein Schneefeld führt uns anschließend hinab, in der Ferne funkeln die Gebirgsseen in der Sonne. Am Nachmittag steigen wir ab zum Hunde-Fjord und errichten unser Lager.
↔ Fahrweg 5 km, 0:30 h
↑ 800 m, ↓ 800 m, ↔ 9:00 h
Camp am Hunde-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 7: Wanderung zum Ficksbjerg
Wir schultern unseren Tagesrucksack und überqueren den Bach hinter unserem Lager. Auf der anderen Seite geht es langsam aber stetig den Berghang hinauf. Zunächst über Gras- und Felsbänder, später über Altschneefelder bis auf den obersten Höhenrücken. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel des Ficksbjerg. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Namen des Berges? Wir finden es heraus während wir die unglaubliche Fernsicht genießen. Zwischen den umliegenden Bergspitzen blicken wir auf die endlos erscheinende Eiswüste der Gletscher und des Inlandeises. Je nach Witterung und Kondition haben wir die Möglichkeit die Tour weiter auszudehnen, bevor wir den Rückweg zum Camp antreten.
↑ 500 m, ↓ 500 m, ↔ 6:00 h
Camp am Hunde-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 8: Wanderung zum Inlandeis
Unser heutiges Ziel ist der weiße Horizont! Wir stehen früh auf, denn eine lange Wanderung zum Inlandeis liegt vor uns. Der anfangs eher gemächliche Pfad entlang des Flusses wird anspruchsvoller, je höher wir kommen, desto grober wird das Blockwerk. Volle Konzentration! Auch wenn wir auf unsere Schritte achten müssen, bewundern wir die prachtvolle Landschaft. Wir passieren mehrere Höhenrücken und Hochplateaus, gehen über Schneefelder und Rinnen - manchmal mit Einsatz unserer Hände. Doch das Rundum-Panorama entschädigt für alle Mühen: Im Norden strahlen die weißen Gipfel des Schweizer-Landes, im Osten der eisige Sermilik-Fjord und im Süden der blaue Johan-Petersen-Fjord. Und im Westen? Das scheinbar endlose Inlandeis. Wir überqueren einen spaltenarmen Gletscher, um über eine Seitenmoräne das Inlandeis zu erreichen. Die ersten Schritte auf dem Eis sind ein besonderes Erlebnis - aus der Nähe enthüllt es eine Palette aus blauen und grünen Farbtönen, aber aus der Ferne dominiert das strahlende Weiß die Kulisse. Wir genießen die Ruhe, die Einsamkeit und die Polarluft - dann wandern wir zurück zum Camp.
↑ 900 m, ↓ 900 m, ↔ 9:00 h
Camp am Hunde-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 9: Bootsfahrt in den Johan-Petersen-Fjord
Wieder heißt es packen! Diesmal bringt uns das Boot an die Südostseite des Johan-Petersen-Fjords und die auf der Fahrt vorbeiziehenden Eisberge begeistern uns noch immer. Wir fahren in den hinteren Teil des Fjords, wo uns ein natürliches Amphitheater erwartet. Drei gewaltige Gletscher schieben sich durch die Berge in das Eiswasser, sie sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen am Horizont zu sehen ist. Hier schlagen wir unser Camp für die nächsten Tage auf - Sicht auf Gletscher und Granitfelsen. Falls das Eis im Fjord noch zu dicht ist, campen wir etwas weiter vorne, das tut der Aussicht allerdings keinen Abbruch. Den Rest des Tages verbringen wir ganz nach Belieben und lassen unsere Seele baumeln. Wir genießen die Abendstimmung bevor wir in unsere Schlafsäcke kriechen.
↔ Fahrweg 40 km, 2:00 h
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 10: Wanderung zum Bergseen-Plateau
Der Tag erwacht in aller Ruhe. Wir lassen uns Zeit und frühstücken etwas später, denn unsere heutige Etappe ist nicht besonders lang - dafür aber sehr eindrucksvoll. Wir wandern über den Gletscher hinter unserem Camp auf einen Höhenrücken. Im unteren Teil des Gletschers gibt es keine Spalten und wir gelangen recht einfach auf das Eis - Steigeisen sind nicht nötig. Bei der Flussquerung kommt unser Kreislauf richtig in Schwung, während der Pfad langsam weiter hinauf führt. Formschöne, farbige Steine zeigen uns die unterschiedlichen Gesteinsschichten auf dem Weg zum Bergseen-Plateau. Inlandeis, Gletscher und Bergspitzen liegen vor uns soweit das Auge reicht. Nach einer ausgiebigen Rast gehen wir zurück zum Camp.
↑ 600 m, ↓ 600 m, ↔ 6:00 h
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11: Wanderung zum Sangmileq-Fjord
Vor uns liegt eine abwechslungsreiche Wanderung. Gleich hinter unserem Camp beginnt unser Aufstieg auf den Aussichtsberg. Glasklare Bergseen, einsame Täler und weite Gletschermoränen kommen in unser Blickfeld und die umliegenden Berggipfel reflektieren in verschiedenen Nuancen das Sonnenlicht. Oben angekommen genießen wir erst einmal unsere Brotzeit mit Panoramablick! Es ist ruhig. Je nach Lust und Laune unternehmen wir eine kurze oder lange Tour, wir lassen uns von der Stimmung treiben.
↑ 600 m, ↓ 600 m, ↔ 8:00 h
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 12: Transfer zur Südmündung des Sermilik-Fjords
Wir warten auf das Jägerboot, das uns an das südöstliche Ende des Sermilik-Fjords bringt. Nach den Wanderungen der letzten Tage gehen wir es heute etwas ruhiger an und lassen uns bei der Bootsfahrt den Wind um die Nase wehen. Immer wieder ziehen schwimmende Eisberge vorbei und wir freuen uns über die unzähligen Fotomotive. Ob wir auch das Glück haben eine Robbe zu erblicken? Oder eine Walflosse? An der südlichen Mündung des Sermilik-Fjords bauen wir erneut unser Camp auf. Anschließend machen wir uns mit der Umgebung vertraut und unternehmen kleinere Wanderungen rund um unseren Lagerplatz. Der Sermilik-Fjord ist bekannt durch seine driftenden Eismassen, die wir gerne im Auge behalten.
↔ Fahrweg 25 km, 1:30 h
Camp Sermilik-Station
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 13: Wildnisdurchquerung nach Tasiilaq
Noch einmal lassen wir unseren Blick über die traumhafte Kulisse schweifen, in der wir die letzten Tage unterwegs waren. Dann schultern wir unseren Rucksack und wandern in Richtung Osten - unser Gepäck fährt im Boot voraus. Das Gelände führt durch Sand, über Geröll und Moos und wir nehmen uns Zeit, die abwechslungsreiche Natur zu begutachten. Kameras griffbereit - die schroffen Felsblöcke, die bunten Arktisblüten und die rauschenden Gebirgsbäche sind herrliche Motive. Wir passieren drei tiefblaue Bergseen und überqueren mit Moos überzogene Wiesen. Am Nachmittag erreichen wir schließlich das Ufer des Kong-Oscar-Fjords. Von hier aus leuchten schon die bunten Häuschen von Tasiilaq aus der Ferne. Wir erreichen unser vertrautes Basislager am späten Nachmittag und schlagen ein letztes Mal unsere Zelte auf.
↑ 700 m, ↓ 700 m, ↔ 7:00 h
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 14: Tasiilaq
Heute haben wir den ganzen Tag Zeit, Tasiilaq genauer zu erkunden. Die "Hauptstadt" Ostgrönlands ist zwar klein, aber es gibt trotzdem einiges zu sehen. Wir schlendern am Wasser entlang, werfen einen Blick in die Kirche oder statten dem Museum einen Besuch ab, um noch mehr über die Kultur der Inuit zu lernen. Der Wandel zwischen Tradition und Moderne ist überall spürbar und verleiht dem Ort eine faszinierende Atmosphäre. Wir können gemeinsam eine Wanderung durch das Blumental machen, einen der umliegenden Gipfel besteigen oder einfach die Ruhe am Fjord genießen. Gemeinsam oder auf eigene Faust - wir verbringen den Tag ganz nach Belieben!
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 15: Bootstransfer nach Kulusuk, Flug nach Reykjavik
Unsere Zeit in Grönland ist zu Ende. Wir verabschieden uns und fahren mit den Booten ein letztes Mal durch das Polarmeer bis nach Kulusuk. Auf dem Flug nach Island erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. Nach Ankunft in Keflavik fahren wir das kurze Stück zur Unterkunft.
↔ Fahrweg 30 km, 2:30 h
Gästehaus Keflavik in Keflavik
Frühstück

Tag 16: Heimreise
Flug von Keflavik zurück nach Deutschland.
↔ Fahrweg 5 km
Frühstück

    • Bei der An- und Rückreise übernachten wir in Island in einem Gästehaus in Keflavik. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. In Grönland schlagen wir unser Basecamp in Tasiilaq auf, auf einer kleinen Halbinsel am Kong Oscar Havn. Dies wurde aus logistischen Gründen bewusst als Basis gewählt, in Tasiilaq gibt es einfache, sanitäre Anlagen (Dusche gegen Gebühr). Alle anderen Zeltcamps in Grönland errichten wir in der Wildnis, fernab der Siedlungen und ohne jeglichen Komfort oder sanitäre Einrichtungen. Bei den Bachdurchquerungen und der „Katzenwäsche" im kalten Eiswasser wird die Arktis spürbar! Für Regentage sind wir mit einem Küchenzelt zweckmäßig ausgerüstet, mit Dreibeinhockern zum Sitzen aber ohne Tische. Wir bitten darum, mit der zur Verfügung gestellten Ausrüstung sorgsam umzugehen, da es logistisch sehr aufwändig ist, neue Ausrüstungsgegenstände nach Grönland zu liefern oder Dinge reparieren zu lassen. Wer möchte, kann gerne sein eigenes Zelt mitnehmen - wir bitten um Hinweis bei Buchung.

      Verpflegung:
      Bei dieser Reise sind Frühstück in Island und Vollpension in Grönland inkludiert. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Milchpulver sowie Brot mit Wurst und Käse. Abends werden in kleinen Gruppen auf Kochern unsere warmen Mahlzeiten zubereitet. Dazu gehören einfache Gerichte aus Reis, Couscous, Polenta und gefriergetrocknetem Gemüse mit Fleisch oder Fisch. Die Speisen sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es nicht. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    • Gästetipp"Die Reise war einfach prima, soweit das die Umstände zugelassen haben, perfekte Organisation. Ein besonderes Lob an unseren Reiseleiter. Besser kann man sowas nicht machen."

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 6 Personen, Höchstteilnehmer: 12 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 315120 

   Preis ab   Hinweise

Termine und Preise erhalten Sie auf Anfrage

Sie können gerne auch das Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument verwenden.
 

Enthaltene Leistungen:
Flug mit Icelandair ab/bis Frankfurt nach Reykjavík
Flug mit Icelandair ab/bis Keflavik nach Kulusuk
Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Rail+Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
Übernachtung 2 x im Gästehaus, 13 x im Zelt
15 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 13 x Abendessen
Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Kulusuk
Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
Reisekrankenschutz
CO2-Kompensation des Fluges über atmosfair

Nicht enthaltene Leistungen:
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke (ca. 100 €)
Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch
Trinkgelder
individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Reiseversicherung

Wunschleistungen:
Doppelzelt
Einzelzimmer/-zelt: 250,00 €
Flug ab/bis Frankfurt
Bahnticket 2. Klasse

    • Die angegebenen Preise gelten jeweils pro Person im DZ.
      Weitere dt. Abflughäfen sind auf Anfrage möglich.

      Eine Reise nach Grönland ist in besonderem Maße vom Wetter abhängig. Durch Flugänderungen oder -ausfälle kann sich sowohl die Anreise als auch die Rückreise um einen oder mehrere Tage verzögern. Bitte beachten Sie diesen Punkt bei Ihrer Urlaubsplanung und legen Sie unmittelbar im Anschluss an diese Reise keine wichtigen Termine. Kosten für eventuelle Zusatztage und Übernachtungen gehen zu Lasten der Teilnehmer, falls sie nicht von der Fluggesellschaft übernommen werden. Die Eisverhältnisse in den Fjorden können sich durch wechselnde Winde kurzfristig ändern. Packeis und Wetterumschwünge können jederzeit zu Verzögerungen, Routenänderungen und Programmumstellungen führen.

    • Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 10 Std. Gehzeit in weglosem Gelände - dies verlangt eine hohe Konzentration. Dazu gehören Blockgelände, Geröll, Moränen oder Altschneefelder, vergleichbar mit dem Alpenraum auf 2000 - 3500 m. Felsplatten, Schotter, Gletschermoränen und Bachdurchquerungen müssen bewältigt werden. Die einzelnen Tagesetappen weisen ansonsten keine besonderen Schwierigkeiten auf, aber aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad III - IV bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Einzelne Tagesetappen können nicht ausgelassen werden. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Wir tragen bei den Wanderungen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird in Booten zu den Wildniscamps transportiert. Allerdings muss das Gepäck auch für kurze Strecken selbst getragen werden, z.B. vom Flughafen zum Bootsanleger und von der Bootsanlegestelle bis zu den Zeltplätzen (max. 750 m).
      Leistungsstarke, offene Kleinboote bringen uns in das tief verzweigte Fjordsystem. Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten, wie z.B. Wetter oder Eissituation, können sich Bootstransfers um Stunden oder sogar Tage verzögern. Auch bei schönem Wetter empfiehlt es sich für die Bootsfahrten warme Kleidung anzuziehen. Je nach Wellengang und Wetter kann es in den Booten sehr nass werden, eine Regenhose und eine wind- und wasserdichte Jacke sowie Regenhüllen für das Gepäck sind für die Fahrten zu empfehlen. Auch können die Bootsfahrten sehr holprig werden und somit den Rücken stark beanspruchen. Im Falle von Problemen mit den Bandscheiben raten wir daher von dieser Reise ab.
      Der Schutz von Mensch und Tier ist unser oberstes Ziel, daher sind unsere Reiseleiter zum Thema Eisbären speziell geschult. Es ist unbedingt notwendig, dass die Gruppe stets geschlossen wandert und die Anweisungen der Reiseleiter ausnahmslos befolgt. Einzelne Tagestouren können aus diesen Gründen nicht ausgelassen werden. Je nach aktueller Situation kann es notwendig sein, abwechselnd Nachtwache zu halten (ca. 1-1,5 Std. pro Person). Weitere Informationen und eine genaue Einweisung erhalten Sie vor Ort.
      Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote auf weglosem Gelände, Auf- und Abbauen der Zelte, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

    • Island:
      Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen kein Visum. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Island einen Personalausweis oder Reisepass, der mindestens über den Zeitraum des Aufenthalts gültig ist. Für die Einreise nach Island sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
      Aktuelle Einreisehinweise für Island finden Sie hier: Auswärtiges Amt - Reiseland Island
      Grönland:
      Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Grönland einen Reisepass, da dieser Teil der Dänischen Reichsgemeinschaft nicht Mitglied des Schengenraumes ist.
      Aktuelle Einreisehinweise für Grönland finden Sie hier: Auswärtiges Amt - Reiseland Grönland

    • Bei der angebotenen Reiseleistung handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Reiserechtsrichtlinie (EU) 2015/2302.
      Diese Reise ist im Allgemeinen nicht für Menschen mit Mobilitätseinschränkung geeignet.
      Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise­rückt­ritts­kosten­ver­sicherung.

Reiseempfehlung:








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Fax: 0 83 42 / 919 338
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