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La Réunion: Vulkantrekking im Indischen Ozean
14-tägige Trekkingreise

Ein ganzer Kontinent auf einer Insel - so abwechslungsreich präsentiert sich Réunion. Französisches Savoir-vivre paart sich mit afrikanischer Lebensfreude. Hier bietet sich eine Fülle an Naturschauspielen: tropische Regenwälder und karge Mondlandschaften, aktive Vulkane und erloschene Krater, zerklüftete Berge und weite Lavafelder, steile Schluchten und spitze Felsnadeln, grandiose Wasserfälle und stille Bergseen. Nach der Durchquerung zweier Talkessel und der Besteigung des Piton des Neiges lassen wir unsere Reise an den weißen Stränden des Indischen Ozeans ausklingen.

14 Tage
Trekkingreise, Rundreise
Route: Zentral- und Küstenbereich der Insel
Übernachtung: Hotels, Berghütten
Kleingruppe: 6 bis 14 Teilnehmer

Höhepunkte:
4-tägiges und 3-tägiges Trekking (3 - 6 Std. täglich)
Besteigung des Piton des Neiges (3.070 m), Gipfeltag ↑720 m, ↓1660 m, 8,5 Std.
An mehreren Tagen von Hütte zu Hütte quer durch die üppig grüne Insel wandern
Am aktiven Piton de la Fournaise verschiedene Formen des Vulkanismus bestaunen
Dem Tosen eines 300 m hohen Wasserfalls und den Wellen des Ozeans lauschen
Auf einer Vanille-Plantage an der weltbesten Bourbon Vanille schnuppern
Die tropische Pflanzenwelt im Urwald Forêt de Bélouve entdecken

Detailprogramm:
Tag 1: Flug nach La Réunion
Linienflug ab Frankfurt über Paris (kein Flughafenwechsel) nach Saint-Denis / La Réunion.

Tag 2: Ankunft auf La Réunion - Besuch einer Vanille Plantage und St. Denis
Nach Ankunft am Flughafen in Saint Denis empfängt uns unsere Reiseleitung. Danach fahren wir nach Saint André, direkt am Indischen Ozean. Wir besuchen die Vanille-Plantage der Familie Roulof, die auf eine hundertjährige Tradition zurückblicken kann. Die Bourbon Vanille "de la Réuinion" gilt als die beste der Welt.
St. André ist für Inselbewohner, die indische Wurzeln haben, ein wichtiges kulturelles und spirituelles Zentrum. Daher darf es uns nicht überraschen, wenn wir plötzlich vor einem grell-bunten Hindu-Tempel voller Gottheiten stehen.
Transfer nach Saint Denis, wo wir unsere Zimmer im Hotel beziehen. Nachmittags können wir die Stadt auf eigene Faust erkunden: vielleicht spazieren wir durch den Botanischen Garten und die historischen Straßen der Inselhauptstadt oder ruhen uns im Hotel von unserer Anreise aus, denn der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abends, bei einem Aperitif, stellt uns unsere Reiseleitung das Reiseprogramm noch einmal im Detail vor.
Fahrzeit: ca. 1 Std., Fahrstrecke: ca. 45 km
Hotel Juliette Dodu in Saint Denis
Abendessen

Tag 3: Durch die Rivière des Galets Schlucht und Trekking-Beginn bis Grand Place
Unser Hauptgepäck übergeben wir dem Fahrer, der es bis nach Cilaos transportieren wird. Wir starten heute mit dem Wanderrucksack, in den wir lediglich das Nötigste für die nächsten vier Tage gepackt haben.
Am Morgen Transfer mit dem Bus (etwa 30 min. Fahrt) in den Nord-Westen der Insel bis ins Dorf Rivière des Galets oder Sans Soucis, je nach Wegbeschaffenheit. Denn bis da hin legen wir die Anreise mit Jeeps zurück. Dann beginnt unsere Durchquerung des Mafate Kessels zu Fuß. Am Nachmittag erreichen wir in Grand Place unsere erste Hütte, „Gîte" genannt.
Wandern: +550 Hm, -50 Hm, Gehzeit: ca. 3.5–4 Std.
Fahrzeit: ca. 1 Std., Fahrstrecke: ca. 31 km
Übernachtung in Berghütte
Frühstück, Abendessen

Tag 4: Durch wilde Bergkessel bis Roche Plate
Wir befinden uns im wildesten der drei Cirques, umgeben von tief abfallenden Schluchten und senkrecht aufragenden Felswänden. Alle Ansiedlungen sind von der Außenwelt abgeschnitten und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen – es gibt keine Straßen!
Tief in die Landschaft gefräst liegt das Flussbett Rivière des Galets, in das wir hinabsteigen, um auf der anderen Talseite wieder aufzusteigen. Wir wählen den so genannten „chemin des écoliers", den Schulweg. Denn für die im Weiler Latanier lebenden Kinder befindet sich die nächstgelegene Schule tatsächlich in Îlet des Orangers. So müssen die Schüler der wenigen hier abgeschieden lebenden Familien jeden Tag diese kleine Wanderung machen.
Unsere Gîte in Roche Plate liegt am Fuß der etwa 1.100 m, beinahe senkrecht abfallenden Felswand des Piton Maido.
Wandern: +1100 Hm, -750 Hm, Gehzeit: ca. 6–6.5 Std.
Übernachtung in Berghütte
Frühstück, Abendessen

Tag 5: Pflanzengiganten und tosende Wasserfälle auf dem Weg nach Marla
Während der heutigen Etappe erleben wir landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Es wachsen riesige Agaven an den Hängen. Erst steigen wir leicht an der einstigen Caldera-Wand auf und wandern danach zu Trois Roches, den wunderschön ausgewaschenen und vom Wasser geschliffenen Felsplatten des Flussbettes des Rivière des Galets. Dies ist ein idealer Platz für unsere Mittagsrast. Im vom Wasser glatt polierten Basaltstein öffnet sich der Fels um einen Spalt und lässt das bis dahin leicht dahinplätschernde Wasser in Kaskaden tief hinunterstürzen. Ein echtes Naturschauspiel! Noch ein Stück bergauf und wir kommen auf ein Plateau und unser Quartier, die Hütte in Marla (1.645 m).
Wandern: +1180 Hm, -380 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std.
Übernachtung in einer Berghütte
Frühstück, Abendessen

Tag 6: Über den Col de Taibit in den Cirque de Cilaos - Kreolische Landesküche
Auf einem steilen Serpentinenweg verlassen wir den Cirque de Mafate. Bäume und Sträucher entlang eines üppig grünen Pfades sind über und über mit Baumhaar, einer Flechtenart, bewachsen. Über den Pass Col de Taibit (2.082 m) zieht sich der Wanderweg in das nächste Hochtal, den Cirque de Cilaos. Hier genießen wir noch einmal einen letzten Blick in den weit vor uns liegenden Talkessel von Mafate und auf der anderen Seite einen ersten Ausblick über Cilaos. Dann steigen wir relativ steil ins Tal Cilaos (1.200m) ab.
Im Dorf Ilet à Cordes wir werden bereits erwartet. Mickael und seine Frau fühlen sich ganz der Tradition der Insel verpflichtet, was Anbau von Gemüse und Wein betrifft. Bei einer Führung aber vor allem sympathischen Mahlzeit erfahren wir mehr davon. Kosten können wir auch den lokalen Rot- oder Weiswein aus dem Cirque de Cilaos. Ein schönes Intermezzo bei unserer Zwischenpause in Cilaos und bevor es morgen zu unserer nächsten Etappe geht.
Angekommen in unserer Unterkunft in Cilaos, steht dort bereits unser angeliefertes Hauptgepäck für uns bereit.
Der Rest des Tages steht uns in dem netten Bergstädtchen zur freien Verfügung.
Wandern: +450 Hm, -840 Hm, Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Fahrzeit: ca. 0.5 Std., Fahrstrecke: ca. 18 km
Berghütte Cilaos in Cilaos
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 7: Aufbruch zum höchsten Vulkan im Indischen Ozean
Unser Hauptgepäck geben wir heute wieder für den Weitertransport ab. Wir nehmen nur das Nötigste für die kommenden 3 Tage mit.
Aufbruch zur ersten Etappe der Besteigung des 3.070 m hohen Piton des Neiges – dem höchsten Berg der Insel und des gesamten Indischen Ozeans. Dieser Vulkan liegt im Zentrum des „Kleeblatts", das die Talkessel Cilaos, Salazie und Mafate bilden.
Gegen Mittag fahren wir ein Stück mit einem extra organisierten Privatbus, um direkt zum Wanderweg zu gelangen. So gelangen wir gleich zum Einstieg des Weges bei „Le Bloc". Nach dem ersten Viertel der heutigen Etappe steigen wir in Serpentinen aufwärts. Wir können uns Zeit lassen, um den fantastischen Blick ins Tal zu genießen. In der einfachen Hütte auf 2.478 m Höhe verbringen wir eine kurze Nacht.
Wandern: +1100 Hm, -30 Hm, Gehzeit: ca. 3.5–4 Std.
Fahrzeit: ca. 0.25 Std., Fahrstrecke: ca. 4 km
Berghütte La Caverne Dufour
Frühstück, Abendessen

Tag 8: Piton des Neiges (3.070 m) und Kammwanderung bis Bélouve
Um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, stehen wir sehr früh auf. Nach etwa zwei Stunden (das Gepäck bleibt in der Hütte) sind wir oben. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein uneingeschränkter 360 Grad-Rundumblick auf die Insel, wenn wir Glück haben sogar bis Mauritius. Für den Gipfel ist warme Kleidung nötig, oben weht fast immer ein eisiger Wind. Wir steigen zur Hütte ab und frühstücken erst einmal.
Anschließend folgt ein zwar sehr langer und sehr anstrengender, aber landschaftlich außergewöhnlich abwechslungsreicher Abstieg. Wir wandern über den Kammweg des Cap Anglais durch Regenwald mit Farnbäumen und gelangen bei einer Lichtung zur hübsch gelegenen, im kreolischen Stil erbauten Berghütte bei Bélouve. Sie strahlt etwas Nostalgisches aus und liegt direkt oberhalb der steil abfallenden Wänden des üppig grünen Talkessels Cirque de Salazie, in den wir hineinwandern. Nach diesem anstrengenden Tag genießen wir hier in gemütlicher Atmosphäre erst einmal den traditionellen Aperitif und das schmackhafte Abendessen.
(Gehzeit ohne Gipfelbesteigung heute ca. 6 Std.)
Wandern: +720 Hm, -1660 Hm, Gehzeit: ca. 8–9 Std.
Übernachtung in der Berghütte in Bélouve
Frühstück, Abendessen

Tag 9: Wasserfall Trou de Fer und Abstieg nach Hell Bourg - auf zur Ostküste!
Vor uns liegt eine weniger anstrengende, aber nicht minder spektakuläre Wanderung zum Trou de Fer. Wir durchqueren einen eindrucksvollen Primärwald bis ein 300 m hoher Wasserfall tosend in die Tiefen einer Schlucht stürzt. Sie wirkt von oben wie ein riesiges Loch im Dschungel. Wer nicht mitwandern möchte, kann es sich heute Vormittag bei der Hütte gemütlich machen bis zum gemeinsamen Abstieg hinunter nach Hell Bourg. Hier erwartet uns unser Fahrer mit dem Hauptgepäck.
Die eindrucksvolle Fahrt, vorbei am Wasserfall „Voile de Mariée", der „Brautschleier", der wie ein langer Schleier die steilen Felswände „herabgleitet", erreichen wir Saint André und fahren weiter an der Ostküste entlang. In der Nähe von St. Anne halten wir bei einer technischen Meisterleistung aus dem 19. Jahrhundert, der 106 Meter langen Hängebrücke von Gustave Eiffel, dem Architekten des Eiffelturmes.
Wandern: +320 Hm, -850 Hm, Gehzeit: ca. 4.5–5 Std.
Fahrzeit: ca. 1 Std., Fahrstrecke: ca. 50 km
Hotel La Fournaise
Frühstück, Abendessen

Tag 10: „Der wilde Süden“, Lavatunnel, tosende Wasserfontänen und ein genussvolles Essen am Meer
In St. Rose, wo beim großen Lava-Ausbruch von 1977 der fließende Lava-Strom auf wunderbare Weise direkt vor dem Eingang der Kirche zum Stillstand kam. Nun geht es ein bisschen unter die Erde: mit geliehener Spezialausrüstung aus Knieschützern und Helmen erkunden wir einen unterirdischen Lava-Tunnel zusammen mit einem speziell ausgebildeten Guide. Wir lernen viel über die verschiedenen Farben und Formen der Lava.
Wir durchqueren den Ostteil der Insel, wo wir verschiedene Lava-Felder gigantischen Ausmaßes und unterschiedlicher Epochen sehen - alles ein Produkt des weit oberhalb in den Bergen liegenden Piton de la Fournaise. Der Vulkan ist allgegenwärtig - teils steigen dampfende Fumarolen aus dem blanken Fels auf. Bei Grand Brûlé floss 2007 unglaublich viel Lava die Hänge herunter bis ans Meer und machte die Insel mit einem Schlag um 40 Hektar Neuland größer.
Zu Mittag kehren wir in ein Restaurant an ganz besonderer Stelle ein und genießen hausgemachte Spezialitäten. Nachmittags setzen wir unsere Fahrt entlang dem Indischen Ozean fort. Wild tost die Brandung direkt an die Steilfelsen der Küste, Fontänen weißer Gischt schießen in die Höhe, an den Stränden wachsen Vacoas - einer hier wachsenden Schraubenbaumart.
Am Strand von Grande Anse ist der Moment für ein idyllisches Strandfoto, denn die kleine Bucht ist von hohen Palmen gesäumt. Wir erreichen spät nachmittags unser Ziel in „La Plaine des Cafres".
Fahrzeit: ca. 3.5 Std., Fahrstrecke: ca. 135 km
Gite du Volcan in Plaine du Cafres
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11: Vulkanhochebene - Wanderung auf den Piton de la Fournaise
Unser Bus Fahrer führt uns sehr früh zum Vulkan Piton de la Fournaise. Wir erleben einen mehrfachen Wechsel von Landschaftstypen. Zwischendrin glaubt man sich kurzzeitig in den Alpen, mit grünen Wiesen und weidenden Kühen. Es geht über eine Abbruchkante eine steile Serpentinenstraße hinunter in die Lava-Wüste. Schließlich erreichen wir mit dem Bus „Pas de Bellecombe" (2.311 m), den Caldera-Rand. Dieser Tag gehört voll und ganz dem Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 m). Er zählt zu den Hotspot-Vulkanen und ist einer der aktivsten der Welt. Der Piton de la Fournaise bricht relativ regelmäßig aus und seine Tätigkeit kann von Vulkanologen sehr kontrolliert beobachtet werden.
Dann steigen wir an der Abbruchkante steil in die riesige Caldera ab und durchqueren eine Lava-Landschaft, in der wir alle Formen des hawaiischen Vulkanismus und verschiedenartige Lavaströme, von glatt bis aufgeworfen, kennen lernen. Bald erhebt sich vor uns aus der weiten Ebene des Caldera-Inneren der eigentliche Krater des Fournaise wie eine Pyramide. Wir steigen auf den Krater, der in den vergangenen Jahren immer mal wieder ausgebrochen ist. Wenn das Wetter mitspielt, reicht der Blick bis hinunter zum Indischen Ozean.
Es kann sein, dass die Route im Krater kurzfristig etwas angepasst werden muss. Manche Reisegruppen hatten bereits das Glück, aus sicherer Entfernung einen spektakulären Vulkanausbruch mitzuerleben. Am späten Nachmittag erreichen wir den Badeort La-Salines-les-Baines an der Westküste. Wir wohnen direkt am Strand in einem angenehmen Hotel im kreolischen Stil.
Wandern: +600 Hm, -600 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std.
Fahrzeit: ca. 2.5 Std., Fahrstrecke: ca. 105 km
Hotel Le Nautile
Frühstück

Tag 12: La Saline les Bains - Tag am Meer
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. St. Gilles-les-Bains und La-Saline-les-Bains sind mehr oder weniger die einzigen wirklichen Badeorte der Insel und besitzen ein vorgelagertes Riff. Wer will, kann baden, schnorcheln (Schnorchelausrüstung kann geliehen werden), am Strand liegen oder eine Fahrt mit dem Glasbodenboot unternehmen.
Fahrzeit: ca. 1 Std., Fahrstrecke: ca. 50 km
Hotel Le Nautile
Frühstück

Tag 13: Vormittag am Meer und Heimreise
Der Tag steht noch einmal zur freien Verfügung. Wir werden je nach Flugzeit im Laufe des späten Nachmittags zum Flughafen fahren für unseren Nachtflug von St. Denis nach Paris.
Frühstück

Tag 14: Ankunft in Deutschland
Frühmorgens Ankunft in Paris und Weiterflug nach Frankfurt.

Unterbringung:
Während der Wanderungen wird in von einheimischen Familien geführten Hütten übernachtet (Mehrbettzimmer mit Sanitär-Anlagen, warme Dusche in der Regel immer möglich). Die Betten in den Berghütten sind mit zwei dicken Wolldecken ausgestattet, Sie benötigen also nur einen Leinen- oder Baumwoll- oder Seidenschlafsack. Für Kälteempfindliche empfiehlt sich ein Faserpelzschlafsack (Fleece). Normalerweise kann man in den Hütten abends duschen.

Verpflegung:
Jeder Teilnehmer trägt seine Mittagsverpflegung. Die Reiseleitung wird Sie jeden Tag für die Einkäufe Ihres Picknicks beraten. Morgens und abends wird die Gruppe von den Hüttenwirten versorgt. Das Frühstück ist einfach, es gibt meist Weißbrot, Schmelzkäse und Marmelade. Wer gerne herzhaft frühstückt, sollte sich evtl. etwas Schwarzbrot (Pumpernickel), von zu Hause mitnehmen, muss aber auch daran denken, dass er es zusätzlich tragen muss. Zum Abendessen gibt es oft das landestypische „Cari" (Curry). Hauptbestandteil dieses Nationalgerichts ist Reis, dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse sowie Huhn oder anderes Fleisch; die scharfe Sauce, das „Rougail", wird separat gereicht. Oft gibt es als Aperitif selbst gemachten, nach überliefertem Geheimrezept hergestellten kreolischen Punch. Da die Belieferung mit Lebensmitteln aufgrund der Abgeschiedenheit und fehlender Zufahrtsstraßen mühsam ist, bitten wir Sie während des Trekkings, keine allzu abwechslungsreichen Mahlzeiten zu erwarten.

Gästetipp:

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 6 Personen, Höchstteilnehmer: 14 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 195200 

   Preis ab   Hinweise

25.04.20 - 08.05.20 2998 €Anfragen  Buchen
16.05.20 - 29.05.20 2998 €Anfragen  Buchen
23.05.20 - 05.06.20 2998 €Anfragen  Buchen
26.09.20 - 09.10.20 3098 €Anfragen  Buchen
16.10.20 - 29.10.20 3098 €Anfragen  Buchen
31.10.20 - 13.11.20 3098 €Anfragen  Buchen
14.11.20 - 27.11.20 3098 €Anfragen  Buchen
24.04.21 - 07.05.21 3098 €Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Die angegebenen Preise gelten jeweils pro Person im DZ.
Einzelzimmer-Zuschlag (Hotels): 280 Euro

Enthaltene Leistungen:
Flug mit Air Austral ab/bis Frankfurt via Paris nach Saint-Denis
Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Rail und Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
Übernachtung 4 x in Hotels, 7 x in einfachen Hütten (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad)
11 x Frühstück, 2 x Mittagessen, 9 x Abendessen
Gepäckdepot- bzw. Transport
Eintrittsgebühren lt. Programm
Lokale deutschsprachige Reiseleitung ab Saint-Denis bis La-Saline-les-Baines
Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Nicht enthaltene Leistungen:
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder
Reiseversicherung

Anforderungen / Informationen:
Während der zwei Trekkings führen uns meist 4- bis 6-stündige (mit Gipfelbesteigung einmal bis 9 Std.) Wanderungen über das landschaftlich reizvolle Herzstück der Insel. Die Wege sind meist in gutem Zustand und führen über kleine Bergpfade, Serpentinen- und Geröllwege mit vielen Stufen, an manchen Stellen auch etwas ausgesetzt. Bei starken Regenfällen können die Wege auch glitschig sein, weswegen Wanderschuhe mit guter Profilsohle sehr wichtig sind. Trittsicherheit, Kondition und Ausdauer sind erforderlich. Es sind Höhenunterschiede von 300 m bis 1.200 m im Aufstieg und meist 500 bis 1.100 m, einmal sogar 1.660 m im Abstieg zu überwinden. Für die mehrtägigen Etappen packen Sie in Ihren Trekking-Rucksack (Empfehlung bis maximal 40 l Volumen) nur das allerwichtigste persönliche Gepäck – einmal für 4 Tage und einmal für 3 Tage. Zwischen den einzelnen Etappen wird das Hauptgepäck (in einer Reisetasche o. ä. verpackt) separat transportiert. Somit können Sie sich mit frischer Wäsche etc. versorgen, bevor Sie wieder weiterwandern. Die Trekkingroute führt teils an steil-abfallenden Abhängen entlang, daher ist ein gutes Maß an Schwindelfreiheit erforderlich.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Deutsche Staatsangehörige können mit einem gültigen Reisepass oder mit einem gültigen Personalausweis visumfrei nach La Réunion einreisen. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als 1 Jahr sind und aus gelbfieberendemischen Regionen einreisen, vorgeschrieben. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist keine Impfung vorgeschrieben.

Hinweise:
Bei der angebotenen Reiseleistung handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Reiserechtsrichtlinie (EU) 2015/2302. Bitte lesen Sie das Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden nach § 651a des BGB. Es gelten die AGB, die Zahlungsmodalitäten und die Angebotsbeschreibung des Reiseveranstalters.
Der Reisende kann vor Reisebeginn gegen Zahlung einer angemessenen Entschädigung oder gegebenenfalls einer vom Reiseveranstalter verlangten Entschädigungspauschale jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. So bleiben Ihnen im Fall einer Stornierung Kosten erspart, und Sie können sich voll und ganz auf Ihre Reise freuen.
Diese Reise ist im Allgemeinen nicht für Menschen mit Mobilitätseinschränkung geeignet.

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