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Island: Land der Vulkane
10-tägige Trekkingreise

Tautropfen glitzern auf moosbewachsenen Hügeln. Ein klarer See ruht in der weiten Wüstenlandschaft. Lavasand knirscht unter unseren Trekkingschuhen. Das Plätschern der Bäche klingt wie die Begleitmusik des Landschaftskinos. Über den Gipfeln üben sich Sonne und Wolken im Tauziehen und lassen die Rhyolithberge rotbraun und graublau leuchten. Was für ein Schauspiel – ganz ohne Akteure. Denn es gibt wirklich noch stille und menschenleere Flecken in Island. Unsere Trekkingroute führt uns durch das einsame vulkanische Hochland, entlang der schönsten Pfade des berühmten Laugavegur-Trails und doch fernab des Trubels. Wir erleben die ganze Vielfalt dieser urtümlichen Gegend, wandern über Blumenwiesen, waten durch eisige Bäche und baden in heißen Quellen. Und mit jedem Schritt kommt uns die Natur ein Stück näher.

10 Tage
Trekkingreise
Region: Südisland, Landmannalaugar, Hochland
Übernachtung: Gästehaus, Hütten, 2 x Zelt
Kleingruppe: 8 bis 14 Teilnehmer

Höhepunkte:
8-tägiges Trekking (4 - 9 Std. täglich)
In Eldgjá die tiefste Feuerspalte der Erde durchqueren
Durch die bunte Bergwelt von Landmannalaugar wandern
In der heißen Quelle Strútslaug mit Naturpanorama baden
Den Blick über den endlosen Gletscher Myrdalsjökull genießen
Vom Sveinstindur über das wüstenartige Hochland schauen
An den hellen Abenden gemeinsam vor der Berghütte grillen

Detailprogramm:
Tag 1: Anreise
Flug nach Keflavik mit später Ankunft. Nach der Ankunft werden wir nach Reykjavik zu unserer Unterkunft gebracht.
Fahrstrecke von: ca. 50 km
Gästehaus Sunna in Reykjavik o.ä.

Tag 2: Landmannalaugar, Wanderung auf den Bláhnúkur
Auf geht's ins Hochland! Wir nehmen heute die umweltfreundliche Variante und fahren mit dem Linienbus nach Landmannalaugar, eines der Highlights des Hochlands. Bunte Berge, leuchtendes Gras, heiße Quellen und verblüffende Farbkontraste prägen die Landschaft dieser Region. Auf dem Weg dorthin streifen wir die Hekla, den berühmtesten Vulkan Islands. Durch wiederholte Ausbrüche hat er eine wilde Landschaft aus Lavafeldern und Aschegebieten geformt, die einen herben Kontrast zu den grünbewachsenen Bergen im Dómadalur bilden. Wir erreichen unser Ziel um die Mittagszeit und sofort fallen uns die Rhyolithberge ins Auge. Die Felsen schimmern in rot, braun, orange und gelb, die Lavafelder in tiefem Schwarz – ein faszinierendes Farbenspiel. Nach einem ausgiebigen Picknick sind wir gut gestärkt und machen uns auf den Weg: Wir wollen den Bláhnúkur besteigen und die farbenfrohe Bergwelt von Oben betrachten. Wie kommt die Region zu ihrem Namen? Wir finden es heraus! Zum Tagesabschluss lockt ein Bad in einem der heißen Bäche rund um unsere Hütte!
+400 Hm,-400 Hm, Gehzeit: ca. 3-4 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Fahrstrecke von: ca. 180 km
Berghütte Landmannalaugar
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 3: Wanderung von Landmannalaugar nach Alftavatn
Nachdem wir uns gestern „eingelaufen" haben, starten wir heute richtig durch! Zunächst führt uns der Weg durch das Lavafeld Laugahraun. Besonders im Morgenlicht glitzert die Obsidianlava in unterschiedlichen Farben und bringt nicht nur die Natur zum Leuchten. Weiter geht es durch kleine Täler, vorbei an dampfenden Quellen und zwischen bewachsenen Bergrücken bis zur Hütte Hrafntinnusker. Ein schöner Platz für unser Mittagspicknick! Anschließend steigen wir in die Jökultungur-Schlucht, hier und da köchelt ein Schlammtopf am Wegesrand oder ein warmes Rinnsal fließt aus einem Eistunnel hervor. Heißer Dampf und eisige Gletscher umgeben uns und in dieser mystischen Atmosphäre steigen wir langsam ins Tal hinunter. Wir erreichen am Nachmittag den Álftavatn-See und erblicken unsere Berghütte direkt am Ufer.
+470 Hm, -470 Hm, Gehzeit: ca. 7-9 Std.
Berghütte Alftavatn
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 4: Wanderung von Álftavatn nach Hvanngil
Der "Schwanensee" schlummert spiegelglatt zwischen den moosbewachsenen Bergketten und wirkt im Morgenlicht geradezu märchenhaft. Wir packen unsere Sachen und wandern auch heute wieder auf abgelegenen Seitenpfaden - je nach Witterung gehen wir entweder am Ufer entlang oder umrunden die südliche Bergkette. Steinmännchen weisen uns den Weg und egal welche Route wir nehmen, fantastische Aussichten auf die farbige Landschaft sind garantiert! Die Stille bringt uns die herbe Schönheit dieser urtümlichen Gegend näher und wir lassen unsere Gedanken kreisen. Entlang des Flusses Kaldaklofskvísl erreichen wir am Nachmittag die Berghütte Hvanngil. Früher war die Gegend in der Umgebung der Hütte fast vegetationslos, doch die Kinder der Grundschule aus Hella haben "aufgeräumt". Steine sind verschwunden, Gras wurde gepflanzt - das Grün um uns ist außergewöhnlich für das Hochland.
+300 Hm, -300 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Berghütte Hvanngil
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 5: Wanderung von Hvanngil nach Strútur
Wir verlassen unsere gemütliche Hütte und machen uns auf den Weg in die Wüste - zumindest in eine wüstenartige Region. Der Pfad dorthin ist relativ nass und wir brauchen wir mehrmals unsere Sandalen um Bäche und Flüsse zu durchqueren. Das regt den Kreislauf an! Plötzlich erstreckt sich der schwarze Lavasand des Myrdals-Gletschers vor uns wie ein dunkler Ozean und der landschaftliche Kontrast ist geradezu überwältigend. Im Süden blitzen die Eiszungen in hellem Kontrast und im Norden bleibt unser Blick noch einmal an den farbigen Rhyolithbergen hängen, die wir bereits aus nächster Nähe kennen. Wir saugen die Ruhe auf und erreichen mit diesen Eindrücken am Nachmittag Strútur und schlagen unsere Zelte auf. Vor uns liegt ein ruhiger Abend in der Natur - Fernblick auf den Myrdals-Gletscher inklusive. Im Gegensatz zum klassischen Laugavegur-Trail ist diese Route weniger begangen und lässt uns die Ruhe und Einsamkeit der herben Natur viel intensiver spüren.
+150 Hm, -150 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp bei Strútur
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 6: Wanderung von Strútur nach Álftavötn Krókar
Es geht heute in Richtung Osten, wir steigen über einen Bergrücken hinunter ins Tal Hólmsárbotnar. Auf den ersten Blick wirkt es recht moorig und teilweise grasbewachsen, trotzdem sieht man keine Schafe hier. Warum? Und woher kommt die kleine Lagune? Wir finden es heraus und nutzen dabei die Gelegenheit für ein heißes Bad in der Strútslaug-Quelle. Eine herrliche Pause an einem (fast) geheimen Ort! Die Quelle ist nur zu Fuß erreichbar und wir können die Wärme in vollen Zügen genießen! Am Nachmittag durchqueren wir den Fluss Hólmsá und gelangen in eine grünere Gegend. Genauer gesagt, grün und schwarz: Vor uns öffnet sich die Feuerspalte Eldgjá, der größte Eruptionsgraben der Erde. Die Lavaströme ziehen sich durch die 35 km lange Schlucht und wirken mit den grünen Moosteppichen fast wie ein Gemälde - schön und einzigartig! Wir folgen dem Fluss Syðri Ófæra durch diese eindrucksvolle Kulisse bis wir die traditionelle Berghütte Álftavötn erreichen.
+300 Hm, -300 Hm, Gehzeit: ca. 6-8 Std.
Berghütte Álftavötn (keine Duschen)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 7: Wanderung von Álftavötn Krókar über Eldgjá nach Skaelingar
Bevor wir das Tal verlassen, bewundern wir noch ein besonderes Kunstwerk: Die Steinbrücke, die sich über den Fluss Syðri Ófæra spannt, hat Architekt Natur aus reiner Lava erschaffen. Das Wasser sprudelt darunter hervor und bahnt sich einen Weg durch das Lavafeld. Heiß oder kalt? Anschließend durchqueren wir ein moosbewachsenes Feld und steigen hinunter in die Schlucht des Flusses Syðri Öfæra. Hier müssen wir die „südliche Unpassierbare" durchwaten - die allerdings ganz gut passierbar ist. Das Wasser kann zwar knietief sein, aber meist ohne starke Strömung. Plötzlich wechselt die Kulisse: Eine grüne Hügellandschaft liegt vor uns, die der Vulkan Eldgjá durch unzählige Ausbrücke geschaffen hat. Das mit Kratern gespickte Lavafeld wirkt bizarr und verleiht der gesamten Gegend einen Hauch von Mystik. Wir wandern erneut durch die Feuerspalte Eldgjá, die an dieser Stelle noch geheimnisvoller erscheint. Der Ófaerufoss-Wasserfall stürzt tosend in die Tiefe und durchbricht die Stille - und unsere Gedanken. Am Nachmittag wandern wir hinab nach Skælingar und suchen uns ein abgelegenes Plätzchen für unsere Zelte. Lust auf einen einsamen Abendspaziergang?
+600 Hm, -600 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp in Skaelinger
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 8: Wanderung von Skælingar nach Sveinstindur
Nach dem Frühstück folgen wir dem Fluss Skaftá, der dem großen Vatnajökull-Gletscher entspringt. Ein schmaler Pfad führt auf die Berghänge Uxatindur hinauf, während unter uns der graue Gletscherfluss Skaftá die alte Kraterreihe wegschwemmt. Die Landschaft ist in dieser Höhe eher vegetationsarm, aber das Grün der moosbewachsenen Berge bildet einen schönen Kontrast zur schwarzen und roten Lava. Wir erreichen die zerfurchte Schlucht Hvanngil und durchwaten den Bach Hellnaár. Ein feucht-fröhliches Vergnügen, das den Kreislauf in Schwung bringt. Auf der anderen Seite gehen wir wieder den Hang hinauf und weiter entlang des Flusses Skaftá - durch Lavafelder und schwarzen Sand, an Wasserfällen und Stromschnellen vorbei. Immer wieder entdecken wir vulkanische Muster und Formationen: Ein schwarz-graues Streifenmuster auf einem kleinen Hügel, eine kleine Insel im Fluss, auf der das Moos wie ein gelblich grüner Teppich leuchtet. Vielleicht entdecken wir Elfen und Trolle? Schließlich erreichen wir die Hütte Sveinstindur am Fuß des gleichnamigen Berges und lassen den Abend ausklingen.
+250 Hm, -200 Hm, Gehzeit: ca. 6-8 Std.
Berghütte Sveinstindur (keine Duschen)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 9: Sveinstindur – Reykjavik, Rückflug abends
An unserem letzten Trekkingtag besteigen wir den Berg Sveinstindur. Der Aufstieg ist zwar nicht schwierig, aber Ausdauer ist gefordert! Oben angekommen wissen wir aber, warum sich die Mühe gelohnt hat: Vom Gipfel haben wir ein fantastisches Rundum-Panorama. Unter uns liegt der See Langisjór, der sich bis zum Gletscher Vatnajökull erstreckt, und auch die Gletscher Hofsjökull und Langjökull im Hochland sind erkennbar. Wir saugen noch einmal die Schönheit dieser unberührten Natur in uns auf und steigen dann langsam ab. Mit dem Bus geht es zurück nach Reykjavik - wie wäre es mit einer ausgiebigen Dusche? Wir machen Halt in einem der zentral gelegenen Schwimmbäder und verwöhnen uns mit fließendem Wasser (Eintritt ca. ISK 900,-). Sauber und erfrischt spazieren wir am Abend zur Hauptstraße Laugavegur und suchen uns ein nettes Restaurant für das Abendessen. Anschließend hießt es Abschied nehmen - wir fahren zum Flughafen in Keflavik und treten die Heimreise an.
+480 Hm, -480 Hm, Gehzeit: ca. 3-4 Std.
Fahrzeit: ca. 5.5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 240 km

Tag 10: Heimreise
Ankunft in Deutschland am frühen Morgen.

Unterbringung:
Wir sind größtenteils fernab der kleinen Siedlungen unterwegs und übernachten in einfachen Wanderhütten in Mehrbettzimmern. Teilweise verfügen die Hütten über fließend Wasser und Duschmöglichkeit (gegen Gebühr, ca. 500 ISK), teilweise sind die Hütten ohne jeglichen Komfort mit Toilette im Außenbereich ausgestattet. In den abgelegenen Regionen rund um Strutur und Skaelingar ist die Übernachtung im Zelt. In Reykjavik übernachten wir ein einem Gästehaus in Doppelzimmern mit Etagenbad.
Während des Trekkings ist die volle Verpflegung im Reisepreis eingeschlossen. Morgens und abends kochen wir gemeinsam, unser Transportfahrzeug bringt die Lebensmittel zur folgenden Unterkunft. Das Mittags-Picknick wird aus den Frühstückszutaten zusammengestellt. Zum Abendessen gibt es meist Fisch oder Fleisch (Lamm) mit Kartoffeln oder Reis, Gemüse sowie Milch- und Käseprodukte.

Gästetipp:

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 8 Personen, Höchstteilnehmer: 14 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 310935 

   Euro   Hinweise

08.07.18 - 17.07.18 2995,-Anfragen  Buchen
22.07.18 - 31.07.18 3095,-Anfragen  Buchen
05.08.18 - 14.08.18 3095,-Anfragen  Buchen
19.08.18 - 28.08.18 3145,-Anfragen  Buchen
02.09.18 - 11.09.18 2995,-Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Einzelbelegung: 90 Euro (3 Nächte)
Berlin: ohne Zuschlag
weitere deutsche Abflughäfen: 50 Euro

Enthaltene Leistungen:
Flug ab/bis Berlin-Tegel nach Keflavik
Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Rail und Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
Flughafentransfer, nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
Übernachtung 1 x im Gästehaus, 5 x in Berghütten, 2 x im Zelt
8 x Frühstück, 8 x Mittagessen, 7 x Abendessen
Wasser, Kaffee/Tee bei den Mahlzeiten
Transfers/Fahrten lt. Programm
Gepäcktransport
deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Reykjavik
Stornokosten-Versicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen:
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke (ca. 100 Euro)
Trinkgelder
individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Anforderungen / Informationen:
Voraussetzung für diese Tour ist ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 9 Std. Gehzeit in weglosem Gelände. Das Trekking führt größtenteils durch touristisch unerschlossenes Gebiet. Es sind keine nennenswerten Steigungen zu bewältigen. Je nach Wasserstand müssen kleine Flüsse durchwatet werden. Während der Wanderungen tragen wir nur den Tagesrucksack. Das Hauptgepäck wird mit Fahrzeugen von Hütte zu Hütte transportiert.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise einen Personalausweis oder Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist.

Hinweise:
Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen.
Es gelten die AGB und die Ausschreibung des Reiseveranstalters.

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Fax: 0 83 42 / 919 338
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