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Kurzbeschreibung: Suchen Sie das Abenteuer? Dann ist das Ihre Tour! Unser isländischer Partner Einar Torfi Finnsson hat seine ganz persönlichen Lieblingsrouten auf dieser Reise für Sie zusammengefasst. Er zeigt Ihnen sogar ein verstecktes Tal, das er erst vor wenigen Jahren entdeckt hat. Am Vatnajökull-Gletscher türmen sich die Eismassen. Drei spannende Trekkingtage lang wagen Sie sich auf seine endlos erscheinende Eisfläche. Eine lange, aber technisch einfache Hochtour führt Sie auf den Hvannadalshnúkur, Islands höchsten Berg. Der Tag wird lang, aber Sie haben genügend Zeit, denn es ist fast die ganze Nacht hell! In einem heißen Naturbad und bei einem köstlichen Lachs- und Lamm-Barbecue klingen die erlebnisreichen Tage in Schnee und Eis aus.Höhepunkte: * Abenteuerliche Gipfel- und Gletschertour, bis zu zwölfstündige Etappen * Dreitägiges Trekking auf dem Vatnajökull - Europas größtem Gletscher * Hochtour auf den Hvannadalshnúkur: höchster Berg Islands (2.119 m) * Gletscherkurs: Einführung in den Gebrauch von Steigeisen und Eispickel Detailprogramm: 1. Tag Anreise Flug nach Keflavik. Nach der Landung fahren wir nach Reykjavik zu unserer Unterkunft (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug). Der Abend in der isländischen Hauptstadt steht uns zur freien Verfügung. Gästehaus 2. Tag Fahrt nach Thorsmörk Am Morgen nehmen wir den Linienbus nach Thorsmörk, dem Tal des Gottes Thor. Einen Teil unseres Gepäcks können wir in Reykjavik zurücklassen, es wird, zusammen mit den Nahrungsmitteln, bis Skógar transportiert. Wir erreichen Thörsmörk auf einer abenteuerlichen Fahrt, bis zu dreißig Flüsse muss der Allradbus durchqueren. Das von drei Gletschern umgebene Tal ist eine faszinierende Gegend voller Gegensätze: Wald-Sandebenen, von Gletschern zerfurchte Felsschluchten, weiße Eis- und Schneefelder, tosende Flüsse und ein natürlicher Birkenwald (in Island eine Seltenheit!). Am Nachmittag unternehmen wir unsere erste Wanderung in der Umgebung. Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Hütte [FMA] 3. Tag Hochlandpassage über den Fimmvörðuháls-Pass von Thorsmörk nach Skógar Mit unserem gesamten Gepäck überqueren wir den Pass zwischen den zwei Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull - einer der bekanntesten Wanderwege Islands. Allerdings ist der Weg nicht ganz ungefährlich, da es häufig zu Wetterstürzen kommt. Der Aufstieg zum Pass ist steil, aber die Blicke zurück ins Tal belohnen uns für die Anstrengungen. Hier hat sich im März 2010 eine Spalte geöffnet, die Folgen des Vulkanausbruchs - eine Aschewolke, die tagelang Europas Flugverkehr lahm legte - verhalfen dem Eyjafjallajökull zu weltweiter Berühmtheit. Wir wandern vorbei an den neuen Kratern, durch die frische Lava sowie die schwarze Asche. Zuoberst überqueren wir ein Schneefeld, dann wenden wir unseren Blick nach Süden und genießen die Aussicht aufs Meer und die Südküste. Beim Abstieg entlang dem Fluss Skógará passieren wir beinahe 30 verschiedene Wasserfälle, der Anblick ist überwältigend. Nach einem kurzen, steilen Abstieg beim Skógarfoss, einem 60 m hohen Wasserfall, erreichen wir den Ort Skógar, wo wir für zwei Nächte wohnen. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1100m; Jugendherberge [FMA] 4. Tag Tageswanderung in ein verstecktes Tal am Gletscher Sólheimajökull Man muss nicht immer hoch oben im Hochland Islands unterwegs sein, um unberührte und selbst Isländern unbekannte Gebiete zu erwandern. Heute erkunden wir eine wilde, unberührte Gegend mit zahlreichen Wasserfällen, es geht auf weglosem Gelände über Wiesen und steinig-sandige Täler. Wir durchwandern ein verstecktes Tal, um den Sólheimajökull zu erreichen - eine Gletscherzunge des viertgrößten Gletschers Islands. Das Eis ist zum Teil von altem Sand und schwarzer Asche verdeckt. Wenn noch Zeit bleibt, besteht zurück in Skógar die Möglichkeit, das Skogarmuseum zu besuchen und Näheres über die Lebensweise der Bauern und Fischer während der letzten Jahrhunderte zu erfahren. (fakultativ). Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Jugendherberge [FMA] 5. Tag Fahrt nach Skaftafell im Vatnajökull-Nationalpark Mit dem öffentlichen Bus verlassen wir Skógar. Unterwegs halten wir beim Dörfchen Vík. Schwarze Felsen ragen wie versteinerte Trolle aus dem eisigen Meer empor, im Juni und Juli können wir hier Kolonien von Papageitauchern und Eissturmvögeln beobachten. Dann geht es weiter, vorbei an schwarzen Sandwüsten, die zum Teil mit blau blühenden Alaskalupinen begrünt wurden. Auf unserer Fahrt durchqueren wir das größte, dicht mit grünem Moos bewachsene Lavafeld Islands. Nach einem kurzen Stopp in der kleiner Ortschaft Kirkjubæjarklaustur erreichen wir über die Sandebene des Skeiðararsandurs den Nationalpark Skaftafell, er ist Teil des Vatnajökull-Nationalparks. Wie eine grüne Oase liegt er zwischen den Gletschern des Vatnajökull und der dunklen vulkanischen Sandwüste. Hier stellen wir unsere Zelte für die nächsten drei Nächte auf. Am Nachmittag fahren wir zu einer Gletscherzunge, wo uns unser Reiseleiter in den Gebrauch von Steigeisen und Pickeln einweist. So sind wir auf unsere Eisabenteuer am Hvannadalshnúkur und in der Esjufjöll bestens vorbereitet. Zelt [FMA] 6. Tag Vatnajökull-Nationalpark Heute wandern wir auf einer klassischen Route durch den Nationalpark, fantastische Aussichten auf die Gletscherzungen und den berühmten Wasserfall Svartifoss mit seinen schwarzen Basaltsäulen begleiten uns. Je nach Wetter und Kondition der Gruppe (immerhin müssen wir unsere Kräfte etwas sparen für die Hvannadalshnjúkur-Besteigung am nächsten Tag), steigen wir bis zu den Gipfeln der Kristínartindar (1.125m) hinauf. Der Ausblick auf die Sander gegen Süden ist beeindruckend. Die ganze Ebene stand nach einem Gletscherlauf (eine Folge des Vulkanausbruchs im Vatnajökull im Jahre 1996) unter Wasser. Wir kehren zum Zeltplatz zurück, wenn noch Zeit bleibt, können wir uns im Informationszentrum einen Film über diesen Ausbruch ansehen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 760m; Abstieg: 760m; Zelt [FMA] 7. Tag Besteigung des Hvannadalshnjúkur (2.119 m) Der höchste Gipfel Islands, Hvannadalshnjúkur, steht heute auf dem Programm. Es gilt, 2.000 Höhenmeter zu bewältigen! Der Aufstieg ist technisch nicht schwierig, aber wir haben einen langen Wandertag vor uns. Nach einem 20-minütigen Transfer beginnen wir beim Berg Sandfell unseren Aufstieg. Bis auf 1.300 m folgen wir einem kleinen Pfad, dann erreichen wir den Gletscher. Jetzt heißt es, Steigeisen anlegen und anseilen! Nach einem weiteren Anstieg kommen wir zum großen Gletscherplateau, das wir bis zum Gipfel überqueren müssen. Ein letzter Aufstieg, dann ist es geschafft und wir können den herrlichen Ausblick auf weite Gebiete des Vatnajökulls die umliegenden Berge und Küstengebiete genießen. Nach wir bei einer Pause neue Kräfte gesammelt haben, folgen wir dem selben Weg zurück zu unserem Zeltplatz. Sollte aufgrund der Wetterverhältnisse die Besteigung nicht möglich sein, so unternehmen wir eine Alternativwanderung. Gehzeit: 12-14h; Aufstieg: 2000m; Abstieg: 2000m; Zelt [FMA] 8. Tag 1. Trekkingtag: von Skaftafell zur Gletscherlagune Jökulsárlón und zur Gletscherzunge Breiðamerkurjökull Zunächst packen wir unsere für die nächsten vier Tage benötigte Ausrüstung und Verpflegung (ca. 14-16 kg). Nicht benötigtes Gepäck kann in Skaftafell deponiert werden, am 12.Tag haben wir wieder Zugriff darauf. Die Zelte müssen wir allerdings heute noch ein Stück tragen, werden sie aber am Fuße des Breiðamerkurgletschers deponieren. Mit dem öffentlichen Bus fahren wir in Richtung Osten zur Gletscherlagune Jökulsárlón. Der See mit dem kalbenden Gletscher Breiðamerkurjökull ist voll von großen und kleinen Eisbergen, die teilweise in blau, weiß oder auch schwarz (gefärbt vom Lavasand) leuchten. Die Eisriesen schwimmen so lange auf dem Wasser, bis sie weit genug abgeschmolzen sind, dass sie den Fluss hinunter zum Meer getrieben werden. Viele Filme, u.a. ein James Bond-Film, wurden hier gedreht. Mit unseren großen Rucksäcken wandern wir am Ufer der Gletscherlagune entlang und können mit etwas Glück Robben beobachten. Am Fuße der Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull stellen wir unsere Zelte auf. Gehzeit: 4-6h; Aufstieg: 20m; Abstieg: 20m; Zelt [FMA] 9. Tag 2. Trekkingtag: Gletschertour auf dem Breiðamerkurjökull zum Vulkansystem Esjufjöll Das Abenteuer beginnt, heute steigen wir auf zum Breiðamerkurjökull, einer Gletscherzunge des Vatnajökull. Wir packen unsere Rucksäcke und sind startklar für den Anstieg. Eventuell benötigen wir Halbsteigeisen, diese werden gestellt. Dieser Gletscher ist nicht sehr steil, Trekkingstöcke sind auf dem Eis aber sehr hilfreich. Unser Ziel ist das Vulkansystem Esjufjöll. Unterwegs sehen wir Spalten, kleine Bäche und Löcher, in denen das Wasser hinunterplätschert. Der Aufstieg führt entlang schwarzer, pyramidenförmiger, von Gletschern geformter Sandhaufen. Wir genießen die Aussicht auf den Jökulsárlón und auf die umliegenden Gebirge. Die eisfreien Esjuberge ragen aus dem Gletscher empor. Schließlich erreichen wir eine Berghütte, unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 750m; Berghütte [FMA] 10. Tag 3. Trekkingtag: Vulkan Esjufjöll Von unserer Hütte aus, die von einer Gesellschaft für Glaziologie unterhalten wird, erkunden wir dieses vulkanische Gebirge mitten im größten Gletscher Europas! Die höchsten Gipfel ragen bis zu 500 m aus dem Eis empor, ihre Form wurde zum Teil stark vom Gletscher geprägt. In diesem Gebirge verbirgt sich vermutlich eine Caldera (Kessel), die bei einem Vulkanausbruch entstanden ist. Der letzte Ausbruch ereignete sich 1927, es war ein eher kleiner Ausbruch, der trotzdem einen riesigen Gletscherlauf zur Folge hatte. Andere Ausbrüche in historischer Zeit sind nicht bekannt. Manche Namen wecken besonders unseren Forschersinn, wie z.B. "Fossadalur" (= Wasserfalltal): Gibt es da wirklich Wasserfälle? Lyngbrekkutindur (= Weidehang-Gipfel): Gibt es hier Weidekraut? Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Hütte [FMA] 11. Tag 4. Trekkingtag: Abstieg von Esjufjöll Heute geht es an den Abstieg. Wir wählen den selben Weg, auf dem wir aufgestiegen sind. Es ist ein Erlebnis, über den Gletscher zu wandern - klares Eis in schillerndem Blau. Wir haben herrliche Ausblicke auf den Gipfel Thverártindsegg und die umliegenden Berge Bald erreichen wir einen Gletschersee, der versteckt zwischen den Bergen liegt. Durch eine sehr abgelegene Gegend, in der wir hin und wieder eine Schneeammer beobachten können, wandern wir die Gletscherzunge entlang, vorbei an Spalten und Kesseln hinunter ins Flachland bis zu unserem Ausgangspunkt am Breiðamerkurjökull. Hier holt uns der Bus ab und wir fahren zurück zum Campingplatz in Skaftafell. Gehzeit: 8h; Abstieg: 700m; Zelt [FMA] 12. Tag Fahrt von Breiðamerkurjökull über Eldgjá und Landmannalaugar nach Landmannahellir Wir werden von einem privaten Bus abgeholt und fahren Richtung Westen. Bald verlassen wir die Ringstraße Nr. 1, und gelangen auf abenteuerlichen Schotterstraßen ins Hochland. An der gigantischen Feuer-Spalte Eldgjá halten wir an und wandern durch die Schlucht zum Wasserfall Öræfafoss. Dann geht es weiter in die Region der bunten Rhyolithberge von Landmannalaugar. Hier laden heiße Quellen zum Baden ein. Wir unternehmen auch eine Wanderung, mit fantastischen Ausblicken auf einen schwarzen Lavafluss. Dieser steht in starkem Kontrast zu den farbigen Bergen von Landmannalaugar. Am Ende des Tages fahren wir nach Landmannahellir und quartieren uns dort in einer Hütte ein. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Hütte [FMA] 13. Tag Besteigung der Hekla Heute fahren wir zum berühmtesten Vulkan Islands, der Hekla (1.488 m). Immer wieder hat es Ausbrüche gegeben, die Verwüstungen in großen Teilen Islands zur Folge hatten. Im Mittelalter glaubte man, die Hekla sei der Eingang zur Hölle. Wir besteigen den Vulkanberg von Norden aus durch neue Lava. Es gibt inzwischen einen kleinen “Pfad", der allerdings nicht so deutlich ist, dass man ihm gut folgen kann. Es empfiehlt sich, Handschuhe zu tragen, manchmal müssen wir die Hände zu Hilfe nehmen und die Lava kann scharfkantig sein. Vom Gipfel aus haben wir eine tolle Aussicht über die verschiedenen Lavafelder der Hekla, die Krater in der näheren Umgebung und auf die Gletscher und bewohnten Gebiete im Süden der Insel. Wir steigen ab und verbringen die Nacht im kleinen Ort Hella. Bitte beachten Sie: Momentan (Stand Oktober 2011) wird ein Vulkanausbruch in der Hekla erwartet, daher wird von einer Besteigung abgeraten. Es ist aber gut möglich, dass sich die Situation bis zum Sommer 2012 wieder entschärft, deshalb wollen wir das Programm nicht grundsätzlich ändern. Sollte die Lage unverändert bleiben, so unternehmen wir alternativ eine Wanderung am Fuße der Hekla oder besteigen den Berg Loðmundur, von dem wir eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung und die Hekla haben. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Schlafsackunterkunft im Dorf Hella [FMA] 14. Tag Besuch von Gullfoss, Geysir und Thingvellir; Fahrt nach Reykjavik Auf dem Weg zurück nach Reykjavik erwarten uns heute nochmals großartige Naturschauspiele. Eine besondere Faszination geht von Islands wohl schönstem Wasserfall, dem Gullfoss, aus. Über seinen Kaskaden erhebt sich eine in allen Regenbogenfarben schimmernde Wasserdampfwolke, die ihm den bildhaften Namen “Goldwasserfall" eingetragen hat. Nicht weit davon entfernt befindet sich das Hochthermalgebiet Geysir. Die Farbenvielfalt der Quellen und Becken und die Wasser- und Dampfaustritte der zahlreichen Springquellen sind die Attraktionen dieses Gebietes. Aktiv ist der Große Geysir allerdings nicht mehr, dafür sein kleiner Bruder, Strokkur (Butterfass), umso mehr. Alle 5-10 Minuten schießen seine Wassermassen bis zu 20 Meter empor. Ein letztes Mal unterbrechen wir unsere Fahrt, um den Nationalpark Thingvellir zu besuchen. Zu sehen sind Absenkungen und riesige Spalten, die die tektonischen Bewegungen der Erdkruste erkennen lassen. Hier befindet sich auch die Geburtsstätte des ersten isländischen Parlaments, das auf das Jahr 930 zurückgeht. Nach einer weiteren Fahrstunde erreichen wir Reykjavik, wo wir unsere Zimmer in einem Gästehaus beziehen. Der Abend steht zur freien Verfügung. Gehzeit: 2-3h; Gästehaus [FM] 15. Tag Heimreise Rückflug nach Deutschland (durch den voraussichtlich sehr frühen Abflug kann leider kein Frühstück im Hotel angeboten werden, wir bitten um Ihr Verständnis). Teilnehmeranzahl: Mindestteilnehmer: 8 Personen, Höchstteilnehmer: 12 Personen
Termin- und Preishinweise: Frankfurt: ohne Zuschlag weitere Abflughäfen: auf Anfrage Einzelbelegung: 160 Euro Bahnticket: 90 Euro Enthaltene Leistungen: Flug mit Icelandair Frankfurt - Keflavik - Frankfurt derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Keflavik 2 x Übernachtung im Gästehaus in Reykjavik, 5 x im Zelt, 2 x in einer Jugendherberge (Mehrbettzimmer), 4 x in einer Hütte (Mehrbettzimmer), 1 x in einer Schlafsackunterkunft (Mehrbettzimmer) meist Vollpension: 13 x Frühstück, 13 x Mittagessen (Lunchpakete), 12 x Abendessen Transfers/Fahrten laut Programm mit/in xx teilweise Gepäckdepot Leihausrüstung: Steigeisen, Pickel, Hüftgurt Top-Schutz im Wert von € 160.,-: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service Nicht enthaltene Leistungen: fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 100,-); Trinkgelder; individuelle Ausflüge und Besichtigungen. Anforderungen / Informationen: Obwohl diese Tour bereits seit 3 Jahren mit Gruppen durchgeführt wird, hat sie weiterhin Pioniercharakter. Die Durchführung der teilweise anspruchsvollen Etappen ist in hohem Maße von den Gletscherbedingungen und Wetterverhältnissen abhängig, das oben beschriebene Programm kann daher nur als Programmvorschlag gelten. Ferner kann die Programmabfolge variieren. Sie sollten daher für diese Reise ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust mitbringen. Die Wander- und Trekkingetappen führen teilweise über Gletscher, sie sind anspruchsvoll und beinhalten technische Herausforderungen, die einer 4-Fuß-Tour entsprechen. Sie sind täglich zwischen 6 und 12 Stunden unterwegs. An den Tagen 9 und 11 trekken Sie 9 Stunden mit Ihrem gesamten Gepäck und Steigeisen auf dem Gletscher. Für Tag 7 ist die 12-stündige Hochtour auf den Hvannadalshnjúkur mit 2.000 Höhenmetern im Auf- und Abstieg geplant. Die Besteigung ist nur bei gutem Wetter möglich und erfordert eine sehr gute körperliche Verfassung und eine sehr gute Kondition. Wer diese Tour auslassen möchte, kann auch im Camp bleiben. Für die Gletscherwanderungen ist Hochtourenerfahrung, sowie Erfahrung im Umgang mit Pickel und Steigeisen empfehlenswert. An Tag 5 (vor dem Gletschertrekking) ist aber auch eine Einführung in den Gebrauch von Steigeisen und Pickel vorgesehen. Die Wanderungen führen oft durch wegloses Gelände. Daher sollten sie unbedingt trittsicher sein; der Untergrund ist uneben und bedeckt mit weichem, tiefem Gras, losem Geröll, einer dicken Pflanzenschicht, glattem Fels oder auf den Gletschern mit Eis. Bei Regen ist der Untergrund of rutschig. Evtl. müssen Altschneefelder passiert werden. Sie zelten auf einfachen Campingplätzen oder in der Wildnis. Der Gruppe steht ein Gemeinschaftszelt zur Verfügung. Die Campingplätze verfügen über WCs mit Wasserspülung. Die Duschen sind häufig nur lauwarm, die Benutzung kostet ca. 500 ISK. Die Plätze in der Wildnis (Tag 8 und 11) liegen in der Nähe von Bächen und Quellen, weisen aber keine weitere Infrastruktur auf. Die Hütten sind sehr einfach, teilweise klein und verfügen über Mehrbettzimmer. In der Jugendherberge und der Schlafsackunterkunft sind Sie ebenfalls in Mehrbettzimmern untergebracht. In Reykjavik übernachten Sie in einem Gästehaus in Doppelzimmern (Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit Etagen-Dusche/WC. Außerhalb von Reykjavik ist Vollpension im Reisepreis eingeschlossen. Morgens und abends nehmen Sie die Mahlzeiten auf Ihren Zeltplätzen ein, mittags wird fast immer im Freien gegessen. Dazu werden vom Frühstück Lunchpakete eingepackt und mitgenommen. Als Tische und Stühle dienen Felsen und Steine. Die Abendessen bestehen meist aus Fisch oder Fleisch (Lamm) mit Kartoffeln/Reis und etwas Gemüse sowie aus verschiedenen Milch- und Käseprodukten. Die Mahlzeiten werden von Ihrem Wanderführer zubereitet. Beherzigen Sie aber bitte unser Anliegen, aktiv und kameradschaftlich bei allen anfallenden Arbeiten zur Essensvorbereitung, beim Kochen und Abspülen, sowie beim Auf- und Abbau der Zelte und dem Gemeinschaftszelt mitzuhelfen. Durch Ihren Einsatz und Teamgeist können Sie wesentlich zum Gelingen dieser Reise beitragen! Teilnehmer und Teilnehmerinnen an dieser Reise sollten bereit sein, sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen und schwierigen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Oft wegloses Gelände, Geröll und Eis (Gletscher). An drei Tagen tragen Sie Ihr komplettes Gepäck selbst. Sehr gute Kondition ist wichtig, Hochtourenerfahrung wünschenswert. Einreise- und Gesundheitshinweise: Reisepass oder Personalausweis mit Gültigkeit drei Monate über Reise hinaus. Hinweise: Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier. |
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