Reiseland Nepal

Pagoden in Nepal

Bei jeder meiner Reisen nach Nepal habe ich das Gefühl, eine  Zeitreise zu machen. Ob es in unseren Städten früher wohl so ausgesehen hat, wie heute auf den lebhaften und bunten Märkten Kathmandus? Steht man auf dem Hauptplatz Patans oder  Bhaktapurs, umringt von Pagoden und Skulpturen, kann man vor dem geistigen Auge schon beinahe den Hofstaat der damaligen Herrscher sehen.
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Reisebericht Kilimanjaro Besteigung

Kilimanjaro

Moshi-Machame Camp
Als ob er wüsste, dass wir uns heute auf den Weg zu ihm machen, lässt sich der Kilimanjaro am Morgen zum ersten mal in seiner vollen Pracht bewundern. Wolkenlos blickt er auf uns herab. Unser Freund und Helfer vor Ort erklärt uns unsere Aufstiegsroute und erteilt uns ausdrücklich „Umkehrverbot“ am Stella Point. Anschließend fährt er uns zum Treffpunkt. Hier herrscht tolle Aufregung. Jeeps, vollgepackt bis unters Dach, kommen und gehen, Touristen werden sortiert und verladen, und jeder Weiße ist bemüht, Reisebericht Kilimanjaro Besteigung weiterlesen

Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 4

Verkaufsstand in Nepal

Der Schein der Zivilisation
Der Kontrast zwischen dem friedlichen Landleben und dem Chaos der Städte ist erschreckend. Staub und Abfall dominieren das Bild. Wild gewachsene Barackensiedlungen soweit das Auge reicht. Die Menschen versuchen zwischen dem Beton Vieh zu halten und Gemüse anzubauen wie sie es auf dem Land gelernt haben. Knäuel von wild durcheinanderhängenden Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 4 weiterlesen

Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 3

Trekking in Nepal

Die Bürde der Träger
Selbst für Maultiere sind manche Strecken nicht mehr passierbar. Immer wieder begegnen wir Trägertrupps, die unglaubliche Mengen an Gepäck und Gütern per Menschenkraft in die Dörfer transportieren. Es gibt keine Straßen in der Nähe, keine Materialseilbahn, keine Hubschrauberversorgung. Alles wird per Stirnriemen tagelang hergetragen. Jeder Zementsack, jede Sperrholzplatte, jede Stück vom Wellblechdach. Wir laufen einen halben Tag hinter einem wandelnden Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 3 weiterlesen

Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 2

Trekking in Nepal

Das Wetter
In den ersten Tagen sehen wir von der Aussicht nur den Feinstaub, den es angeblich vom tibetischen Hochland herüber wehte. Seit Monaten hat es nicht mehr geregnet. Wir laufen bei angenehmen Frühlingstemperaturen mit einem trockenen, warmen Lüftchen dazu. Dank dem Smog müssen wir nicht in der prallen Sonne laufen – es hat auch alles eine gute Seite. Ein paar Tage später kommt es abends zu den ersten Gewittern. Morgens ist es klar und warm doch schon bald kriechen die ersten Wolken über die Berge die nach und nach dichter und dunkler werden. Am Nachmittag dröhnen dann die ersten Donner durch das Tal. Bis 15:00 Uhr sollte man tunlichst eine Unterkunft gefunden haben, möchte man nicht nass werden.

„Nepaliflat“
Die Menschen, denen wir auf dem Weg begegnen, sind sehr freundlich. Immer wieder fällt uns auf, dass sie interessiert sind, ohne aufdringlich zu sein. Die Scharen bettelnder Kinder, die wir erwartet haben, sind ausgeblieben. Wir sehen überhaupt nur sehr wenige Kinder. Die beliebteste Begrüßungsform lautet Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 2 weiterlesen

Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 1

Ankunft in Nepal

Erster Eindruck
Schon am Flughafen dürfen wir die Bürokratie Nepals kennen lernen. Wir werden von einem Schalter zum anderen geschoben, wo unsere Visa umständlich handschriftlich mit 2 Blaupausen ausgefüllt werden. Gut, dass wir gleich ganz vorne in der Schlange waren. Die letzten stehen hier bestimmt morgen noch an.

Kathmandus Taxis
In Katmandus Straßen regiert das Chaos. Sobald Nepali am Steuer sitzen, werden sie unkontrollierbar. An der Infrastruktur hat sich seit 13 Jahren, als ich das letzte mal hier war, nichts verbessert. Dafür ist der Verkehr um ein vielfaches angeschwollen. Kaum noch Radfahrer sind unterwegs. Wahrscheinlich wurden sie alle überfahren. Dafür pressen sich motorisierte Vehikel Reiseimpressionen Trekking Nepal Teil 1 weiterlesen

Island Trekking Laugavegur

Thorsmörk

Thorsmörk – Botnar (Emstrur)
Bei strahlendem Sonnenschein verlassen wir die Hütte Básar. Was wir für einen typisch isländischen Witz hielten, wurde Realität. Das gesamte Thorsmörktal ist von 500 Studenten belagert, die heute hier feiern. Zwischen den niedrigen Büschen glitzern die auf Hochglanz polierten Scheiben und Chromstoßstangen der wuchtigen Allradfahrzeuge, dahinter ducken sich zahlreiche Zelte. Trotzdem die Jugend Reykjaviks offensichtlich die ganze Nacht durchgefeiert hat, ist sie fröhlich und guter Dinge. Während wir uns unseren Weg bahnen, werden wir immer wieder aufgefordert mit ihnen zu singen und zu musizieren. Als wir ihnen erzählen, daß wir noch weiter nach Botnar laufen gucken sie uns ratlos an und beschließen, uns ein Stück zu begleiten. Von Básar aus kann man die eigentliche Thorsmörkhütte Langidalur bereits erkennen und eine halbe Stunde später auch erreichen. Auch hier wurde fleißig gefeiert. Wir durchqueren den legendären Wald und als wir uns bezüglich des Wegs nicht ganz sicher sind, erklärt uns einer der isländischen Jugend, falls man sich in einem isländischen Wald verirrt soll man einfach aufstehen und sich orientieren. Schon bald lassen wir den duftenden Wald hinter uns und steigen ab zur Pröngá. Wir müssen zum ersten mal einen Fluß durchqueren und finden es ziemlich aufregend. Gleich nach dem Fluß erklimmen wir eine Anhöhe, überqueren auf einer Brücke die Ljósá und anschließend führt der Weg ca. 2 Stunden im leichten auf und ab durch immer kahler werdende Steppe. Immer wieder haben wir prächtige Blicke auf den Gletscher und einzelne Gletscherzungen. Schließlich überqueren wir den reißenden Gletscherfluß des Entujökulls auf einer Brücke und steigen anschließend steil durch losen Sand auf. Nach dieser schweißtreibenden Leistung ist es nicht mehr weit zur Hütte Emstrur. Wanderzeit etwa 6 Stunden, Strecke ca. 16 km. In der Nähe der Hütte Emstrur gibt es einen sehr beeindruckenden Canyon. Ein Abendspaziergang dorthin lohnt sich auf jeden Fall. Außerdem kann man im nahe gelegenen Bach ein erfrischendes Bad nehmen.
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