Schlagwort-Archive: Safari

Gambia – Afrika für Einsteiger!

Strand

Wer an Afrika denkt, der denkt erstmal an Safaris mit wilden Tieren, Großstädte wie Kapstadt oder Trauminseln wie Sansibar. Wer pauschalen Badeurlaub liebt, der fliegt meist nach Ägypten und genießt die ganzjährige Sonne dort im Norden Afrikas. Aber es gibt auch einige andere kleine und günstige Länder, die ideal zum Einstieg für Reisende sind, die den afrikanischen Kontinent gerne kennenlernen möchten. Eines dieser Länder ist Gambia.

Das kleinste Land der afrikanischen Westküste entdeckt den Tourismus so langsam für sich, seit es vor drei Jahren in einen demokratischen Staat mit freiem Wahlrecht umbenannt wurde. Investoren sind nun plötzlich an dem Land interessiert und auch bei Urlaubern wird Gambia als das neue Newcomer-Reiseziel angepriesen.

Die Anreise nach Gambia ist sehr angenehm: Es ist lediglich 7 Flugstunden von Deutschland entfernt, hat nur 2 Stunden Zeitverschiebung und die Einreise erfolgt ganz ohne Visum, ein gültiger Reisepass genügt. Die beste Reisezeit für Gambia ist zwischen Oktober und Juni. Da Gambia eine britische Kolonie ist, sprechen hier alle englisch und die Verständigung ist somit auch für Touristen sehr einfach.

Das besondere an Gambia ist seine geografische Ausstreckung landeinwärts immer entlang des gigantischen Gambia-Flusses. Die Küste am Atlantik beläuft sich auf gerade einmal 80 Kilometer, das Land selbst passt sogar stolze 30 Mal in Deutschland. Die Strände sind hell, die Wälder dicht und voll mit schönen Wanderwegen durch die Natur und auch eine Bootsfahrt auf dem Gambia-Fluss ist ein wahres Erlebnis.

Auch historisch gesehen hat Gambia einiges zu bieten. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist „Kunta-Kinteh-Island“, eine winzige Insel inmitten des riesigen Gambia-Flusses. Sie beherbergt das Fort, von dem aus im 17. Jahrhundert zehntausende Westafrikaner als Sklaven nach Amerika ausgeliefert wurden. Der Ort zeugt von Düsternis und erinnert an die traurige Geschichte Gambias.

Mindestens genauso interessant sind die unter UNESCO-Weltkulturerbe stehenden „Steinkreise von Wassu“. Die Wissenschaftler tappen bei der Bedeutung der Steinmonumente immer noch im Dunkeln, so könnte es ein Zeichen der Sonnenverehrung gewesen sein, ebenso wie eventuelle einstige Gräber von mächtigen Herrschern. Die kulturelle Bedeutung ist und bleibt erstmal nicht genau geklärt.

Wer afrikanische Großstadtluft schnuppern möchte, macht am besten einen Besuch in die Hauptstadt „Banjul“. Bürobauten treffen auf enge Gassen mit afrikanischen Märkten und Straßenständen mit Obst, Schmuck und Handwerkssachen.

So schön Gambia auch ist, wer eine klassische Safari machen möchte ist hier zu spät! Das typisch afrikanische Großwild wurde hier schon vor langer Zeit ausgerottet. Wer jedoch einmal in seinem Leben ein Krokodil streicheln möchte, kann das in Gambia tun. Im „Kachikally Crocodile Pool“ kommt man den Krokodilen erstaunlich nah und kann sie sogar streicheln. Das Krokodil zu berühren soll Glück bringen, so werden die rund 100 Tiere täglich mit 200 kg Fisch gefüttert, damit sie kein Hungergefühl verspüren.

Auch eine Schlangenfarm hat Gambia zu bieten und beheimatet zudem das größte Naturschutzgebiet des Landes, den „Kiang West National Park“. Mit seinen Mangrovenwäldern an der Flussseite und den vielen Baumsavannen zeigt das Areal eine abwechslungsreiche Landschaft und beherbergt eine faszinierende Vogelwelt. Sogar einige seltene Wildtiere wie der Wüstenluchs oder der Guinea-Pavian lassen sich ab und an blicken. Es ersetzt zwar nicht direkt eine Safari, doch kann man einige neue exotische Tiere kennenlernen.

Wer dennoch tiefer in die Tierwelt Afrikas eintauchen möchte, kann von Gambia aus ideal einen Ausflug in den angrenzenden Senegal machen, wo dann auch Großwild wie Giraffen, Nashörner, Büffel und Antilopen zu sichten sind.

Spannende Erlebnisreisen nach Afrika

Tansania – ein Traum von Afrika

Kilimanjaro
Kilimanjaro in Tansania

Kilimanjaro-Besteigung:
Einmal im Leben auf dem Kilimanjaro stehen! Ein wahrhafter Traum vieler Bergsteiger und Wanderliebhaber. Das Dach Afrikas mit seiner stolzen Höhe von 5895 m kann nur innerhalb geführter Touren erklommen werden, wobei für den Aufstieg inklusive Höhenanpassung mindestens 7 Tage eingeplant werden sollten. Alleine der Aufstieg durch die verschiedenen Klimazonen ist unglaublich interessant. Beginnend mit üppigen Regenwäldern, Tansania – ein Traum von Afrika weiterlesen

Südafrika: Die Garden Route

Kapstadt Garden Route
Kapstadt

Die Garden Route in Südafrika ist die vielseitigste und landschaftlich abwechslungsreichste Strecke, wenn es einem darum geht, dieses nicht umsonst als das europäischste Land des schwarzen Kontinents geltende Juwel, zu erkunden. Ob individuell als Selbstfahrer oder in geführten Gruppen, die Garden Route in Kombination mit der Weltstadt Kapstadt ist immer eine Reise wert.
Südafrika: Die Garden Route weiterlesen

Gleiches Land- neuer Name! Swasiland wird zu „eSwatini“

Swasiland
Swasiland wird eSwatini

Was im ersten Moment wie ein neues Elektroauto klingt, ist seit 2018 der offizielle neue Name von Swasiland. Swasiland ist ein Binnenland zwischen Südafrika und Mosambik und wird seit über 30 Jahren vom letzten absoluten Herrscher Afrikas, dem Monarchen König „Mswati III.“, regiert. Im letzten Jahr hat der König jedoch beschlossen sein Reich vom „Königreich Swasiland“ in das „Königreich von Eswatini“ umzubenennen. „Swasiland“ war ein Kunstwort aus der früheren Kolonialsprache Englisch und der Landessprache Swati. Der neue Name „eSwatini“ bedeutet nun „Land der Swasi“. Gleiches Land- neuer Name! Swasiland wird zu „eSwatini“ weiterlesen

KAZA Schutzgebiet in Botswana

Gepard
Gepard im KAZA-Schutzgebiet

Haben Sie schon mal von der Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area – kurz KAZA – gehört?
KAZA ist mit 444.000 Quadratkilometern das zweitgrößte Landschutzgebiet der Erde. Nochmal zum Mitrechnen: wir sprechen von der Fläche Deutschlands plus ein Viertel mehr. Fünf Staaten, 36 Nationalparks und Reservate und 300.000 Elefanten teilen sich dieses Schutzgebiet.

Schon in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hatten die Stammeshäuptlinge und Vertreter der beteiligten Länder Namibia, Angola, Botswana, Simbabwe und Sambia, die zündende Idee, ein länderübergreifendes Schutzgebiet zu schaffen, um Elefanten und anderen wandernden Tierarten ungehinderten Zugang zu ihren ehemaligen Verbreitungsgebieten zu ermöglichen. Tiere kennen keine politischen Grenzen. Durch Korridore zwischen bereits bestehenden Nationalparks und Reservaten sollten diese Grenzen aufgehoben und zu einem grenzenlosen Naturraum verbunden werden. 2011 wurde diese Vision durch einen Staatsvertrag zur Wirklichkeit. KAZA Schutzgebiet in Botswana weiterlesen

Südafrika Erlebnisreise“Big Seven“ und „Little Five“

Südafrika Erlebnisreise
Einer der Big Five: Der Elefant

Die „Big Five“ bekommen die meisten von uns ja gerade noch zusammen: Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard. Und die „Big Seven“? Da gesellen sich zu den Königen der Steppe noch die Herrscher der Meere hinzu: der Wal und der Weiße Hai. Diese ilustre Gesellschaft bekommt man nur bei einer Südafrika Erlebnisreise vor die Linse. Sehr wahrscheinlich nicht gleichzeitig aber mit etwas Glück zeitlich versetzt. Und wer sich glücklich schätzen kann, die „Big Seven“ gesichtet zu haben, auf den wartet schon die nächste Herausforderung, die „Little Five“: Ameisenlöwe, Leopardenlandschildkröte, Büffelwebervogel, Elefantenspitzmäuse und Nashornkäfer!

Wir bieten acht verschiedene Südafrika Erlebnisreisen an. Eine schöner wie die andere. Südafrika Erlebnisreise“Big Seven“ und „Little Five“ weiterlesen

Nashornschutzprojekt in Botswana

Nashornschutzprojekt in Botswana

Alarmierende Zahlen veröffentlicht die Organisation „Rhinos without Borders“ (Nashörner ohne Grenzen) zum Thema Wilderei an Nashörnern in Afrika. Demnach erreichte die illegale Tötungsquote der geschützten Tiere im Jahr 2014 erschreckende Ausmaße. Über 1215 Nashörner wurden alleine in Südafrika gewildert. Fast doppelt soviele wie in 2012 und fast drei mal soviele wie noch in 2011. Es ist ein neuer Höchststand erreicht. Die ständig steigende Nachfrage an Rhinozeroshorn und Elfenbein auf dem asiatischen Markt ist der Grund dieser Entwicklung. Wenn die Wilderei nicht gestoppt wird, werden Nashörner, die bereits seit 60 Millionen Jahren die Erde bevölkern, in wenigen Jahren komplett ausgestorben sein. In 2011 wurde bereits die Untergruppe des westlichen Spitzmaulnashorn von der IUCN als ausgestorben erklärt. Dieser erschreckende Trend kann nur aufgehalten werden, wenn Regierungen, Schutzorganisationen und besorgte Bürger zusammenarbeiten und sofort handeln. Nashornschutzprojekt in Botswana weiterlesen