Schlagwort-Archive: Bayern

Bayerischer Wald: Ein bisschen Urwald in Bayern

Viel Wald im Bayerischen Wald

Nur einen Katzensprung von unserem Nachbarland der Tschechischen Republik entfernt, liegt mit dem Bayerischen Wald Deutschlands ältester Nationalpark, der sich auf einer stolzen Länge von über 100 km erstreckt. Das alteingewachsene Waldschutzgebiet umfasst wie es der Name vermuten lässt zahlreiche Wälder, kleine Seen und viele Hochmoore. Darunter auch noch einige wild verlassene Urwälder und Berge mit Höhen von bis zu 1450 m.
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Ein Zeltwochenende im Altmühltal


Manchmal muss man spontan sein!
Für die nächsten Tage ist trockenes Sommerwetter angekündigt. Nach all den Einschränkungen und Enttäuschungen der letzten Wochen überfällt mich die Lust, endlich wieder etwas spontanes zu unternehmen. Ich nehme mir eine Landkarte und ziehe mit einem Zirkel eine maximal-2-Stunden-Anfahrt-Linie. Recht schnell entscheide ich mich für das Altmühltal. Bei der angekündigten Hitze kann die Nähe zu Wasser nicht verkehrt sein. Aber wo übernachten? Auf die Schnelle eine Gaststätte oder Pension zu finden ist beinahe aussichtslos. Auf Wanderparkplätzen im Auto zu übernachten ist eine Option, aber dort ist ziemlich viel Naturschutzgebiet. Liegt da nicht noch ein Zelt im Keller? Ich grabe es unter Koffern, Rucksäcken und Seesäcken aus. Innerhalb von 6 Minuten ist es auf der Terrasse probeweise aufgebaut. Es ist das beste Zelt der Welt! Ich darf es niemals ausleihen! Die ganze Ausrüstung ist selbst nach so langer Zeit unbeschädigt und komplett. Damit ist es beschlossen! Doch halt! Zuerst muss ich noch einen Gaskocher besorgen, damit ich übers Wochenende nicht unterkoffee. Mehrere Zeltplätze im Altmühltal und am Altmühlsee ersticken in einer Flut von Anfragen und können mir so kurzfristig nicht antworten. Doch bei einem habe ich Glück und darf ohne Reservierung kommen. Na gut, dann fahre ich halt zu den Pappenheimern. Innerhalb kurzer Zeit stopfe ich Zelt, Isomatte, Schlafsack und eine ameisensichere Kiste Fresszeug ins Auto und fahre los.
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Deutsche Städte im Ausland: Wohlfühlen wie zu Hause!

Schwarzwälder Kirschtorte

Da fühlt man sich doch gleich wie Zuhause: Deutsche Architektur, Fachwerkhäuser, Schweinebraten und Volksfeste. Dass in Ländern wie beispielsweise Namibia auch heute noch viele deutsche Einflüsse zu spüren sind, sei es in Form der deutschen Sprache oder deutsche Städte- und Straßennamen, ist bekannt. Es gibt aber auch noch einige andere weniger bekannte Flecken dieser Erde, wo deutsche Tradition hochgeschrieben wird und von deren Existens die meisten Deutschen vermutlich nicht einmal etwas ahnen. Wer also ein leckeres Stück Schwarzwälder-Kirsch-Torte genießen möchte, kann dies statt im Schwarzwald auch einfach in Chile, Brasilien oder den USA tun. Die Ursache für die „verdeutschten“ Städte in Nord- und Südamerika ist die deutsche Kolonisation mit deutschen Immigranten vor vielen Jahrzehnten.
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Flower Power trifft Bodensee!

Wie schön es ist in unserem eigenen Land Urlaub zu machen wissen wir ja mittlerweile nur zu gut. Deutschland ist mit wunderschönen Städten, Bergen, Seen aber auch Küstenabschnitten im Norden reich gesegnet wie kaum ein anderes Land und an Vielfältigkeit nur schwer zu überbieten. Manchmal braucht es aber einfach einen Grund mehr, endlich das eigene Land zu erkunden und sich auf die Reise zu begeben. Flower Power trifft Bodensee! weiterlesen

See sticht Meer

Baden gehört zum Urlaub dazu wie das Amen in der Kirche. Regionen am Wasser ziehen jedes Jahr aufs Neue Jung und Alt an, um dort den wohlverdienten Urlaub zu verbringen. Einmal ins kühle Nass hüpfen, zusammen um die Wette schwimmen oder sich einfach auf der Luftmatratze treiben lassen… Urlaub am Wasser ist und bleibt beliebt! In Zeiten wie diesen, wo man am liebsten Urlaub im eigenen Land macht, strömen natürlich viele zuerst an die deutsche Meeresküste, sowohl an die Nordsee als auch an die Ostsee. Doch nicht umsonst ist Deutschland auch für seine herrlichen Badeseen bekannt! So lohnt es sich, den Massen an der Küste zu entgehen und einfach an einen der wunderschönen Seen zu fahren, die Deutschland zu bieten hat. Hier stellen wir 5 schöne Seen vor, die locker mit dem „Urlaub am Meer“ mithalten können. See sticht Meer weiterlesen

Inselparadies Bodensee

Der größte See Deutschlands liegt im schönen Süden des Landes und erinnert vom Flair mit seinen Promenaden, alten Städtchen und den vielen Straßencafés gerne an Italien. Wenngleich wir uns den Bodensee mit der Schweiz, Österreich und Liechtenstein teilen, nimmt es ihm nichts vom Charme den er aufgrund seines angenehm milden Klimas und seiner tollen Ausflugsmöglichkeiten bietet. Besonders bekannt ist der Bodenseerundweg mit dem Fahrrad und auch die „Bodensee-Metropolen“ wie Konstanz, Überlingen oder Meersburg. Der See ist aber auch so groß, dass sich sogar einige Inseln dort ihr Plätzchen gesichert haben und jede von ihnen ist einen Abstecher wert. Inselparadies Bodensee weiterlesen

Deutschland: Es ist Zeit das eigene Land zu entdecken!

Weinberge an der Mosel
© Jörg Hackemann – Fotolia.com

Urlaub in Deutschland kann also auch schön sein! Wenngleich sich viele auf Mallorca oder am Gardasee besser auskennen als im eigenen Land, wird man umso erstaunter sein, welche versteckten und wunderschönen Fleckchen in Deutschland zu finden sind. Hier sind elf spannende Naturziele, die es sich lohnt zu entdecken!

Wattenmeer:
Es ist für Jung und Alt ein Erlebnis durchs Watt zu wandern und die vielen kleinen Bewohner zu entdecken. Der Wattwurm, die Herzmuscheln und die Strandkrabbe sind nur einige Lebewesen die einem dort begegnen werden. Das ganze natürlich barfuß und nur bei Ebbe!

Spreewald:
Unweit von unserer Hauptstadt Berlin liegt die schönste Naturzone Brandenburgs, der Spreewald. Das Wasserreich rund um den Fluss „Spree“ ist eine wahre grüne Oase! Gemütlich lässt es sich hier auf einem Kahn durch die grüne Landschaft schippern, während kleine Häuschen mit ihren bunten Bauerngärten vorbei ziehen.

Die „Maare“ der Eifel:
Die Landschaft der Eifel ist geprägt von Kratern, Lavaströmen und natürlich den „Maaren“. Die blauen Kraterseen werden wegen ihrer exakt runden Form auch gerne „Augen der Eifel“ genannt, welche man zu Fuß oder mit dem Rad umrunden kann. Im Sommer kann man in den Maaren sogar schwimmen.

Sächsische Schweiz:
Im schönen Elbsandsteingebirge hat die Mutter Natur eine bizarre Landschaft aus Felsriffen, Schluchten und Tafelbergen geschaffen. Nicht umsonst lehnt sich der Name der Region an das Landschaftsbild unseres Nachbarlands Schweiz an. Das Wandernetz ist sehr gut ausgebaut, aber auch Kulturinteressierte können in die Zeit des Mittelalters abtauchen und verschiedene Burgen besichtigen.

Kellerwald:
Der kleinste Nationalpark Deutschlands liegt genau in der Mitte von Deutschland und ist somit von allen Regionen ideal zu erreichen. Er erinnert fast schon an eine Art Märchenwald mit seinen morschen und moosigen Baumstämmen zwischen vielen knorrigen und alten Eichen.

Lüneburger Heide:
Bäche, Wälder und Hügel wechseln sich ab mit reetgedeckten Häusern. Besonders beliebt ist der neue Baumwipfelpfad „Heide Himmel“, von wo aus man einen fantastischen Blick über die Heidelandschaft hat. Wem es zu viel Natur ist, der macht einfach einen Abstecher in die Stadt Lüneburg mit ihren bezaubernden Backsteinhäuschen.

Saalfelder Feengrotte:
Sie gehört zu den schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands! Unterirdische Hohlräume, die in vielen Farben leuchten, besonders wenn ein leichter Dunst über den Grottenseen liegt. Das Highlight der Grotten ist der Märchendom, wo sich die Tropfsteinhöhlen in Form einer Burg geformt haben. Seit fast 30 Jahren steht es übrigens im Guinnessbuch der Rekorde als die „Farbenreichste Schaugrotte der Welt“.

Schwäbische Alb:
Die Region ist bekannt für ihre sogenannten Traufen. Anhöhen, die über unterschiedliche Schwierigkeitsgrade erreicht werden können. Großartige Aussichtsfelsen bieten Ausblicke bis in den Schwarzwald oder gar dem Alpenland. Für Kinder gibt es das „Traufgängerle“, wo man innerhalb von 2 Stunden eine felsige „Hexenküche“ erreicht.

Felsenmeer im Bayerischen Wald:
Das Blockmeer mit seinen mächtigen Gesteinsblöcken liegt direkt im Nationalpark Bayerischer Wald, dem größten zusammenhängenden Waldschutzgebiet Mitteleuropas, direkt an der Grenze zu Tschechien. Es ist eine geologische Besonderheit, denn hier wird man Zeuge des Phänomens der eiszeitlichen Erosion. Ein Baumwipfelpfad bietet auch hier wieder einen schönen Überblick über die Landschaft und Wälder.

Der Harz:
Man muss nicht gleich auf den höchsten Berg des Harzes, den „Brocken“, denn es gibt in dem Mittelgebirge noch viele andere spannende Naturpfade zum Wandern. Rund um das „Bodetal“ beispielsweise, gibt es tolle Felsen zum Klettern und aktiv sein. Nicht umsonst nennt man es auch den „Grand Canyon vom Harz“. Eine schöne Abwechslung dazu ist eine Bummelfahrt mit der Harzer Schmalspurbahn durch die schöne Landschaft.

Der Steigerwald:
Mitten im Herzen des Frankenlandes erstreckt sich der Naturpark Steigerwald mit über 129.000 Hektar Natur pur. Die endlosen Buchenwälder wechseln ab mit sonnigen Weinbergen auf denen Burgen und Schlösser thronen. Zwischen gepflegten Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter genießt man den berühmten Frankenwein. Ein Höhepunkt ist der 1.150 Meter lange Baumwipfelpfad mit seinem beeindruckenden Aussichtsturm 42 Meter über den Baumwipfeln.

Alle Reisen in Deutschland

Im Wandel der Zeit: Wellnessurlaub 2020!

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Besonders in der heutigen Zeit, die so schnelllebig und überreizt ist wie nie zuvor, sind regelmäßige Auszeiten und kleine Fluchten aus dem Alltag besonders wichtig. In großzügigen Wellnesslandschaften mit verschiedenen Bädern und Saunen wurde bislang ausgiebig relaxt und wieder neue Kraft für den Alltag geschöpft. Abgerundet wurde der Wellnesstrip im besten Fall mit einer teuren Massage aus dem Beautysalon und einem kulinarischen Gaumenerlebnis aus der Sterneküche. Im Wandel der Zeit: Wellnessurlaub 2020! weiterlesen

Einfach spitze: Die Zugspitze!

Besteigung der Zugspitze
Die Zugspitze!

In Österreich munkelt man ja, man hätte einst aus Mitleid den Deutschen die Zugspitze geschenkt, damit Deutschland auch einen 3000er hätte. Die Deutschen jedoch – in ihrem Übereifer – hatten nichts besseres zu tun, als die Spitze abzutragen um darauf ein schönes Häuschen mit toller Fernsicht zu bauen. Mit dem Ergebnis, dass Deutschland jetzt doch wieder keinen 3000er hat.

Tja, wer keinen 3000er hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Nichtsdestotrotz ist und bleibt die Zugspitze mit 2962 m Höhe der höchste Berg Deutschlands. Einfach spitze: Die Zugspitze! weiterlesen

Ein Tag im Allgäu ist wie Urlaub!

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Als ich heute bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein durch die verschneite Winterlandschaft laufe, denke ich: „Was für ein Geschenk, hier zu leben!“ Nun fragen Sie sich wahrscheinlich wo das wohl sein mag? Ja, ich lebe hier im Allgäu – für mich eine der schönsten Gegenden in Deutschland. Nicht umsonst verbringen hier so viele Menschen ihren Urlaub.

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Das Allgäu hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz: im Frühling, Ein Tag im Allgäu ist wie Urlaub! weiterlesen