Sri Lanka: Ein Reisebericht

Sri Lanka Reise
Buddha-Statue in Sri Lanka

Sri Lanka, ein wunderschönes Land, das wir sehr, sehr lange in bester Erinnerung behalten werden.
Wir erlebten ein sehr grünes Land, total abwechslungsreich, sehr beeindruckend das feucht-tropische Hochland mit seinen Teeplantagen. Und dann wieder endlose Strände an der Ost- und Südküste.

Unvergesslich die vielen Tempel und Tempelanlagen z. B. der Tempelberg Mihintale, der Hindu-Tempel im Fort Frederick mit seiner riesigen Shiva-Statue, die Höhlentempel von Dambulla mit seinen ca. 150 Buddha-Statuen und nicht zuletzt der Zahntempel in Kandy mit imposanter Abendzeremonie.

Wir fuhren in offenen Geländewagen in 3 Nationalparks, der eindrucksvollste davon war für uns der Willpattu Nationalpark. Gesehen haben wir dort geschätzt 150 Elefanten, wobei etwa 100 davon teils bis zu 5 Meter an unsere Jeeps herankamen. Viele Elefantenmütter hatten 6-8 Wochen alten Babys. Und wir fotografierten „sehr leise“. Diese riesigen Tiere hätten locker unsere Autos umwerfen können.

Sehr imposant auch der Löwenfelsen in Sigiriya mit seinen 1200 Stufen und der noch teils erhaltenen Festungsanlage des Königs Kassapa I. Von oben hätten wir einen gigantischen Rundumblick gehabt (war auch kurzzeitig möglich), leider hat uns der Monsunregen wieder einen Besuch abgestattet.

Anscheinend hat sich der Monsun auf Sri Lanka heuer etwas verspätet, so dass wir anfangs der Rundreise von Colombo bis fast in den Norden der Insel immer wieder „geduscht“ wurden, aber alle in der Gruppe haben es mit Humor genommen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit waren all unsere Klamotten sowieso nie ganz trocken. Alle genossen und nutzten die „trockene Zeit“ zwischen den Monsunregenschauern.

Sehr beeindruckt hat uns die Freundlichkeit der Menschen. Immer ein Lächeln für uns Touristen und immer bereit für ein nettes Erinnerungsfoto. Auch das Essen bei einer tamilischen Familie, bei der wir zu Gast sein durften: unvergesslich!

Wir waren froh, ein Teil der Touristen zu sein, die nach den Attentaten im April auf Kirchen und Luxushotels wieder dieses schöne Land bereisten. Nahezu 6 Monate lang kamen kaum Besucher. Wir hoffen sehr, dass sich das rasch ändert. Dieses Land mit vielen armen Menschen braucht den Tourismus.

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