Rügen: von Buchenwäldern und Kreidefelsen

Sandstrand auf Rügen

30.04.22 Vom Allgäu nach Rügen
Einen letzten Blick auf die Alpenkette denn am Ende einer Zugfahrt wartet ein erster Blick auf die Ostsee. Die Zugverbindung der Deutschen Bahn könnte komfortabler nicht sein: von München nach Binz auf Rügen in siebeneinhalb Stunden ohne Umstieg. Dumm nur, wenn die App der Bahn eine Stunde vor Abfahrt mitteilt, dass der Zubringerzug nach München den Anschlusszug nach Rügen nicht erreicht. Da lässt man schon mal den Kaffee überstürzt stehen um einen früheren Zug zu erwischen. Knapp, aber geschafft. In Berlin verfährt sich der Lockführer und wir biegen zunächst nach Hamburg ab. Als Entschädigung wird in der ersten Klasse Schocki verteilt. Landschaftlich bietet die Strecke nichts Spektakuläres außer leuchtend gelben Rapsfeldern, ein bisschen Wald und mit Graffiti verschmierte Mauern. Gibt es eigentlich irgendjemanden, dem diese „Kunstwerke“ gefallen? Ich vertiefe mich in den Reiseführer. Den ersten Blick auf die Ostsee erhasche ich bei Stralsund als der ICE den Strelasund über den Rügen Damm überquert. Nun ist es nicht mehr weit bis Binz. Mein erster Eindruck: aufgeräumt und ausgestorben. Später, bei einem ersten Strandspaziergang vergewissere ich mich, dass hier doch Menschen leben bzw. zu Besuch sind. Mir scheint, ich senke den Altersdurchschnitt deutlich. Eine lauschige Strandbar ist der perfekte Platz für einen Ankommens Drink. Rügen: von Buchenwäldern und Kreidefelsen weiterlesen