Hoch lebe die Pauschalreise

Mit freundlicher Genehmigung des DRV (Deutscher Reiseverband)

Für viele Reiseliebhaber konnte es bisher gar nicht individuell genug sein. Günstige Linienflüge gekoppelt mit Unterkünften von diversen Online-Bettendatenbanken ergaben eine vermeintlich günstige Reise auf Low-Budget Niveau. Doch historische Einschnitte wie die Corona-Weltkrise oder auch die Pleite des Riesen-Konzerns Thomas Cook hinterließen ihre Spuren und so erlebt die klassische Pauschalreise ihr neues Revival! Doch was genau bedeutet „Pauschalreise“ überhaupt? Hoch lebe die Pauschalreise weiterlesen

Deutschland: Es ist Zeit das eigene Land zu entdecken!

Urlaub in Deutschland kann also auch schön sein! Wenngleich sich viele auf Mallorca oder am Gardasee besser auskennen als im eigenen Land, wird man umso erstaunter sein, welche versteckten und wunderschönen Fleckchen in Deutschland zu finden sind. Hier sind elf spannende Naturziele, die es sich lohnt zu entdecken!

Wattenmeer:
Es ist für Jung und Alt ein Erlebnis durchs Watt zu wandern und die vielen kleinen Bewohner zu entdecken. Der Wattwurm, die Herzmuscheln und die Strandkrabbe sind nur einige Lebewesen die einem dort begegnen werden. Das ganze natürlich barfuß und nur bei Ebbe!

Spreewald:
Unweit von unserer Hauptstadt Berlin liegt die schönste Naturzone Brandenburgs, der Spreewald. Das Wasserreich rund um den Fluss „Spree“ ist eine wahre grüne Oase! Gemütlich lässt es sich hier auf einem Kahn durch die grüne Landschaft schippern, während kleine Häuschen mit ihren bunten Bauerngärten vorbei ziehen.

Die „Maare“ der Eifel:
Die Landschaft der Eifel ist geprägt von Kratern, Lavaströmen und natürlich den „Maaren“. Die blauen Kraterseen werden wegen ihrer exakt runden Form auch gerne „Augen der Eifel“ genannt, welche man zu Fuß oder mit dem Rad umrunden kann. Im Sommer kann man in den Maaren sogar schwimmen.

Sächsische Schweiz:
Im schönen Elbsandsteingebirge hat die Mutter Natur eine bizarre Landschaft aus Felsriffen, Schluchten und Tafelbergen geschaffen. Nicht umsonst lehnt sich der Name der Region an das Landschaftsbild unseres Nachbarlands Schweiz an. Das Wandernetz ist sehr gut ausgebaut, aber auch Kulturinteressierte können in die Zeit des Mittelalters abtauchen und verschiedene Burgen besichtigen.

Kellerwald:
Der kleinste Nationalpark Deutschlands liegt genau in der Mitte von Deutschland und ist somit von allen Regionen ideal zu erreichen. Er erinnert fast schon an eine Art Märchenwald mit seinen morschen und moosigen Baumstämmen zwischen vielen knorrigen und alten Eichen.

Lüneburger Heide:
Bäche, Wälder und Hügel wechseln sich ab mit reetgedeckten Häusern. Besonders beliebt ist der neue Baumwipfelpfad „Heide Himmel“, von wo aus man einen fantastischen Blick über die Heidelandschaft hat. Wem es zu viel Natur ist, der macht einfach einen Abstecher in die Stadt Lüneburg mit ihren bezaubernden Backsteinhäuschen.

Saalfelder Feengrotte:
Sie gehört zu den schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands! Unterirdische Hohlräume, die in vielen Farben leuchten, besonders wenn ein leichter Dunst über den Grottenseen liegt. Das Highlight der Grotten ist der Märchendom, wo sich die Tropfsteinhöhlen in Form einer Burg geformt haben. Seit fast 30 Jahren steht es übrigens im Guinnessbuch der Rekorde als die „Farbenreichste Schaugrotte der Welt“.

Schwäbische Alb:
Die Region ist bekannt für ihre sogenannten Traufen. Anhöhen, die über unterschiedliche Schwierigkeitsgrade erreicht werden können. Großartige Aussichtsfelsen bieten Ausblicke bis in den Schwarzwald oder gar dem Alpenland. Für Kinder gibt es das „Traufgängerle“, wo man innerhalb von 2 Stunden eine felsige „Hexenküche“ erreicht.

Felsenmeer im Bayerischen Wald:
Das Blockmeer mit seinen mächtigen Gesteinsblöcken liegt direkt im Nationalpark Bayerischer Wald, dem größten zusammenhängenden Waldschutzgebiet Mitteleuropas, direkt an der Grenze zu Tschechien. Es ist eine geologische Besonderheit, denn hier wird man Zeuge des Phänomens der eiszeitlichen Erosion. Ein Baumwipfelpfad bietet auch hier wieder einen schönen Überblick über die Landschaft und Wälder.

Der Harz:
Man muss nicht gleich auf den höchsten Berg des Harzes, den „Brocken“, denn es gibt in dem Mittelgebirge noch viele andere spannende Naturpfade zum Wandern. Rund um das „Bodetal“ beispielsweise, gibt es tolle Felsen zum Klettern und aktiv sein. Nicht umsonst nennt man es auch den „Grand Canyon vom Harz“. Eine schöne Abwechslung dazu ist eine Bummelfahrt mit der Harzer Schmalspurbahn durch die schöne Landschaft.

Der Steigerwald:
Mitten im Herzen des Frankenlandes erstreckt sich der Naturpark Steigerwald mit über 129.000 Hektar Natur pur. Die endlosen Buchenwälder wechseln ab mit sonnigen Weinbergen auf denen Burgen und Schlösser thronen. Zwischen gepflegten Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter genießt man den berühmten Frankenwein. Ein Höhepunkt ist der 1.150 Meter lange Baumwipfelpfad mit seinem beeindruckenden Aussichtsturm 42 Meter über den Baumwipfeln.

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Königreich Kambodscha: Pagoden und Tempel!

Angkor Wat

Phnom Penh, die Hauptstadt Kambodschas, hat alles was man sich von einer asiatischen Großstadt wünscht und heißt jeden Kambodscha-Reisenden von seiner besten Seite herzlich willkommen. Die Stadt ist ideal um erstmal anzukommen und sich im Land zurechtzufinden. Man kann sich gemütlich in einer Fahrrad-Rikscha durch den bunten Stadtverkehr fahren lassen. Dazwischen knattern die Mopeds um die Wette und die typischen Tuk-Tuks bilden das klassische asiatische Stadtbild. Eigentlich der ganz normale Wahnsinn und trotzdem: Keine andere asiatische Großstadt hat so wenig Verkehr wie Phnom Penh!

So lebhaft die Straßen auch sind, Phnom Penh hat irgendwie einen ganz besonderen Charme: Die Stadt ist übersät von Straßen mit bunten Blütenbäumen! Dazu sieht man überall umgebaute Fahrräder auf denen Obst und Gemüse verkauft wird. Junge Kokosnüsse, Ananas, Mangos am Stil und frisch geschältes Zuckerrohr wird hier an Mann und Frau gebracht und die Blicke in die vielen offenen Werkstätten, Läden und Restaurants sind besser als jedes Kino.

Ein absolutes Highlight der Hauptstadt ist der berühmte Königspalast. Goldene Pagodendächer funkeln in der Sonne, jeder der 5000 Fußbodenfliesen besteht aus einem Kilo Silber, die Buddha-Statue sogar aus 90 kg Gold und ist bestückt mit stolzen 2086 Diamanten. Nicht umsonst ein absolutes Lieblingsmotiv für die Kamera! Die Kulisse wirkt fast schon surreal, der perfekte Park mit seinen Blüten, die Musik der Einheimischen und dazu die Mönche in ihren orangefarbenen Tüchern.

Eine weitere Attraktion der Stadt ist der Zentralmarkt, auf dem allerlei geheimnisvolles Streetfood serviert wird und wo die Mutigen sich kulinarisch mal richtig austoben können. Frosch- und Hähnchenspieße, Hummer und undefinierbares anderes Getier wird hier in den Garküchen gegrillt. Ein absolutes Highlight ist die „Spinnenkuschelstunde“, bei denen die Kinder die lebenden Riesenspinnen vorher vorführen, sich für Fotos sogar aufs Gesicht legen, bevor sie dann später von ihren Eltern als Snack geröstet verkauft werden.

Neben den ganzen Leckerbissen wird alles gehandelt, was man sich nur so vorstellen kann: Seide, Blumen, Schmuck, Sonnenbrillen, gefälschte Markenklamotten, Spielzeug. Die Liste ist unendlich.

Um etwas abzuschalten eignet sich eine entspannte Bootsfahrt in einer landestypischen Dschunke auf dem Fluss Mekong, einem der zehn längsten Flüsse der Welt.

Das wahre Erlebnis einer Kambodscha-Reise ist jedoch die Tempelstadt Angkor. Auch wenn heute nur noch Ruinen der etwa 1000 Tempel zu sehen sind, Angkor war vor einem Jahrtausend die größte Metropole der Welt, auf einer Fläche so groß wie Berlin und mit einer Einwohnerzahl größer als Rom. Die Ruinen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der berühmteste Tempel unter ihnen ist der „Angkor Wat“. Er ist ein Prachtstück von Ruine, drumherum sitzen lässig die Affen und schauen den faszinierten Besuchern zu. Im Tempelinneren zieht sich über 800 Meter das längste Flachrelief der Welt. Mit seinen zahlreichen Tier-, Kriegs- oder auch Geburtsszenen könnte man allein schon einen Tag nur mit Schauen verbringen.

In der Tempelstadt schlendert man gemütlich durch immer neue Gänge, Tore, geht auf Türme und über Baumwurzeln und muss fast aufpassen, dass man sich nicht verläuft. Die Tour durch die Tempelstadt ist atemberaubend, riesig und heiß! Hier sollte man definitiv genügend Zeit einplanen! Wer gerne noch mehr Kultur möchte, der reist am besten noch in die Königsstadt Angkor Thom. Auch hier ist jede Wand ein Bilderbuch.

Doch auch wer gerne in die Natur möchte, kommt in Kambodscha auf seine Kosten. Kaum besuchte Küsten, dichte Wälder mit Wasserfällen, Reisfelder und die weitläufigen Cardamom-Berge bieten Natur vom allerfeinsten!

Da Kambodscha so ein kompaktes Reiseland ist, wird es oft auch in Verbindung mit einer Reise in die Nachbarländer Laos, Thailand oder Vietnam kombiniert, um die kulturreichsten Länder Südostasiens zu vereinen.