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zu den Reisen nach HondurasHonduras:


Honduras/Guatemala - Wandern wo der Kaffee wächst
[Detailbeschreibung]

(18-tägige Erlebnisreise)

  • Kurzbeschreibung
  • Höhepunkte
  • Detailprogramm
  • Teilnehmeranzahl
  • Reisetermine und Preise
  • Enthaltene Leistungen
  • Nicht enthaltene Leistungen
  • Anforderungen
  • Einreise u. Gesundheit
  • Hinweise

Kurzbeschreibung:
Karte Honduras AbenteuerreiseRauchende Vulkane umgeben blaue Seen, zwischen alten Maya-Stelen fliegen bunte Vögel und in den von der Kolonialzeit geprägten Städten herrscht reges Treiben. Im Hochland im Bergnebelwald riecht der mit Kiefernnadeln gepolsterte Waldboden würzig-warm. Leise schleichen Sie unter Riesenfarnen, um den heiligen Vogel der Maya, den Quetzal, aufzuspüren. Bromelien schmücken Urwaldriesen, daneben blitzen rote Orchideen und türkise Schmetterlinge. An der Karibikküste empfängt Sie weißer Sand mit wogenden Palmen. In kleinen Booten gleiten Sie auf dem Meer entlang und halten nach den seltenen Rundschwanzseekühen Ausschau. Bei den Wanderungen im Küstennationalpark ziehen Tukane ihre Kreise. Die Vielfalt der beiden Länder wird Sie begeistern!

18 Tage
Naturerlebnisreise
Region: Honduras mit Guatemala
Übernachtung: Hotels, Bungalows, 1 x Zelt

Höhepunkte:
Guatemala-Stadt - Lago Atitlan - Panajachel - Chichicastenango - Antigua - Vulkan Pacaya - Copan - Santa Rosa - Gracias - Nationalpark Celaque - Cerro Las Minas - Nationalpark Azul Meambar - Tela - Botanischer Park Lancetilla - Nationalpark Cuero y Salado - Nationalpark Punta y Sal - Tela - San Pedro Sula

Detailprogramm:
1. Tag Anreise
Flug frühmorgens ab Deutschland nach Miami, Ankunft dort am Mittag. Einreise in die USA und am Nachmittag Weiterflug nach Guatemala-Stadt. Ankunft am späten Abend, Begrüßung durch unseren örtlichen Führer und Transfer zum Hotel im Stadtzentrum.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel

2. Tag Guatemala-Stadt - Lago Atitlan
Heute Morgen starten wir zu einer kurzen Besichtigung von Guatemala-Stadt, der höchstgelegenen Hauptstadt Zentralamerikas. Kaum verlässt man die Metropole, findet man sich innerhalb kürzester Zeit inmitten ländlicher Umgebung wieder - der Kontrast könnte nicht größer sein. Auf unserer Fahrt passieren wir rauchende Vulkane, grüne Maisfelder und kleine Orte, in denen bunte handwerkliche Erzeugnisse feilgeboten werden. Frauen in ihren traditionellen Trachten sitzen am Wegesrand und warten, umringt von ihren Kindern, auf den nächsten Bus - Guatemala hautnah! Umgeben von grünen Hügeln und rauchenden Vulkanen blitzt uns schließlich das saphirblaue Wasser des Atitlan-Sees entgegen. 14 kleine Gemeinden liegen verstreut um den See. Eine der größten ist Panajachel, in der wir für zwei Nächte unser Quartier beziehen werden. Vorher aber locken eine Bootsfahrt auf einem der schönsten Seen der Welt und unsere erste Wanderung. In einem kleinen Holzboot fahren wir bis nach San Antonio Palopó und spazieren von hier aus am Ufer des Sees entlang auf schmalen Pfaden zurück nach Panajachel. Wunderschöner Ausblick auf den See und die Vulkane! In Santa Catarina Palopó machen wir Mittagsrast und legen danach das letzte Stück zu Fuß zurück.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Hotel [FM]

3. Tag Panajachel - Chichicastenango - Panajachel
Der heutige Ausflug führt uns nach Chichicastenango zum berühmten Markt der Quiché-Maya. Händler und Bäuerinnen in ihren bunten, traditionellen Trachten kommen zweimal pro Woche aus dem umliegenden Bergland hierher, um ihre Waren feilzubieten. Die Farbenpracht und Vielfalt der angebotenen Stoffe, Holzschnitzereien und Schmuckstücke ist überwältigend. Schon allein der Hauptplatz des Ortes mit den Kirchen Santo Tomas und Calvario und den davor sitzenden Blumenhändlern ist einen Besuch wert. Eine kleine Wanderung bringt uns zum Opferplatz von Pascual Abaj, wo die Bewohner zusammen mit einem Schamanen dem Maisgott Opfer (in Form von Alkohol und manchmal auch ein Huhn) darbringen, um ihre Bitten vorzutragen. Später fahren wir zurück nach Panajachel an den Atitlan-See.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 4-5h; Hotel [F]

4. Tag Panajachel - Antigua
Antigua, eine der ältesten Städte Mittelamerikas, ist heute das Ziel unserer Fahrt. Die Stadt liegt wunderschön, eingebettet zwischen rauchenden Vulkanen inmitten tropischer Landschaft. Antiguas restaurierte Altstadt ist ein koloniales Schmuckstück. Viele kleine Klöster und reich verzierte Kirchen gibt es zu bestaunen. Mittelpunkt ist der Hauptplatz, die 1541 von einem spanischen Ingenieur angelegte Plaza Mayor mit ihren kolonialen Gebäuden, hübschen Läden und Cafés. Antigua ist auch für die Herstellung schöner Jade-Schmuckstücke bekannt. Wir besuchen ein Jade-Museum und können dort beobachten, wie die kleinen Kunstwerke gefertigt werden. Zahlreiche weitere Kunstmuseen zeugen von der kulturellen Vielfalt in Antigua.
Fahrzeit: 2-3h; Hotel [F]

5. Tag Antigua - Vulkan Pacaya - Antigua
Früh am Morgen fahren wir zum Fuß des seit 1965 aktiven Vulkanes Pacaya. Nach einem gemütlichen Aufstieg durch Wald erreichen wir bald den Fuß des Vulkankegels. Über rutschigen, schwarzen Basaltschotter gelangen wir in die Nähe des 2.552 m hohen Gipfels. Wir steigen bis zu dem Punkt, an dem aktuell die Lava austritt und unsere Schuhsohlen ganz warm werden. Atemberaubend ist der Blick auf die nahe gelegenen Vulkane Agua, Acatenango und Fuego. Im eigentlichen Sinne atemberaubend sind auch die aktiven Lavaströme, die wir aus nächster Nähe sehen und die ihren schwefeligen Dampf verströmen. Ein fantastisches Schauspiel! Am Nachmittag haben wir dann noch Zeit, um durch Antigua zu schlendern oder am Markt ein paar Mitbringsel zu erstehen.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Hotel [F]

6. Tag Antigua - Copan
Wir brechen früh auf und überqueren die Grenze nach Honduras. Wenn wir dort nicht zu lange aufgehalten werden, erreichen wir gegen Mittag den kleinen Ort Copán Ruinas, nahe der berühmten Maya-Stätte Copan. Im hübschen Ort mit seinen kopfsteingepflasterten Straßen wohnen wir komfortabel, mitten am Hauptplatz, im berühmten Hotel Marina Copan. Am Nachmittag erkunden wir die umliegende Berglandschaft. Wir wandern auf schmalen, unbefestigten Straßen und Pfaden durch kleine Kaffeeanpflanzungen hinauf bis zur Hacienda San Lucas. Unterwegs besuchen wir die kleine Mayastätte Los Sapos und eine Chorti-Gemeinde, Nachfahren der Maya. Von der Hacienda aus bietet sich uns ein weiter Blick über das Tal von Copan; wenn die Gruppe mag, bleiben wir hier bis zum Sonnenuntergang. Auf der schönen Terrasse der Finca lässt es sich gut verweilen. Später laufen wir auf direktem Weg zurück nach Copan Ruinas.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Übernachtung Hotel Marina Copan [F]

7. Tag Copan
Nur ein kleiner Teil des Siedlungsgebiets des sagenumwobenen Volkes der Maya liegt in Honduras. Als zweitgrößte aller bis jetzt bekannten klassischen Maya-Städte hat Copan aber große Bedeutung. Am Morgen ist das Licht am besten, deshalb stehen wir früh auf und begeben uns zu den Ausgrabungen. Auf einer geführten Tour durch das weitläufige Gelände queren wir den Großen Platz, bewundern die inzwischen durch eine Plane geschützte Hieroglyphentreppe und staunen am Tempel der Inschriften über die Bildhauerkunst der Maya. Copan hat den schönsten aller Ballspielplätze aus der Maya-Zeit. Die detailreichen Darstellungen, die in der Architektur von Copan eine so wichtige Rolle spielen, zeichnen besonders den lebendigen Stil der edel wirkenden Stelen aus. Anschließend haben wir ausreichend Zeit, um uns noch auf eigene Faust umzusehen. Auf dem großzügigen Areal leben viele Vögel, wie z.B. die gelbschnabeligen Tukane. Später spazieren wir in 30 Minuten zu einem anderen Bereich der Ausgrabungen, den "Las Sepulturas". Hier befinden sich die rekonstruierten Wohnstätten der Mittelschicht der Maya. Einfache Häuser, Höfe und kleine Vorgärten vermitteln einen Eindruck vom Alltag zur Zeit dieser Kultur. Wer mag, kann zu Fuß in den Ort zurücklaufen oder wir fahren mit unserem Bus. Den Rest des Tages haben wir frei für eigene Unternehmungen. Unser örtlicher Führer informiert uns über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten in Copan (z.B. zu einem sehenswerten Vogelpark, zu einem Orchideen-Garten oder ein Reitausflug - jeweils fakultativ und auf eigene Kosten). Oder Sie verbringen einen faulen Nachmittag am Pool unseres schönen Hotels.
Gehzeit: 3-4h; Übernachtung Hotel Marina Copan [F]

8. Tag Copan - Santa Rosa - Gracias
Santa Rosa de Tastil liegt mitten in den Bergen, viele Künstler haben sich wegen des schönen Lichts und des guten Klimas hier niedergelassen. Wir brechen früh auf, denn hier beginnt um 10.00 Uhr die nur zweimal am Tag stattfindende, öffentliche Führung durch die größte Zigarren-Manufaktur des Landes, die wir uns nicht entgehen lassen. Auf der Weiterfahrt über kurvige Straßen hinauf ins Hochland fallen uns die vielen dunkelgrünen Sträucher der Kaffeeplantagen auf; Honduras ist für seinen aromatischen Hochlandkaffee bekannt. Wir besuchen eine Kaffee-Finca und erfahren mehr über die Kaffee-Produktion. Nachmittags erreichen wir das Kolonialstädtchen Gracias Lempira, das direkt am Nationalpark Celaque liegt. Gracias Lempira war zeitweise politisches Zentrum Zentralamerikas - angesichts seines verträumten Charakters heute kaum mehr vorstellbar. Gracias Lempira besticht auch durch seine Lage inmitten einer wilden, gebirgigen Landschaft und durch sein mildes Klima. Auf einem kleinen Stadtrundgang lernen wir das 1536 gegründete Städtchen kennen, das 1538 Zentrum des letzten und größten Widerstands der Indianer gegen die spanischen Eroberer in Honduras war. Von der Hauptterrasse unseres Hotels haben wir abends einen wunderschönen Blick über die Stadt und die umliegenden Hügel.
Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Hotel [FM]

9. Tag Nationalpark Celaque
Im Nationalpark Celaque erhebt sich der höchste Berg des Landes, der Cerro de las Minas (2.850 m). Wir lassen uns und unsere Ausrüstung mit Allradfahrzeugen zum Besucherzentrum des Parks bringen. Das Visitor Center des Celaque-Nationalparks liegt auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald, Ausgangspunkt für unsere Wanderung zum Camp El Naranjo, unserem Lagerplatz für heute Nacht. Zelte und Verpflegung werden von Trägern transportiert. Unseren leichten Schlafsack und Wechselwäsche für diese eine Nacht tragen wir selbst. Auf weichen Kiefernnadeln schrauben wir uns in Serpentinen nach oben. Am Lager "Don Tomas" auf 2.050 m beginnt Nebel aufzuziehen. Die Luft wird frisch und feucht - wir haben den Bergnebelwald erreicht. Die für Honduras typische Flora "explodiert" hier förmlich. Baumhohe Riesenfarne, Orchideen und Bromelien bestimmen das für unser Auge so fremdartige Bild. Am Camp Naranjo richten wir auf 2.560 m unser einfaches Lager.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1150m; Abstieg: 1150m; Zelt [FMA]

10. Tag Cerro Las Minas - Gracias
Heute stärken wir uns mit einem deftigen honduranischen Frühstück aus Tortillas, Eiern, Bohnen und Käse für unseren heutigen Wandertag. Es stehen zwei Optionen zur Auswahl, über die wir - je nach Wetterlage - vor Ort mit unserem Reiseleiter entscheiden. Entweder wir nehmen auf einer ca. 2-3 Stunden langen Tour den Cerro de las Minas in Angriff und steigen anschließend auf dem "Camino del Gallo", dem höchsten, bewaldeten Kamm mit herrlichen Aussichten in 5-6 Stunden zum Besucherzentrum ab. Der Weg auf den Gipfel Las Minas kann bei hoher Luftfeuchtigkeit sehr anstrengend sein und aufgrund der Steilheit müssen oft Hände und Hosenboden zu Hilfe genommen werden, vor allem beim Abstieg. Bei Regen ist der Gipfel nicht machbar. In diesem Fall genießen wir nur die schönen Ausblicke auf dem "Camino del Gallo" ins Tal. Dieser Pfad führt auf verwunschen anmutenden Wegen über die Baumgrenze hinaus und der Blick über die bewaldeten Hügel des Parks wird frei; direkt auf dem Kamm steigen wir nach unten. Nach einem fantastischen Wandertag erreichen wir das Besucherzentrum und werden nach Gracias zu unserem Hotel gebracht.
Gehzeit: 5-9h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1450m; Hotel [FM]

11. Tag Gracias - Nationalpark Azul Meambar
Ein langer, aber abwechslungsreicher Fahrtag liegt vor uns. Wir fahren zuerst südlich nach La Esperanza und nehmen dann die Route Richtung Norden, bis wir das Ufer des größten Binnensees des Landes, des Lago Yojoa - ein Paradies für Fischer und Vogelliebhaber - erreichen. Entlang dem See fahren wir weiter zum Nationalpark Cerro Azul Meambar. Im Dorf Santa Elena, das wir auf einer steilen, kurvigen Straße erreichen, müssen wir evtl., je nach Wetter und Straßenzustand, in Allradfahrzeuge umsteigen, die uns und unser Gepäck bis in den Park bringen. Kleine Häuser säumen in immer größeren Abständen die Straße, die Vegetation wird üppiger, der Weg steiler. Nach 30 Minuten gelangen wir ins Besucherzentrum des Cerro Azul Meambar-Nationalparks, wo wir unsere einfachen Zimmer beziehen und uns noch ein wenig in der Nähe des Besucherzentrums umsehen können. Die nächtlichen Tierstimmen "singen" uns in den Schlaf.
Fahrzeit: 5-6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Los Pinos Lodge [FA]

12. Tag Nationalpark Azul Meambar
Zusammen mit einheimischen Führern erkunden wir heute den Nationalpark. Zuerst geht es auf einem der angelegten Rundwege zum "Mirador", dem schönsten Aussichtspunkt des Parks. Ab 1.000 m beginnt der Bergnebelwald mit seinen Riesenfarnen und großen Sträuchern, die Bäume hingegen sind hier sehr klein. Der Park ist Heimat des handtellergroßen, tiefblauen Schmetterlings Morpho Azul und des sagenumwobenen Vogels Quetzal. Hören werden wir ihn bestimmt, doch sehen kaum, denn Besuchern zeigt er sich nur selten. Die Tour endet an einem kleinen Wasserfall in der Nähe des Besucherzentrums, der zum Baden einlädt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung für eigene Spaziergänge im Park oder zum Ausruhen.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Los Pinos Lodge [FMA]

13. Tag Nationalpark Azul Meambar - Tela
Vor dem Frühstück gehen wir auf Vogelbeobachtung im Park. Später fahren wir wieder hinunter an den Yojoa-See. Nicht weit davon entfernt liegt eines der Naturhighlights von Honduras, der Pulhapanzak-Wasserfall - mit 42 Metern der höchste Wasserfall des Landes. Er befindet sich unterhalb einer alten Kultstätte der Maya und Lenca. Auf einer kleinen, natürlichen Treppe gelangen wir zum Fuß des Wasserfalls; von hier lässt sich die tosende Flut am besten bewundern. In der parkähnlichen Anlage, bei den Honduranern auch für einen Sonntagsausflug sehr beliebt, können wir ein erfrischendes Bad nehmen. Wir fahren weiter in Richtung Karibik-Küste. Gleich nach San Pedro Sula verändert sich die Landschaft. Unzählige Palmen säumen die Straße, am Wegesrand werden süße tropische Früchte zum Verkauf angeboten, und man meint, jeden Moment das Meer am Horizont auftauchen zu sehen. Hier befindet sich eine der größten Bananenplantagen von Honduras, die Kooperation CASMUL. Die Bananen, seit jeher ein Politikum in Honduras, zählen immer noch zu den Exportschlagern des Landes. Auf einer 1-stündigen, interessanten Führung erfahren wir, wie viel Arbeit und Sorgfalt nötig ist, bis die Früchte in unsere Obstläden gelangen. In Tela ist es dann soweit: Wir sind in der Karibik. Nicht nur die tropischen Temperaturen, sondern auch die dunkelhäutigen Bewohner, die Garífuna, erinnern uns daran. Für die nächsten vier Nächte quartieren wir uns im Hotel Gran Central ein, nur 300 m vom schönen Sandstrand entfernt.
Fahrzeit: 5-6h; Hotel Gran Central Tela [F]

14. Tag Botanischer Park Lancetilla
Wir unternehmen einen Ausflug in den einzigartigen Botanischen Park Lancetilla. Alle in Honduras heimischen Pflanzen, die wir vorher schon in freier Natur gesehen haben, werden wir wieder finden. Im größten Botanischen Garten Zentralamerikas gedeihen Nutz- und Zierpflanzen und entfalten eine unvergleichliche Farbenpracht. Papageien, Tukane, Kolibris und Eisvögel sind hier heimisch. Wir unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang auf dem weitläufigen Areal - durch mächtige Bambusalleen, unter hoch aufragenden Palmen und vorbei an duftender Ananas. Später wandern wir in ca. 3 Stunden zum Dörfchen San Francisco, nahe dem Park auf einem kleinen Berg gelegen, und genießen die fantastische Aussicht. Von einer einheimischen Familie werden wir lecker bekocht. Unser Bus holt uns später ab und bringt uns in ca. einer Stunde zurück nach Tela.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 200m; Hotel Gran Central Tela [FM]

15. Tag Nationalpark Cuero y Salado
Ein nicht alltägliches Fortbewegungsmittel wartet heute auf uns: Die "burra" - ein eisernes Schienenwägelchen - bringt uns von La Union aus ganz gemächlich an Kokosnussplantagen vorbei durch tropischen Wald bis ins Dörfchen Salado. Hier beginnt der über 130 qkm große Mangroven- und Küstenregenwald Cuero y Salado. In diesem von kleinen Flüssen durchzogenen Naturschutzgebiet haben wir bei einer Bootsfahrt die Chance, die heimischen Brüllaffen und vor allem das honduranische "Seeungeheuer" anzutreffen. Die karibische Rundschwanzseekuh, "Manati", ernährt sich vorzugsweise von den hier wachsenden schönen Wasserlilien und mutet an wie eine Gestalt aus Dinosaurierzeiten. Vor einigen Jahren noch vom Aussterben bedroht, steht sie heute unter Schutz und vermehrt sich wieder, wir brauchen aber trotzdem etwas Glück, damit sie sich uns zeigt. Alle 2 Jahre trägt sie ein Junges aus und wird als ausgewachsenes Tier bis zu 300 kg schwer. Auch zahlreiche Vögel wie Tukane, der Eisvogel und Flussreiher sind zu beobachten. Später Rückfahrt nach Tela.
Fahrzeit: 2-3h; Hotel Gran Central Tela [F]

16. Tag Nationalpark Punta y Sal
Am Ende der Landzunge westlich von Tela befindet sich einer der schönsten maritimen Nationalparks des Landes - Punta y Sal. Seine kleinen Naturstrandbuchten, die verwachsenen Mangrovenlagunen und den tropischen Küstenregenwald werden wir mit dem Boot und zu Fuß erkunden. Auch ausreichend Zeit zum Baden ist eingeplant. Als Gäste einer Garifuna-Familie werden wir zu Mittag mit leckerem Fisch verwöhnt. Die Garifuna - einst aus Afrika als Sklaven verschleppt - leben seit dem 17. Jh. in den Küstenregionen von Honduras, Belize und Nicaragua. Sie pflegen ihre Tradition und Sprache und bringen ihren eigenen Beitrag zur honduranischen Kultur. Auf dem Heimweg können wir uns am Strand absetzen lassen und das letzte Stück bis zu unserem Hotel in Tela am Wasser entlang zu Fuß gehen (wer mag, die anderen Reiseteilnehmer fahren mit dem Boot).
Gehzeit: 1-2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Gran Central Tela [FM]

17. Tag Tela - San Pedro Sula - Heimreise
Sehr früh am Morgen nehmen wir Abschied von der Karibik und werden entlang der Küste auf bekannter Route nach San Pedro Sula gebracht. (Das Hotelfrühstück kann evtl., je nach Abfahrtszeit, ausfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis.) Hier nehmen wir morgens einen Flug und reisen via Miami zurück nach Europa.
Fahrzeit: 2h; [F]

18. Tag Ankunft Deutschland
Düsseldorf erreichen wir am frühen Morgen und steigen um zu unserem Endziel in Deutschland.

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 9 Personen, Höchstteilnehmer: 12 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 635100

   Euro   Hinweise

Termine und Preise erhalten Sie auf Anfrage

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Frankfurt: ohne Zuschlag
weitere dt. Abflughäfen auf Anfrage: 60 Euro
Österreich/Schweiz auf Anfrage: 170 Euro
Einzelbelegung: 490 Euro
*) Einzelbelegung am Weihnachtstermin: 560 Euro
Bahnticket: 65 Euro

Enthaltene Leistungen:
Flug mit Lufthansa und TACA Frankfurt - Miami - Guatemala-Stadt / San Pedro Sula - Miami - Düsseldorf
Übernachtung in Hotels, Lodges und 1x im Zelt
16 x Frühstück, 7 x Mittagessen, 3 x Abendessen
Transfers und alle Bootstouren
Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Frankfurt
örtliche Englisch oder Spanisch sprechende Führer
Eintritts- und Nationalparkgebühren
Top-Schutz im Wert von € 160,-: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen:
Fehlende Mahlzeiten, Getränke; Trinkgelder (ca. Euro 70,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art; Grenzgebühren Guatemala-Honduras und Ausreisesteuer bei Abflug Honduras (zusammen ca. USD 50,-, Stand August 2010), Luftverkehrsabgabe 45 €

Anforderungen / Informationen:
Auf dieser Wander-Erlebnisreise lernen Sie die Naturschätze im Hochland von Guatemala und Honduras sowie die honduranische Karibik-Küste kennen. Das Wandern kommt auch nicht zu kurz. Auf den 2- bis 9-stündigen technisch einfachen Wanderungen (die 9-stündige Wanderung im Celaque Park und auf die Wanderung auf den Vulkan Pacaya können auch ausgelassen werden) überwinden Sie 200 bis 1.150 Höhenmeter (Celaque Park). Sie wandern auf kleinen Pfaden; wegen des oft diffusen Lichts im Regenwald und wegen des losen Untergrunds an den Vulkanen ist gute Trittsicherheit erforderlich. Beim Trekking im Celaque Nationalpark tragen Sie Ihren Tagesrucksack mit Wechselwäsche, Schlafsack und Isoliermatte (ca. 6 kg) an 2 Tagen selbst, das Gemeinschaftsgepäck (Zelte, Verpflegung, etc.) wird von Trägern transportiert. Für die Wanderungen in hohen Temperaturen, kombiniert mit sehr hoher Luftfeuchtig-keit benötigen Sie eine mittlere Kondition, Ihr Herz und Kreislauf sollten gesund sein.
Die zum Teil langen Überlandfahrten legen Sie in einem Kleinbus zurück. Eine Klimaanlage ist zwar vorhanden, doch der Komfort ist nicht mit jenem europäischer Busse zu vergleichen. Die Straßen abseits der Hauptwege sind oft in schlechtem Zustand, auf dem Weg in die Nationalparks oft holperige Pisten; Ihr Durchhaltevermögen ist hier gefordert.
Sie übernachten in schönen und guten Hotels der Mittelklasse, in einer einfachen Lodge im Azul Meambar-Nationalpark und 1x im Zelt. Bei dieser Zeltübernachtung am Camp Naranjo sind keine sanitären Anlagen vorhanden, wir campen hier "wild". Die Zelte bauen Sie selbst unter Anleitung auf und ab.
Die Mahlzeiten sind nur teilweise eingeschlossen. Speisen ist in Guatemala und Honduras ein Erlebnis für sich und ein wichtiger Bestandteil der Landeskultur. An den Tagen mit Überlandfahrten oder in den Städten können Sie in Restaurants bzw. im Hotel essen oder sich einen kleinen Snack kaufen. Rechnen Sie pro Mahlzeit mit Euro 8,- bis 12,- inkl. Steuern, Bedienungsgeldern und Getränken. Ihr Reiseleiter wird Ihnen gerne Restaurants empfehlen, damit Sie die vielfältige, typische Küche kennen lernen können. An der Küste steht meist Fisch auf der Speisekarte. Vom Verzehr von Schweinefleisch an der Küste wird abgeraten. An den Wandertagen besteht das Mittagessen in der Regel aus einem Lunchpaket. Wenn wir von einer Familie verpflegt werden, gibt es meist das klassische Gericht: gebackene Tortillafladen mit gekochten roten Bohnen, Rührei und etwas Käse oder Sauerrahm. Bitte erwarten Sie hier nicht zu viel Abwechslung.
Diese Reise hat Pioniercharakter und führt Sie in Honduras in einsame Bergregionen. Diese Art des Reisens setzt bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist voraus. Die Unterstützung Ihrer Reiseleitung sollte für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein. Pünktlichkeit ist keine mittelamerikanische Erfindung, „mañana" schon eher, deshalb gehören Verzögerungen in Guatemala und Honduras durchaus zum Reiseerlebnis. Einfache Tageswanderungen in feucht-heißem Klima. Die Besteigungen von Pacaya und Las Minas kann ausgelassen werden.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Guatemala:
Für deutsche Staatsangehörige ist mit Reisepass ein visafreier Aufenthalt in der sog. "CA-4"- Region Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua bis zu insgesamt 90 Tagen möglich.
Honduras:
Deutsche Touristen und Geschäftsreisende mit gültigem Reisepass erhalten in der Regel bei Einreise an den Flughäfen und Grenzen gebührenfrei eine Aufenthaltserlaubnis von 90 Tagen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein. Bei Einreise aus gelbfieberendemischen Gebieten ist eine Gelbfieber-Impfung für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr vorgeschrieben.

Hinweise:
Bei den Tagesbescheibungen finden Sie zum Teil die Namen der vorgesehenen Hotels, eine Änderung aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor. Mit Ihren Reiseunterlagen ca. 2 Wochen vor Abreise erhalten Sie von uns eine verbindliche Hotelliste.
Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen.
Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier.PDF-Dokument

Sigl Reisevermittlung
Gabriele Sigl
Dorfstraße 19
87616 Marktoberdorf


Fax: 0 83 42 / 919 338
E-Mail: InfoGabrieleSigl.de
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