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Kurzbeschreibung: Der Südwesten der USA: Canyons, Berge und Wüsten. Enorme Unterschiede in Topographie und Klima. Im Frühjahr und Herbst, wenn für ein paar Monate im Jahr gleichzeitig die Schluchtenlandschaften des zerfurchten Colorado-Plateaus und die Nationalparks in den tieferen und heißeren Regionen optimale Wanderbedingungen bieten, zeigen wir Ihnen weltbekannte Highlights und wenig besuchte Geheimtipps. Erleben und erwandern Sie den Reiz des amerikanischen Westen in all seinen Facetten, von den riesigen Saguaro-Kakteen in der Sonora-Wüste zu den 1.000 m hohen Monolithen im Zion-Nationalpark, und das alles auf einer bequemen Hotelreise.Höhepunkte: * Hotelwanderreise durch die Nationalparks des Westens und Südwestens der USA * Auf 14 Wanderungen die Vielfalt der Nationalparks entdecken * Grand Canyon, Canyonlands-, Arches-, Bryce und Zion-Nationalpark * Flaschenbürsten in Baumform: skurrile Gewächse im Joshua Tree-Nationalpark * Salz- und sandgeformte Mondlandschaft des Death Valley * Riesige Kakteen und Wüstenlandschaften im Saguaro-Nationalpark * Zwischen Sandsteintürmen, imposanten Felsbögen und Labyrinthen Detailprogramm: 1. Tag Anreise nach Las Vegas Individuelle Anreise nach Las Vegas. Gerne machen wir Ihnen ein passendes Flugangebot zu Ihrer Reise. Transfer in Eigenregie zum Hotel (Genaue Informationen zum Flughafentransfer finden Sie unter "Wichtige Hinweise"). Rest des Tages zur freien Verfügung. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Death Valley Heute Morgen ist um 07:30 Uhr Treffpunkt (abfahrtsbereit) mit unseren Reiseleiter im Frühstücksraum des Hotels. Beim gemeinsamen Frühstück lernen wir die Gruppe kennen und besprechen die vor uns liegende Reise und den heutigen Tag. Danach starten wir gleich zu unserer großen Tour durch den Südwesten der USA. Im Death Valley, dem Tal des Todes, erwartet uns eine faszinierende Wüstenlandschaft am Boden eines ausgetrockneten Salzsees. Wir besuchen zuerst die Attraktionen im Süden des Nationalparks: Zabriskie Point (der für seine bizarren Erosionslandschaften und durch den gleichnamigen Film von Michelangelo Antonioni berühmt wurde), Artists Palette (mit Gesteinsformationen, deren Farbenreichtum durch die Oxidation von Metallen verursacht ist), die spitzen Salzstrukturen auf dem Devil's Golf Course und Badwater, den tiefsten Punkt der USA. Falls es die Temperaturen zulassen, wandern wir am Nachmittag die Mesquite Flat Sanddünen. Ist es dafür zu heiß, besuchen wir den Mosaic Canyon, dessen polierte Marmorwände wunderschöne Mosaikmuster aufweisen, oder fahren durch den gewaltigen Titus Canyon, der gleich mehrere Sehenswürdigkeiten zu bieten hat: mehrfarbiges Vulkangestein, Petroglyphen (in Stein geritzte Bilder) und enge Schluchten. Gegen Abend erreichen wir unser Hotel in Beatty. Fahrzeit: 2,5h; Fahrstrecke: 230km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM] 3. Tag Wildrose Peak Flankiert vom Death Valley im Osten und dem Panamint Tal im Westen ragen die Gipfel des isolierten Gebirges der Panamint Mountains bis 3.368 m aus dem weiten Tiefland auf. Die Kiefern- und Wacholder-Wälder an ihren Flanken bieten Lebensraum für Maultierhirsche und Berglöwen, die zerklüfteten Canyons und ausgesetzten Bergrücken beheimaten Dickhornschafe. Unsere Wanderung auf den zweithöchsten Gipfel, den Wildrose Peak (2.763 m) beginnt mit einem gleichmäßigen Anstieg durch ein Waldstück. Auf den letzten 3 km windet sich der Weg in Kehren auf einen Bergrücken, die Bewaldung nimmt immer weiter ab und gibt den Blick auf die Umgebung frei. Von dem ausgesetzten und windigen Gipfel bietet sich uns eine spektakuläre Sicht auf den Mt. Whitney und die high Sierra im Westen, Telescope und Rodger's Peak im Süden, und die gewaltige Ebene des Death Valley unter uns. Wir kehren zu unserem Hotel in Beatty zurück, wo wir unseren Gipfel feiern. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 670m; Abstieg: 670m; Hotel [FM] 4. Tag Joshua Tree Nationalpark Dem berühmten Joshua Tree Nationalpark widmen wir die nächsten zwei Tage intensiv. Nach knapp 5 Stunden Fahrzeit erreichen wir den Nord West Eingang des Parks, beziehen zunächst unser Hotel und starten am Nachmittag zu einer ersten Wanderung. Entweder wandern wir auf dem lost horse mine trail oder wir besteigen den leichten Ryan Peak (jeweils ca. 2 bis 2,5 Stunden Wanderzeit). Der Nationalpark im Süden Kaliforniens verbindet zwei Wüstentypen die durch ihre unterschiedlichen Höhenlagen verschiedene Ökosysteme hervorgebracht haben. Unterhalb von 900 m, im östlichen Teil des Parks, liegt die Colorado-Wüste. Buschland, Kakteen und Fächerpalmen prägen die Landschaft. In der höher gelegenen, kühleren und feuchteren Mojave-Wüste im Nordwesten wachsen die Josua-Palmlilien. Mormonen, die einst die Mojave-Wüste durchquerten, erkannten in den Bäumen die Gestalt des Propheten Joshua, der mit ausgestreckten Armen den Israeliten den Weg ins gelobte Land wies. So kam der Joshua Tree, und damit auch der Nationalpark, zu seinem Namen. Die seltsam anmutenden Pflanzen wachsen ausschließlich in der Mojave-Wüste und sind ein wichtiger Bestandteil des regionalen Ökosystems, sie liefern vielen Wüstentieren Nahrung und Schutz. Obwohl sie aussehen wie Kakteen gehören sie zu den Liliengewächsen, die größten Exemplare werden bis zu 18 m hoch und 900 Jahre alt. Gehzeit: 2-2,5h; Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 350km; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 100m; Hotel [FM] 5. Tag Joshua Tree Nationalpark Vulkanische Aktivität hat im Gebiet des Parks interessante geologische Formationen entstehen lassen, die wir bei unserer morgendlichen Wanderung durch das Hidden Valley betrachten können. Am Nachmittag fahren wir nach Cottonwood Spring und besuchen den Cholla Cactus Garden. Lassen Sie sich nicht täuschen: der niedliche Teddybear Cholla hat nicht ungefährliche Widerhaken. Eine zweite Wanderung führt uns durch die Wüste bis auf einen Aussichtspunkt mit Blick über die Lost Palms Oase. Inspiriert von der bizarren Welt des Joshua Trees Nationalpark betitelte die Gruppe U2 eines ihrer besten Alben "Joshua Tree". Man sollte sich einige Songs in dieser Umgebung anhören. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2,5h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM] 6. Tag Tucson - Arizona Einen großen Fahrtag haben wir heute vor uns. Dafür beziehen wir aber für die kommenden drei Nächte unser Standquartier in Tucson/Arizona, das als idealer Ausgangspunkt für die umliegenden Nationalparks gilt. Auf dem Weg machen wir im hervorragenden Sonora Desert Mountain Museum halt, einer gelungenen Mischung aus Botanischen Garten, Museum und Zoo mit über 1.500 verschiedenen Exponaten bzw. Bewohnern der Sonora Desert. Die New York Times nannte das Museum den außergewöhnlichsten Zoo in den USA. Tucson selber ist ebenfalls ein Aufenthalt wert, die von der mexikanischen Architektur geprägte Innenstadt lädt zum bummeln und verweilen ein. Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 550km; Hotel [FM] 7. Tag Chiricahua National Monument Frühmorgens fahren wir zum Chiricahua National Monument, einem wenig bekannten Park. Die besondere Attraktion des Parks sind bizarr verwitterte, durch Wind, Wasser und Eis geformte Felsskulpturen, entstanden aus den Ablagerungen eines Vulkans, der vor ca. 25 Mio. Jahren ausgebrochen war. Die märchenhaft wirkenden Türme und Säulen erinnern an Lebewesen und Gegenstände. “Land der stehenden Felsen" nannten die Apachen die Gesteinsformationen. Vom Massai Point aus wandern wir am Mushroom Rock und Big Balanced Rock vorbei zum Visitor Centre - je nach Witterung und Kondition der Gruppe können wir die Wanderung auf den Echo Canyon Loop und Heart of the Rocks Loop ausdehnen. Rückfahrt zu unserem Hotel in Tucson. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Hotel [FM] 8. Tag Sonora Wüste Unter den vier nordamerikanischen Wüsten weist die Sonora die größte Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf, hier lebt u.a. die kleinste Eule der Welt. Gila-Krustenechsen, Koyoten und Gabelböcke fühlen sich in dieser Gegend zu Hause. Je nach Temperaturen unternehmen wir eine mehr oder weniger lange Wanderung durch den Westteil des Saguaro National Monuments. Die vielarmigen, bis zu 15 m hohen Saguaro-Kakteen sind vielen als Western-Kulisse bekannt. Neben diesem nur in der Sonora-Wüste wachsenden Säulenkaktus gedeihen hier auch viele andere Kakteenarten, Büsche und Bäume. Im Arizona Sonora Desert Museum, einer gelungenen Kombination aus Botanischem Garten und Kleintierzoo gilt, erfahren wir viel Wissenswertes über die endemische Flora und Fauna. Wir verbringen eine letzte Nacht in Tucson. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Hotel [FM] 9. Tag Casa Grande - Petrified Forest Nationalpark Wir verlassen den Süden Arizonas und fahren über den Mogollon Rim nach Holbrook, dem Ausgangsort für den Petrified Forest Nationalpark, wo wir heute übernachten. Unterwegs besuchen wir die Ruinen von Casa Grande (National Monument) eine der ältesten Wüstensiedlungen die bis in die Zeit 1450 vor Christus zurückreicht. Fahrzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 420km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM] 10. Tag Petrified Forest - Flagstaff In dem Wüstengebiet am Rand des Colorado Plateau findet sich die weltgrößte, und farbenreichste, Konzentration versteinerter Bäume. Vor etwa 215 Millionen Jahren wuchsen in dem von Flüssen durchzogenen Schwemmland Araukarien-Wälder, Baumfarne und Nadelhölzer. Umgestürzte Bäume wurden unter Schlamm und anderen Ablagerungen begraben. Aufgrund des fehlenden Sauerstoffs verlangsamte sich der natürliche Zerfall, kieselsäurehaltiges Grundwasser, Quarz und Chalcedon sickerte in die Hohlräume der Stämme ein, ersetzten nach und nach das Zellgewebe und erhielten so die Holzstrukturen der Stämme in Stein. Tektonische Bewegungen der Erdkruste hoben die Bäume wieder an die Oberfläche und die Erosion durch Wind und Wasser legte die versteinerten Stämme aus Quarzsubstanz frei, die wir uns auf unserer ausgiebigen Wanderung durch den Park ansehen können. Nach einer zweiten Wanderung um den Sunset Crater Vulcano erreichen wir gegen Abend Flaggstaff. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 300km; Hotel [FM] 11. Tag Grand Canyon Nationalpark Nur noch 100 Kilometer trennen uns vom Eingang des Grand Canyon-Nationalpark. Wir blicken erstmals in die atemberaubende Schlucht, die der Colorado River gegraben hat. Immer wieder schweift der Blick zum fast 400 m höheren Nordrand der Schlucht und zu den mächtigen Tafelbergen. Der ganze Tag steht uns für diesen herrlichen Nationalpark zur Verfügung. Unser Reiseleiter steigt mit uns auf dem Bright Angel Trail über Indian Gardens zum Plateau Point ab. Von hier haben wir einen atemberaubenden Blick auf den 350 m unter uns rauschenden Colorado-Fluss. Bei der Wanderung wird zuerst tief ab- und dann auf demselben Weg wieder steil aufgestiegen (je 1.000 Hm). Hitze und Staub erschweren diese Wanderung, die man nicht unterschätzen sollte, zusätzlich. Wer eine einfache Wanderung bevorzugt, kann auf eigene Faust an der Westkante entlang wandern. Wenige Höhenmeter im Auf- und Abstieg und eine wunderschöne Aussicht machen diese Strecke besonders für Fotografen sehr attraktiv. Je weiter der Tag voranschreitet umso schöner wird das Licht im und über dem Grand Canyon und natürlich wollen wir uns die vielfältigen Rotfärbungen des Sonnenuntergangs nicht entgehen lassen. Wir übernachten heute in Tusayan im Park. Gehzeit: 8-9h; Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 100km; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Hotel [FM] 12. Tag Antelope Canyon - Monument Valley Wer heute möchte kann noch ganz früh den Sonnenaufgang über dem Grand Canyon erleben und danach zum Frühstück gehen. Wir verlassen den Grand Canyon. Auf der Fahrt in Richtung Page bringt uns ein kleiner Spaziergang zu einem Aussichtspunkt mit Blick über den Horseshoe Bend. Hier windet sich der grün-blau schimmernde Colorado River in einer malerischen Schleife um einen gewaltigen, roten Felsblock. Nicht weit entfernt befindet sich auch der Upper Antelope Canyon. Von außen sieht man nur einen unscheinbaren Felsspalt, die Innenansicht des Slot Canyons ist dafür umso spektakulärer. Durch eine kleine Öffnung am oberen Canyonrand dringt etwas Licht in die tiefe, enge Schlucht und lässt die sanft geschwungenen oder scharfkantigen Sandsteinfelsen in allen Schattierungen - von Orange über Rot bis Braun - leuchten. Nach einem kurzen Spaziergang zwischen den Felswänden fahren wir am späten Nachmittag weiter in das Monument Valley. Das Schutzgebiet gehört nicht zum US-Nationalpark-System, sondern steht unter der Hoheit der Navajo. In dieser markanten Landschaft, die als einprägsame Kulisse in unzähligen Western verewigt wurde, ist die Abendstimmung und die Aussicht auf die Zeugenberge ein besonderes Erlebnis, das Sie von der Aussichtsterrasse des Visitor Center oder während einer Jeeptour durch den Park (fakultativ, USD 45,-) genießen können. Weiterfahrt bis Mexican Hut. Gehzeit: 1-1,5h; Fahrzeit: 5,5h; Fahrstrecke: 450km; Hotel [FM] 13. Tag Moab und Canyonlands-Nationalpark Wir fahren nach Moab. Am Nachmittag erreichen wir den Canyonlands-Nationalpark, der von vielen Gästen als einer der schönsten des Landes bezeichnet wird. Unzählige Canyons, die der Colorado River und seine Nebenflüsse in die farbenprächtige Felslandschaft gegraben haben, durchziehen das gewaltige Felsplateau. Auf dem Hauptplateau mit dem treffenden Namen Island in the Sky (Insel im Himmel) ist die Auswahl an möglichen Wanderungen groß. Je nach Jahreszeit, Witterung, Lust und Laune können wir wählen zwischen dem "Mesa Arch", "Green River Overlook" und dem "Whale Dome" wählen, die Entscheidung trifft unser Reiseleiter vor Ort. Nach dem Sonnenuntergang beziehen wir unser Motel in Moab. Gehzeit: 1,5-2h; Fahrzeit: 2,5-3h; Fahrstrecke: 200km; Motel [FM] 14. Tag Arches-Nationalpark Nur eine halbe Stunde nördlich von Moab liegt der Arches-Nationalpark mit der weltweit größten Konzentration natürlicher Steinbögen, die durch Erosion und Verwitterung ständig neu entstehen und vergehen. Zwei Wanderungen führen uns durch die großartigen Natursteinbögen, -brücken und -fenster. Die Rundwanderung für den Vormittag beginnt und endet am Devil's Garden Trailhead, auf dem Weg liegt unter anderem der Double O Arch und Private Arch. Am späten Nachmittag wandern wir zu dem zu dem auf einem Hochplateau völlig freistehenden Delicate Arch und bleiben bis zum Sonnenuntergang. Später Rückkehr nach Moab. Double O Arch: Gehzeit 3,5-4 Std.; Aufstieg 140m; Abstieg 140m; Delicate Arch: Gehzeit 2,5 Std.; Aufstieg 184m; Abstieg 184m; Fahrzeit: 1-2h; Fahrstrecke: 100km; Motel [FM] 15. Tag Arches Nationalpark - Capitol Reef Nationalpark Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung - oder für eine weitere Wanderung im Arches-Nationalpark, wie z.B. im Negro Bill Canyon. Fakultative Unternehmungen, wie z.B. Rafting, Mountainbiken oder eine Jeeptour (gegen Aufpreis, zahlbar vor Ort), stehen ebenfalls zur Wahl. Am Nachmittag fahren wir in den Capitol Reef-Nationalpark. Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 240km; Hotel [FM] 16. Tag Capitol Reef Nationalpark - Bryce Canyon Nationalpark Kernstück des Capitol Reef-Nationalparks ist die Waterpoket Fold, eine von Norden nach Süden verlaufende geologische Formation, die durch die Anhebung des Colorado-Plateaus entstanden ist. Die ursprünglich horizontalen Bodenschichten wurden dabei leicht geneigt und gebogen, durch Erosion bildete sich schließlich eine Falte (= Fold), die markante Trennlinien zwischen den geologischen Schichten aufweist. Eine der schönsten Wanderungen führt uns zum Cassidy Arch, eine 10 km lange Wanderung mit etwa 200 Metern Auf- und Abstieg. Anschließend fahren wir weiter in den Bryce Canyon-Nationalpark, um den dort spektakulären Sonnenuntergang zu genießen. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 160km; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Hotel [FM] 17. Tag Bryce Canyon Nationalpark - Zion Nationalpark Wind und Wetter haben aus verschiedenfarbigem Kalk- und Sandstein eine Märchenwelt mit skurrilen Nadeln, Türmen und Schlosszinnen geschaffen: die Schlucht- und Felslandschaft des Bryce Canyon! Der Park ist 143 qkm groß und liegt auf einer Höhe von 2.400 bis 2.800 m. Neben 400 Pflanzen- und 170 Vogelarten leben hier u.a. Koyoten, Pumas, Präriehunde sowie die seltenen Wapitihirsche und Gabelböcke. Auf dem Fairyland Trail sind wir in dieser bizarren Erosionslandschaft unterwegs und lassen ihre Farben und Formen auf uns wirken. Je nach Kondition der Gruppe können wir die Nachmittagswanderung auf dem Navajo Trail mit dem Peekaboo und / oder Queens Garden Trail bis auf 4 Stunden verlängern. Gegen Abend fahren wir weiter in den Zion-Nationalpark, wo wir in Hurricane für zwei Nächte unser Hotel beziehen. Fairyland Trail: Gehzeit 3,5-4 Std.; 13 km, Aufstieg 300m; Abstieg 300m; Navajo Trail mit Peekaboo und Queens Garden Trail: Gehzeit 2-4 Std.; bis 12 km; Aufstieg 300m; Abstieg 300m; Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 130km; Hotel [FM] 18. Tag Zion-Nationalpark Bereits Anasazi- und später Paiute-Indianer lebten im Zion Canyon. In diesem Naturparadies - Heimat u.a. von Maultierhirschen, Pumas, Steinadlern und wilden Truthähnen - gedeihen Kakteen sowie subalpine Wälder. Mit dem Shuttle-Bus lassen wir uns ins Herz des Zion-Parks bringen. Eine aufregende Wanderung führt uns - der letzte Wegabschnitt auf einem gesicherten Steig - zum berühmten Angels Landing, von dem aus eine fantastische Sicht über den die ganze Länge des Canyons möglich ist. Alternativ ist auch die Wanderung zum Observation Point möglich, die Entscheidung darüber trifft Ihr Reiseleiter vor Ort. Unsere zweite Wanderung am Nachmittag ist gemütlich und führt uns zu den smaragdfarbenen Emerald Pools. Am Abend kurze Rückfahrt zu unserem Hotel nach Hurricane. Angels Landing: Gehzeit 4-5 Std.; 9 km, Aufstieg 450m; Abstieg 450m; Emerald Pools: Gehzeit 2 Std.; 3,5 km, Aufstieg 100m; Abstieg 100m; Hotel [FM] 19. Tag Las Vegas - Abschiedsabend Wir fahren nach Las Vegas, hier steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung. Unser Hotel liegt nur einen Kilometer vom Strip entfernt. Ein kostenloser Shuttle-Service bringt uns zum berühmten Boulevard von Las Vegas mit seinen schillernden Casinos. Bei einem gemeinsamen Abschiedsessen lassen wir die Erlebnisse der vergangenen drei Wochen Revue passieren. Fahrzeit: 3h; Hotel [FMA] 20. Tag Rückreise Mit dem Frühstück endet das Programm. Je nach Flugzeit haben Sie heute noch einmal Zeit zur freien Verfügung in Las Vegas. Flughafentransfer in Eigenregie (siehe unter "Wichtige Hinweise"). [F] Teilnehmeranzahl: Mindestteilnehmer: 8 Personen, Höchstteilnehmer: 12 Personen
Termin- und Preishinweise: Gerne erstellen wir Ihnen ein Flugangebot zur Reise. Einzelbelegung: 880 Euro Flug nach Las Vegas z.B. mit Lufthansa ab 610 Euro (inkl. Steuern und Gebühren) Private Flughafentransfers gegen Aufpreis und auf Anfrage ESTA-Gebühr: 14 USD Enthaltene Leistungen: Programm ab/bis Las Vegas Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Las Vegas Übernachtung in Hotels Frühstück und Mittagessen Transfers/Fahrten lt. Programm im 13-Sitzer-Kleinbus Nationalparkgebühren Top-Schutz im Wert von € 129,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service Nicht enthaltene Leistungen: Flug und Flughafentransfers; Gebühren für die Einreisegenehmigung in die USA (USD 14,-); fehlende Mahlzeiten und Getränke (pro Abendessen ca. USD 25,-, in der Summe ca. USD 450,-), Trinkgeld für Ihre Reiseleitung (USD 3,- bis USD 5,- pro Tag, insgesamt ca. USD 60,- bis 100,- ); sonstige Trinkgelder (Zimmerpersonal, Restaurant); individuelle Ausflüge und Besichtigungen (Preise siehe Tagesbeschreibungen). Anforderungen / Informationen: Die Wanderungen sind überwiegend leicht und führen über meist gut angelegte Wege. Die Gehzeiten betragen 2 - 5 Stunden und die zu bewältigenden Höhenmeter sind gering. Etwas anstrengender sind die Wanderungen auf den Wildrose Peak (5-6 Std., 670 m im Auf- und Abstieg) und im Chiricahua-Nationalpark (5-6 Std., 400 m im Auf- und Abstieg). Anspruchsvoll ist die Wanderung zum Plateau Point am Grand Canyon, Sie steigen 1.000 m auf einem steilen, staubigen Pfad in Richtung Canyon ab und auf demselben Weg, oft bei großer Hitze, wieder zum Canyonrand auf. Wie auf allen Wanderungen wird Sie Ihr Reiseleiter auch hier begleiten. Wir bitten Sie, seinen Anweisungen Folge zu leisten, ggf. auf seinen Rat hin auch auf eine der Wanderungen zu verzichten. Für den Abstieg zum Plateau Point empfehlen wir und die Nationalparkbehörden Ihnen dringend, ausreichend Wasser mitzunehmen und viel zu trinken. Sie übernachten in Hotels und Motels der Mittelklasse. Mit Ihren Reiseunterlagen, ca. 2 Wochen vor Abreise, erhalten Sie von uns eine detaillierte Hotelliste. Für die Mittagsrast ist meist ein Imbiss vorgesehen; an den Tagen mit Lunchbox wird Ihr Reiseleiter dafür ein "Buffet" richten, aus dem Sie sich Ihre Lunchbox zusammenstellen können. Abends besuchen Sie ein Restaurant. Sie sind in einem für Nord-Amerikareisen üblichen Kleinbus mit 13 Sitzen plus Fahrer- und Beifahrersitz unterwegs. Dieser Kleinbus wird mit maximal 12 Teilnehmern/Teilnehmerinnen sowie Ihrer Reiseleitung (gleichzeitig Fahrer/-in) besetzt. Platz für große Tagesrucksacke im Bus ist also keiner, dafür ist der Bus im Vergleich zu größeren Modellen flexibler auf den unbefestigten Straßen in den Nationalparks. Die Fahrzeuge sind mit Klimaanlage ausgestattet, die Fenster etwas abgedunkelt. Die in Nordamerika üblichen Kleinbusse sind etwas enger bemessen und verfügen nicht über Kopfstützen. Ihr Gepäck wird in einem geschlossenen Gepäckanhänger transportiert. Unsere "bequemste" Reise durch den Westen der USA. Großes Wandererlebnis im Herzen von Canyon-Landschaften und Naturformationen, vom Gebirge bis zur Wüste. Einreise- und Gesundheitshinweise: Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-) einholen. Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms berechtigen ausschließlich alle regulären (bordeauxroten) deutschen Reisepässe. Hinweise: Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier. |
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