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Kurzbeschreibung: Dicht an dicht stehen die harten Büschelgräser und rascheln im Wind. Ein schmaler Pfad schlängelt sich zwischen den baumhohen Frailejones hindurch. Die samtigen Blätter der weltweit höchsten Blumen verführen zum Anfassen. Noch sind Sie ganz im Norden. Vor Ihnen liegt eine Reise, die Sie auf der Straße der Vulkane bis zu den Lagunen des Südens führt. Morgens schnüren Sie Ihre Wanderschuhe, durchstreifen den Nebelwald, überschreiten einen Vulkan, wandern mit Blick auf die weißen Gipfel des Cotopaxi und Chimborazo. Abends legen Sie in Ihrer charmanten Hacienda die Füße hoch. Die letzte "Wanderung" auf dem Festland führt über das Kopfsteinpflaster von Cuenca, vorbei an blumengeschmückten Plätzen und den alten Holztüren der weiß getünchten Bauten aus der Kolonialzeit. Dann landen Sie auf den Galápagos-Inseln. Die Tiere des Archipels betrachten Ihre Anwesenheit als selbstverständlich und lassen sich in ihrem normalen Lebensrhyhtmus nicht stören. Beim Schnorcheln werden Sie von einem Seehund überholt, sein Junges robbt neugierig in Ihre Richtung und die Blaufußtölpel gehen unbeeindruckt dem Nestbau nach.Höhepunkte: * Ausgiebige Tageswanderungen und Tierbeobachtungen am Äquator * Naturreservat El Angel, Nationalpark Cajas: Riesenblumen und Lagunen * Schneebedeckte Vulkane Cotopaxi und Chimborazo * Natur pur: Kolibris und Orchideen im Cunrarayo-Nebelwald * Cuenca, die schönste Stadt des Landes * Vier Tage auf den bezaubernden Galápagos-Inseln * Erholung in charmanten Haciendas Detailprogramm: 1. Tag Anreise Morgens Linienflug mit LAN / Iberia von Deutschland via Madrid nach Quito. Ankunft am Abend. Wir werden am Flughafen von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt und zu unserem Hostal gebracht. Hostal Charles Darwin 2. Tag Quito - Indianermarkt in Otavalo Wir fahren nach Norden. In Otavalo besuchen wir den berühmten Indianermarkt. Auf der Plaza de los Ponchos und in den umliegenden Straßen werden neben farbenfrohen Ponchos und Decken, Wollsachen und Textilien auch Filzhüte, Töpferwaren und viel Kunsthandwerk, Obst und Gemüse sowie Tiere angeboten. Der Markt (ursprünglich ein Markt der Weber, heute weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt) zieht Anbieter aus dem ganzen Land an. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft. Die kleine, sehr liebevoll und künstlerisch gestaltete Hosteria liegt auf 2.050 m Höhe inmitten einer gepflegten Gartenanlage - mit Blick auf den Vulkan Cotacachi. Es gibt eine Bar, einen Swimmingpool, eine Bildergalerie und zwölf charmant eingerichtete Zimmer. Fahrzeit: 3-4h; Hosteria Pantaví [FMA] 3. Tag El-Angel-Nationalpark Auf unseren Wanderungen lernen wir heute zwei sehr unterschiedliche Ökosysteme kennen. Unterwegs ins afro-ecuadorianische Dorf La Victoria durchqueren wir eine Landschaft mit eher trockener Vegetation, Akazien prägen das Bild. Ganz anderer Art ist die Flora im Nationalpark El Angel. Auf 4.000 m Höhe im meist feucht-kalten Klima wächst hier zwischen raschelndem Büschelgras ein Wald aus bis zu 5 m hohen Frailejones. Diese Pflanzen strecken die oberen, grünen, samtigen Blätter wie große Blüten in den Himmel. Ihre Form gleicht einem Schopf. Die unteren, alten, abgestorbenen, braun-schwarzen Blätter hängen herab und erinnern an eine Kutte - daher der Name “Mönchsgewächse". Auf der Rückfahrt von El Angel besuchen wir das kleine Andendorf Mascarilla, deren Gemeinde im Rahmen eines Dorfprojektes Lehmmasken herstellt. Als Entspannungsprogramm für den Abend bietet sich ein Besuch der heißen Quellen von Chachimbiro an; sie liegen 8 km von Pantaví entfernt (fakultativ, USD 4,-). Alternativ können wir heute Abend (oder morgen früh) die Quellen von Arco Iris besuchen. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 3h; Hosteria Pantaví [FMA] 4. Tag Cunrarayo-Nebelwald In den Nebelwäldern, die fast immer in Wolken oder Nebel gehüllt sind, entsteht eine ganz eigene Vegetation, für die Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) typisch sind. Orchideen fühlen sich in diesem Klima besonders wohl. Bromelien besiedeln die Bäume und bieten allerlei Insekten und kleinen Fröschen Unterschlupf. Und die Moose, die von den Ästen in den Nebel hineinhängen, verleihen dem Wald eine zauberhafte Atmosphäre. Bunt schillernde Kolibris sind auf der Suche nach nektargefüllten Blüten - mit etwas Glück entdecken wir die winzigen Vögel auf unserer Wanderung durch den Bergnebelwald von Cunrarayo. Auf der Weiterfahrt nach Quito besuchen wir das neue Äquator-Denkmal Centro del Mundo, das genau auf dem Breiten- und Längengrad 0 liegt. Eine einmalige Gelegenheit, mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen auf der Südhalbkugel zu stehen. Gegen Abend erreichen wir unser kleines Hostal in Quito. Gehzeit: 2,5-3h; Fahrzeit: 3-4h; Hostal Charles Darwin [FMA] 5. Tag Quito Unsere Erkundung der Hauptstadt Ecuadors beginnt mit einem Blick von oben auf das Häusermeer. Quitos Hausberg, den Pichincha, erreichen wir mit der Seilbahn. Sie bringt uns bis auf 4.100 m an der Flanke des 4.690 m hohen und damit niedrigeren der zwei Gipfel des Vulkans. Anschließend betrachten wir die Stadt aus der Nähe. In der Altstadt, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der Kolonialzeit. Dann fahren wir ein Stück aus der Stadt hinaus zur Hacienda La Carriona. Das 200 Jahre alte Landgut aus der Kolonialzeit lädt zu einem Rundgang durch den wildromantischen Garten und seine Gänge ein, in denen sich allerlei historischer Krimskrams entdecken lässt. Fahrzeit: 1h; Hacienda La Carriona [FMA] 6. Tag Überschreitung des Pasochoa Von unserem Ausgangspunkt unweit der Hacienda wandern wir durch die tropische Hochlandzone Lateinamerikas, das feuchtkalte Grasland des Páramo. Im rauen, extremen Klima mit viel Niederschlag, starken Winden, Kälte und gleichzeitig hoher Sonneneinstrahlung hat sich eine spezielle Vegetation entwickelt. Büschelgräser, ungewöhnliche Farne und Polsterpflanzen sind typisch für diese Landschaft, dazwischen leuchten unzählige bunte Blumen. Unsere Überschreitung des Vulkans Pasochoa (4.199 m) führt uns teilweise weglos durch das Andenhochland. Vor dem Gipfel gibt es einen kurzen, sehr steilen Abschnitt und wir queren einen kleineren Fluss sowie ein sumpfiges Gebiet. Im Süden erheben sich die Vulkane Sincholagua (4.919 m), Ruminahui (4.712 m) und der vergletscherte Gipfel des Cotopaxi (5.897 m). Unter uns liegt die gemütliche Chilcabamba Lodge. Hier wartet ein prasselndes Kaminfeuer und ein wohlverdientes Abendessen in behaglicher Atmosphäre auf uns. Wer diesen Tag ruhiger angehen möchte, kann mit unserem Bus direkt von der Hosteria La Carriona zur Chilcambamba Lodge fahren und einen freien Tag genießen. In der Umgebung der Lodge sind kleine Wanderungen auch auf eigene Faust möglich. Und im einladenden Restaurant mit Panorama-Blick auf die umliegenden Vulkane lässt sich ein gemütlicher Nachmittag mit einem guten Buch und einer Tasse Tee verbringen. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 700m; Chilcabamba Lodge [FMA] 7. Tag Cotopaxi-Nationalpark Von unserer Lodge (3.500 m) wandern wir Richtung Süden auf die Vulkane zu. Die circa vier- bis fünfstündige Wanderung führt uns in den Cotopaxi-Nationalpark (3.800 m). Nach unserer Wanderung fahren wir zu einem Parkplatz auf 4.600 m Höhe und von hier aus können wir zur zur José Ribas-Hütte (4.800 m) aufsteigen. Die Jose Ribas Hütte ist die Basis für die Bergsteiger aller Welt zur Besteigung des Cotopaxi. Kurz (circa 1 Stunde), aber mühsam ist der Anstieg. Die heiße Tasse Tee auf 4.800 m Höhe haben wir uns redlich verdient. Der anschließende Abstieg geht dafür umso schneller, er dauert nur circa 30 Minuten. Am Fuß des Vulkans angekommen und auf dem Weg zu unserer heutigen Unterkunft, besuchen wir die Laguna Limpiopungo. Bei gutem Wetter haben wir von hier einen schönen Ausblick auf den vergletscherten Cotopaxi. Gegen Abend erreichen wir die Hazienda La Cienega (2.800 m). Zu dem sehenswerten historischen Herrensitz, in dem schon Alexander von Humboldt und der französische Wissenschaftler Chales-Marie de la Condamine übernachtet haben, gehört eine eigene Kapelle und eine Parkanlage im Innenhof. Bitte beachten Sie: Die Wanderung im Cotopaxi Nationalpark kann etwas variieren (je nach Wetterbedingungen und Konditionen der Teilnehmer), es gibt viele tolle Möglichkeiten. Gehzeit: 4,5-6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 200m; Hazienda La Cienega [FMA] 8. Tag Laguna Quilotoa - Chimborazo-Nationalpark Die Avenida de los Volcanes, die Straße der Vulkane, führt uns immer weiter in den Süden. Wir machen einen Abstecher nach Westen, an die Laguna Quilotoa. Hier stehen wir auf 3.600 m Höhe am Rand eines Vulkankraters mit 3 km Durchmesser. Unter uns liegt ein grün bis azurblau schimmernder See. Regenwasser hat im Lauf der Jahrhunderte den Kessel aufgefüllt. Der Vulkan unter dem See ist noch aktiv, auch wenn er sich seit ca. 1280 ganz ruhig verhält. Ab und an schickt er kleine Gasbläschen an die Wasseroberfläche. Wir wandern hinunter bis zum See (3.300 m). Dort angekommen können wir mit der lokalen Bevölkerung Kontakt knüpfen und die Idylle dieses Ortes genießen. Wir steigen gemächlich auf bis zum Kraterrand um dort oben in den Bus zu steigen, der uns nach Riobamba bringt und von dort aus in den Chimborazo-Nationalpark. Am Fuß des 6.310 m hohen Chimborazo übernachten wir in der Estrella de Chimborazo (4.000 m). Die vom berühmten Bergsteiger Marco Cruz erbaute Lodge bietet einen - für eine Berghütte - ungewöhnlichen Komfort. Kuschelige Kaninchenfell-Pantoffeln stehen für die Besucher bereit, ein Kaminfeuer knistert einladend, und durch die großen Panorama-Fenster im Hauptgebäude bietet sich ein fantastischer Blick auf die umliegenden Vulkane. Neben dem Hauptgebäude mit Restaurant und Lounge sind in zwei grasgedeckten Hütten jeweils vier Doppelzimmer und zwei Bäder untergebracht. Aufgrund der eingeschränkten Zimmerkapazität können wir für diese Übernachtung keine Einzelzimmer garantieren. Möglicherweise werden wir in einer anderen Unterbringung schlafen, in der Hosteria Abraspungo. Gehzeit: 2,5-3h; Fahrzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Estrella de Chimborazo [FMA] 9. Tag Chimborazo-Nationalpark - Cuenca Den Vormittag nutzen wir für eine Wanderung durch die herrliche Berglandschaft unterhalb der hoch aufragenden Gletscherspitze des Chimborazo. Je nach Kondition können wir bis 4.800 m oder sogar bis zur Whymper-Hütte auf 5.000 m aufsteigen. Mit etwas Glück zeigen sich unterwegs zierliche Vicuñas. Die kleinen Paarhufer mit braunem Fell, weißem Bauch und Hals ähneln den Guanacos oder Lamas; sie leben in den Hochanden Südamerikas auf einer Höhe von 3.500 bis 5.000 m. Etwas später treten wir unsere Fahrt nach Cuenca an. Die schönste Stadt Ecuadors, die auf circa 2.550 m liegt, erwartet uns! Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 5h; Hotel Inca Real [FMA] 10. Tag Cuenca Die Region um Cuenca ist ein bedeutendes Zentrum des Kunsthandwerks. Keramikwaren, Panama-Hüte, Gold- und Silberschmuck und vieles mehr wird hier hergestellt und zum Verkauf angeboten. Für die Einheimischen wie auch für viele Touristen ist die Stadt selbst - die drittgrößte des Landes - die schönste Stadt Ecuadors, denn sie hat sich ihren Charme bewahrt. Selbst die Neubauten im neokolonialen Stil fügen sich in die vorhandene Architektur ein; statt klobiger Wolkenkratzer dominieren die blauen Kuppeln der Catedral Nueva im Stadtbild. Am Vormittag lassen wir uns durch die Innenstadt führen, besuchen eine Fabrik für Panama-Hüte und eine Keramik-Galerie. Am Nachmittag können wir auf eigene Faust über die gepflasterten Straßen schlendern, einen Blick in die Innenhöfe werfen, auf der Bank einer blumengeschmückten Plaza rasten und die alten Holztüren und eisernen Balkone der weiß getünchten Häuser bewundern. Hotel Inca Real [F] 11. Tag Cajas-Nationalpark - Guayaquil Wir besuchen den Cajas-Nationalpark. Eingebettet in die hügelige Landschaft liegen etwa 270 Seen, unzählige Flüsse und Bäche schlängeln sich durch das Feuchtgebiet. Unterhalb schroffer Felsen bildet die grüne Tundravegetation einen schönen Farbkontrast zum schimmernden Blau der Seen. Die Chancen sind groß, an den Ufern einige der hier lebenden Vogelarten zu beobachten. Der Andenkondor, dessen Flügelspannweite über 3 m betragen kann, und der Riesenkolibri, der sich ausschließlich vom Nektar der Agavenblüten ernährt, sind nur zwei der vielen endemischen und teilweise gefährdeten Arten, die im Nationalpark unter Schutz stehen. Weiterfahrt nach Guayaquil. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 5h; Grand Hotel Guayaquil [FMA] 12. Tag Isla Santa Cruz Von Guayaquil aus fliegen wir auf die Galápagos-Inseln und setzen von der Insel Baltra, auf der sich der Flughafen befindet, mit einer Fähre nach Santa Cruz über. Wir unterbrechen die 1,5-stündige Fahrt in den Süden der Insel und besichtigen die Zwillingskrater Los Gemelos. Der Weg entlang ihrer Einsturztrichter führt durch einen Wald aus endemischen Sonnenblumen-Bäumen (Scalesien). Hier finden sich auch rund 300 Farn- und zahlreiche Vogelarten. Im Hafenstädtchen Puerto Ayora beziehen wir unser Hotel. Am Nachmittag besuchen wir die berühmte Charles Darwin-Forschungsstation, in der “Lonesome George", der etwa 80-jährige, einzige Überlebende einer Riesenschildkrötenart von der Insel Pinta, zu Hause ist. Nachdem die Suche nach einer Partnerin der gleichen Art erfolglos geblieben ist, hat man versucht, ihn mit einem Weibchen einer Unterart zu paaren - doch bisher wurden alle Hoffnungen auf Nachwuchs enttäuscht. Hotel Mainao [FMA] 13. Tag North Seymour oder Plaza Sur Ein Tagesausflug führt uns entweder zur Insel North Seymour oder zur Insel Plaza Sur. Die Insel North Seymour, beliebter Nistplatz der Prachtfregattvögel, trennt nur ein Kanal von der Insel Baltra. Auf den großen Lavablöcken vor der Küste aalen sich Seelöwen und Meerechsen. Die Insel Plaza Sur, nur 13 ha groß, liegt zusammen mit der Insel Plaza Norte vor der Ostküste von Santa Cruz. Obwohl sie klein ist, beherbergt die Insel unglaublich viele Pflanzen und Tiere. Unser Augenmerk gilt vor allem den Landleguanen. Männliche Landleguane unterscheiden sich von ihren eher graubraunen Weibchen durch die Größe, den gut ausgebildeten Rückenkamm und die intensivere Gelbfärbung. Beide ernähren sich bevorzugt von Knospen und Blüten. Auf beiden Inseln finden sich von Februar bis Juli Blaufußtölpel als saisonale Brüter ein. Am Nachmittag kehren wir nach Santa Cruz zurück. Hotel Mainao [FMA] 14. Tag Isla Floreana Eine morgendliche, ca. 3-stündige Bootsfahrt bringt uns zur Insel Floreana. Auf dem Weg nach Floreana kommen wir an den kleinen, vorgelagerten Inseln Enderby und Champion vorbei. Hier gibt es nicht nur viele Vogelarten zu sehen, sondern auch Doktorfische, Sägebarsche, Meereschildkröten und Rochen, denn Champion gehört zu den besten Schnorchelgründen auf Galápagos. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. An der Teufelskrone vorbei erreichen wir Puerto Velasco Ibarra. Wir wohnen im Hostal Wittmer an der Bahía Negra, einem schönen schwarzen Strand. Die Kölnerin Margret Wittmer, Autorin des empfehlenswerten Bestsellers “Floreana postlagernd", lebte von 1932 - 2000 auf Floreana. In dieser Robinsonade mit dem Untertitel: “Ein außergewöhnliches Frauenleben am Ende der Welt" wird die interessante Besiedlungsgeschichte der Vulkaninsel beschrieben. Den Nachmittag verbringen wir an einem schönen Sandstrand, an dem sich auch eine Seelöwen-Kolonie angesiedelt hat. Hostal Wittmer [FMA] 15. Tag Isla Floreana - Santa Cruz Floreana zählt zu den wenigen Inseln mit Süßwasserquellen. Gespeist werden sie von den Regenfällen der Garúa-Zeit. Die beiden Süßwasserquellen im Inneren der Insel waren der Grund für zahlreiche Besiedlungsversuche, anfangs von Piraten, später von Walfängern. Nach dem Frühstück fahren wir ins Hochland von Floreana. Auf dem Weg zu einer Galapaguera, einer Aufzuchtstation von Riesenschildkröten, besichtigen wir die Piratenhöhlen und eine der Süßwasserquellen. Nach dem Mittagessen im Hotel Wittmer fahren wir zurück nach Santa Cruz. Hotel Mainao [FMA] 16. Tag Baltra - Guayaquil - Heimflug Am Vorrmittag fahern wir auf die Flughafeninsel Baltra und fliegen über Guayaquil und Madrid zurück nach Deutschland. [F] 17. Tag Ankunft Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen. Teilnehmeranzahl: Mindestteilnehmer: 8 Personen, Höchstteilnehmer: 16 Personen
Termin- und Preishinweise: Frankfurt: ohne Zuschlag Weitere dt. Abflughäfen auf Anfrage: ohne Zuschlag Österreich auf Anfrage: 60 Euro Schweiz auf Anfrage: 170 Euro Einzelbelegung: 460 Euro Enthaltene Leistungen: Flug mit LAN/Iiberia von Frankfurt nach Quito, zurück ab Guayaquil Kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Inlandsflüge mit LAN Guayaquil-Baltra-Guayaquil deutschsprachige Reiseleitung ab Quito bis Guayaquil Übernachtung in Hotels, Haciendas, Lodges und 1 Nacht in einer Berghütte 13 x Vollpension, 2 x Frühstück Transfers/Fahrten lt. Programm Eintrittsgebühren lt. Programm Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service Nicht enthaltene Leistungen: Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 100,- bis USD 150,-); Trinkgelder (ca. USD 90,- bis USD 130,-); Nationalparkgebühr Galápagos (z.Zt. USD 100,-, in bar vor Ort zu zahlen), individuelle Ausflüge und Besichtigungen. Anforderungen / Informationen: Die Tageswanderungen sind technisch nicht schwierig. Sie sollten jedoch trittsicher sein und 3- bis 5-stündige Wanderungen gut bewältigen können. Anstrengender ist die Überschreitung des Pasochoa (ca. 4.200 m); an diesem Tag sind Sie 7-8 Stunden unterwegs, im Aufstieg sind 1.400 m und im Abstieg 700 m zu überwinden. Sollten Sie sich die Überschreitung nicht zutrauen, ist es problemlos möglich, diese (wie auch jede andere der Wanderungen) auszulassen. Eine weitere Wanderung an Tag 9 der Reise führt Sie durch die herrliche Berglandschaft des Nationalparks Chimborazo. Je nach Kondition können Sie bis 4.800 oder gar bis 5.00 m aufsteigen. Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Die Reiseroute ist zwar so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dennoch nicht unterschätzt werden. Ihr Herz und Kreislauf sollten gesund sein. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin! Die ausgewählten Unterkünfte sind charmante Hosterias (kleine, familiär geführte Hotels) und Haciendas im Kolonialstil. Einmal übernachten Sie in einer, wenn auch vergleichsweise komfortablen, Berghütte. Die insgesamt 8 Doppelzimmer verteilen sich auf 2 Gebäude mit je 2 Bädern. Aufgrund der geringen Zimmeranzahl können wir für diese Übernachtung keine Einzelzimmer garantieren. Die Hotels auf den Galápagos-Inseln sind nicht besonders groß, weswegen wir auch hier nur eine beschränkte Anzahl von Einzelzimmern bestätigen können. Werden mehr Einzelzimmer benötigt, fragen wir diese selbstverständlich gern für Sie an. Es kann dann jedoch sein, dass Sie in verschiedenen Hotels untergebracht sind. Bei den Tagesbescheibungen finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels; eine Änderung aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor. Nun noch ein offenes Wort zum Preis-Leistungsverhältnis auf den Galápagos-Inseln: Bitte erwarten Sie nicht den selben Service und die selbe Qualität wie auf dem Festland. Die Inseln sind eine gefragte Reisedestination. Dies schlägt sich auch auf das Preis-Leistungsverhältnis nieder. Zusätzlich wirft manchmal die Infrastruktur Probleme auf, die sich ständig ändernden Regeln der Nationalparkverwaltung oder auch mal mangelnde Motivation seitens des Personals. Nicht alles können wir ändern, doch Sie können darauf vertrauen, dass Ihre Reiseleitung und wir immer versuchen werden, die bestmögliche Lösung für Sie zu finden und zu realisieren. Nichtsdestotrotz: Wir sind uns sicher, dass die Galápagos-Inseln einen Besuch wert sind - Tier- und Naturfreunden beschert er einzigartige Erlebnisse und oftmals die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Wanderrundreise für Natur- und Tierliebhaber mit zwei- bis fünfstündigen Tageswanderungen (plus optional achtstündige Pasochoa-Überschreitung). Charmante Unterkünfte. Einreise- und Gesundheitshinweise: Für touristische Aufenthalte in Ecuador (bis zu 90 Tage pro Jahr) müssen deutsche Staatsangehörige vor Reiseantritt kein Visum einholen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein . Ecuador verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Ecuador in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hinweise: Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier. |
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