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zu den Reisen nach GrönlandGrönland:


Ostgrönland - im Banne des ewigen Eises
[Detailbeschreibung]

(16-tägige Trekkingtour)

  • Kurzbeschreibung
  • Höhepunkte
  • Detailprogramm
  • Teilnehmeranzahl
  • Reisetermine und Preise
  • Enthaltene Leistungen
  • Nicht enthaltene Leistungen
  • Anforderungen
  • Einreise u. Gesundheit
  • Hinweise

Kurzbeschreibung:
Reisen in nordische LänderDie ideale Tour für alle körperlich und mental fitten Abenteurer, die flexibel und gelassen auf die grönländischen Gegebenheiten reagieren. Mit Jägerbooten machen Sie sich auf in den Sermilik-Fjord, der sich gut 80 km weit ins Land aus Eis und Fels zieht. Sie versuchen, sein Ende zu erreichen, wo drei gigantische Gletscher das tiefe, dunkelblaue Wasser mit Eisbergen versorgen. Tagestouren führen Sie zum Inlandeis und zu Aussichtspunkten mit Blick auf den Helheim-Fjord, ins “Schweizerland" zu den teils noch unbestiegenen, steilen Bergen, deren Spitzen manchmal in den tief liegenden Wolken verschwinden. Die Inuit, die ihre Boote geschickt durch die schwimmenden Eisberge steuern, transportieren Hauptgepäck und Proviant, während Sie über die raue, von den Gletschern frei gegebene Felslandschaft in den Johan Petersen-Fjord wandern.

16 Tage
anspruchsvolle Wanderungen
Region: Ostgrönland
Übernachtung: Gästehaus, Zelte

Höhepunkte:
* Trekking am Sermilik-Fjord mit fünf- bis neunstündigen Etappen
* Einsamkeit pur - unterwegs fernab jeglicher Zivilisation!
* Vielfalt: Küstenwanderungen, Bergtouren und Durchquerungen
* Natur pur: Inlandeis, Seenplateaus und spaltenarme Gletscher
* Einmalige Bootsfahrt durch die Eiswelt des Sermilik-Fjords
* Zeltplätze mit Aussicht: Übernachtungen an drei Fjorden

Detailprogramm:
1. Tag Anreise
Flug nach Keflavik. Transfer im Taxi zum Gästehaus in Keflavik, unserer Unterkunft für diese Nacht.
Fahrzeit: 0,5h; Übernachtung in einem Gästehaus in Keflavik

2. Tag Flug Reykjavik - Kulusuk - Helikopterflug nach Tasiilaq/Ammassalik
Am Morgen bringt uns ein 40-minütiger Transfer von Keflavik zum Flughafen Reykjavik. Dort startet unser Flug nach Kulusuk. Dort angekommen fliegen wir mit dem Helikopter weiter nach Tasiilaq auf Ammassalik. Am frühen Nachmittag (Ortszeit, minus 4 Stunden Zeitdifferenz zu Deutschland bzw. minus 2 Stunden Zeitdifferenz zu Island) kommen wir an. Wir haben den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour erreicht und gehen zu unserem Zeltplatz. Nachdem wir die Zelte aufgebaut haben, dürfte noch genügend Zeit für einen Besuch in der Kleinstadt bleiben. Wir tauchen ein in eine andere Welt: Hier versuchen Menschen einer Jagdgesellschaft mit den Herausforderungen moderner Technik zurecht zu kommen. Unser Abendessen bekommen wir per Catering vom "Roten Haus".
Übernachtung im Zelt [FA]

3. Tag Blumental - Besteigung des Qaqertivagajik (Hausberg von Tasiilaq)
Unsere erste Wanderung führt durch das “Blumental" zum Hausberg von Tasiilaq, dem etwa 718 m hohen Qaqertivagajik. Etwa 3 Std. benötigen wir für den leichten, teilweise steilen Aufstieg über wegloses Blockgelände bis zum Aussichtspunkt. Vom Gipfel fällt die Felswand senkrecht ins Meer, hinab in die Denmarkstraede, der Erde größten Strom aus Eisschollen und glitzernden Eisriesen. Ein unvergessliches Schauspiel bietet sich uns, die Sicht beträgt in der Regel über 150 km. Im Norden gleicht Tasiilaq am blauen Fjord einer bunt gewürfelten “Spielzeugwelt" mit seinen kleinen roten, blauen, grünen und gelben Holzhäuschen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 718m; Abstieg: 718m; Übernachtung im Zelt [FMA]

4. Tag Bootsfahrt durch den Sermilik-Fjord nach Igte
Am Vormittag brechen wir unser Camp ab und packen alles in die Seesäcke. Gepäck und Ausrüstung werden auf die Boote der Inuit verladen. Wir selbst packen uns ebenfalls gut ein, da wir die nächsten Stunden auf dem Wasser verbringen werden. Fast 100 km Bootsfahrt sind es bis zum letzen Seitenfjord des Sermilik-Fjords und je nach Eismenge kann die Fahrt zwischen 3 und 7 Stunden dauern. Einmalig aber ist das Erlebnis, mit den kleinen Booten durch diese Welt aus Wasser und Eis zu gleiten. Hier im Fjord sind die Eisberge meist noch kantig und bizarr in ihren Formen, haben doch Sonne, Wasser und Wind die Kanten noch nicht geschliffen wie bei den Eisbergen auf offenem Meer. Zum Teil sind die Eisberge so gigantisch, dass unsere Boote im Vergleich wie Spielzeuge erscheinen. Unser Ziel ist die Landzunge von Igte am Westufer des Sermilik-Fjords. Wir verabschieden die Inuit und bauen unser Camp auf. Falls die Zeit noch reicht, machen wir eine kleine Erkundungstour.
Fahrzeit: 3-7h; Übernachtung im Zelt [FMA]

5. Tag Durchquerung von Igte zum Tasilartik-Fjord
Schnell ändern sich hier die Eisverhältnisse, deshalb müssen wir unseren Campplatz bereits nach einer Übernachtung wieder verlassen. Während unser Hauptgepäck mit den Booten an unser nächstes Ziel, den Tasilartik-Fjord gebracht wird, erwartet uns eine Durchquerung, bei der sich uns die ganze Schönheit dieser bizarren Welt aus Eis, Wasser und Gestein offenbart.
Zuerst steigen wir auf Gras- und Mooshängen, dann im Fels in ca. 3 Std. hinauf bis zur höchsten Erhebung des Plateaus, auf 700 m. Zwei kleine Bergseen begrüßen uns hier und vom Gipfel, nur weitere 10 Min. entfernt, haben wir nochmals eine grandiose Weitsicht auf den Sermilik-Fjord und die bizarre Insel Amanag in seiner Mitte. Im Süden erblicken wir ein riesiges Seenplateau, das wir auf unserem weiteren, steinigen Weg passieren. Steile Schotterpassagen wechseln sich nun ab mit moosigen Hängen und Felsplatten. Viele der Seen müssen wir umgehen, was unseren Weg verlängert (je nach Witterungsbedingung kann die Gehzeit auch 10 Std. betragen). Dafür entschädigt uns eine wechselnde Natur mit immer wieder neuen Gesteinsformationen und Ausblicken. Im Tasilartik-Arm angekommen, bauen wir schließlich unsere Zelte auf und richten uns für drei Nächte ein.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]

6. Tag Tour am Westufer des Sermilik-Fjord
Nach einem ausgiebigen Frühstück gehen wir am Westufer des Sermilik-Fjordes Richtung Norden. Die Eisberge und Schollen sind zum Greifen nahe. Heute nehmen wir uns Zeit, Blumen, Eisberge und die Landschaft auf der Speicherkarte der Kamera und natürlich in unserem Gedächtnis festzuhalten. Wir folgen dem Ufer bis ein Abbruch uns den Weg versperrt. Sodann steigen wir in steinigem, weglosem Gelände 400 Meter hinauf auf das Plateau - manchmal müssen wir beim Steigen auch unsere Hände zu Hilfe nehmen. Ebenfalls Zeit haben wir, um in einem der unzähligen Bergseen ein Bad zu nehmen. Am Abend bereiten wir gemeinsam das Essen zu und genießen den Sonnenuntergang über dem Sermilik-Fjord: die gegenüberliegenden Berge scheinen durch das Abendrot zu brennen!
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]

7. Tag Gletschertal und Gletschersee
Vor uns, am Ende des Fjord-Armes, liegt ein grünes, breites, u-förmiges Gletschertal, das in einem 5 km langen Gletschersee endet. Es ist die Südseite des Apuserajik-Gletschers. An den Felswänden ist zu erkennen, wie sich die Gletscher zurückgebildet haben. Steil und beeindruckend sind die mit Wasserfällen und Bächen verzierten Hänge des Tales. Viele Höhenmeter müssen wir heute nicht bewältigen, um zum See zu gelangen. Einzig die Distanz wird uns fordern.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]

8. Tag Bootstransfer zur Tasilartik-Südbucht - Durchquerung zum Hundefjord
Heute brechen wir auf zu neuen Ufern. Wir packen die gesamte Ausrüstung und wieder unseren Tagesrucksack. Boote holen uns am Morgen ab und bringen uns auf die Südseite des Tasilartik-Fjord. Hier steigen wir aus, während unser Hauptgepäck mit den Booten weiter an unser heutiges Ziel, den Hundefjord gebracht wird. Wir wandern ein wunderschönes, breites Tal zwischen zwei Gletscherbächen entlang. Einem folgen wir bis zum Gletscher, dem er entspringt. Auf diesem spaltenarmen Gletscher steigen wir in flachem Gelände empor. Der Weitblick von unserem Mittagsrast-Gipfel wird uns für die Aufstiegsmühen entschädigen. Wir steigen sodann ein Schneefeld hinab und gelangen zu einem Gletschersee, den wir in grobem Blockgelände umgehen. Über den Rücken des Ficks-Berges, von welchem wir eine wunderschöne Aussicht auf die gegenüberliegenden Gletscherberge haben, gelangen wir zu unserem neuen Camp am Hundefjord. Dort werden wir die nächsten 3 Nächte verbringen. Ein langer Tag voller Weitblicke auf Inlandeis und Sermilik-Fjord liegt hinter uns. Im Nahblick haben wir Blumen wie Wollgras und das arktische Weidenröschen entdeckt und mit Glück auch den Edelstein Granat zwischen Granit und Quarz ausfindig gemacht.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]

9. Tag Ruhetag am Hundefjord
Wir legen einen wohlverdienten Ruhe-/Reservetag am Hundefjord ein. Bei einer kleinen Wanderung entlang des Baches haben wir die Möglichkeit, ausgiebig die Landschaft zu fotografieren. Bei schönem Wetter können wir die verlängerte Mittagspause zu einem kleinen Schläfchen in der Sonne nutzen, sodass sich der Körper von der langen Durchquerung des Vortages erholt. Vielleicht besucht uns im Camp ein Polarfuchs oder wir sehen Schneehühner. Auch unzählige Moosarten, Wollgras, Johannisbeeren und Weiden, sowie viele Blumen wollen genauer betrachtet werden.
Übernachtung im Zelt [FMA]

10. Tag Tour zum Inlandeis
Heute heißt es früher aufstehen, denn eine lange Wanderung zum Inlandeis liegt vor uns. Schnell gewinnen wir über grobes Blockgelände an Höhe. Die Aussicht vom Plateau zu den schwimmenden Eisbergen des Sermilik-Fjord, zu den Granitbergen der Ammassalik-Halbinsel und der scheinbaren Horizontlosigkeit des Inlandeises entschädigt uns für 700 Höhenmeter Aufstiegsmühen. Wir überqueren einen spaltenarmen Gletscher, um über eine Seitenmoräne das Inlandeis zu erreichen. Die ersten Schritte auf dem Eis sind ein besonderes Erlebnis! Das Auge blickt kilometerweit und sieht das weiße Gold Grönlands. Wenn es die Zeit und das Wetter zulassen, erklimmen wir noch den Gipfel 845. Der Abstiegsweg gibt uns schließlich wieder über Stunden hinweg den Blick frei auf die Schönheit des Sermilik-Fjordes. Am Abend lassen wir im Gemeinschaftszelt nochmals diesen fantastischen Inlandeis-Tag Revue passieren.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Zelt [FMA]

11. Tag Bootsfahrt in den Johan Petersen-Fjord
Wieder heißt es packen! Diesmal bringen uns die Boote in ca. 2 - 3 Std. in den Johan Petersen-Fjord, einen ca. 20 km langen Seitenarm des Sermilik-Fjords. Von der aktuellen Eismenge hängt es ab, ob es uns gelingt, in den hinteren Teil des Fjords zu gelangen, wo uns ein Amphitheater von drei in den Fjord mündenden Gletschern erwartet. Diese sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen den Horizont beherrscht. Mit etwas Glück schlagen wir dort unsere Zelte auf und genießen das Naturspektakel! Aber auch wenn wir unser Camp weiter vorne "am Eingang" aufschlagen müssen, bieten sich uns eine fantastische Aussicht auf die Eisberge und umliegenden Gletscher.
Fahrzeit: 2-3h; Übernachtung im Zelt [FMA]

12. Tag Trekking zum Bergseen-Plateau
Heute wollen wir nicht ganz so hoch hinaus. Westlich unseres Camps liegt ein gut 500 m hohes Plateau mit Bergseen, das wir nach ca. 3 Std. Aufstieg erreichen. An einem der Seen machen wir es uns gemütlich oder baden (mit Blick auf Eisberge!), bevor wir noch ein Stück weiter gehen. Von oben haben wir eine fantastische Sicht auf das Amphitheater der Gletscher - der Blick auf den Gletscherbruch und das Plateau des Inlandeises sucht seinesgleichen! Auch die Felszeichnungen durch unterschiedliche Gesteinsschichten faszinieren uns heute immer wieder aufs Neue.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

13. Tag Ruhetag/Reservetag
Bei einer Wanderung auf den Aussichtsberg unseres Camps genießen wir noch einmal die Schönheit Grönlands in vollen Zügen. Gegen späten Nachmittag kehren wir zum Camp zurück. Wie herrlich, im warmen Licht das Treiben der Eisberge auf dem Wasser zu beobachten! Bis zum Sonnenuntergang sitzen wir am Ufer und nehmen Grönland in uns auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

14. Tag Bootstransfer nach Tasiilaq
Schweren Herzens verabschieden wir uns vormittags vom Johan Petersen-Fjord. Ein letztes Mal genießen wir die ca. 2-stündige Bootsfahrt durch das Eisgewirr des Sermilik-Fjords hin zum Jäger-Dorf Tiniteqilaaq. Mit seinen ca. 150 Einwohnern liegt es direkt am Fjord auf einer Halbinsel. Hier hängen die zum Trocknen aufgespannten Robbenfelle und Dorsche auf den Trockenrechen, die vielen Schlittenhunde begrüßen uns. Nach 2 Stunden Aufenthalt fahren wir durch den Ikasartivaq-Fjord weiter nach Tasiilaq.
Fahrzeit: 4-5h; Übernachtung im Zelt [FMA]

15. Tag Helikopterflug nach Kulusuk und Weiterflug nach Reykjavik
Unsere Zeit in Grönland ist zu Ende. Mit dem Helikopter fliegen wir nach Kulusuk, steigen um und fliegen weiter nach Reykjavik. Wir landen am frühen Abend. Wir übernachten im Hotel Keflavik, zu dem uns ein Taxi bringt. Heute gönnen wir uns eine heiße Dusche auf unseren Zimmern.
Übernachtung im Hotel in Keflavik [F]

16. Tag Heimreise
Wir treten unseren Rückflug nach Deutschland an.
[F]

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 8 Personen, Höchstteilnehmer: 10 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 315120

   Euro   Hinweise

18.07.12 - 02.08.12 2995,-Anfragen  Buchen
03.08.12 - 18.08.12 2995,-Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Frankfurt: ohne Zuschlag
weitere dt. Flughäfen auf Anfrage: ab 220 Euro
Bahnticket: 90 Euro
Einzelbelegung: 150 Euro

Enthaltene Leistungen:
Iceland Air Frankfurt - Keflavik - Frankfurt
Weiterflug mit Air Iceland Reykjavik - Kulusuk - Reykjavik
Weiterflug mit Air Greenland Helikopterflug Kulusuk - Tasiilaq - Kulusuk
Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Deutschland
Übernachtung 1 x im Gästehaus Keflavik und 1 x im Hotel Keflavik (Island), 13 x in Zwei-Personen-Zelten (Grönland)
15 x Frühstück, 12 x Lunchpakete, 13 x Abendessen
alkoholfreie Getränke
Transfers/Fahrten laut Programm in Booten
Gepäcktransport mit Booten in Grönland
Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
Satellitentelefon
Top-Schutz im Wert von € 129; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen:
fehlende Mahlzeiten und Getränke auf Island (ca. € 100,-), Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch, Trinkgelder (im eigenen Ermessen), individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Anforderungen / Informationen:
Diese Reise setzt ein sehr hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust voraus. Voraussetzung für diese Reise sind ferner gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu ca. 9 Stunden reiner Gehzeit in weglosem Gelände (die Gehzeiten können sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen durchaus verlängern). Bei den Wanderungen tragen Sie Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z. B. Wechselwäsche, Proviant usw.), das Hauptgepäck wird im Boot transportiert. Bitte beachten Sie, dass die langen Bootsfahrten den Rücken sehr beanspruchen. Sollten Sie Probleme mit dem Rücken, z. B. Bandscheiben haben, raten wir Ihnen von dieser Reise ab. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten (z. B. Eissituation) können sich die Bootstransfers verzögern.
Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei dieser Tour bei schlechtem Wetter auftreten können, sollten Sie körperlich und psychisch auch in der Lage sein, eine Tour mit dem Schwierigkeitsgrad IV zu meistern. Wie im Programm angegebenen, erreichen die Höhenunterschiede im Idealfall bis 1.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, können jedoch - je nach Routenwahl vor Ort - nochmals variieren. Die Höhenangaben gelten also nur als grobe Richtlinie. Bitte beachten Sie, dass diese Höhenmeter in weglosem Gelände (unter anderem auf Felsplatten, Schotter, Blockgestein, Geröll und Gletschermoränen), vergleichbar mit Gelände im Alpenraum auf 2000 - 3500 m, bewältigt werden müssen. Gehen in weglosem Gelände, insbesondere steile Abstiege auf Geröll ohne Weg dürfen nicht unterschätzt werden. Die Knie werden dadurch stark belastet. Sie sind größtenteils fernab der kleinen Siedlungen unterwegs und errichten Ihr Lager in der Wildnis - ohne jeglichen Komfort (wie z. B. Toilette, Dusche, Tische und Stühle). Bei den Bachdurchquerungen und der “Katzenwäsche" im kalten Eiswasser spüren Sie, dass Sie in der Arktis sind! Aber die zahlreichen kleinen und großen Seen, die entlang unserer Wegstrecke zum Baden einladen, sind gar nicht so kalt.
Außerhalb der Siedlungen und Fangplätze ist die arktische Natur noch unberührt und lebensfeindlich. Aufgrund des mächtigen Treibeisgürtels, des Polarstromes vor der Küste, können die Versorgungsschiffe nur von Juli bis Ende September die Vorratslager der Region füllen. In der Hauptstadt Tasiilaq ist die Versorgung mit Lebensmitteln sehr gut. Vom tiefgefrorenen Gemüse bis zum Fleisch und von der Schokolade bis zum Müsli ist vor allem während der Sommermonate alles erhältlich. Erst am Ende des langen Winters gibt es öfters Engpässe und in den Regalen des großen Supermarktes entstehen Lücken. Trekking-Ausrüstung gibt es nur ganz sporadisch und in geringer Auswahl.
Während der gesamten Dauer der Tour in Grönland sind Sie in Zelten untergebracht, meist befinden sich die Camps mitten in der Wildnis - ohne jeglichen Komfort. Das Camp in Tasiilaq liegt auf einer kleinen Halbinsel, direkt am Kong Oskar-Fjord, etwa 10 Minuten vom Ort entfernt. Für regennasse Tage sind Sie mit einem Küchenzelt zweckmäßig ausgerüstet; auf den großen Kochstellen kann einfache Kost schnell gemeinsam zubereitet werden. Zum Frühstück und unterwegs gibt es Vollkornbrot, Butter, Margarine, Marmeladen, Honig, Müsli, Haferflocken, Käse, Schinken, Dosenfleisch, Leberpastete, Kaffee, Tee. Zum Abendessen werden, je nach Möglichkeit, Reisgerichte, Nudeln, Gemüse (gefriergetrocknet) und Kartoffeln zubereitet. Stühle und Tische gibt es nicht. Nehmen Sie sich ein Sitzkissen mit. Somit sitzen Sie bequemer auf Steinen oder Kisten. Vegetarisches Essen ist möglich. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Dies ist in der Wildnis schwer zu kochen. Danke für Ihr Verständnis!
Während dieser Tour werden Kameradschaft und Teamgeist groß geschrieben - sie tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, gemeinsamer Auf- und Abbau des Küchenzelt und eigener Aufbau der Zelte, gemeinsames Vorbereiten des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein. Sie werden sehen, dass dieses Gemeinschaftserlebnis Trekkingreise mit Abenteuercharakter in der Wildnis; hohe Flexibilität, gute Kondition, Trittsicherheit, Durchhaltevermögen im weglosen Gelände wichtig; Mithilfe Lagerleben.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Gültiger Reisepass erforderlich.

Hinweise:
Eine Reise nach Grönland ist in besonderem Maße vom Wetter abhängig. Wegen der Eisverhältnisse in den Fjorden, die sich z. B. durch wechselnde Winde kurzfristig ändern können, ist nicht auszuschließen, dass das Begleitboot mit dem Hauptgepäck den vereinbarten Treffpunkt nicht erreichen kann und Sie eine Nacht in einem Notbiwak verbringen müssen. In diesem Fall wird das Programm für den nächsten Tag vor Ort gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter festgelegt. Zudem können Flugverspätungen oder -ausfälle, organisatorische Schwierigkeiten, ungünstige Verhältnisse usw. zu Verzögerungen, Routenänderungen und Programmumstellungen führen. Wir bitten Sie, in diesen Fällen das nötige Verständnis aufzubringen, Toleranz und Geduld zu üben. Durch Flugausfälle können Sie z. B. einen oder mehrere Tage später als geplant zurückkommen. Bitte bedenken Sie diesen Punkt bei Ihrer Urlaubsplanung und legen Sie unmittelbar im Anschluss an diese Reise keine wichtigen Termine. Kosten für die Zusatztage und Übernachtungen gehen, falls sie nicht von der Fluggesellschaft übernommen werden, zu Lasten der TeilnehmerInnen. Aus den genannten Gründen können wir für die exakte Einhaltung der vorliegenden Ausschreibung keine Garantie übernehmen, vielmehr dient das Tagesprogramm als Tourenvorschlag. Wir bitten um Ihr Verständnis. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner vor Ort, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier.PDF-Dokument

Sigl Reisevermittlung
Gabriele Sigl
Dorfstraße 19
87616 Marktoberdorf


Fax: 0 83 42 / 919 338
E-Mail: InfoGabrieleSigl.de
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