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Ostgrönland: Wanderreise im Banne des ewigen Eises
16-tägige Trekkingtour

Wie ein tiefblauer Faden schlängelt sich der Sermilik-Fjord durch die ostgrönländische Wildnis. Zwischen endlosen Eisebenen und mächtigen Bergketten schieben sich drei gigantische Gletscher von der Kappe des Inlandeises hinunter in den breiten Strom. Neben den schwimmenden Eisbergen schaukeln unsere Boote wie Spielzeug durch die Wellen. Wir durchkreuzen mit den Jägern das Eismeer und schlagen fernab der Siedlungen unsere Zelte auf. Von dort bewegen wir uns zu Fuß durch das Inselsystem, erwandern die wilde Landschaft und lassen uns von der Stille der Arktis beflügeln. Auf dem Weg von Camp zu Camp durchqueren wir immer wieder kleinere Flüsse, blicken ehrfürchtig auf die teils noch unbestiegenen Gipfel in der Ferne und bestaunen die endlose Weite des Nordmeeres. Die Inuit steuern ihre Boote geschickt durch das Eis und transportieren unser Gepäck, während wir die Faszination Ostgrönlands mit jedem Schritt hautnah erleben.

16 Tage
anspruchsvolle Trekkingreise
Region: Ostgrönland
Übernachtung: Gästehaus, Zelte
Kleingruppe: 6 bis 12 Teilnehmer

Höhepunkte:
Wanderungen: 4 x moderat, 1 x anspruchsvoll
2 x 2-tägiges Trekkings (täglich ca. 8 Std.)
Die gewaltigen Gletscherzungen am Hundefjord überqueren
Auf dem Inlandeis dem Weißen Horizont entgegen wandern
Den gigantischen Eisbergen im Sermilik-Fjord nahe kommen
Auf der Bootsfahrt durch das Nordmeer nach Walen Ausschau halten

Detailprogramm:
Tag 1: Anreise
Flug nach Keflavik mit später Ankunft. Transfer vom Flughafen zu unserem Gästehaus in Keflavik.
Fahrstrecke von: ca. 5 km
Gästehaus Keflavik in Keflavik o.ä.

Tag 2: Flug von Reykjavik nach Kulusuk, Bootstransfer nach Tasiilaq
Gleich am Morgen fahren wir von Keflavik nach Reykjavik zum Flughafen (ca. 1 Std.). Von dort fliegen wir über das Polarmeer nach Kulusuk. Es lohnt sich vor der Landung aus dem Fenster zu schauen und die treibenden Eisschollen aus der Luft zu verfolgen - wir sind in Grönland! Das kurze Wegstück vom Flughafen zum Hafen legen wir zu Fuß zurück (ca. 750 m) und fahren dann mit dem Boot weiter auf die Insel Ammassalik (ca. 2 Std.). Während unser kleines Boot an den mächtigen Eisbergen vorbeifährt spüren wir die Arktis hautnah - gut, dass wir für die Überfahrt mit warmer Kleidung, Handschuhen und Mütze gerüstet sind! Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich Tasiilaq, unser Basislager für die kommenden Tage. Wir schlagen unsere Zelte auf und machen uns mit der Umgebung vertraut. Zum Abschluss des Tages versammeln wir uns in unserem Küchenzelt und genießen das warme Abendessen - per Catering vom Roten Haus.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 75 km
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Abendessen

Tag 3: Wanderung auf den Qaqertivagajik

Vor uns liegt der Hausberg von Tasiilaq - und wir wollen hinauf. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, wandern wir an sprudelnden Gebirgsbächen und grünen Wiesen vorbei durch das Blumental. Die liebliche Landschaft wird aber schnell rauer und erst ein teilweise recht steiler Anstieg über wegloses Blockgelände führt uns zum Gipfel des Qaqertivagajik. Was für ein Schauspiel - unter uns treibt der größte Eisstrom der Erde gigantische Eisberge durch das Wasser. Die bizarren Formen lassen unserer Fantasie freien Lauf und bei gutem Wetter sehen wir die Eisschollen bis zu 150 km weit in der Sonne blitzen. Es lohnt sich aber auch einen Blick nach Norden zu werfen. Tasiilaq schlummert wie eine bunt gewürfelte „Spielzeugwelt" am blauen Fjord. Und im Westen? Ganz in der Ferne entdecken wir das Inlandeis zwischen den gezackten Bergkuppen. Wir lassen die Eindrücke in Ruhe auf uns wirken, bevor wir zurück wandern. Über verschiedene Pässe erreichen wir am Nachmittag wieder unser Camp im Dorf.
+700 Hm, -700 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 4: Bootsfahrt durch den Sermilik-Fjord in den Tasilartik-Fjord
Wir brechen unsere Zelte ab, verstauen das Gepäck im Boot und ziehen uns warm an - die nächsten Stunden verbringen wir auf dem Wasser. Die Jäger steuern ihre Boote geschickt durch das Nordmeer und wir kommen den gewaltigen Eismassen ganz nahe. Die bizarren Eisberge im Fjord sind meist noch kantig und nicht von Sonne, Wasser und Wind geschliffen wie im offenen Meer. Augen auf, mit etwas Glück taucht vielleicht ein Wal vor unserer Linse auf! Wir gleiten durch den Sermilik-Fjord und biegen am vorletzten Seitenarm ab. Noch ein kurzes Stück durch den Tasilartik-Fjord und wir sind am Ziel - wir gehen an Land, verabschieden die Inuit und errichten unser Camp am Ufer. Wie wäre es mit einem kleinen Erkundungsrundgang vor dem Abendessen?
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Fahrstrecke von: ca. 80 km
Camp am Tasilartik-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 5: Wanderung am Westufer des Sermilik-Fjord
Nach einem ausgiebigen Frühstück schnüren wir unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg. Der Pfad führt uns entlang des Fjords in Richtung Norden. Die Eisberge und Eisschollen sind zum Greifen nah! Wir nehmen uns Zeit, die herrliche Natur mit der Kamera und natürlich auch in unserem Gedächtnis festzuhalten. Schon bald hindert uns ein gewaltiger Abbruch am Weitergehen - Zeit den Uferweg zu verlassen. In steinigem, weglosem Gelände steigen wir auf das Plateau - manchmal mit Hilfe unserer Hände. Wie wäre es mit einem Bad im Bergsee? Immer wieder genießen wir die Ausblicke auf das tiefblaue Eiswasser und die kargen Gipfel. Gegen Nachmittag kehren wir zurück ins Camp und kochen gemeinsam. Je nach Lichteinfall strahlen die gegenüberliegenden Berge in den unterschiedlichsten Farben und wir lassen unsere Gedanken schweifen.
+500 Hm, -500 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp am Tasilartik-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 6: Bootsfahrt zur Tasilartik-Südbucht, Wildnisdurchquerung zum Hunde-Fjord
Auf zu neuen Ufern! Wir packen zusammen und fahren mit den Jägern hinüber zur Südseite des Tasilartik-Fjords. Während unser Hauptgepäck weiter mit dem Boot fährt, machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hunde-Fjord. Wir wandern durch ein breites Tal, Blumen sorgen für bunte Farbtupfer. Wir gehen langsam hinauf, queren ein Toteisstück und erreichen gegen Mittag eine gute Höhe um die Umgebung zu inspizieren. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen am See für unser Picknick und genießen den Augenblick. Ein Schneefeld führt uns anschließend hinab, in der Ferne funkeln die Gebirgsseen in der Sonne. Aber es lohnt sich nicht nur in die Weite, sondern auch in die Nähe zu schauen: Augen auf" - zwischen dem Geröll blitzen Granat-Edelsteine hervor. Am Nachmittag steigen wir ab zum Hunde-Fjord und errichten unser Lager.
+800 Hm, -800 Hm, Gehzeit: ca. 8-9 Std.
Fahrzeit: ca. 0.5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 5 km
Camp am Hunde-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 7: Wanderung zum Ficksbjerg
Wir schultern unseren Tagesrucksack und überqueren den Bach hinter unserem Lager. Auf der anderen Seite geht es langsam aber stetig den Berghang hinauf. Zunächst über Gras- und Felsbänder, später über Altschneefelder bis auf den obersten Höhenrücken. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel des Ficksbjerg. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Namen des Berges? Wir finden es heraus während wir die unglaubliche Fernsicht genießen. Zwischen den umliegenden Bergspitzen blicken wir auf die endlos erscheinende Eiswüste der Gletscher und des Inlandeises. Je nach Witterung und Kondition haben wir die Möglichkeit die Tour weiter auszudehnen - oder wir verweilen ein bisschen länger, bevor wir den Rückweg zum Camp antreten.
+500 Hm, -500 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp am Hunde-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 8: Wanderung zum Inlandeis
Unser heutiges Ziel ist der weiße Horizont! Wir stehen früh auf, denn eine lange Wanderung zum Inlandeis liegt vor uns. Der anfangs eher gemächliche Pfad entlang des Flusses wird anspruchsvoller, je höher wir kommen, desto grober wird das Blockwerk. Volle Konzentration! Auch wenn wir auf unsere Schritte achten müssen, bewundern wir die prachtvolle Landschaft. Wir passieren mehrere Höhenrücken und Hochplateaus, gehen über Schneefelder und Rinnen - manchmal mit Einsatz unserer Hände. Doch das Rundum-Panorama entschädigt für alle Mühen: Im Norden strahlen die weißen Gipfel des Schweizer-Landes, im Osten der eisige Sermilik-Fjord und im Süden der blaue Johan-Petersen-Fjord. Und im Westen? Das scheinbar endlose Inlandeis. Wir überqueren einen spaltenarmen Gletscher, um über eine Seitenmoräne das Inlandeis zu erreichen. Die ersten Schritte auf dem Eis sind ein besonderes Erlebnis - aus der Nähe enthüllt es eine Palette aus blauen und grünen Farbtönen, aber aus der Ferne dominiert das strahlende Weiß die Kulisse. Wir genießen die Ruhe, die Einsamkeit und die Polarluft, bevor wir den Rückweg antreten.
+900 Hm, -900 Hm, Gehzeit: ca. 8-10 Std.
Camp am Hunde-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 9: Bootsfahrt in den Johan-Petersen-Fjord
Wieder heißt es packen! Diesmal bringt uns das Boot an die Südostseite des Johan-Petersen-Fjords und die auf der Fahrt vorbeiziehenden Eisberge begeistern uns noch immer. Wir fahren in den hinteren Teil des Fjords, wo uns ein natürliches Amphitheater erwartet. Drei gewaltige Gletscher schieben sich durch die Berge in das Eiswasser, sie sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen am Horizont zu sehen ist. Auf einer aussichtsreichen Wiesenterrasse schlagen wir unser Camp für die nächsten Tage auf - Sicht auf Gletscher und Granitfelsen. Falls das Eis im Fjord noch zu dicht ist campen wir etwas weiter vorne - das tut der Aussicht allerdings keinen Abbruch. Den Rest des Tages verbringen wir ganz nach Belieben und lassen unsere Seele baumeln. Wir genießen die Abendstimmung bevor wir in unsere Schlafsäcke kriechen.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 40 km
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 10: Wanderung zum Bergseen-Plateau
Der Tag erwacht in aller Ruhe. Wir lassen uns Zeit und frühstücken etwas später, denn unsere heutige Etappe ist nicht besonders lang - dafür aber sehr eindrucksvoll. Heute wandern wir über den Gletscher hinter unserem Camp auf einen Höhenrücken mit fantastischem Ausblick. Im unteren Teil des Gletschers gibt es keine Spalten und wir gelangen recht einfach auf das Eis - Steigeisen sind nicht nötig. Wir gehen langsam hinauf, formschöne, farbige Steine zeigen uns die unterschiedlichen Gesteinsschichten auf dem Weg zum Bergseen-Plateau. Bad mit Aussicht gefällig? Inlandeis, Gletscher und Bergspitzen soweit das Auge reicht. Nach einer ausgiebigen Rast gehen wir zurück zum Camp und gehen früh schlafen, damit wir für den morgigen Tag ausgeruht sind.
+600 Hm, -600 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11: Wanderung zum Sangmileq-Fjord
Vor uns liegt eine abwechslungsreiche Wanderung. Gleich hinter unserem Camp beginnt unser Aufstieg auf den Aussichtsberg. Glasklare Bergseen, einsame Täler und weite Gletschermoränen kommen in unser Blickfeld und die umliegenden Berggipfel reflektieren in verschiedenen Nuancen das Sonnenlicht. Oben angekommen genießen wir erst einmal unsere Brotzeit mit Panoramablick! Es ist ruhig, nur die kalbenden Gletscher durchbrechen gelegentlich die Stille und machen die Kraft der Natur für uns hörbar. Je nach Lust und Laune unternehmen wir eine kurze oder lange Tour, wir lassen uns von der Stimmung treiben.
+600 Hm, -600 Hm, Gehzeit: ca. 7-8 Std.
Camp am Johan-Petersen-Fjord
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 12: Transfer zur Südmündung des Sermilik-Fjords
Gleich nach dem Frühstück holt uns ein Jägerboot ab und bringt uns an das südöstliche Ende des Sermilik-Fjords. Nach den Wanderungen der letzten Tage gehen wir es heute etwas ruhiger an und lassen uns bei der Bootsfahrt den Wind um die Nase wehen. Immer wieder ziehen schwimmende Eisberge vorbei und wir freuen uns über die unzähligen Fotomotive. Vielleicht schaut auch die eine oder andere Robbe aus dem Wasser? Oder eine Walflosse? Am Nachmittag erreichen wir die südliche Mündung des Sermilik-Fjords und bauen erneut unser Camp auf. Anschließend machen wir uns mit der Umgebung vertraut und unternehmen kleinere Wanderungen rund um unseren Lagerplatz. Der Sermilik-Fjord ist bekannt durch seine driftenden Eismassen, die wir gerne im Auge behalten.
Fahrzeit: ca. 1.5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 25 km
Camp Sermilik-Station
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 13: Wildnisdurchquerung nach Tasiilaq
Noch einmal lassen wir unseren Blick über die traumhafte Kulisse schweifen, in der wir die letzten Tage unterwegs waren. Dann schultern wir unseren Rucksack und wandern in Richtung Osten - unser Gepäck fährt im Boot voraus. Das Gelände führt durch Sand, über Geröll und Moos und wir nehmen uns Zeit, die abwechslungsreiche Natur zu begutachten. Kameras griffbereit - die schroffen Felsblöcke, die bunten Arktisblüten und die rauschenden Gebirgsbäche sind herrliche Motive. Wir passieren drei tiefblaue Bergseen, in denen die Grönländer gerne ein erfrischendes Bad nehmen. Wer wagt den Sprung? Am Nachmittag erreichen wir schließlich das Ufer des Kong-Oscar-Fjords. Von hier aus leuchten schon die bunten Häuschen von Tasiilaq aus der Ferne. Wir erreichen unser vertrautes Basislager am späten Nachmittag und schlagen ein letztes Mal unsere Zelte auf.
+700 Hm, -700 Hm, Gehzeit: ca. 7-8 Std.
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 14: Tasiilaq
Heute haben wir Zeit, Tasiilaq genauer anzuschauen. Die "Hauptstadt" Ostgrönlands ist zwar klein, aber es gibt trotzdem einiges zu sehen. Wir schlendern am Wasser entlang, werfen einen Blick in die Kirche und statten der Tourist-Information einen Besuch ab. Dort gibt es nicht nur interessante Broschüren und hübsche Schnitzereien aus der Region, sondern auch guten Kaffee. Wie wäre es mit einem Eis? Für alle, die nicht nur gerne Eis(berge) sehen sondern auch schmecken, ist ebenfalls gesorgt. Wir können gemeinsam eine Wanderung durch das Blumental machen, einen der umliegenden Gipfel besteigen oder einfach die Ruhe am Fjord genießen. Oder wir machen noch eine Bootsfahrt zu einem weiteren Gletscher? Gemeinsam oder auf eigene Faust - wir verbringen den Tag ganz nach Belieben!
Camp in Tasiilaq
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 15: Bootstransfer nach Kulusuk, Flug nach Reykjavik
Unsere Zeit in Grönland ist zu Ende. Wir verabschieden uns und fahren mit den Booten ein letztes Mal durch das Polarmeer bis nach Kulusuk (ca. 2 Std.). Auf dem Flug nach Island erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. Nach Ankunft in Reykjavik verstauen wir unser Gepäck im Bus und fahren in die Stadt. Wir haben ein paar Stunden Zeit durch die isländische Hauptstadt zu bummeln, bevor wir zum Flughafen nach Keflavik fahren. Von dort treten wir am späten Abend die Heimreise an.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 75 km

Tag 16: Heimreise
Ankunft am frühen Morgen in der Heimat.

Unterbringung:
Bei der Anreise übernachten wir in Island in einem Gästehaus in Keflavik in Doppel- oder Einzelzimmern. Das Hauptcamp in Tasiilaq liegt auf einer kleinen Halbinsel am Kong-Oscar-Havn. Alle anderen Zeltcamps in Grönland errichten wir in der Wildnis, fernab der Siedlungen und ohne jeglichen Komfort oder sanitäre Einrichtungen. Bei den Bachdurchquerungen und der „Katzenwäsche" im kalten Eiswasser wird die Arktis spürbar! Für Regentage sind wir mit einem Küchenzelt zweckmäßig ausgerüstet, mit Dreibeinhocker zum Sitzen aber ohne Tische.
Wir bereiten alle Mahlzeiten gemeinsam zu. Damit wir nicht die ganze Verpflegung für das Trekking tragen müssen, werden zwei Lebensmitteldepots eingerichtet, an denen wir unsere Vorräte auffüllen können. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Milchpulver und selbst gesammelten Beeren, tagsüber Müsliriegel, Nüsse, Studentenfutter, Schokolade und Brot. Abends werden in kleinen Gruppen auf Benzinkochern unsere Mahlzeiten zubereitet. Die Speisen sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es nicht. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

Gästetipp:

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 6 Personen, Höchstteilnehmer: 12 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 315120 

   Euro   Hinweise

06.07.18 - 21.07.18 3645,-Anfragen  Buchen
20.07.18 - 04.08.18 3695,-Anfragen  Buchen
27.07.18 - 11.08.18 3695,-Anfragen  Buchen
03.08.18 - 18.08.18 3675,-Anfragen  Buchen
10.08.18 - 25.08.18 3645,-Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Einzelbelegung: 150 Euro
Berlin ohne Zuschlag
Weitere deutsche Abflughäfen: 50 Euro

Enthaltene Leistungen:
Flug ab/bis Berlin-Tegel nach Keflavik
Rail und Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
Flug mit Air Iceland ab/bis Reykjavik nach Kulusuk
Flughafentransfer, nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Übernachtung 1 x in einem Gästehaus, 13 x in Zwei-Personen-Zelten
14 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 13 x Abendessen
Wasser, Kaffee/Tee bei den Mahlzeiten
Transfers/Bootsfahrten lt. Programm
Gepäcktransport mit Booten
Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
deutschsprachige Reiseleitung
Stornokosten-Versicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen:
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke (ca.100 Euro)
Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch
Trinkgelder
individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Anforderungen / Informationen:
Voraussetzung ist ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 10 Std. Gehzeit in weglosem Gelände. Dazu gehören Blockgelände, Geröll, Moränen oder Altschneefelder, vergleichbar mit dem Alpenraum auf 2000 - 3500 m. Felsplatten, Schotter, Gletschermoränen und Bachdurchquerungen müssen bewältigt werden. Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad III bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Wir tragen bei den Wanderungen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird in Booten zu den Wildniscamps transportiert.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Island:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise einen Personalausweis oder Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist.
Grönland:
Für die Einreise nach Grönland, ist ein gültiger Reisepass erforderlich, da dieser Teil der Dänischen Reichsgemeinschaft nicht zum Schengenraum gehört.

Hinweise:
Leistungsstarke, offene Kleinboote bringen uns in das tief verzweigte Fjordsystem. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten, wie z.B. Wetter oder Eissituation, können sich Bootstransfers um Stunden oder sogar Tage verzögern. Je nach Wellengang, können die Fahrten sehr holprig werden und somit den Rücken stark beanspruchen. Im Falle von Problemen mit den Bandscheiben raten wir daher von dieser Reise ab.
Eisbären: Der Schutz von Mensch und Tier ist unser oberstes Ziel, daher sind unsere Reiseleiter zum Thema Eisbären speziell geschult. Es ist unbedingt notwendig, dass die Gruppe stets geschlossen wandert und die Anweisungen der Reiseleiter ausnahmslos befolgt. Einzelne Tagestouren können aus diesen Gründen nicht ausgelassen werden. Je nach aktueller Situation kann es notwendig sein, abwechselnd Nachtwache zu halten (ca. 1-1,5 Std. pro Person). Weitere Informationen und eine genaue Einweisung erhalten Sie vor Ort.
Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen.
Es gelten die AGB und die Ausschreibung des Reiseveranstalters.

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Fax: 0 83 42 / 919 338
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