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Kurzbeschreibung: Neben den bekannten kulturellen Höhepunkten Chinas erwandern Sie bei dieser Reise die heiligen Berge im Reich der Mitte. Auf all diesen Bergen stehen Klöster und von Pilgern besuchte Tempel, die bis heute die Verbindung und die harmonische Beziehung von Natur und Mensch verdeutlichen. Wie Himmelsleitern führen steile Treppen und Pilgerpfade zu den wolkenverhangenen Gipfeln. Bauwerke und Bergwelt verschmelzen zu einer einzigartigen Kulturlandschaft. Das buddhistische Heiligtum Wutai Shan lockt mit dem 3.058 m hohen Nordgipfel. Der Hua Shan, eine wilde Region aus steilen Felsklippen und Felsabstürzen, steht im Gegensatz zur sanften Gebirgswelt des Wutai Shan. Sie besuchen den von den Daoisten verehrten "Berg der Mitte", den 2.190 m hohen Song Shan, mit dem Shaolin-Kloster und wandern im Huang Shan zu Gipfeln mit klangvollen Namen.Höhepunkte: * Zwei Tage Wandern auf der Großen Mauer bei Simatai * Sechs Wanderausflüge in den heiligen Bergen Zentralchinas * Ausgiebige Besichtigungen in Peking * Tonkrieger-Armee bei Xian und Buddha-Höhlen von Datong * Mystischer Berg Song Shan mit dem berühmten Shaolin-Kloster * Huang Shan - eine der schönsten Landschaften Chinas * Megametropole Shanghai Detailprogramm: 1. Tag Anreise und Flug nach Peking (Beijing) Nachmittags Linienflug mit Air China von Frankfurt nach Peking. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Ankunft und Besichtigungen in Peking Morgens nach der Landung werden wir von unserer örtlichen, Deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen und fahren vom Flughafen zu unserem zentral gelegenen Stadthotel in Peking. Nachdem wir uns etwas erholt haben, werden wir mittags den historischen Kern von Peking besuchen. Seit fast 700 Jahren ist die Stadt ununterbrochen Hauptstadt des Reichs der Mitte. Zuerst bummeln wir über den Tian'anmen (Platz des Himmlischen Friedens), der als größter Platz der Welt gilt. Wir kommen zur Verbotenen Stadt, der früheren Residenz der Ming- und Qing-Kaiser, heute ein einzigartiges Museum. In dieser gewaltigen ehemaligen Residenzstadt der Kaiser durchstreifen wir die Bereiche mit den Torbögen und Palästen, den Brücken und Gärten. Nach dem chinesischen Weltbild galt der ganze Komplex als irdischer Spiegel der kosmischen Ordnung. Wenn die Zeit es erlaubt, steigen wir noch hinauf zum Pavillon auf dem “Kohlehügel". In einem typischen Restaurant in Hotelnähe essen wir zu Abend. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Peking [A] 3. Tag Fahrt zur Großen Mauer und Wanderung von Simatai bis Jinshanlin Rund 4 Stunden dauert die etwa 120 km lange Fahrt von Peking (Gepäckdepot im Hotel sinnvoll) zum Mauerabschnitt bei Simatai. Nach der Mittagsrast wandern wir ca. 4 Stunden auf einem anfangs renovierten Abschnitt der Großen Mauer nach Jinshanlin. Die Mauer schlängelt sich hier in stetigem Auf und Ab vorwärts. In Jinshanlin sind wir in einem Gästehaus (Zimmer mit Dusche/WC) untergebracht. Mit dem Bau der Mauer wurde bereits in vorchristlicher Zeit begonnen; ihr heutiges Erscheinungsbild geht auf die Zeit der Ming-Dynastie zurück. Addiert man alle bisher errichteten Wälle und Mauern ergibt sich eine Länge von rund 50.000 km. Höhe und Dicke der Mauer, die wie ein riesiger Drache über die Berge "kriecht", variieren stark. Die Mauer wurde als Verteidigungslinie gegen Angriffe kriegerischer Steppenvölker aus dem Norden erbaut und ständig erweitert und verstärkt, wobei die Passstellen mit Kasernen, Wachtürmen und Lagerräumen festungsähnlich ausgebaut wurden. Es ist spannend, inmitten stummer Zeugen zu wandern und an längst vergangene, bewegte Zeiten erinnert zu werden, als die Mauer feindlichen Anstürmen trotzen musste. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 750m; Abstieg: 0m; Gästehaus in Jinshanlin [FM] 4. Tag Wanderung auf der Großen Mauer bis Gubeikou und Fahrt nach Peking Heute sind wir etwa 4 Stunden bis Gubeikou unterwegs. Stille umgibt uns und der Blick schweift in die Ferne zu den Bergen der Umgebung. Etwa die Hälfte der Strecke verläuft über die Große Mauer, die andere Hälfte auf einem Nebenweg an der Mauer entlang. Nach dem Mittagessen bei Gubeikou treten wir die 3- bis 4-stündige Rückfahrt nach Peking an. Für abends empfehlen wir, z.B. in einem guten, auf Peking-Ente spezialisierten Restaurant zu speisen (ca. 20,- Euro). Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Peking [FM] 5. Tag Besichtigungen in Peking und Zugfahrt nach Datong Am Vormittag begeben wir uns zum Sommerpalast. Der 1764 vollendete Garten der Harmonischen Einheit gilt als der größte und am besten erhaltene Garten Chinas. Gemeinsam bummeln wir durch die weitläufige Anlage mit ihren Palästen, Hallen und Pavillons und kommen auch am Kunming-See mit dem Marmorschiff vorbei. Nach der Mittagspause können wir uns einen Imbiss und Getränke einkaufen (evtl. auch im Zug möglich). Am Nachmittag besteigen wir den Zug, der uns von Peking nach Datong (Sitzwagen-Abteile) bringt. Nach rund 6-stündiger Fahrt erreichen wir abends unseren Zielort (1.200 m) und werden zu unserem Hotel gebracht. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 350km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Datong [F] 6. Tag Besichtigungen: Stadt und Umgebung Morgens bummeln wir durch den schönen, ummauerten Altstadtkern. Besonders sehenswert ist die Neun-Drachen-Wand, eine aus dem 14. Jh. stammende, 8 m hohe und 45 m lange Wand, eine Art Sichtblende aus farbigen Keramikziegeln in Form eines Drachens vor dem Palasteingang. Falls die Zeit reicht, besuchen wir im Süden der Altstadt auch das Kloster Shan-Hua mit der Kostbaren Halle des Großen Helden. Nach dem Mittagessen fahren wir 16 km bis an den Südhang der Wuzhou-Berge und besichtigen die berühmten Buddha-Höhlen von Yungang Shiku. Die sogenannten Wolkengrat-Grotten zählen neben den Grotten bei Luoyang und Dunhuang zu den bedeutendsten buddhistischen Stätten Chinas. Die 53 in den Sandstein gehauenen Grotten aus dem 5. Jh. verteilen sich über 1.000 m Länge; über 50.000 Statuen und Reliefs sind noch erhalten. Zum Abendessen sind wir zurück in Datong. Fahrstrecke: 35km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Datong [FM] 7. Tag Hängendes Kloster und Fahrt in die Wutai Shan-Berge nach Taihuai Rund 70 km südlich von Datong bei Hunyuan, am Fuß des heiligen Berges Heng Shan, besichtigen wir das Hängende Kloster, ein Kleinod aus dem 6. Jahrhundert. Nach 170 km Fahrt erreichen wir nachmittags die Berge des Wutai Shan. Das Fünf-Terrassen-Gebirge ist nach seinen fünf Hauptgipfeln benannt, die mit Höhen von 2.500 m bis 3.058 m die wunderschöne Hochebene überragen. Es ist eines der vier buddhistischen Heiligen Berge Chinas, sein Nordgipfel ist der höchste Berg Nordchinas. Von den 100 Tempel- und Klosteranlagen, Hallen und Pagoden aus der Ming- und Qing-Zeit sind noch rund 40 Klöster erhalten, zu denen Gläubige aus Japan, Indonesien, Nepal und Zentralasien pilgern. Nach unserer Ankunft in Taihuai unternehmen wir eine ca. 1,5-stündige Wanderung zum Ostgipfel (2.796 m) und besuchen das Kloster Wanghai Si. Rückkehr und Transfer nach Taihuai. Bitte beachten Sie: Die Reihenfolge der beschriebenen Wanderungen und die Auswahl der zu besuchenden Tempel im Wutai Shan können variieren, je nach Wetter und verfügbarer Zeit. Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 240km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel in Taihuai [FM] 8. Tag Tageswanderung über die Gipfel des Wutai Shan In 1,5 Stunden fahren wir - unterwegs Fotostopps möglich - zum 2.890 m hohen Zentralgipfel mit dem Yanjiao-Kloster und wandern in rund 2,5 Stunden auf den 3.058 m hohen Nordgipfel des Wutai Shan mit dem Kloster Linying Si. Nach der Mittagsrast mit Picknick (Lunchpaket) steigen wir in etwa 3 Stunden zur Straße auf 2.060 m ab und fahren mit dem Bus zu unserem Hotel in Taihuai zurück. Gehzeit: 5,5-6h; Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM] 9. Tag Tempelbesuche bei Taihuai und Fahrt nach Taiyuan Beim Ort Taihuai schauen wir uns drei buddhistische Tempelanlagen an. Der Xian Tong ist die älteste Tempelanlage im Wutai Shan und einer der ältesten Tempelbezirke Chinas; die restaurierte Anlage mit 12 Höfen und über 400 Gebäuden geht auf die Ming- und Qing-Zeit zurück, eine Besonderheit ist ihre Bronzehalle. Der Pusa Ding steht auf dem Ling-Jin-Gipfel, dem Zentrum des Wutai Shan, ist über 108 Stufen erreichbar und heißt auch Bodhisattva-Spitze. Der Long Quan Si oder Drachen-Quellen-Tempel besticht durch einen verzierten Marmoreingang mit Bildern von Drachen und Phönixen. Anschließend fahren wir in gut 4 Stunden (ca. 250 km) bis nach Taiyuan. Unterwegs machen wir Mittagspause und einen Abstecher in ein Dorf zum Fo Guang, dem Tempel des Buddhaglanzes - eine kunstvolle, im 5. Jh. errichtete Anlage. Am Abend nehmen wir den Zug nach Luoyang. Fahrzeit: 4,5h; Fahrstrecke: 250km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zug [FM] 10. Tag Longmen-Grotten Nach der Ankunft am späten Vormittag beziehen wir unsere Zimmer in einem Hotel in Luoyang. Die Stadt war ab 770 v. Chr. fast 1000 Jahre lang Brennpunkt des Reiches und Hauptstadt von neun Dynastien. Um das Jahr 700 war sie die Lieblingsstadt der Kaiserin Wu Zetian, der einzigen Frau, die in China jemals den Kaiserthron innehatte; viele Paläste und Gärten von Luoyang stammen aus der Zeit ihrer Herrschaft. Am Nachmittag besuchen wir die Longmen-Grotten am Yi-Fluss, die zu den wichtigsten buddhistischen Stätten Chinas zählen. Mönche meißelten über 1.300 Grotten in die Felswände und schufen über 40 Pagoden, 3.600 Inschriften und fast 100.000 Statuen (5. bis 9. Jh.). Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 50km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM] 11. Tag Song Shan - Shaolin-Kloster Der viel besuchte mythische Berg Song Shan, unser heutiges Ziel, liegt im 2.190 m hohen Funiu-Gebirge und ist berühmt wegen des 495 errichteten Shaolin-Tempels. Hier begründete der indische Mönch Boddhidharma im 6. Jh. den Chan-Buddhismus (japanisch Zen) und konzipierte Körperübungen, aus denen sich später das Kung Fu entwickelte. Nach der Mittagsrast besuchen wir das Kloster mit der Tausend-Buddha-Halle und bummeln durch den Pagodenwald mit den Tempel-Gräbern der Mönche und Äbte. Zuletzt steigen wir über steile Steinstufen gut 250 Höhenmeter hinauf zur Meditationshöhle von Boddhidharma. Auf gleichem Weg kehren wir nach etwa 1,5-stündigem Auf- und Abstieg zurück. Mit dem Zug fahren wir in ca. 5 Stunden nach Hua Shan, wo unser Quatier am Fuß des Berges Hua Shan liegt. Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; einfaches Hotel [FM] 12. Tag Tageswanderung über den Gipfel des Hua Shan Der Hua Shan (Blumenberg, auch Westberg Xi Yue genannt) ist einer der fünf Mythischen Berge Chinas. Im Altertum wurde er von einem Kaiser zusammen mit den Bergen Tai Shan in der Provinz Shandong, Song Shan in Henan, Heng Shan in Hunan und Heng Shan in Shanxi ausgewählt, um auf ihnen den Berggöttern Opfer zu bringen. Diese fünf Berge gelten als Symbol für die Einheit des Reiches. Während sich auf den Heiligen Bergen vorwiegend buddhistische Heiligtümer befinden, handelt es sich bei den Tempeln der Mythischen Berge hauptsächlich um daoistische Pilgerziele. Die chinesischen Kaiser bestiegen früher die Berggipfel, um am Schnittpunkt zwischen Himmel und Erde Kontakt mit den Ahnengeistern zu suchen. Nach einem kurzen Transfer fahren wir morgens per Seilbahn hinauf zum Sattel des Hua Shan (= Westberges Xi Yue). Unsere Wanderung führt zum Nordgipfel (1.614 m) und Westgipfel (2.086 m) und über den Ostgipfel (2.100 m) zurück zur Seilbahn. In einem kleinen Restaurant am Berg legen wir eine Mittagsrast ein. Spätnachmittags fahren wir mit der Seilbahn hinunter. Ca. 2 Stunden sind es noch bis Xian, dort werden wir in einem Hotel übernachten. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Stadthotel in Xian [FM] 13. Tag Xian Etwa 30 km östlich der Stadt besuchen wir die weltberühmte Tonkrieger-Armee aus der Zeit des 1. chinesischen Kaisers und Reichseinigers Qin Shi Huangdi (um 221 v. Chr.). Die von Bauern 1974 beim Brunnenbohren in einer unterirdischen, palastähnlichen Grabanlage entdeckte Armee zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden unserer Zeit. Bisher wurden über 6.000 lebensgroße Figuren aus Terrakotta als Teil einer kompletten Tonarmee gefunden. In den Ausstellungshallen sind etwa 1.000 Figuren zu besichtigen (Fotografierverbot!). In Schlachtordnung aufgestellte Infanteristen und Streitwagen, eine Kavallerie-Einheit und die Kommandozentrale mit den Befehlshabern vermitteln uns einen Eindruck von der kaiserlichen Armee. 1080 Jahre lang war Xian Hauptstadt von 11 Dynastien und somit eine der bedeutendsten Kaiserstädte Chinas. Die Stadt bestand damals aus 112 Stadtteilen und war von einer 35 km langen Stadtmauer mit 13 Toren umgeben. Bei einem Bummel über die begehbare Stadtmauer bietet sich uns eine gute Aussicht auf die Stadt, auch Glocken- und Trommelturm sind zu sehen. Dann tauchen wir ins Getümmel der Straßen. Unten an der Mauer spielen Einheimische oft Theater, chinesisches Schach oder Karten. Vom Südtor spazieren wir durch die restaurierte Gasse Shuyuanmen zum Stelenwald-Museum und bestaunen im ehemaligen Konfuziustempel die mit 2.300 Steintafeln größte Stelensammlung Chinas. Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 120km; Hotel [FM] 14. Tag Xian - Hangzhou Den Vormittag nutzen wir noch für Besichtigungen. Wir besuchen auch die Hui-Moschee (die einzige im Pagodenstil erbaute Moschee Chinas) und außerhalb der Stadtmauern die siebenstöckige, im klassischen Stil errichtete Große Wildgans-Pagode. Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Hangzhou. Stadthotel in Hangzhou [FM] 15. Tag Huang Shan In ca. 4 Stunden fahren wir mit dem Bus nach Huang Shan. Die 72 Gipfel des Gelben Gebirges erstrecken sich über ein Areal von 1.600 qkm und gehören mit ihren schroffen, steilen Felsen und heißen Quellen zu den schönsten Landschaften Chinas. Die Nebelschwaden, fliegenden Wolken und seltsam geformten alten, knorrigen Kiefern haben immer schon Maler und Dichter begeistert. Die drei höchsten, über 1.800 m hohen Gipfel haben klangvolle Namen. Unsere gut 2-stündige Wanderung (mit Regenschutz und Wechselkleidung für eine Nacht im Rucksack, weiteres Gepäck bleibt im Bus) führt hinauf zum Berghotel Beihai. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 4h; Berghotel am Huang Shan [FMA] 16. Tag Wanderung am Huang Shan und Flug nach Shanghai Frühaufsteher erwartet nach ca. 30 Minuten Aufstieg ein herrlicher Sonnenaufgang vom Gipfel der Purpurnen Wolken aus, einem beliebten Aussichtspunkt über dem “nördlichen Wolkenmeer". Erste Lichtstrahlen treffen auf die dunklen Gipfel des Huang Shan und verleihen den Wolken einen besonderen Glanz. Nordmeer und Westmeer nennen die Chinesen diese dichten Wolkendecken, die fast ständig die Gipfel umwogen. Rückkehr zum Hotel. Nach dem Frühstück verläuft unsere etwa 4-stündige Wanderung über den Lotusblumen-Gipfel (Lianhua Feng, mit 1.841 m höchster Berg des Massivs) zum Gipfel der Himmlischen Hauptstadt (Tiandu Feng); dabei sind teils steile, in den Fels gehauene Stufen zu überwinden. Rückkehr und Mittagessen im Hotel. Danach steigen wir zur Bergstation der Seilbahn ab und fahren zur Talstation. Per Bus kehren wir nach Tunxi (Huang Shan Shi) zurück. Es bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die schön restaurierte Altstadt, ehe wir nach Shanghai fliegen. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 1,5h; Hotel in Shanghai [FM] 17. Tag Shanghai Heute zählt die nahe der Mündung des Yangtse am Ufer des Seitenarmes Huangpu gelegene Stadt zu den größten der Welt und ihr Hafen ist der größte des Landes. Shanghai wächst rasant und gilt als die modernste Megametropole von China mit über 17 Millionen Einwohnern und 3 Millionen Wanderarbeitern. Shanghai ist Partnerstadt von Hamburg und Veranstalter der Weltausstellung EXPO 2010. Wir besuchen den berühmten Yu-Garten (yu yuan), einen der schönsten chinesischen Gärten der Ming-Zeit (16. Jh.). Pavillons schmücken die romantische Gartenlandschaft. Vor dem Eingang zum Yu-Garten befindet sich ein Teehaus inmitten eines Sees, über den die “Zickzack-Brücke" führt. Die Form der Brücke soll Geister abhalten, denn diese können - nach chinesischer Ansicht - nur geradeaus gehen. Berühmt ist auch der sog. Bund, ursprünglich als Deich zum Huangpu erbaut. An der Uferpromenade befinden sich viele, im europäischen Stil um 1920-1930 errichtete Gebäude, wie z.B. das berühmte 5* Peace Hotel. Wir machen eine Bootsfahrt am Bund. Am Abend treffen wir uns zu unserem Abschiedsessen. Stadthotel in Shanghai [FA] 18. Tag Transfer und Rückflug nach Deutschland Frühmorgens Busfahrt ins Pudong-Viertel (Stadtteil mit den meisten Wolkenkratzern) zum Zug MAGLEV (das Hauptgepäck wird früher per Gepäckwagen zum Flughafen gebracht). Rund 8-minütige Fahrt mit der Transrapid-Bahn mit bis zu 430 km/h zum neuen Flughafen Pudong im Osten der Stadt. Wir erhalten das Gepäck und checken ein für den Rückflug mit Air China von Shanghai nach Frankfurt. Ankunft nachmittags. [F] Teilnehmeranzahl: Mindestteilnehmer: 10 Personen, Höchstteilnehmer: 16 Personen
Termin- und Preishinweise: Frankfurt: ohne Zuschlag Flüge ab anderen deutschen Flughäfen: ab 170 Euro Einzelbelegung: 550 Euro Visumkosten: ca. 20 Euro Visumbeschaffung: ca. 20 Euro Enthaltene Leistungen: Flug mit Lufthansa Frankfurt - Peking/ Shanghai - Frankfurt derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Peking Übernachtung in Hotels und Gästehäusern, 1 x im Zug Halbpension Transfers/Fahrten laut Programm Eintrittsgebühren lt. Programm Top-Schutz im Wert von € 129,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service Nicht enthaltene Leistungen: Visakosten (ca. 20,- € Gebühren und ggf. 20,- € Beschaffung über die Visum Centrale Berlin), Getränke, fehlende Mahlzeiten (pro Restaurant-Essen ca. 5,- bis 10,- €); Trinkgelder (ca. 70,- €); Zuschlag für Einzelzimmer; fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art; Anforderungen / Informationen: Die 2- bis 6-stündigen Wanderungen sind technisch einfach, führen jedoch vielfach über steile, in den Fels gehauene Stufen oder über Treppen und streckenweise auch über steile Bergpfade, die vor allem nach Regenfällen rutschig sein können. Kurze Abschnitte sind etwas ausgesetzt, aber meist gut gesichert; Trittsicherheit und Kondition sind deshalb wichtig. Während der Ausflüge tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack (mit Regenkleidung, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.) selbst. Am Huang Shan tragen Sie für gut 2 Stunden beim Aufstieg zum Berghotel Ihr Gepäck für 1 Nacht selbst im Rucksack (Ersatzwäsche, Toilettenartikel). Längere Strecken legen Sie im Bus, Zug oder Flugzeug zurück. Bei den Busfahrten werden chinesische Busse mit landesüblicher Ausstattung benutzt; die Fahrten erfordern etwas Ausdauer und Durchhaltevermögen. In den Bergen kann es durch Erdrutsche, Baustellen und schlechte Straßenzustände zu Verzögerungen oder Umwegen oder gar zur Umstellung von Tagesprogrammen kommen. Die 5-bis 6-stündige Zugfahrt von Peking nach Datong erfolgt in Abteilen der 1. Klasse. Die Mahlzeiten nehmen Sie überwiegend in landestypischen Restaurants und mit Stäbchen essend ein; zu Mittag erhalten Sie eventuell Lunchpakete, um mehr Zeit für die Besichtigungen zu haben. In den Städten sind Sie in guten oder Mittelklasse-Hotels untergebracht, auf dem Lande (wie in Jinshanlin und am Hua Shan) nächtigen Sie in einem Gästehaus bzw. einfachen Hotel. Die Bereitschaft, sich anzupassen und auf Komfort zu verzichten, Gemeinschaftsgeist und Toleranz fremden Sitten und Bräuchen sowie den Mitreisenden gegenüber sollten allen Teilnehmern/Teilnehmerinnen selbstverständlich sein. Durch Ihre Haltung und die Unterstützung Ihrer Reiseleitung können Sie wesentlich zum Gelingen der Tour beitragen. Aktive Erlebniswanderreise mit Hotelkomfort, die eine weithin unbekannte Seite Chinas zeigt, ohne dabei die berühmten Sehenswürdigkeiten auszulassen. Einreise- und Gesundheitshinweise: Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das zwingend vor der Reise bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung eingeholt werden muss. Der Reisepass muss zum Zeitpunkt der Antragstellung noch 6 Monate gültig sein und mindestens eine freie Seite enthalten. Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Hinweise: Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier. |
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