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Kurzbeschreibung: Die Machame-Route wird oft als "die schönste Route am Kilimanjaro" bezeichnet. Aufgrund der Feuchtigkeit auf dieser Bergseite ist die Vegetation tropisch. Quer durch den üppigen Regenwald mit Baumflechten, mannshohen Senecien und kleinen Wasserläufen kommen Sie Ihrem Ziel jeden Tag ein Stück näher. Stellen Sie sich auf steiles und rutschiges Gelände ein, manchmal müssen Sie auch die Hände zu Hilfe nehmen. Auf dieser Route sind Sie immer wieder aufwärts und abwärts unterwegs - einerseits sehr anstrengend, andererseits gut für die Höhenanpassung. Beim Abstieg auf der Mweka-Route können Sie erneut das Regenwalderlebnis genießen und in Ruhe an Ihren persönlichen Gipfelmoment zurückdenken.Höhepunkte: * Durchführung ab zwei Teilnehmern * Auf- und Abstieg im Süden in sechs Tagen * Aufstieg über die Machame-Route - einer der schönsten Routen am Kili * Gipfelanstieg über Stella Point * Abstieg über die Mweka-Route * Anspruchsvolle Tagesetappen in beeindruckender Vegetation Detailprogramm: 1. Tag Anreise Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba zum Kilimanjaro Airport. Abflug am Abend. 2. Tag Moshi Wir landen gegen Mittag, werden abgeholt und fahren nach Moshi ins Hotel. Im Garten des Hotels können wir bei klarer Sicht schon einen Blick auf den Kili werfen. Wir packen das Gepäck um, denn wir nehmen nur das Beggepäck mit, der Rest bleibt in der Obhut der lokalen Partner. Hotel [A] 3. Tag Machame Camp Früh fahren wir nach Machame (ca. 30 Minuten), dem Ausgangspunkt für die Kilimanjaro-Besteigung. Nach der Meldung am Gate (1.870 m) steigen wir mäßig an auf einem breiten Waldweg, der bald in einen Pfad übergeht. Durch feuchten Regenwald geht es weiter. Zum Teil sind große Stufen und steile Passagen zu überwinden. Der Weg führt ständig über Wurzelwerk, durch üppigen Regenwald mit Orchideen, Farn und vielen anderen Pflanzen. Unsere Füße sinken auch mal im Schlamm ein - das gehört bei einem Trekking im Regenwald dazu. Kurz bevor wir das Camp erreichen, wird der Wald lichter. Jetzt bietet sich ein Blick über den Regenwald in die Ferne. Die Machame Hütte (3.050 m) ist eine Blechhütte und darf nicht zum Übernachten genutzt werden. Direkt daneben sind unsere Zelte bestimmt schon aufgebaut. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1180m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 4. Tag Shira Camp Morgens, wenn es noch klar ist, bietet sich von hier ein herrlicher Blick auf den Kibo, die Breach Wall und die südlichen Hängegletscher sowie auf den Gipfel des Mt. Meru. Der Pfad führt ständig ansteigend durch Hochmoorlandschaft, oft über Wurzelwerk, ist jedoch im Allgemeinen trockener und felsiger als am Vortag. Obwohl wir langsam gehen, gewinnen wir rasch an Höhe, da der Weg nun steiler wird. Auf ca. 3.700 m erreichen wir eine Ebene, auf der wir Mittagspause machen. Ab hier finden sich kaum noch größere Pflanzen und allmählich beginnt die alpine Wüste. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichen wir über ein Plateau die Shira Hütte (3.840 m). Die gesamte Breite des Kibo ist von diesem Plateau aus zu sehen. Links die Lent Group, oberhalb der Gardner Glacier, die Western Breach bis zum Heim Glacier mit der Breach Wall. Gegen Westen öffnet sich das Plateau und der gesamte Kamm mit dem Klute Peak (3.955) ist sichtbar. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 790m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 5. Tag Southern Circuit - Barranco Camp Der heutige Tag ist anstrengend. Zunächst immer gleichmäßig und leicht ansteigend führt der Pfad durch die alpine Wüste, bis wir nach ca. 2 Stunden auf 4.400 m auf den abzweigenden Southern Circuit treffen. Von hier geht es weiter bergab zur Barranco Hütte (3.950 m). Umgeben von Lobelien und Senecien genießen wir die Aussicht auf Breach Wall, Heim- und Deckengletscher. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 560m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA] 6. Tag Barafu Camp Wir steigern uns, denn heute ist unsere Etappe noch ein Stückchen länger und anstrengender als gestern. Wir folgen weiter dem Southern Circuit durch das Kaanga-Tal und queren den gleichnamigen Bach. Er wird von Gletschern gespeist und bewässert die am Fuß des Kili liegenden Kaffee- und Bananenplantagen. Der Pfad ist überwiegend felsig und ab und zu sind Felsstufen zu überwinden, an denen wir eventuell die Hände zu Hilfe nehmen müssen. Heute stehen uns geringe Abstiege bevor, aber ca. 800 Höhenmeter im Aufstieg, bis wir die Barafu Hütte (4.600 m) erreichen. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 7. Tag Stella Point - Uhuru Peak - Mweka Camp Für den Gipfelweg verlassen wir gegen Mitternacht die Zelte und beginnen mit dem Aufstieg zum Stella Point. Hinter dem Camp verläuft der Pfad - noch markiert - in eine breite Schlucht und führt später rechts des Rebmann-Gletschers in steilen Serpentinen nach oben. Der Aufstieg ist anspruchsvoller als die Normalroute, da er nicht so ausgetreten und nicht so gut zu erkennen ist. Nach ca. 5 Stunden erreichen wir den Stella Point (5.750 m) und nach einer weiteren Stunde den Uhuru Peak (5.896 m). Abstieg über die Mweka-Route zur Mweka Camp (2.835 m). Gehzeit: 12-14h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 3060m; Zelt [FMA] 8. Tag Mweka-Gate - Arusha Unsere Route führt durch den Regenwald nach unten zum Mweka-Gate, wo wir erwartet werden. Falls die Straße schlecht und glitschig ist, gehen wir den Fahrzeugen entgegen. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Hotel, packen unsere Sachen aus und erholen uns. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 1100m; Hotel [FMA] 9. Tag Heimreise Mitten in der Nacht müssen wir schon los, denn der Abflug ist für ca. 03:30 Uhr am Morgen angesetzt. Wir fliegen via Addis Abeba nach Frankfurt zurück. Hier kommen wir am Nachmittag an. Teilnehmeranzahl: Mindestteilnehmer: 2 Personen, Höchstteilnehmer: 10 Personen
Termin- und Preishinweise: Frankfurt: ohne Zuschlag Einzelbelegung: 80 Euro (nicht in Hütten) Bahnticket: inklusive Verlängerung 4 Tage Safari (Early Bird): ab 1.295 Euro Verlängerung 6 Tage Safari bis Kenia (Border Crossing): ab 2480 Euro Verlängerung 4 Tage Sansibar inkl. Flug: ab 820 Euro Visum: 50 USD oder 50 Euro Enthaltene Leistungen: Flug mit Ethiopian Airlines Frankfurt - Addis Abeba - Kilimanjaro Airport - Addis Abeba - Frankfurt örtliche, Englisch sprechende Begleitmannschaft bei der Bergbesteigung örtliche, Englisch sprechende Fahrer kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Übernachtung in Hotels, Zelt Vollpension Trinkwasser gefiltert bzw. abgekocht Transport Berggepäck (10 kg) in Pack- und Tragesäcken Depot des Restgepäcks Camping- und Kochausrüstung chemische Toilette bzw. Toilettensitz für die Latrinen Fahrten in den Straßenverhältnissen entsrechenden Fahrzeugen Nationalparkgebühren im Wert von € 454,- Top-Schutz im Wert von € 111,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service Nicht enthaltene Leistungen: Visumkosten (USD 50,- für Tansania); fehlende Mahlzeiten; Getränke; Trinkgelder (ca. USD 110,-- - USD 120,--); individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art. Anforderungen / Informationen: Der Kilimanjaro hat drei Gipfel, von denen der Uhuru mit 5.895 m der höchste und “jüngste" ist. Er wurde von der Erosion nicht so stark angegriffen wie der 5.149 m hohe Mawenzi im Osten und der Shira-Kamm mit 4.020 m auf dem Shira-Plateau im Westen. Dass es sich beim Kibo um einen Vulkan handelt, der noch nicht erloschen ist, erkennen Sie am Kraterrand beim Gilman's Point auf 5.685 m. Hier kann man in den Reuschkrater mit seinem zentralen Vulkanschlot, der auch Ash Pit (Aschengrube) genannt wird, blicken. Außerdem weisen die Fumarolen im Krater und die Schwefelablagerungen am Vulkangestein auf die vulkanische Tätigkeit des Berges hin. Dagegen zeigen der Mawenzi und der Shira-Kamm keine vulkanischen Aktivitäten. Der Kamm, ein Überbleibsel einer Kaldera, wurde durch die Naturkräfte sehr verändert, sein Vulkankrater ist stark erweitert bzw. abgebaut. Um den herausgewitterten Lavakern des Mawenzi gruppieren sich sieben Fels- und Eisgipfel. Für die im Durchschnitt fünf- bis siebenstündigen Tagesetappen bei der Besteigung des Kilimanjaro brauchen Sie nicht so sehr bergsteigerisches Können als vielmehr sehr gute Kondition und körperliche Fitness. Am Gipfeltag sind Sie über zwölf Stunden auf den Beinen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper, die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen, sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) und ausgedehnte Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe und der Länge sehr anstrengend und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr wichtig. Die Machame-Route ist anspruchsvoller als z.B. die Kikeleva-Route oder die Nalemoru-Route. Die Tagesetappen im Zustieg betragen auch 5 bis 7 Stunden, aber es müssen mehr Höhenmeter bewältigt werden. Die Route weist immer wieder Abstiege auf, was die Gesamtzahl der zu überwindenden Höhenmeter vergrößert. Die Wege sind steiler und lange nicht so gut ausgetreten. Die Durchquerung des Regenwaldgürtels kann eine feuchte und rutschige Angelegenheit werden. Für die Gipfeletappe müssen Sie 12 bis 15 Stunden kalkulieren. Um die Pfade mit engen Serpentinen zu begehen, bedarf es der Achtsamkeit. Die Überlandfahrten und Safaris erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen, die Straßen, Pisten und Wege in den Parks sind oft holprig und staubig. Außerdem dürfen die Fahrzeuge, was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht mit westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Für Personen mit Bandscheibenproblemen sind die Safaris nicht geeignet. Es kann durchaus zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben Sie dann Verständnis und packen Sie in kameradschaftlicher Weise bei eventuell anfallenden Reparaturen mit an. Bitte beachten Sie: Die bei den Safaritagen angegebenen Fahrzeiten sind tatsächliche Fahrzeiten von Ort zu Ort. Zeiten für die Pirschfahrten oder Tierbeobachtungen sind nicht angegeben. Ideal für trittischere Bergsteiger, Kondition erforderlich. Anstrengende Aschefelder am langen Gipfeltag. Einreise- und Gesundheitshinweise: Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Das Visum kann auch bei der Einreise nach Tansania auf den internationalen Flughäfen des Landes, dem Seehafen Sansibar oder den großen Grenzübergängen erteilt werden. Der Reisepass muss mindestens noch 6 Monate gültig sein. Reisende aus Endemiegebieten (Nachbarländer) benötigen eine Gelbfieberimpfung. Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z. B. Europa) benötigen nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten. Da die Behörden auf Sansibar Einreisen vom Festland als Ankunft aus einem Endemiegebiet ansehen, wird für die Weiterreise auf die Insel der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich. Hinweise: Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier. |
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