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Kurzbeschreibung: Im sanften Pastelllicht liegt die Straße vor Ihnen, links und rechts struppige, trockene Sträucher. Noch ist es kühl. Das Tor wird geöffnet und die Morgenpirsch im Etosha-Nationalpark beginnt. Das intensive, immer heller werdende Blau der Nacht wehrt sich noch gegen die Morgenröte, während Sie schon Ausschau halten nach Löwen, Giraffen, Zebras, Springböcken und all den anderen Bewohnern des Parks. Die Sonne geht auf. Oft ist Ihre kleine Gruppe zu Fuß unterwegs, streckenweise durch raue und einsame Landschaften, z. B. auf dem Waterberg-Plateau, von dem sich ein herrlicher Rundblick über die Savannenlandschaft bietet. Der "1717" in den Tiras-Bergen, hat seinen Namen der Höhe zu verdanken und ermöglicht Ihnen einen weiten Blick bis tief hinein in die Dünenwelt der Namib. Dort erklimmen Sie eine der höchsten Dünen der Welt. Ihr Blick schweift über das Dünenmeer des Sossusvleis, während die Schweißperlen Ihren Nacken herunterrinnen und der Sand durch Ihre Finger gleitet. Der Fish River Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Welt. Mit den Spuren jahrmillionenalter Erdgeschichte, seiner rauen Natur, einem unglaublichen Sternenhimmel und endloser Ruhe zieht er jeden in Bann. Nicht zu vergessen die Felsgravuren von Twyfelfontein, Namibias UNESCO-Welterbe, und die "Weiße Dame" vom Brandberg, Kunst aus längst vergangener Zeit. Eine wundervolle Mischung für den ersten Zelturlaub in der Weite Namibias: Kultur und Natur, Entspannung und Bewegung, Zusammensitzen am Lagerfeuer und ruhige Momente ganz für sich. Und mit einem Reiseleiter, der Ihnen sein Land jeden Tag ein Stückchen näher bringt.Höhepunkte: * Etosha-Nationalpark - weite, weiße Salzpfanne und Safari-Traum * Wanderungen am Waterberg und am Brandberg * Wanderungen im Fish River Canyon und im Tiras-Gebirge * Die Wüste Namib: Deadvlei und Sossusvlei mit Besteigung der Crazy Dune * Lichtspiele im Köcherbaumwald * Besteigung des "1717" in den Tiras-Bergen * Durchführung in persönlicher Kleingruppe von maximal acht Teilnehmern Detailprogramm: 1. Tag Anreise Linienflug bei Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek. 2. Tag Waterberg Plateau Morgens Ankunft in Windhoek, wo uns unsere Reiseleitung bereits erwartet. Die Hauptstadt Namibias liegt im Zentrum des Landes und ist von Gebirgen umgeben. Durch ihre Höhenlage (1.650 m) hat die Stadt das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt verläuft unsere Route über Okahandja, eine wichtige Handelsstadt im Herero-Gebiet, zum Waterberg-Plateau, das 200 m aus der weiten Savannenlandschaft aufragt. Die Hochebene des Massivs wird von Steilhängen begrenzt, die sich nach Nordosten hin langsam abflachen. Die Felshänge und faszinierenden Felsformationen sind das Habitat seltener Wild- und Vogelarten, wie z.B. einer der wenigen Brutkolonien der Kapgeier im südlichen Afrika. Ein Teil des Waterberg-Plateaus wurde 1984 zum “Wilderness-Gebiet" erklärt und ist durch seine ungewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen für Pflanzen und Tiere ein kleines Paradies. Der Berg wird durch eine etwa 100 m mächtige Schicht aus rotem Etjo-Sandstein bedeckt, die sehr porös ist, das Regenwasser versickert wie in einem Schwamm. Da der Sandstein jedoch auf einer wasserundurchlässigen Gesteinsschicht liegt, tritt das Regenwasser entlang dieser Schicht das ganze Jahr über in Form von so genannten Schichtquellen wieder aus und sorgt somit für eine üppige Pflanzenwelt. Vielfalt herrscht auch im Reich der Tiere, auf dem Plateau sind seltene Arten wie Kap-Büffel, Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilope beheimatet; die Hänge werden von Klippspringern, Klippschliefern und Pavianen bevölkert; und im Tal tummeln sich Giraffen, Kudus, Oryx, Warzenschweine und viele andere Wildarten. Die Tiere des Parks werden wir bei unserer Wanderung eher selten zu sehen bekommen, fast immer zeugen aber frische Spuren von ihrer Anwesenheit. Vom Plateau aus genießen wir spektakuläre Ausblicke in das fruchtbare Tal und über die Omaheke, wie dieser Teil der Kalahari genannt wird; imposant und fotogen sind vor allen die bizarren Sandstein-Formationen und gewaltigen Feigenbäume. Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 270km; Bungalowübernachtung am Waterberg Plateau Park [MA] 3. Tag Hoba-Meteorit - Otjikoto-See - Etosha-Nationalpark Über Farmland setzen wir unsere Fahrt entlang des Waterberg-Massivs fort und machen unterwegs einen Abstecher zum Hoba-Meteoriten. Dieser größte sichtbare Meteorit der Welt wurde 1920 auf einer Farm in der Nähe von Grootfontein entdeckt. Es wird angenommen, dass er vor ca. 80.000 Jahren auf die Erde fiel und zwischen 100 und 300 Millionen Jahren alt ist. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Bevor wir unser Camp nahe dem Eingang des Etosha Nationalparks erreichen, halten wir nochmals kurz am Otjikoto-See, einer mit Wasser gefüllten Doline. Als Dolinen werden runde, trichterförmige Einsturzkrater bezeichnet. Sie entstehen, wenn Karsthohlräume in nicht allzu großer Tiefe unter der Erdoberfläche auftreten, sich vergrößern und schließlich unter der darüber liegenden Gesteinslast einstürzen. Gehzeit: 1h; Fahrstrecke: 320km; Campingübernachtung im Camp Namutoni [FMA] 4. Tag Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark Der 22.000 qkm große Etosha-Nationalpark gehört zu den bekanntesten Wildparks in Afrika. Die auf 1.065 m liegende Hochmulde bildet ein riesiges, salzhaltiges Becken, das nur zeitweilig mit Wasser gefüllt ist. Große Herden von Elefanten, Zebras, Giraffen, Springböcken und Kudus sowie verschiedene Antilopenarten leben hier. Vielleicht kreuzt auch das eine oder andere Raubtier, eine Hyäne, ein Löwe, ein Leopard oder ein Gepard unseren Weg. Der Name des Parks stammt aus der San-Sprache: "E" bedeutet “groß", "totha" bedeutet “wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen". Der Name ist ein Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerszeit in der Salzpfanne herrschen. An die Pfanne, das Kernstück des Parks, schließen sich verschiedene Savannenformationen an: die Baumsavanne im feuchten Osten mit Mopane- und Tambuti-Bäumen, Makalani-Palmen und Exemplaren von Moringa ovalifolia (sogenannte Flaschenbäume) sowie die Busch- und Dornsavannen im trockenen Westen. Während einer Pirschfahrt am Morgen und einer weiteren am Nachmittag haben wir Gelegenheit, die Tiere an den Wasserstellen zu beobachten. Die Mittagsstunden verbringen wir im Lager Namutoni. Wer möchte, kann sich bei einem Bad im Pool erfrischen. Fahrstrecke: 100km; Camping-Übernachtung im Camp Namutoni [FMA] 5. Tag Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark Unsere Pirschfahrt zum Camp Okaukuejo führt uns zunächst durch Mopanewald. Die Blätter der Mopane-Bäume gleichen in geöffneter Form Schmetterlingen und sind bei den Elefanten sehr beliebt. An den vielen umgestürzten Baumstämmen ist dies unschwer zu erkennen. Dort, wo der Wald den Blick freigibt, sehen wir Akazien, die im August und September, wenn die Bäume über und über mit goldgelben oder weißen Köpfchenblüten bedeckt sind, durch ihren jasminartigen Duft betören. Immer wieder überraschen die hohen, über die Baumkronen ragenden Köpfe der Giraffen, die ihre langen Zungen kunstvoll um die mit Dornen besetzten Äste der Akazien rollen. In der Weite um die Etosha-Pfanne erspähen wir vielleicht hunderte von Antilopen und am Horizont den klaren Umriss eines Elefanten. Unterwegs kommen wir an verschiedenen Wasserlöchern vorbei - die besten Plätze, um Tiere zu sehen. Die beleuchtete Wasserstelle in Okaukuejo macht es möglich, die Tiere auch nach Einbruch der Dunkelheit zu beobachten. Wenn wir Glück haben, kommen Nashörner, Elefanten und Löwen zur Tränke. Fahrstrecke: 200km; Camping-Übernachtung im Camp Okaukuejo [FMA] 6. Tag Versteinerter Wald - Twyfelfontein - Orgelpfeifen Über Outjo und Khorixas verläuft der nächste Routenabschnitt zum Versteinerten Wald. Bis zu 30 m lange Baumstämme wurden hier vor etwa 200 Millionen Jahren angeschwemmt und sind inzwischen versteinert. Hier ist die Welwitschia mirabilis zuhause, eine der ungewöhnlichsten Gewächse unserer Erde. Die Pflanze ist endemisch in der Namib und kommt vom Kuisebfluss bis nach Angola vor. Sie kann nicht nur genügend Feuchtigkeit speichern, um in dieser lebensfeindlichen Umwelt zu überleben, sondern sie erreicht zudem ein sehr hohes Alter.Nachmittags wandern wir im Gebiet der Felszeichnungen von Twyfelfontein. Im Juli 2007 hat das Welterbekomitee der UNESCO Twyfelfontein als Weltkulturerbe der Menschheit in die UNESCO-Liste aufgenommen mit der Begründung, dass sich die größte Ansammlung von Felszeichnungen in Afrika hier befindet: über 2000 Abbildungen, u.a. von Nashörnern, Elefanten, Straußen, Giraffen und menschlichen sowie tierischen Fußabdrücken. Die ältesten dieser Kunstwerke stammen aus der späten Steinzeit. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrika dominierten, bis etwa 1000 n.Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein ist die erste Welterbe-Stätte in Nambia. Fantastische geologische Formationen liegen am Weg. Wir besichtigen die sogenannten Orgelpfeifen, aufrecht stehende Basaltsäulen in einer Felsschlucht. Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 350km; Camping-Übernachtung beim Mowani Mountain Camp [FMA] 7. Tag Weiße Dame Wir setzten die Fahrt in Richtung Brandberg-Massiv fort. Nach ca. 2-stündiger Fahrt haben wir dieses nahezu vegetationslose Gebirge erreicht. Das Brandberg-Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf, sein Hauptgipfel, der Königsstein, ist mit 2.573 m der höchste Berg des Landes. In den Schluchten und Höhlen gibt es viele Felszeichnungen. Am Nachmittag wandern wir mit einem einheimischen Führer der Daureb Mountain Guides durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der "Weißen Dame". Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 150km; Camping-Übernachtung [FMA] 8. Tag Robbenkolonie am Kreuzkap - Swakopmund Die Atlantikküste im Westen des Landes ist eine gespenstische Küstenlandschaft, die von endlosen Dünen, großen Kiesflächen, dicken Nebelschwaden und Luftspiegelungen geprägt ist. Am Kreuzkap besuchen wir die Pelzrobbenkolonie und beobachten das rege Treiben aus nächster Nähe. Massige Bullen bewegen ihren aufgerichteten Körper unruhig hin und her, um sie herum ihr "Harem", den sie schwer verteidigen müssen. Halb ausgewachsene Jungtiere suchen die Nähe ihrer Mütter, die sie noch bis zu fast einem Jahr nach ihrer Geburt säugen. In den rauschenden Wellen des Atlantischen Ozeans schwimmen tausende von Pelzohrenrobben auf der Suche nach Nahrung. Nun geht es weiter nach Swakopmund. Der Ort trägt den Stempel der Kolonialzeit und erinnert im Baustil an eine deutsche Kleinstadt. Wer möchte, kann an einem 2-stündigen fakultativen Rundflug teilnehmen und Sossusvlei, die Namib-Wüste sowie die Skelettküste aus der Vogelperspektive betrachten (Kosten: pro Person z.Zt. ca. N$ 2.450,- p.P. bei einer Teilnehmerzahl von fünf Personen). Fahrstrecke: 300km; Hotelübernachtung [F] 9. Tag Namib-Wüste - Sesriem Camp Heute machen wir einen Abstecher nach Walvis Bay, um in der Lagune Flamingos zu beobachten; die Anzahl der Flamingos variiert, je nach Jahreszeit. Anschließend durchqueren wir die Namib-Wüste, die hier eher wie eine Mondlandschaft aussieht mit ihren bizarren, abgerundeten Kuppen und tiefen Einschnitten. Am späten Nachmittag treffen wir im Sesriem Camp ein. Fahrstrecke: 350km; Camping-Übernachtung im Sesriem Camp [FMA] 10. Tag Sossusvlei - Dead Vlei - Sesriem Canyon Nach einem zeitigen Frühstück brechen wir zu dem ca. 60 km entfernten Sossusvlei auf. Immer tiefer dringen wir in die Sandlandschaft vor. Die bis zu 388 m hohen Sandberge gelten als die höchsten Dünen der Welt. In regenreichen Jahren fließt der Tsauchab-Fluss bis ins Vlei (Lehmbodensenke), dann staut sich das Wasser und lockt zahlreiche Tierarten wie Oryxantilopen und Strauße an. Wir wandern über Dünen und ausgetrocknete Lehmflächen. Eine der höchsten Dünen, auch unter dem Namen Crazy Dune bekannt, erhebt sich nun vor uns. Sie liegt ca. 245 m über der Basis des Dead Vlei. Schritt für Schritt stiefeln wir hinauf. Im tiefen Sand rückt der Dünengipfel nur sehr langsam näher. Von oben haben wir eine eindrucksvolle Rundumsicht auf das unendlich erscheinende Dünenmeer der Namib. Nach Süden hin erhebt sich der silbrig glänzende Witberg und zu unseren Füßen im Norden erstreckt sich die Lehmpfanne des Sossusvlei. Der Abstieg über die Westflanke der Düne ist leicht und bald erreichen wir an ihrem Fuß das sogenannte Dead Vlei. In der ausgetrockneten und aufgeplatzten Lehmsenke stehen abgestorbene Kameldornbäume, Zeugen vergangener Zeiten, als der Tsauchab-Fluss Wasser aus den Naukluft-Bergen heranführte. Die Mittagszeit verbringen wir unter Schatten spendenden Kameldornbäumen am Rande des Sossusvlei. Über das Naravlei und nach einer letzten Dünenüberquerung kehren wir an den Ausgangspunkt des Trekkings zurück. Bei einer ca. 1-stündigen Exkursion erfahren wir viel über die Geologie des Sesriem Canyons. Der Sesriem Canyon ist ca. 1 km lang, etwa 30 m tief und verengt sich an seinem oberen Rand stellenweise auf nur zwei Meter. Die Schlucht läuft in einem akaziengesäumten Tal aus, das am Sossusvlei endet. Fahrstrecke: 130km; Camping-Übernachtung im Sesriem Camp [FMA] 11. Tag Fahrt in die Tiras Berge In südlicher Richtung setzen wir unsere Fahrt fort und gelangen zu den Tiras Bergen, am nördlichen Rand des Winterregen-Gebietes gelegen. Die hier vorherrschende abwechslungsreiche Flora und Fauna erklärt sich durch die Grenzlage an vier Vegetationszonen: die Savannenübergangszone, die Sukkulentensteppe, das Sandmeer der südlichen Namib und die Kurzstrauchsavanne. Wir finden eine Vielzahl an bizarr geformten Granitformationen. Die großen Blöcke verlieren als Folge der Temperaturverwitterung nicht nur an Größe sondern werden zusätzlich von ihrer ursprünglich eckigen Form mehr und mehr zugerundet, so daß regelrechte Kugeln entstehen, sogenannte Wollsackformationen. Fahrstrecke: 305km; Camping-Übernachtung auf der Farm Namtib [FMA] 12. Tag Besteigung des “1717“ Bei unserer heutigen Wanderung mangelt es nicht an eindrucksvollen Fotomotiven: rote, durch Erosion bizarr geformte Granitformationen, weite gelbe Grasflächen, baumbestandene Revierläufe, malerische Köcherbäume - und immer leuchten im Hintergrund die der Farm vorgelagerten, roten Dünen der Namib. Die Berge steigen übergangslos steil aus der Ebene empor und ihre Gipfel ragen hoch in den stahlblauen Himmel (1.060 m - 1.960 m). Eine kurze Fahrt führt uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir folgen einem alten Wildpfad eine Schlucht hinauf, in den Flussbetten verlassen wir zum Teil unseren Weg und müssen über den ein oder anderen Gesteinsblock klettern. Eine richtige Herausforderung - immer wieder wird der Blick frei auf die in der Sonne blitzenden roten Dünen unter uns. Wir gelangen in eine raue, völlig unberührte Natur. Das Gebiet wird zerklüfteter, wir wandern immer höher hinauf durch kleine Täler und entlang von Wasserläufen. Und dann stehen wir auf dem sogenannten “1717", der diesen Namen aufgrund seiner Höhe über dem Meeresspiegel trägt. Wir werden belohnt mit einem atemberaubenden Rundumblick. Am Nachmittag besteht fakultativ die Möglichkeit zu einer Farmrundfahrt, wir erhalten einen guten Einblick durch den Farmer in die Problematik der Farmerei in Namibia. (Preis p.Pers. N$ 200,- Stand 10/11). Zurück zum Campingplatz genießen wir unseren Sundowner und lassen in aller Ruhe diesen Tag ausklingen. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Camping-Übernachtung [FMA] 13. Tag Fahrt zum Fischfluss Canyon Unsere Fahrt führt entlang der Klein Karasberge zum Fish River Canyon. Vereinzelt ragen Euphorbien-Büsche aus der Ebene, die für diese Landschaft typischen gelbrindigen Köcherbäume säumen die Bergrücken, vielleicht lässt sich eine Herde Bergzebras blicken. Typisch für dieses Gebiet sind die eindrucksvollen Tafelberge und die weitläufigen Ebenen durchzogen mit Granit- und Doleritkuppen. Wir halten Ausschau nach den typischen Wildarten dieser Region wie Springböcke, Oryx, Kudus, Bergzebras und Strauße. Zur Mittagszeit erreichen wir den Campingplatz am Canon Roadhouse. Am Nachmittag können wir zur Abwechslung etwas ausspannen oder einen Spaziergang in der Umgegend machen. Fahrstrecke: 300km; Camping-Übernachtung [FMA] 14. Tag Köcherbaumwald Eine kurze Fahrt am Morgen führt uns zum Hauptaussichtspunkt des Fishriver Canyons, wir wandern ca. 2 bis 3 Stunden am Rand des Canyons entlang und genießen atemberaubende Blicke auf die Felskluft. Die Schlucht ist mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m eine der größten der Welt und zählt zu den Naturwundern Afrikas. Weiter geht es in Richtung Keetmanshoop zum Köcherbaumwald. Stammsukkulenten sind in Wüstengebieten sicherlich die auffälligsten Pflanzen. Sie besiedeln besonders gern felsige Habitate. Die Bäume können bis mehrere Meter hoch wachsen, charakteristisch ist die ungewöhnliche Wuchsform und die grossen gelben Blüten, die oft kerzengerade in den Himmel ragen. Da der Köcherbaum (Aloe Dichotoma) in all seinen Pflanzenorganen Wasser speichert, ist er genau genommen eine Stamm- und Blattsukkulente. Der ungewöhnlichen Name wurde geprägt durch die frühzeitlichen San, die die hohlen Stämme als Köcher für ihre Pfeile benutzten. Im Licht der untergehenden Sonne ist ein Spaziergang durch den Köcherbaumwald besonders schön für Romantiker und Genießer und natürlich auch für Fotografen. Gehzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 150km; Camping-Übernachtung [FMA] 15. Tag Fahrt nach Windhoek Am frühen Morgen kann der ambitionierte Frühaufsteher nochmals sich zwischen Köcherbäumen die Beine vertreten und diesmal die Lichtspiele der aufgehenden Sonne erleben.Über Mariental und Rehoboth gelangen wir in Richtung Windhoek zur Auas Game Lodge. In der Ruhe und die Abgeschiedenheit des “afrikanischen Busches" sowie dem herrlichen Blick auf die Auas-Berge lassen wir unsere Reise genüsslich ausklingen. Fakultativ können wir einer ca. 2-stündigen Pirschfahrt auf dem 10.000 ha umfassenden Gelände der Lodge teilnehmen und haben die Möglichkeit, Kudus, Oryx-Antilopen, Zebras, Spring- und Wasserböcke, Giraffen sowie andere Wildarten zu erleben. Fahrstrecke: 500km; Übernachtung auf der Auas Game Lodge [FM] 16. Tag Windhoek - Heimreise Der Vormittag steht nach kurzer Fahrt in Windhoek zur freien Verfügung. Hier, wie auch in einigen anderen Städten des Landes, gibt es zahlreiche Bauten aus der deutschen Kolonialzeit, z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder Einkäufe tätigen. Abends (abhängig vom Flugplan) werden wir von einem Vertreter der örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Deutschland an. Fahrstrecke: 100km; Übernachtung im Flugzeug [F] 17. Tag Ankunft Ankunft in Frankfurt. Teilnehmeranzahl: Mindestteilnehmer: 7 Personen, Höchstteilnehmer: 8 Personen
Termin- und Preishinweise: Einzelbelegung: 100 Euro Enthaltene Leistungen: Flug mit Air Namibia Frankfurt - Windhoek - Frankfurt kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten meist Vollpension Gepäcktransport mit vorzugsweise 8-Sitzer-Gelängewagen Camping- und Kochausrüstung Transfers/Fahrten laut Programm mit/in vorzugsweise 8-Sitzer-Gelängewagen Eintrittsgebühren lt. Programm Nationalparkgebühren Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service Nicht enthaltene Leistungen: An-/Abreise, Flughafentransfers (ca. € 70,- pro Strecke, sofern Anreise nicht mit Air Namibia und außerhalb der ausgeschriebenen Termine); nicht genannte Mahlzeiten, Getränke; optionale Aktivitäten; Trinkgelder; Persönliches. Anforderungen / Informationen: Normale Kondition für leichte bis mittelschwere Wanderungen mit Tagesrucksack; Trittsicherheit; Schwindelfreiheit (teilweise an Ketten entlang); Teamgeist; Flexibilität. Einreise- und Gesundheitshinweise: Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu touristischen ohne Visum einreisen. Der Reisepass muss mindestens noch 6 Monate gültig sein und mindestens 2 freie Seiten aufweisen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland ist das nicht erforderlich. Hinweise: Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen. Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters. Informationen dazu finden Sie hier. |
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