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Marokko-Reise - Im Land der Kontraste
16-tägige Wanderreise mit Trekking

Marokko fasziniert durch seine Vielfalt! In den alten Königsstädten Rabat und Meknès begeistern uns die reich verzierten Kasbahs, die Paläste geschmückt mit bunten Mosaiken und die wuchtigen, von Steinmetzen dekorierten Stadttore und Mausoleen. Fès zieht uns mit seiner riesigen mittelalterlichen Medina, den vielfältigen Handwerksstätten und Gerbergassen in seinen Bann. Wir lassen uns durch die verwinkelten Gassen der Basare treiben und in einen orientalischen Traum versetzen. Ein kurzes Rendezvous mit der Wüste Marokkos: Wir übernachten in traditionellen Zelten zwischen den Dünen, wandern dem Sonnenaufgang entgegen und schnuppern Wüstenluft. Die Oasengärten im Tal der Rosen laden zum Erkunden ein. An der Straße der tausend Kasbahs entdecken wir viele alte Festungsanlagen und Lehmbauten. Der Baustil der Lehmhäuser soll von jemenitischen Arabern abstammen, die sich hier einst niederließen. Ait Benhaddou, die unter UNESCO-Schutz stehende Lehmburg, war Schauplatz zahlreicher Hollywood-Filme. Über den 2.260 m hohen Gebirgspass Tizi n´Tichka gelangen wir zum Ausgangspunkt unseres Trekkings im Herzen des Hohen Atlas. Hier treffen wir unsere Begleiter samt Gepäckmulis. Alte Berberdörfer schmiegen sich an Hänge, Täler mit Terrassenfeldern bieten atemberaubende Ausblicke. Nach Tagen schöner Wanderungen können wir optional den technisch einfachen Gipfel des Djebel Toubkal (4.167 m) besteigen. Krönender Abschluss unserer Reise ist eine der faszinierendsten Städte des Maghreb: Marrakech. Lassen Sie den Traum aus 1001-Nacht wahr werden!

16 Tage
Wanderreise, Trekkingreise
Route: Casablanca, Königsstädte, Sanddünen, Djebel Toubkal, Marrakesch
Übernachtung: Hotels, Hütten, Zelt, Beduinenzelt
Kleingruppe: 5 bis 15 Teilnehmer

Höhepunkte:
5-tägiges Trekking im Hohen Atlas
Wanderungen: 4 x leicht, 1 x moderat
Die vier Königsstädte Rabat, Meknès, Fès und Marrakech erkunden
Im Berberzelt zwischen Sanddünen in der Wüste übernachten
Durch die wilden Canyons des Todra, Dadès und Vallée des Roses wandern
Berber- und Nomaden-Familien in kleinen Dörfern treffen
Optional: Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m)

Detailprogramm:
Tag 1: Flug nach Casablanca und Fahrt nach Rabat
Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Nach der Ankunft fahren wir etwa 100 Kilometer auf der Autobahn zur Hauptstadt Marokkos, Rabat. Wir beziehen unser Hotel.
Fahrstrecke von: ca. 85 km
Hotel Oumlil in Rabat (oder ähnlich)

Tag 2: Königsstädte Rabat und Meknes, römisches Volubilis
Der Königspalast, die Kasbah des Oudaias mit ihrem reliefverzierten Tor, der über 700 Jahre alte Hassan-Turm und das Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II. sind die architektonischen Schmuckstücke der am Atlantik gelegenen Königsstadt Rabat. Die blau-weiß gestrichenen Häuserwände in den Gassen der Altstadt vermitteln mediterrane Atmosphäre. Marokkos Haupstadt hat viele Gesichter, die wir bei unserem Besuch kennen lernen. Danach fahren wir in Richtung Meknes. In dieser Ville Impériale, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, besichtigen wir das Bab el Mansour, für viele das schönste Tor Marokkos. Meknes gleicht mit seiner wuchtigen, insgesamt 40 km langen, alten Stadtmauer und den eindrucksvollen Stadttoren einer Festung. Zu Lebzeiten von Sultan Moulay Ismail (17. Jh.) stieg Meknes zur Landeshauptstadt auf und erlebte eine Blütezeit. Dass er die Stadt ggf. auch auf eine längere Belagerungs-Zeit vorbereitet hat, erfahren wir bei der Besichtigung der gigantischen Pferdeställe und Getreidespeicher aus jener Zeit. Auf der Weiterfahrt nach Fes machen wir einen Abstecher nach Volubilis, der größten und am besten erhaltenen römischen Ruinenstadt Marokkos. Abends erreichen wir unser Hotel in Fes.
Fahrstrecke von: ca. 250 km
Hotel Volubilis Fes (oder ähnlich)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 3: Königsstadt Fes - eine der schönsten Städte des Orients
Heute besichtigen wir Fes, die Älteste der marokkanischen Königsstädte. Fes ist religiöses Zentrum Marokkos, aber auch Kunst-, Handwerks- und Wissenschaftshochburg des Landes. Die Altstadt von Fes, die Medina, gilt als eine der schönsten orientalischen Städte der Welt und darf wirklich als einzigartig bezeichnet werden. Sie steht bereits seit über 30 Jahren unter dem Schutz der UNESCO. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Schließen wir die Augen, hören wir das Hämmern der Schmiede und riechen den Duft der Gewürze, der unseren Appetit anregt! Zum Mittagessen besuchen wir ein typisch marokkanisches Restaurant in einem ehemaligen Palast in der Altstadt und genießen die Atmosphäre und die Speisen. Danach führt uns ein Stadtführer durch die engen, verwinkelten Gassen, den Souk (Basar) sowie das Töpfer- und Gerber-Viertel seiner Heimatstadt. Seit Jahrhunderten berühmt sind die Gerberarbeiten von Fes; das Leder wurde bereits im Mittelalter bis nach Bagdad exportiert. Die ehemalige Koranschule Medersa Bou Inania ist ein besonders schönes Beispiel maurischer Baukunst: Feinste Stuckarbeiten, Holzschnitzereien und bunte Fliesen-Mosaike zieren die Wände des Innenhofes. Inmitten der Gassen des Souks herrscht geschäftiges Treiben. Hier erhebt sich der große Komplex der berühmten Moschee und Hochschule Kairaouine – nach El Azhar in Kairo die älteste Hochschule der islamischen Welt, sie wurde im 10. Jahrhundert gegründet. Wir können den rest des Tages noch in den Gassen der Medina verbringen, Abendessen und mit dem Taxi zum Hotel fahren. Alternativ besteht die Möglichkeit, nach der Stadtführung mit dem Bus zum Hotel zu fahren und im Hotelrestaurant zu Abendessen.
Fahrstrecke von: ca. 20 km
Hotel Volubilis Fes (oder ähnlich)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 4: Fahrt über den Mittleren Atlas nach Midelt
Am Morgen fahren wir zu einem Aussichtspunkt mit wunderschönen Blicken über Fés. Nachdem Mittagessen machen wir uns auf Richtung Süden. Auf der Fahrt durch die Forèts des Cèdres, die berühmten Zedernwälder, halten wir und können mit etwas Glück Berberaffen beobachten. Sie sind die einzige Makaken-Art, die nicht in Asien lebt und kommt außer in Marokko auch in Algerien und auf Gibraltar vor. Schließlich überqueren wir den 2.178m hohen Straßenpass des Col du Zad, und erreichen bald den kleinen Ort Midelt, bekannt für seinen Apfelanbau. Unser Abendessen nehmen wir im Hotel ein.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 200 km
Hotel Kasbah Asma (oder ähnlich)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 5: Durch die Ziz-Schlucht nach Erfoud
Wir fahren durch die Schluchten des Ziz-Flusses. Von einem Aussichtpunkt sehen wir wie der Ziz-Fluss eine die sonst so dürre und trockene Landschaft durchschneidet und an seinen Seiten grüne Oasen ermöglicht. Wir halten an einer Oase und erkunden zu Fuß die Siedlungen und Felder, die durch den Fluss bewässert werden. Wir wandern zwischen Palmenhainen und Aprikosenbäumen und lernen von einer lokalen Familie über die Anbauweise und ihr Leben. Weiter geht es Richtung Süden durch den Oasengürtel bis wir am frühen Abend die Oasenstadt Erfoud im Herzen des Tafilalet erreichen.
Gehzeit: ca. 1-1.5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 210 km
Hotel Kasbah Tizimi in Erfoud (oder ähnlich)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 6: Von Rissani über Merzouga in die Dünen
Am Morgen besuchen wir Rissani, sein jeher eines der wichtigsten Handelszentren des saharischen Raums. Hier treffen sich Angehörige unterschiedler Berberstämme sowie arabischer Stämme zum Markttag, es herrscht ein bunten Treiben. Wir probieren die liebevoll getaufte "Berber-Pizza", eine gedecktes Teiggericht gefüllt mit Fleisch und Gemüse. Danach fahren wir weiter nach Merzouga. Wir treffen auf unsere Kamele und wandern oder reiten zu unserem Nomaden-Camp neben den riesigen, orange-leuchtenden Sanddünen von Erg Chebi. Zum Sonnenuntergang erklimmen wir eine Düne und beoboachten wie die Dünen in in verschiedene Orange- und Rottöne getaucht werden.
Gehzeit: ca. 1.5-2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 66 km
Nomaden-Camp im Erg Chebbi (mit Mehrbettzelten und Gemeinschaftsbad)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 7: Dünen von Merzouga, Oase Tinerhir und Todra-Schlucht
Vor Sonnenaufgang steigen wir auf eine der höheren Dünen empor, warten auf den Sonnenball und erleben bei unserer Dünenwanderung, wie das Morgenlicht das Sandmeer in Farben von goldgelb bis rot taucht. Nach einem späten Frühstück wandern wir mit den Kamelen zurück nach Merzouga und fahren in die herrliche Oase von Tinerhir. Danach unternehmen wir einen Abstecher (20 km) in die Palmenoasen entlang des Todra-Flusses. Durch die tief eingeschnittene Todra-Schlucht fahren wir an deren Ende und bestaunen senkrecht steil aufragende Felswände. An der engsten Stelle ist die von einer Straße erschlossene Schlucht nur gut 10 m breit. Schließlich fahren wir in die landschaftlich spektakuläre Dadès-Schlucht. Nicht nur die Felswände scheinen einem Farbkasten als Vorbild gedient zu haben. Wie die Erdfarben Ocker, Rot, Violett und Braun sind auch die Häuser in diesen Farben gehalten und bieten eine fotogene Szenerie. Wir halten bei den sogenannten Affenpfoten, einer außergewöhnlichen Felsformation aus Sandstein. Im Tal quartieren wir uns in einem Gästehaus unweit des Dadès-Flusses ein.
Gehzeit: ca. 1.5-2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 270 km
Auberge Ait Oudinar (oder ähnlich)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 8: Dadès-Schlucht und Straße der 1.000 Kasbahs
Am Morgen führt uns eine 3-4-stündige Rundwanderung durch die Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen und Oasengärten. Wir wandern entlang der Talseite auf einem Pfad, kommen durch kleine Dörfer und werden am Ende abgeholt von unserem Fahrer. Den rosafarbene Sandsteinformationen wurden aufgrund ihrer eigenwilligen Struktur Namen wie „Gehirn des Atlas" vergeben. Unterbrochen von der Mittagsrast, sind wir heute auf der „Straße der 1.000 Kasbahs" unterwegs. In der Oase Skoura sind viele der Lehmbauten entweder dem Verfall preisgegeben oder werden stilecht renoviert. Wir besichtigen die vieltürmige Kasbah Amerhidil. Die damaligen Bewohner haben die Wehrburg mit in den Lehm geritzten Berber-Ornamenten versehen, was ihrem Glauben nach als Schutz gegen Unheil galt. Amerhidil wurde im 18. Jhd. errichtet und birgt heute ein sehenswertes Museum. Im Vergleich zur Glaoui-Kasbah von Taourirt, die wir heute später sehen, sind hier ausschließlich vor Ort vorkommende Materialien bei der Restaurierung verwendet worden. Einen Fotostopp lohnt auch Taourirt in Ouarzazate, der einstige Wohnsitz des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Der Komplex zählt zu den größten aus Stampflehm erbauten Wohnanlagen im Süden des Landes. Abends erreichen wir unsere einfache Unterkunft im Kasbah-Stil in Ait Benhaddou. Wir wohnen direkt gegenüber dem fotogenen Lehmbaudorf.
Gehzeit: ca. 3-4 Std.
Fahrstrecke von: ca. 170 km
Hotel La Kasbah Ait Benhaddou (oder ähnlich)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 9: Ait Benhaddou und Fahrt über den höchsten Pass im Hohen Atlas
Nach dem Frühstück auf unserer Hotel-Terrasse mit Blick auf Ait Benhaddou im Morgenlicht, besuchen wir das große, auf einem Hügel gebauten, befestigte Berberdorf. Es steht seit 1987 als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz. Wir durchstreifen das verschachtelte Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern. Der teils wieder aufgebaute Ort und die grandiose Wüstenlandschaft im Umkreis bildeten schon oft die Kulisse für Verfilmungen und gilt als hervorragendes Beispiel südmarokkanischer Architektur. Wir überqueren den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka, den höchsten befahrbaren Gebirgspass des Landes. Auch wenn er als best ausgebauter Pass Marokkos gilt, ist die Strecke mit den schmalen Windungen doch aufregend und spektakulär. Vom Pass aus geht es bergab und wir werden in einem einfachen Lokal unterwegs zu Mittag essen. Unterwegs zur Ebene Richtung Marrakech werden wir von der Hauptroute abzweigen, um in die Berge nach Aguersioual zu fahren. Hier übergeben wir dem Fahrer das für das Trekking nicht benötigte Gepäck, das in der Agentur in Marrakech bis zu unserer Rückkehr deponiert wird. Dies ist der Ausgangspunkt für das Trekking und Treffpunkt mit den Mulis und der Trekking-Mannschaft. Wir wandern nach Matat und übernachten in einer sogenannten Gîte d´Etape, einer Wanderherberge mit Stockbetten.
+250 Hm, Gehzeit: ca. 2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 225 km
Wanderherberge bei Matat (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 10: Trekking im Hohen Atlas
Nach dem Frühstück brechen wir mit der Begleitmannschaft und den Mulis zum Tizi Oudite (2.200 m) auf und wandern weiter nach Ait Aissa (1.700), wo wir uns einen schönen Platz für unsere Mittagsrast suchen. Am Nachmittag wandern wir am Fluss entlang zum kleinen Dorf Tizi Oussem (1.850m).
+400 Hm, -450 Hm, Gehzeit: ca. 4-5 Std.
Wanderherberge (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11: Trekking bis Aremd
Auf einem schattigen Weg steigen wir etwa zwei Stunden auf zum Tizi Mzik (2.500 m) und erreichen nach einer weiteren Stunde Abstieg einen unter Walnussbäumen gelegenen Platz für die Mittagspause. Weiter geht es bergab zum Berberdorf Imlil und zuletzt hinauf in das Dorf Aremd (1.900 m). Wir beziehen unsere Gite d´Etape, ein Berberhaus mit Meerbettzimmern für max. 4-6 Personen pro Zimmer. Auf der Terrasse können wir gemütlich einen Tee trinken oder von der Dachterrasse den Blick in die Berge genießen.
+700 Hm, -750 Hm, Gehzeit: ca. 4.5-5 Std.
Wanderherberge (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 12: Trekking zum Toubkal Base Camp
Wer möchte beginnt heute seinen Aufstieg zum Toubkal. Der Aufstieg auf einem gut angelegten Pfad zur Neltner-Hütte weist technisch keine Schwierigkeiten auf. Es gibt eine kurze Steilstufe bei Sidi Chamharouch (kleines Heiligtum, dem vom Volk magische Kräfte zugeschrieben werden). Wer nicht mit auf den Toubkal möchte, kann von hier aus den gleichen Weg wieder zurück gehen und in unserer Unterkunft in Aremd übernachten, von wo aus am nächsten Tag schöne Wanderungen in der Umgebung unternommen werden können. Für alle anderen führt der Weg gleichmäßig steigend am Mizane-Bach entlang. Die Refuge Neltner (3.200 m) ist eine bekannte und meist überbelegte Berghütte des französischen Alpenvereins, die etwa 1930 errichtet wurde. In der Nähe der Hütte bauen wir unser Zeltlager auf und essen zu Mittag. Im Westen sehen wir das gut 4.000 m hohe Massiv des Adrar n'Ouanakrim und im Osten das Kar, das zum Djebel Toubkal führt. Der freie Nachmittag dient zum Ausruhen und Energietanken für die morgige Besteigung. Auf dieser Höhe ist durchaus mit Nachtfrost zu rechnen.
+1300 Hm, Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Zelt
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 13: Besteigung des Djebel Toubkal (4.167m) und Abstieg bis Aremd
Durch die vorherigen Trekkingtage gut auf die heutige Herausforderung vorbereitet, dürfte die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) kaum Schwierigkeiten bereiten. Wir brechen früh auf, noch vor den ersten Sonnenstrahlen. Der Weg ist nicht ausgesetzt, führt aber manchmal über loses Geröll und Blockgestein. Bis in den Frühsommer ist mit der Überquerung von Schneefeldern zu rechnen, Tourenstöcke sind sehr hilfreich. Die Höhendifferenz von knapp 1.000 m bewältigen wir langsam und erreichen nach 3-4 Std. Gehzeit den Gipfel. Es kann angenehm warm sein, aber auch kalt und sehr windig. Bei der Gipfelrast bietet sich ein überwältigendes Panorama in die südmarokkanischen Wüstenebene hinunter und auf die 4.000er-Kämme rund um uns. Nach 2-3 Std. Abstieg kommen wir wieder zum Lagerplatz, wo unser Koch mit einem kräftigenden Mittagessen auf uns wartet. Nach einer Rast steigen wir auf dem breiten Pfad wieder in das Mizane-Hochtal hinab in die Schlucht von Sidi Chamharouch. Dann zieht sich der Weg sanft bergab bis ins Dorf von Aremd, wo wir auf die restlichen Mitglieder der Gruppe treffen, die nicht mit auf den Gipfel gestiegen sind. Hier verbringen wir gemeinsam eine letzte Nacht in den Bergen des Hotehn Atlas.
+967 Hm, -2260 Hm, Gehzeit: ca. 8-9 Std.
Wanderherberge (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 14: Trekking bis Imlil und Fahrt nach Marrakech mit Stadtführung
Durch das „Tal der 1.000 Walnussbäume" wandern wir hinunter in das Berberdorf Imlil (1.740 m), das als „kleines Chamonix Marokkos" gilt und Treffpunkt vieler Bergsteiger ist. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren per Bus etwa 1,5 Stunden nach Marrakech zu unserem Riad in der Altstadt. Nach unserem Mittagessen besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde.
-1450 Hm, Gehzeit: ca. 1 Std.
Fahrstrecke von: ca. 70 km
Riad Sherazade (oder ähnlich)
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 15: Ein Tag zur freien Verfügung in der rosaroten Stadt
Der Tag steht für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Lassen Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Trockenobst- und Nuss-Ständen. Wer das ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Am Abend treffen wir uns wieder und essen in einem stilvollen Restaurant zu Abend.
Riad Sherazade (oder ähnlich)
Frühstück, Abendessen

Tag 16: Flug nach Frankfurt
Morgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am Nachmittag.
Fahrstrecke von: ca. 10 km

Unterbringung:
Auf der Rundreise schlafen Sie in den Städten in guten Hotels der Mittelklasse, auf dem Land auch in einfacheren, aber originellen Unterkünften (in Merzouga im Nomaden-Camp, im Dadès-Tal in einer Herberge).
Beim Trekking nächtigen Sie einmal in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt) am Toubkal Base Camp und viermal in einfachen Gite d´Etapes, einheimische und für die Trekker eingerichtete Herbergen.
Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. Die Begleitmannschaft sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Trotzdem bitten wir Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen.

Gästetipp:

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 5 Personen, Höchstteilnehmer: 15 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 140130 

   Euro   Hinweise

28.04.18 - 13.05.18 1582,-Anfragen  Buchen
19.05.18 - 03.06.18 1732,-Anfragen  Buchen
16.06.18 - 01.07.18 1532,-Anfragen  Buchen
25.08.18 - 09.09.18 1582,-Anfragen  Buchen
08.09.18 - 23.09.18 1582,-Anfragen  Buchen
22.09.18 - 07.10.18 1582,-Anfragen  Buchen
29.09.18 - 14.10.18 1892,-Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Einzelbelegung: 160 Euro (nur in 10 Nächten möglich)
Frankfurt ohne Zuschlag

Enthaltene Leistungen:
Flug ab/bis Frankfurt nach Casablanca, zurück ab Marrakech via Casablanca
Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Rail und Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
deutschsprachige Reiseleitung ab Casablanca/ bis Marrakech
Vollpension
Übernachtung 9 x in Hotels, 4 x in einfachen Hütten (mit Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad) und 2 x im Zelt (1 x im Beduinenzelt mit bis zu 6 Betten)
Transfers/Fahrten lt. Programm
Eintrittsgebühren lt. Programm
Koch- und Begleitmannschaft
Camping- und Kochausrüstung (inkl. Zelte und Schaumstoffmatten)
Stornokosten-Versicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen:
Getränke (auch Mineralwasser)
Trinkgelder (ca. 100-130 Euro)

Anforderungen / Informationen:
Das Trekking ist für alle geeignet, die trittsicher sind sowie über gute Kondition verfügen. Die Gehzeiten betragen vom Gipfeltag abgesehen meist zwischen 5 bis 6 Stunden pro Tag. Die zu bewältigenden Höhendifferenzen im Auf- bzw. Abstieg liegen meist zwischen 400 und 1.200 m, einmal im Abstieg (am Tag der optionalen Gipfelbesteigung) sogar bis 2.260m. Die fakultative Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) erfordert keine klettertechnischen Kenntnisse, setzt jedoch gute Kondition und Ausdauer voraus. Beim Gipfelanstieg kommen Sie in ungewohnte Höhen. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Je nach Witterung können bis Anfang Juli noch Schneefelder zu queren sein; dabei können neben Tourenstöcken auch Grödeln = 4-6-zackige Leichtsteigeisen hilfreich sein.
Beim Trekking brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigen für unterwegs (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.) selbst zu tragen. Mulis übernehmen Ihr Hauptgepäck sowie die Campingausrüstung.
Die teilweise notwendigen langen Fahrten im Bus führen durch Wüsten- und Gebirgslandschaften und erfordern manchmal etwas Durchhaltevermögen.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Deutsche Staatsangehörige können für touristische Zwecke bis zu 90 Tagen visumfrei nach Marokko einreisen. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Pflichtimpfungen für die Einreise nach Marokko sind nicht erforderlich.

Hinweise:
Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen.
Es gelten die AGB und die Ausschreibung des Reiseveranstalters.

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Fax: 0 83 42 / 919 338
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