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Höhepunkte Marokkos: Hoher Atlas, Oasen, Königsstädte
16-tägige Wanderreise mit Trekking

Erleben Sie die vielen Gesichter eines faszinierenden Landes! In den alten Königsstädten Rabat und Meknès begeistern Kasbahs, Paläste, wuchtige, von Steinmetzen verzierte Stadttore und geschmückte Mausoleen. Fès zieht Sie mit seiner riesigen mittelalterlichen Medina, den Handwerksstätten und Gerbergassen in seinen Bann. Lassen Sie sich in den verwinkelten Gassen der Basare treiben und in einen orientalischen Traum versetzen!
Ein kurzes Rendezvous mit den Dünen Marokkos: Sie wandern dem Sonnenaufgang entgegen und schnuppern Wüstenluft. Die Oasengärten im Tal der Rosen laden zum Erkunden ein. An der Straße der tausend Kasbahs entdecken Sie viele alte Festungsanlagen und Lehmbauten. Der Baustil der Lehmhäuser soll von jemenitischen Arabern abstammen, die sich hier einst niederließen. Ait Benhaddou, die unter UNESCO-Schutz stehende Lehmburg, war Schauplatz berühmter Kinofilme.
Über den 2.260 m hohen Gebirgspass Tizi n´Tichka gelangen Sie zum Trekking im Herzen des Hohen Atlas. Hier treffen Sie Ihre Begleiter samt Gepäckmulis. Alte Berberdörfer schmiegen sich an Hänge, und Täler mit Terrassenfeldern bieten atemberaubende Ausblicke. Nach Tagen schöner Wanderungen können Sie den technisch unschwierigen Gipfel des Djebel Toubkal (4.167 m) besteigen. Krönender Schluss Ihrer Reise ist eine der faszinierendsten Städte des Maghreb: Marrakech. Lassen Sie den Traum aus 1001-Nacht wahr werden!

16 Tage
Wanderreise, Trekkingreise
Route: Casablanca, Königsstädte, Sanddünen, Djebel Toubkal, Marrakesch
Übernachtung: Hotels, Riad, Gasthäuser, Zelte
Kleingruppe: 4 bis 15 Teilnehmer

Höhepunkte:
7-tägiges Trekking im Hohen Atlas (4 - 6 Std. täglich)
Möglichkeit zur 8-stündigen Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m)
Wanderungen: 2 x leicht (1 - 3 Std.)
Alle vier Königsstädte: Rabat, Meknès, Fès und Marrakech
Ausflug in die Wüste – zum Sonnenaufgang auf den Dünen
Wilde Canyons im Gebirge: Todra, Dadès und Vallée des Roses
Straße der tausend Kasbahs – ockerfarbene Lehmdörfer

Detailprogramm:
Tag 1: Flug nach Casablanca und Fahrt nach Rabat
Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Nach der Ankunft fahren wir etwa 100 Kilometer auf der Autobahn zur Hauptstadt Marokkos, Rabat. Wir beziehen unser Hotel.
Hotel Oumlil in Rabat (oder ähnlich)

Tag 2: Königsstädte Rabat und Meknes, römisches Volubilis
Der Königspalast, die Kasbah des Oudaias mit ihrem reliefverzierten Tor, der über 700 Jahre alte Hassan-Turm und das Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II. sind die architektonischen Schmuckstücke der am Atlantik gelegenen Königsstadt Rabat. Die blau-weiß gestrichenen Häuserwände in den Gassen der Altstadt vermitteln mediterrane Atmosphäre. Marokkos Haupstadt hat viele Gesichter, die wir bei unserem Besuch kennen lernen. Danach fahren wir in Richtung Meknes. In dieser Ville Impériale, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, besichtigen wir das Bab el Mansour, für viele das schönste Tor Marokkos. Meknes gleicht mit seiner wuchtigen, insgesamt 40 km langen, alten Stadtmauer und den eindrucksvollen Stadttoren einer Festung. Zu Lebzeiten von Sultan Moulay Ismail (17. Jh.) stieg Meknes zur Landeshauptstadt auf und erlebte eine Blütezeit. Dass er die Stadt ggf. auch auf eine längere Belagerungs-Zeit vorbereitet hat, erfahren wir bei der Besichtigung der gigantischen Pferdeställe und Getreidespeicher aus jener Zeit. Auf der Weiterfahrt nach Fes machen wir einen Abstecher nach Volubilis, der größten und am besten erhaltenen römischen Ruinenstadt Marokkos. Abends erreichen wir unser Hotel in Fes.
Hotel Volubilis Fes (oder ähnlich) (FMA)

Tag 3: Königsstadt Fes - eine der schönsten Städte des Orients
Heute besichtigen wir Fes, die Älteste der marokkanischen Königsstädte. Fes ist religiöses Zentrum Marokkos, aber auch Kunst-, Handwerks- und Wissenschaftshochburg des Landes. Die Altstadt von Fes, die Medina, gilt als eine der schönsten orientalischen Städte der Welt und darf wirklich als einzigartig bezeichnet werden. Sie steht bereits seit über 30 Jahren unter dem Schutz der UNESCO. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Schließen wir die Augen, hören wir das Hämmern der Schmiede und riechen den Duft der Gewürze, der unseren Appetit anregt! Zum Mittagessen besuchen wir ein typisch marokkanisches Restaurant in einem ehemaligen Palast in der Altstadt und genießen die Atmosphäre und die Speisen. Danach führt uns ein Stadtführer durch die engen, verwinkelten Gassen, den Souk (Basar) sowie das Töpfer- und Gerber-Viertel seiner Heimatstadt. Seit Jahrhunderten berühmt sind die Gerberarbeiten von Fes; das Leder wurde bereits im Mittelalter bis nach Bagdad exportiert.
Die ehemalige Koranschule Medersa Bou Inania ist ein besonders schönes Beispiel maurischer Baukunst: Feinste Stuckarbeiten, Holzschnitzereien und bunte Fliesen-Mosaike zieren die Wände des Innenhofes.
Inmitten der Gassen des Souks herrscht geschäftiges Treiben. Hier erhebt sich der große Komplex der berühmten Moschee und Hochschule Kairaouine – nach El Azhar in Kairo die älteste Hochschule der islamischen Welt, sie wurde im 10. Jahrhundert gegründet. Wir können den rest des Tages noch in den Gassen der Medina verbringen, Abendessen und mit dem Taxi zum Hotel fahren. Alternativ besteht die Möglichkeit, nach der Stadtführung mit dem Bus zum Hotel zu fahren und im Hotelrestaurant zu Abendessen.
Hotel Volubilis Fes (oder ähnlich) (FM)

Tag 4: Fahrt über den Mittleren Atlas in die Wüste
Früh verlassen wir Fes und fahren nach Süden.
Auf der Fahrt durch die Forèts des Cèdres, die berühmten Zedernwälder, halten wir und können mit etwas Glück Berberaffen beobachten. Sie sind die einzige Makaken-Art, die nicht in Asien lebt und kommt außer in Marokko auch in Algerien und auf Gibraltar vor. Schließlich überqueren wir den 2.178m hohen Straßenpass des Col du Zad, nach einer kurzen Pause setzen wir unsere Fahrt durch die östlichen Ausläufer des Hohen Atlas fort. Durch die Schluchten des Ziz-Flusses mit seinem Oasengürtel erreichen wir die Oasenstadt Erfoud im Herzen des Tafilalet. Unsere Auberge (ein einfaches Gasthaus) liegt in Merzouga, wo direkt hinter unserer Unterkunft die Wüste und goldgelbe Dünen beginnen. Das Erg Chebbi besitzt die größten und höchsten Dünenfelder Marokkos - sie erreichen bis über 150 m Höhe. Zur Abendstimmung genießen wir das Farbenspiel bei Sonnenuntergang.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Gästehaus bei Merzouga, Auberge Sahara (oder ähnlich) (FA)

Tag 5: Dünen von Merzouga, Oase Tinerhir und Todra-Schlucht
Vor Sonnenaufgang steigen wir auf eine der höheren Dünen empor, warten auf den Sonnenball und erleben bei unserer Dünenwanderung, wie das Morgenlicht das Sandmeer in Farben von goldgelb bis rot taucht. Nach einem späten Frühstück fahren wir in die herrliche Oase von Tinerhir.
Danach unternehmen wir einen Abstecher (20 km) in die Palmenoasen entlang des Todra-Flusses. Durch die tief eingeschnittene Todra-Schlucht fahren wir an deren Ende und bestaunen senkrecht steil aufragende Felswände. An der engsten Stelle ist die von einer Straße erschlossene Schlucht nur gut 10 m breit. Schließlich fahren wir in die landschaftlich spektakuläre Dadès-Schlucht. Nicht nur die Felswände scheinen einem Farbkasten als Vorbild gedient zu haben. Wie die Erdfarben Ocker, Rot, Violett und Braun sind auch die Häuser in diesen Farben gehalten und bieten eine fotogene Szenerie. Wir halten bei den sogenannten Affenpfoten, einer außergewöhnlichen Felsformation aus Sandstein. Im Tal quartieren wir uns in einem Gästehaus unweit des Dadès-Flusses ein (Zimmer mit Dusche/WC).
Gehzeit: ca. 1 bis 2 Std.
Gästehaus in der Dadès-Schlucht, Auberge Ait Oudinar (oder ähnlich) (FMA)

Tag 6: Dadès-Schlucht und Straße der 1.000 Kasbahs
Am Morgen führt uns eine 2-3-stündige Rundwanderung durch die Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen und Oasengärten. Wir wandern entlang der Talseite auf einem Pfad, kommen durch kleine Dörfer und werden am Ende abgeholt von unserem Fahrer. Den rosafarbene Sandsteinformationen wurden aufgrund ihrer eigenwilligen Struktur Namen wie „Gehirn des Atlas" vergeben. Unterbrochen von der Mittagsrast, sind wir heute auf der „Straße der 1.000 Kasbahs" unterwegs.
In der Oase Skoura sind viele der Lehmbauten entweder dem Verfall preisgegeben oder werden stilecht renoviert. Wir besichtigen die vieltürmige Kasbah Amerhidil. Die damaligen Bewohner haben die Wehrburg mit in den Lehm geritzten Berber-Ornamenten versehen, was ihrem Glauben nach als Schutz gegen Unheil galt. Amerhidil wurde im 18. Jhd. errichtet und birgt heute ein sehenswertes Museum. Im Vergleich zur Glaoui-Kasbah von Taourirt, die wir heute später sehen, sind hier ausschließlich vor Ort vorkommende Materialien bei der Restaurierung verwendet worden.
Einen Fotostopp lohnt auch Taourirt in Ouarzazate, der einstige Wohnsitz des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Der Komplex zählt zu den größten aus Stampflehm erbauten Wohnanlagen im Süden des Landes. Abends erreichen wir unsere einfache Unterkunft im Kasbah-Stil in Ait Benhaddou. Wir wohnen direkt gegenüber dem fotogenen Lehmbaudorf.
Gehzeit: ca. 3 bis 4 Std.
Hotel La Kasbah Ait Benhaddou (oder ähnlich) (FMA)

Tag 7: Ait Benhaddou und Fahrt über den höchsten Pass im Hohen Atlas
Nach dem Frühstück auf unserer Hotel-Terrasse mit Blick auf Ait Benhaddou im Morgenlicht, besuchen wir das große, auf einem Hügel gebauten, befestigte Berberdorf. Es steht seit 1987 als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz. Wir durchstreifen das verschachtelte Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern. Der teils wieder aufgebaute Ort und die grandiose Wüstenlandschaft im Umkreis bildeten schon oft die Kulisse für Verfilmungen und gilt als hervorragendes Beispiel südmarokkanischer Architektur.
Wir überqueren den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka, den höchsten befahrbaren Gebirgspass des Landes. Auch wenn er als best ausgebauter Pass Marokkos gilt, ist die Strecke mit den schmalen Windungen doch aufregend und spektakulär. Vom Pass aus geht es bergab und wir werden in einem einfachen Lokal unterwegs mittag essen. Unterwegs zur Ebene Richtung Marrakech werden wir von der Hauptroute abzweigen, um in die Berge nach Oukaimeden (2.630 m) zu fahren.
Hier übergeben wir dem Fahrer das für das Trekking nicht benötigte Gepäck, das in der Agentur in Marrakech bis zu unserer Rückkehr deponiert wird. Dies ist der Ausgangspunkt für das Trekking und Treffpunkt mit den Mulis und der Trekking-Mannschaft. Wir übernachten in einer sogenannten Gîte d´Etape, einer Wanderherberge mit Stockbetten.
Wanderherberge (FMA)

Tag 8: Trekkingbeginn im Hohen Atlas
Oukaimeden ist der höchstgelegene Wintersportort Afrikas, seine Lifte ziehen sich bis zum Djebel Oukaimeden auf 3.200 m Höhe hinauf. Ein Abstecher führt uns morgens zu einem Aussichtspunkt mit Blick Richtung Ourika-Tal und bei gutem Wetter sogar bis Marrakech.
Nach dem Mittagspicknick brechen wir mit der Begleitmannschaft und den Mulis zum Tizi-n-Addi (2.960 m) auf, von dem sich mit etwas Glück eine Aussicht bis zu unserem Trekking-Ziel, den Toubkal bietet. Diesen sieht man in den kommenden Tagen nicht mehr sondern erst wieder, wenn wir das Toubkal Base Camp erreichen. Wir zelten etwa eine halbe Stunde oberhalb des Dorfes Ouaneskra (2.250 m).
+550 Hm, -900 Hm, Gehzeit: ca. 4 bis 5 Std.
Zelt (FMA)

Tag 9: Trekking durch mehrere Bergdörfer zu einem Hochplateau
Über alte Verbindungswege, die auch heute noch von Mensch und Tier zwischen den Dörfern verwendet werden, wandern wir durch das Imenane Tal. Der Panoramaweg führt mäßig bergab. Nach etwa 3 Std. haben wir einen schönen Blick auf das Dorf Ikiss und deren Moschee. Hier haben wir eventuell die Möglichkeit bei einer unserem Bergführer bekannten Familie einen Thé à la Menthe zu trinken. Wir überqueren einen Gebirgspass von etwas über 2.000m um in das nächste Tal zu gelangen. Auf der anderen Seite des Tals steigen wir wieder auf, bis wir ein schönes Hochplateau (2.100m) erreichen. In traumhafter Lage, umgeben von sehr alten, knorrigen Wachholderbäumen schlagen wir unser Lager auf.
+1000 Hm, -1100 Hm, Gehzeit: ca. 5,5 bis 6 Std.
Zelt (FMA)

Tag 10: Trekking zu den Weiden von Azib Tamsoult
Gleich nach dem Frühstück haben wir beim Wandern noch eine schöne Aussicht vom Hochplateau aus und steigen dann in´s Tal hinunter. Der heutige Tag ist nicht so anstrengend und es gibt viel unterwegs zu sehen. Wir erreichen malerisch am Hang gelegene Berberdörfer und den wunderschönen Ort Tizi Oussem mit interessanten Fotomotiven. Entlang Bewässerungskanälen wandern wir bergauf bis in eine Höhe von 2.300 m in ein Gebiet mit knorrigen Wachholderbäumen. In der Nähe unseres Camps bei Azib Tamsoult (2.250 m) befinden sich mehrere Bergerien, wo Hirten ihre Ziegen für die Nacht zusammentreiben.
Wer noch Lust hat, kann nachmittags noch zu einem kleinen Wasserfall wandern (ca. 1,5 Std. hin und zurück). Auf dem Rückweg Möglichkeit bei einer Berghütte auf einen Café einzukehren.
+700 Hm, -600 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std.
Zelt (FMA)

Tag 11: Trekking bis Aremd
Auf einem schattigen Weg steigen wir etwa zwei Stunden auf zum Tizi Mzik (2.500 m) und erreichen nach einer weiteren Stunde Abstieg einen unter Walnussbäumen gelegenen Platz für die Mittagspause. Weiter geht es bergab zum Berberdorf Imlil und zuletzt hinauf in das Dorf Aremd (1.900 m). Wir beziehen unsere Gite d´Etape, ein Berberhaus mit Meerbettzimmern für max. 4-6 Personen pro Zimmer. Auf der Terrasse können wir gemütlich einen Tee trinken oder von der Dachterrasse den Blick in die Berge genießen.
+470 Hm, -750 Hm, Gehzeit: ca. 4,5 bis 5 Std.
Berberhaus (FMA)

Tag 12: Trekking zum Toubkal Base Camp
Der Aufstieg auf einem gut angelegten Pfad zur Neltner-Hütte weist technisch keine Schwierigkeiten auf. Nach einer kurzen Steilstufe bei Sidi Chamharouch (kleines Heiligtum, dem vom Volk magische Kräfte zugeschrieben werden) führt der Weg gleichmäßig steigend am Mizane-Bach entlang. Die Refuge Neltner (3.200 m) ist eine bekannte und meist überbelegte Berghütte des französischen Alpenvereins, die etwa 1930 errichtet wurde. In der Nähe der Hütte bauen wir unser Zeltlager auf und essen zu Mittag. Im Westen sehen wir das gut 4.000 m hohe Massiv des Adrar n'Ouanakrim und im Osten das Kar, das zum Djebel Toubkal führt. Der freie Nachmittag dient zum Ausruhen und Energietanken für die morgige Besteigung. Auf dieser Höhe ist durchaus mit Nachtfrost zu rechnen.
+1200 Hm, Gehzeit: ca. 4 bis 4,5 Std.
Zelt (FMA)

Tag 13: Besteigung des Djebel Toubkal (4.167m)
Durch die vorherigen Trekkingtage gut auf die heutige Herausforderung vorbereitet, dürfte die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) kaum Schwierigkeiten bereiten. Wir brechen früh auf, noch vor den ersten Sonnenstrahlen. Der Weg ist nicht ausgesetzt, führt aber manchmal über loses Geröll und Blockgestein. Bis in den Frühsommer ist mit der Überquerung von Schneefeldern zu rechnen, Tourenstöcke sind sehr hilfreich. Die Höhendifferenz von knapp 1.000 m bewältigen wir langsam und erreichen nach 3-4 Std. Gehzeit den Gipfel. Es kann angenehm warm sein, aber auch kalt und sehr windig. Bei der Gipfelrast bietet sich ein überwältigendes Panorama in die südmarokkanischen Wüstenebene hinunter und auf die 4.000er-Kämme rund um uns. Nach 2-3 Std. Abstieg kommen wir wieder zum Lagerplatz, wo unser Koch mit einem kräftigenden Mittagessen auf uns wartet. Der weitere Nachmittag ist frei zum Erholen. Wer am Gipfelaufstieg nicht teilnehmen möchte, kann gemütlich das Hochtal zwischen den schroffen Bergkämmen durchstreifen oder der Aussicht wegen über einen gut begehbaren Weg zum 3.700 m hohen Pass Tizi-n-Ouanoums oder Tizi n´Ouagane (3.800 m) wandern.
+1000 Hm, -1000 Hm, Gehzeit: ca. 6 bis 8 Std.
Zelt (FMA)

Tag 14: Trekking bis Imlil und Fahrt nach Marrakech
Auf dem breiten Pfad steigen wir das Mizane-Hochtal hinab in die Schlucht von Sidi Chamharouch. Dann zieht sich der Weg sanft bergab bis ins Dorf von Aremd. Durch das „Tal der 1.000 Walnussbäume" wandern wir hinunter in das Berberdorf Imlil (1.740 m), das als „kleines Chamonix Marokkos" gilt und Treffpunkt vieler Bergsteiger ist. Nach einem Picknick verabschieden wir uns von der Begleitmannschaft und fahren per Bus etwa 1,5 Stunden nach Marrakech zu unserem Riad in der Altstadt. Der restliche Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, kann abends noch den weltberühmten Platz Djemaa el Fna aufsuchen und dort den Gauklern und Musikern zusehen. Der Platz ist vor allem abends voller Leben - Orient pur erwartet Sie!
-1450 Hm, Gehzeit: ca. 4 bis 5 Std.
Riad Sherazade (oder ähnlich) (FMA)

Tag 15: Besichtigung von Marrakech - die rosarote Stadt
Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde.
Der Nachmittag steht und für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Lassen Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Trockenobst- und Nuss-Ständen. Wer das ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Am Abend treffen wir uns in der Medina und werden in einem stilvollen Restaurant speisen.
Riad Sherazade (oder ähnlich) (FA)

Tag 16: Flug nach Frankfurt
Morgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am Nachmittag.
(F)

Unterbringung:
Während der Rundreise schlafen Sie in den Städten in guten Hotels der Mittelklasse, auf dem Land auch in einfacheren, aber originellen Unterkünften (Merzouga, Dadès-Tal). Beim Trekking übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt) und zweimal in einfachen Gite d´Etapes.

Verpflegung:
An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen.

Gästetipp:

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 4 Personen, Höchstteilnehmer: 15 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 140130 

   Euro   Hinweise

29.04.17 - 14.05.17 1790,-Anfragen  Buchen
20.05.17 - 04.06.17 1790,-Anfragen  Buchen
03.06.17 - 18.06.17 1790,-Anfragen  Buchen
19.08.17 - 03.09.17 1840,-Anfragen  Buchen
09.09.17 - 24.09.17 1840,-Anfragen  Buchen
16.09.17 - 01.10.17 1840,-Anfragen  Buchen
23.09.17 - 08.10.17 1840,-Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Einzelbelegung: 170 Euro
Frankfurt ohne Zuschlag

Enthaltene Leistungen:
Flug mit Royal Air Maroc ab/bis Frankfurt nach Casablanca, zurück von Marrakech
derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Deutschland (bei mind. 8 Teilnehmern)
garantierte Durchführung ab 4 - 7 Teilnehmern mit örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleitung
zusätzlich marokkanischer Bergführer
Übernachtung in Hotels, einem Riad, Gästehäusern und Zelten
meist Vollpension
Transfers
Eintrittsgebühren lt. Programm
Koch- und Begleitmannschaft
Camping- und Kochausrüstung inkl. Zelt und Schaumstoffmatten, Toiletten- und Waschzelt
Stornokosten-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen:
Getränke (auch Mineralwasser)
Trinkgelder (ca. 100-130 Euro)

Anforderungen / Informationen:
Das Trekking ist für alle geeignet, die trittsicher sind sowie über gute Kondition verfügen. Die Gehzeiten betragen vom Gipfeltag abgesehen meist zwischen 5 bis 6 Stunden pro Tag. Die zu bewältigenden Höhendifferenzen im Auf- bzw. Abstieg liegen meist zwischen 700 und 1.200 m, einmal im Abstieg sogar bis 1.450m. Die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) erfordert keine klettertechnischen Kenntnisse, setzt jedoch gute Kondition und Ausdauer voraus. Beim Trekking brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack zu tragen. Mulis übernehmen Ihr Hauptgepäck sowie die Campingausrüstung.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Deutsche Staatsangehörige können für touristische Zwecke bis zu 90 Tagen visumfrei nach Marokko einreisen. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Pflichtimpfungen für die Einreise nach Marokko sind nicht erforderlich.

Hinweise:
Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen.
Es gelten die Allgemeinen Reise- und Teilnahmebedingungen und die Ausschreibung des Reiseveranstalters.

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Fax: 0 83 42 / 919 338
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