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Kamerun, Zentralafrika: In die Tiefen des Regenwalds
15-tägige Abenteuerreise

Willkommen im grünen Herzen Afrikas! Reisen Sie mit uns in die schwer zugänglichen und scheinbar unendlichen Tiefen des Kongobeckens. Hier erwarten Sie noch unvergessliche Naturerlebnisse. Im Lobeke-Nationalpark wandern Sie in Begleitung einheimischer Spurensucher zu einer Plattform auf natürlichen Regenwaldlichtungen (Bais), wo Sie mit etwas Glück viele Tierarten entdecken können. Die Übernachtungen im Zelt inmitten der Wildnis – umgeben von den Geräuschen des Regenwaldes, sind ein einmaliges Erlebnis! Im Dzanga-Sangha-Naturreservat gelingt es Ihnen sicherlich, die scheuen Waldelefanten auf der Dzanga-Bai zu beobachten. Dieser Anblick wird Sie ebenso nachhaltig beeindrucken, wie das spannende Tracking zu den Westlichen Flachlandgorillas. Bereichert wird die Tour durch Einblicke in die faszinierende Lebens- und Überlebensweise der Ureinwohner des Regenwaldes, der Ba'Aka-Pygmäen, welche Sie bei der Netzjagd im Wald begleiten. Erlebnisreiche Tage im Dzanga-Sangha-Naturreservat finden einen stimmungsvollen Ausklang beim Sonnenuntergang über dem Sangha-Fluss.
Im Anschluss an die Reise empfehlen wir Ihnen eine Badeverlängerung in dem gemütlichen Küstenort Kribi. Die alte Kirche, der Leuchtturm und der deutsche Friedhof zeugen noch heute von der Bedeutung der Stadt während der deutschen Kolonialzeit.

15 Tage
Tierbeobachtungs- und Abenteuerreise, Regenwaldexpedition
Region: Lobeke Nationalpark und Dzanga-Sangha Naturschutzgebiet
Übernachtung: 13 x feste Unterkünfte, 1 x Zelt
Kleingruppe: 6 bis 10 Teilnehmer

Höhepunkte:
Flachlandgorillas und Graupapageien am Sangha-Fluss
Gorilla-Tracking bei Bai Hokou im Dzanga Sangha Schutzgebiet (optional)
Waldexkursionen und Netzjagd mit Ba'Aka-Pygmäen
Dzanga-Bai: Herden scheuer Waldelefanten, Sitatungas und Bongos
Weltweit einzigartig - habituierte Olivmangaben
Optional: Badeverlängerung am Atlantikstrand in Kribi

Detailprogramm:
1. Tag: Anreise
Flug von Deutschland nach Yaounde. Begrüßung und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel Azur.

2. Tag: Yaounde – Bertoua
Sie brechen auf gen Osten nach Bertoua. Unterwegs erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter Interessantes über Land, Leute und die hier ansässige Bantu-Bevölkerung.
Übernachtung in einem einfachen lokalen Hotel.
Fahrstrecke ca. 340 km, ca. 5-6h
1×F/M/A

3. Tag: Bertoua – Yokadouma
Von Bertoua fahren Sie auf roten Sandpisten weiter ins Land hinein bis tief in den Südosten Kameruns. Am Ende des Tages erreichen Sie die kleine Stadt Yokadouma. Unterwegs werden Ihnen mit Sicherheit Holztransporter mit wertvoller Ladung begegnen.
Übernachtung in einem sehr einfachen lokalen Hotel.
Fahrstrecke ca. 330 km, ca. 5-6h
1×F/M/A

4. Tag: Yokadouma – WWF Camp Combo
Mit dem Sonnenaufgang startet Ihre Fahrt in den immer dichter werdenden Regenwald. Vorbei an kleinen Dörfern und/oder Hütten der Pygmäen, begegnen Ihnen die Bewohner an den Straßenrändern und winken Ihnen teils schüchtern, teils freudig zu – Weiße sind hier noch immer eine Seltenheit. Gegen Abend erreichen Sie das Camp Combo, Hauptquartier des Lobeke-Nationalpark unter Leitung des WWF. Nach einem kurzen Rundgang durch das nahe gelegene Dorf und das Camp, erwartet Sie ein Abendessen inmitten des Regenwaldes.
Übernachtung in sehr einfachen Hütten oder im Zelt im Camp Combo. (einfache Sanitäranlagen mit Trockentoilette und Eimerdusche).
Fahrstrecke ca. 170 km, ca. 4-5h
1×F/M/A

5. Tag: Lobeke-Nationalpark
Gemeinsam mit der Morgendämmerung beginnt ein intensives Regenwalderlebnis im Lobeke-Nationalpark. Auf einer ca. 2-stündigen Wanderung erreichen Sie die erste Beobachtungsplattform der Petit Savane. Ursprünglich wurden die Plattformen für Wissenschaftler zu Forschungszwecken an Salinen errichtet, die wegen ihrer Mineral- und Salzvorkommen viele Tiere anlocken. Von hier lassen sich auf den Lichtungen Waldelefanten, Bongo- und Sitatunga-Antilopen, Westliche Flachlandgorillas, Büffel und unzählige Vögel beobachten. Da sich die Tiere in freier Wildbahn bewegen, kann eine Sichtung jedoch nicht garantiert werden. Auch unterwegs werden die kundigen Tracker die Ausflüge zum Erlebnis werden lassen. Lernen Sie Spuren zu deuten, erfahren Sie Interessantes über Flora und Fauna und entdecken Sie große und kleine Regenwaldbewohner – eine einmalige Erfahrung in absoluter Wildnis!
Übernachtung im Zelt ohne sanitäre Einrichtungen: Waschen am Bach, WC im Busch.
Gehzeit ca. 2h, ca. 7 km
1×F/M/A

6. Tag: Lobeke-Nationalpark – Mambele
Nach einer morgendlichen Tierbeobachtung verlassen Sie den Nationalpark und fahren zurück in das WWF Camp Combo nach Mambele.
Übernachtung in sehr einfachen Hütten oder im Zelt im Camp Combo. (einfache Sanitäranlagen mit Trockentoilette und Eimerdusche).
1×F/M/A

7. Tag: WWF Camp Combo – Libongo – Bayanga
Sie fahren weiter an die Grenze zur Zentralafrikanischen Republik. Nach Erledigung der Aus- und Einreiseformalitäten in der Grenzstadt Libongo am Sangha-Fluss, besteigen Sie die Piroge, welche Sie weiter nach Bayanga bringen wird. Die Unterkunft liegt am Ufer des Sangha-Flusses, in dem gleichnamigen Schutzgebiet. Der Nachmittag steht Ihnen für erste Erkundungen der Umgebung zur Verfügung. Mit etwas Glück sehen Sie bereits die ersten Tiere. Von der großen Terrasse aus können Sie den Sonnenuntergang über dem dichten Urwald genießen.
Übernachtung der Doli Lodge.
1×F/M/A

8.–10. Tag: Dzanga-Sangha-Nationalpark – Ba'Aka-Pygmäen – Gorilla-Tracking (optional)
Das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha ist ein weltweit einzigartiges Rückzugsgebiet für Tausende von Tieren, welches vor mehr als 20 Jahren zur Rettung des Regenwaldes gegründet wurde. Flachlandgorillas, Bongo-Antilopen, Waldbüffel, Leoparden, Schimpansen und Riesenwaldschweine sind hier beheimatet und ziehen – unbehelligt von Wilderei und Holzeinschlag – durch die grüne Landschaft. In den nächsten Tagen erfahren Sie mehr über das WWF-Projekt: Primäres Ziel ist die Abschaffung der Wilderei und Abholzung und Maßnahmen zur Erhaltung der ursprünglichen Lebensweise der Ba‘Aka-Pygmäen.
Während Ihres Aufenthaltes besuchen Sie u. a. die Dzanga-Bai (Bai = Lichtung), welche mit ihren mineralhaltigen Salinen besonders die seltenen Waldelefanten anlockt. Nicht selten werden bis zu 100 Elefanten auf der Lichtung gesicht. Begeben Sie sich auf Pirsch nach einer habituierten Gruppe von Olivmangaben, welche in Rudeln von bis zu 50 Tieren auftreten, und mit etwas Glück entdecken Sie bei einer Salinen-Wanderung viele Tiere in freier Wildbahn. Während Ihrer Unternehmungen werden Sie neben Wildhütern von Ba‘Aka-Pygmäen begleitet, die noch in traditioneller Weise in dieser Region leben und kundige Waldkenner und Fährtenleser sind. Sie haben Gelegenheit, die Ba'Aka bei einer Netzjagd zu erleben. Unterwegs erfahren Sie mehr über die Nutzung verschiedener Pflanzen und der Gewinnung von Palmwein.
Beim einem optionalen Gorilla-Tracking haben Sie die Chance, die Gruppe um den mächtigen Silberrücken Makumba hautnah zu erleben. (Kosten: Permit ca. € 300 zzgl. Transfer ca. € 40 pro Person, zahlbar vor Ort).
3 Übernachtungen wie am Vortag.
3×F/M/A

11. Tag: Bayanga – Libongo – WWF Camp Compo
Mit der Piroge geht es zurück in die Grenzstadt Libongo. Nachdem alle Formalitäten zur erneuten Einreise nach Kamerun abgewickelt sind, fahren Sie ins Camp Combo, wo Sie heute übernachten.
Übernachtung in sehr einfachen Hütten oder im Zelt im Camp Combo. (einfache Sanitäranlagen mit Trockentoilette und Eimerdusche).
1×F/M/A

12. Tag: WWF Camp Combo – Bertoua
Auf der langen Rückfahrt nach Bertoua, begegnen Ihnen immer wieder schwer beladene Holztransporter, Busch-Taxis und Baumaschinen. Es ist offensichtlich: Sie kehren langsam in die Zivilisation zurück.
Übernachtung in einem sehr einfachem lokalen Hotel.
Fahrstrecke ca. 480 km, ca. 9-10h
1×F/M/A

13. Tag: Bertoua – Yaounde
Auf einer kurzweiligen und abwechslungsreichen Fahrt durchqueren Sie das Landesinnere zurück in die Hauptstadt Yaounde. Immer wieder können Sie die fantastischen Ausblicke auf den Nyong-Fluss, kleine Verkaufstände und das zunehmende Gewusel am Straßenrand genießen.
Übernachtung im Hotel Azur.
Fahrstrecke ca. 340 km, ca. 5-6h
(1×F/M/A

14. Tag: Yaounde – Rückflug oder optionale Badeverlängerung in Kribi
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Yaounde. Sie fahren durch das weitläufige Regierungsviertel hinauf zum Mount Febe, von wo Sie einen einmaligen Ausblick auf die pulsierende Metropole haben. Im Anschluss haben Sie noch die Gelegenheit auf einem Handwerkermarkt in Tsinga Souvenirs zu erstehen, bevor es zum internationalen Flughafen von Yaounde geht, von wo Sie die Heimreise antreten.
Übernachtung im Hotel Ilomba.
1×F

15. Tag: Ankunft
Ankunft in Frankfurt.

Unterbringung:
Die Unterkünfte sind zum Teil sehr einfach und verfügen nur teilweise über Bad/WC.

Gästetipp:

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmer: 6 Personen, Höchstteilnehmer: 10 Personen

Reisetermine und Preise:
Reisenr.: 120100 

   Euro   Hinweise

11.02.18 - 25.02.18 4940,-Anfragen  Buchen
21.07.18 - 04.08.18 4990,-Anfragen  Buchen
10.11.18 - 24.11.18 4990,-Anfragen  Buchen
22.12.18 - 05.01.19 5390,-Anfragen  Buchen
09.02.19 - 23.02.19 4990,-Anfragen  Buchen
27.07.19 - 10.08.19 5140,-Anfragen  Buchen

Unser Fax-AnmeldeformularPDF-Dokument können Sie auch gerne verwenden.

Termin- und Preishinweise:
Einzelzimmer-Zuschlag: 290 Euro
Frankfurt: ohne Zuschlag
Weitere dt. Abflughäfen auf Anfrage

Frühbucherrabatt:
Auf diese Reise erhalten Sie 3 % Frühbucherrabatt auf den Grundpreis, wenn sie mindestens 6 Monate vor der Abreise verbindlich gebucht wird.

Enthaltene Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand: 1.8.17)
Deutschsprachige Tourenleitung
wechselnde lokale Guides
alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
Bootstransfer auf dem Sangha-Fluss
Träger im Lobeke-Nationalpark
Netzjagd mit Ba'Aka-Pygmäen und Ba‘Aka-Spurensucher
1 Mangaben-Permit
alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm
Trekkingsack
6 Ü: Hotel im DZ, 4 Ü: Lodge im DZ, 3 Ü: Hütte, 1 Ü: Zelt
Mahlzeiten: 13×Frühstück (F), 12×Mittagessen (M), 12×Abendessen (A)

Nicht enthaltene Leistungen:
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Visum Kamerun (ca. 120 €)
Visum Zentralafrikanische Republik (ca. 75 €)
Permit Gorilla-Tracking Bai Hokou zzgl. Transfers(ca. 340 €)
Flughafengebühren im Reiseland (ca. 25 €)
Fotogebühren
evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17
Trinkgelder

Anforderungen / Informationen:
Trittsicherheit, Hitzeverträglichkeit, Bereitschaft zum Komfortverzicht während langer Fahrten/Bootsfahrten im Regenwald, Interesse und Toleranz für andere Kulturen.

Einreise- und Gesundheitshinweise:
Kamerun:
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist nur mit einem gültigen Visum möglich, das rechtzeitig bei der kamerunischen Botschaft in Berlin oder bei einem der beiden kamerunischen Honorarkonsuln in Deutschland beantragt werden muss. Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden bei Einreise gefordert. Es besteht eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes (Stand 10.12.16)
Zentralafrikanische Republik:
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist nur mit einem entsprechenden Visum möglich. Die für Deutschland zuständige zentralafrikanische Botschaft befindet sich in Paris. Ein gültiger Reisepass ist erforderlich. Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.

Hinweise:
Das Mindestalter für das Gorilla-Tracking ist 15 Jahre und die Teilnehmer dürfen an keinen infektiösen Krankheiten leiden.

Diese Tour hat Expeditionscharakter. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Behörden, afrikanisches Zeitverständnis, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Flexibilität, Teamgeist und die Bereitschaft, Ihren Reiseleiter in schwierigen Situationen zu unterstützen, sind auf dieser Tour unabdingbar!

Der mitunter starke Verkehr, teilweise schlechte Straßen und viele Straßenkontrollen erfordern ein hohes Maß an Geduld. Bitte vergessen Sie während der Reise nicht, dass Sie in touristisch wenig erschlossene Regionen vordringen, welche sich in KEINSTER Weise mit Ost- oder Südafrika vergleichen lassen.
Es gelten die AGB und die Ausschreibung des Reiseveranstalters.

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