Tasmanien und seine Teufel

Tasmanischer Teufel

Ein paar Besucher gucken neugierig über die kleine Mauer in das Gestrüpp. Nichts ist zu sehen, nichts ist zu hören. Bis die Rangerin ein Stück Fleisch über die Mauer hält. Mit wütendem Gekreische kommen zwei schwarze Wollknäuel aus dem Gebüsch geschossen und verbeißen sich im Fleisch. Indem sie das Fleisch hochzieht, so dass beide Tiere in der Luft baumeln, demonstriert die Rangerin, was für starkte Kiefer die Tiere haben. Sachte läßt sie die Tiere wieder runter bevor sie das Fleisch los läßt. Sofort entbrennt ein heftiger Streit. Die Ohren der Kleinen haben sich schon tiefrot verfärbt. „Bei den Tasmanischen Teufeln ist immer Aktion“ erklärt uns die Rangerin lachend und wirft ein zweites Stück Fleisch dazu. Sofort schnappt sich einer der beiden das Stück und verzieht sich kreischend ins Unterholz. Dort kann man es noch knacken und schmatzen hören, bis das Stück mit Haut und Knochen verschlungen ist. Ja hier ist wirklich Aktion, bei den kleinen Beutelteufeln. Da geht es im Gehege der Wombats schon geruhsamer zu. Auch sie gehören zu den Beuteltieren. Die Rangerin drückt mir ein Wombatbaby in den Arm. Es ist schwerer als erwartet und kuschelt sich gleich an meinen Bauch. In dem kleinen privaten Tiergehege werden verletzte oder verwaiste Tiere aufgepäppelt und anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Überall hüpfen kleine Kanguruhs herum. Wallabys seien das, lasse ich mir erklären.
Tasmanien ist so ganz anders als der dazugehörige Kontinent Australien. Nicht nur die Tasmanischen Teufel bieten Aktion. Man kann Wandern, Trekken, Klettern, Kajakfahren, Pinguine und Robben beobachten, Tauchen, ach und vieles mehr. Und das alles bei angenehmen Weinbauklima. Das gefällt nicht nur den Tasmanischen Teufeln dort. Versprochen!

Tasmanien – Trekking- und Rundreise
Es sind noch Plätze frei:
26.01.15 – 15.02.15 1660,- zzgl Flug.

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