Zurück aus Madeira

Traditionelles Haus auf Madeira

Wir sind schon wieder zuhause angekommen, aber unsere Gedanken sind immer noch auf Madeira.
Wir hatten wieder das große Glück, in unserem Guide einen einheimischen „Naturburschen“ erwischt zu haben, der uns in 2 Wochen sehr viel von seiner wunderschönen Insel zeigte. Bereits am Flughafen-Empfang hat uns sein Lächeln und seine natürliche Art fasziniert und das hat sich bis zum letzten Tag beim schmerzlichen Abschied nicht geändert. Sehr ergreifend war außerdem, dass er sich nach dem Abschiedsessen und seiner Abschiedsrede von jedem aus unserer gut harmonierenden Truppe einzeln verabschiedet hat und somit jeder nochmal die Gelegenheit hatte, mit ihm ein paar Abschiedsworte zu wechseln.

Madeira – ein schwimmender Garten im Atlantik.
Madeira – Insel des ewigen Frühlings.
Madeira – Blumeninsel im Atlantischen Ozean…
… man könnte weiterschwärmen – es war einfach wunderschön.

Wir machten viele Wanderungen entlang der Levadas, konnten dort die Blumenpracht und üppige Vegetation bestaunen und hatten ständig atemberaubende Tief- und Weitblicke. Die Wandertour ins Naturschutzgebiet von Ribeiro Frio entlang der Levada do Furado durch Lorbeerwald und Baumheide hat alles, was einen Levadaweg interessant macht. Felsdurchbrüche, Tunnels, die üppige Vegetation eines subtropischen Bergwaldes – unvergesslich !!!
Ein Highlight im Wanderparadies war das Bergmassiv im Landesinneren, die „Königstour auf das Dach von Madeira“ – vom Pico do Arieiro auf den Pico Ruivo, mit 1862 Metern der höchste Berg der Insel. Man kann es nicht beschreiben, dieses Meer an Gipfeln – man muss dort gewesen sein um es zu erleben und zu bestaunen !!! Ständig auf- und vorbeiziehende Nebelschwaden und dann wieder diese herrlichen Ausblicke machten den Tag noch
beeindruckender.
An einem der zwei freien Tage buchten wir in Funchal „Whale Watching“ – Wale sahen wir zwar keine, wurden aber mit etwa 40 bis 50 Delfinen „belohnt“, die zum Greifen nahe an unser Boot herankamen.
Sehr lohnenswert ist auch ein Besuch der Hauptstadt Funchal mit Besichtigung der Altstadt, der Markthalle, der Kathedrale und des Botanischen Gartens.
Wir waren in Machico, der zweitgrößten Stadt Madeiras im kleinen, netten Hotel „White Waters“ untergebracht. Und wer abends, nach stundenlangen Wanderungen und einem guten Abendessen noch Kondition hatte, der gönnte sich an der Bar einen (oder auch zwei) Poncha, das Nationalgetränk der Madeirer.

Wir können diese erlebnisreiche Reise uneingeschränkt jedem Naturliebhaber und Bergwanderer empfehlen.

Madeira: Berg- und Levadawandern
15-tägige Wanderreise mit einem festen Standort.

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