Unterwegs in Patagonien und Feuerland Teil 2

Pinguine in Patagonien und Feuerland

Unterwegs in Patagonien und Feuerland Reisebericht Argentinien Teil 2

8. Tag
Noch viel beeindruckender als gestern soll der heutige Tag werden: wir besuchen den Gletscher Perito Moreno, dem einzigen Gletscher, der noch wächst. Mit einem Boot fahren wir an den Gletscher und können diese Farbe, eine Mischung aus blau, türkis und weiß bewundern. Es werden die Boote abgeschaltet und man kann diese unsägliche Stille genießen, die dann wie aus dem Nichts durch das Donnern des abbrechenden Eisen unterbrochen wird. Wir können uns gar nicht satt sehen.
Am Abend genießen wir dann noch die italienischen Einflüsse in Argentinien bei einem Abendessen in unserer Unterkunft „Estáncia Kau Yatun“.

9. Tag
Bis dahin wurden unsere Erwartungen weit übertroffen und wir waren gespannt auf die Halbinsel Valdés. Via Trelew erreichen wir Puerto Madryn, einen Badeort am Golfo Nuevo und Ausgangspunkt für Besuche der Halbinsel Valdés. Sowohl Trelew als auch Puerto Madryn wurden von walisischen Siedlern gegründet, weshalb wir es uns nicht nehmen lassen, in einem walisischen Cafe uns den Bauch mit leckerem Kuchen und Tee voll zu schlagen.

10. Tag
Heute unternehmen wir einen Ganztages-Ausflug zu den riesigen Kolonien der Magellan-Pinguine. Die Tiere besitzen überhaupt keine Scheu vor dem Menschen. Man kann sich ihnen bis auf Armlänge nähern, ohne dass sie flüchten. Ein paar Mal mussten wir sogar aufpassen, ihnen nicht auf die Füße zu treten.

11. Tag
Unser letzter Tag in Patagonien: wir machen einen Spaziergang durch eine Kolonie von Seeelephanten-Kühen, denen wir uns bis auf fast drei Meter nähern dürfen. Südkapern (eine Wal-Art) haben wir leider nicht gesehen – diese kommen in der zweiten Jahreshälfte hierher, um sich fort zu pflanzen.

12. Tag
Wieder zurück in Buenos Aires: Bei einem leckeren Abendessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren und sind glücklich, diesen wundervollen Teil der Erde besucht zu haben.

13. Tag
Heute machen wir uns per Metro, Microbus und v.a. zu Fuß auf unsere weitere Erkundungstour durch Buenos Aires. Wir bummeln durch „La Boca“, ein ehemals italienisches Hafenviertel mit seinen typischen bunten Wellblechhäusern. Anschließend geht es in den botanischen Garten, auf die Plaza Holanda mit dem Rosengarten „Rosedal“, wo wir nach langem Suchen und bei fast 35° endlich den „Paseo de la Infanta“ finden. Dieser Restaurantkomplex wurde in eine alte Eisenbahnbrücke eingebaut. Da wir noch immer keine Blasen an den Füßen haben, bummeln wir frisch gestärkt noch durch die Fußgängerzone „Calle Florida“ und bewundern die schönen und exklusiven Geschäfte.

14. Tag
Bis zu unserem Abflug bleibt uns noch genügend Zeit, zum Friedhof „Cementerio de la Recoleta“ zu laufen, wo wir nach langem Suchen unter den zahlreichen Mausoleen doch noch das Grab von Eva Perón – Evita finden.
Diese Mischung unserer Reise von jeder Menge Natur gepaart mit ein wenig Kultur war für mich sehr gelungen. Die Bilder der rauen Wildnis und der Gletscher Patagoniens werden mich wohl nie wieder los lassen. Und Buenos Aires habe ich als „europäischste“ Stadt in Südamerika empfunden.

Tag 1 bis 7: Unterwegs in Patagonien und Feuerland Teil 1