Der Untergang einer Hochkultur

Ihr Reich besteht aus mehreren Staaten und gigantischen Städten. Es ist in zwei große Machtblöcke unterteilt, zwischen denen es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt. Sie versuchen sich gegenseitig mit gigantische Bauwerken zu übertrumpfen. Natürlich auf Kosten der Bevölkerung, die unter den hohen Abgaben für den Luxus und die Selbstgefälligkeit der Herrscher leidet. Um die steigende Bevölkerungszahl ernähren zu können, müssen sie die Produktion von Lebensmitteln straff organisieren. Darunter leidet die Qualität. Technik, Mathematik, Astronomie, Schrift und Sprache sind hoch entwickelt. Doch die Gier, Neid und Missgunst führen zur Ausbeutung der Resourcen. Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer. Das gesellschaftliche Gleichgewicht gerät aus den Fugen. Das Volk lehnt sich schließlich gegen seine Herrscher auf. Es weigert sich, riesige Prestigebauten zu bezahlen und vergiftete Lebensmittel zu essen. Der rücksichtslose Raubbau an der Natur zerstört ihre Lebensgrundlage. Es kommt zur Veränderung des Klimas. Weite Landstriche trocknen aus. Dürren und Überschwemmungen quälen das Land. Es ist der Beginn des Untergangs einer Hochkultur.
Hunderte Jahre später hat der Urwald die Städte und Bauwerke wieder zurückerobert. Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Erforschung der Maya-Kultur. Reisende besuchen die immer noch eindrucksvollen Tempelanlagen von Palenque oder Chichén Itza und Yaxchilán.

Palenque

Uns bleibt nur zu hoffen, dass es unserer Kultur nicht genauso ergeht, wie einst der Kultur der Maya.

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