Korsika, du wilde Schönheit

Korsika
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Meer oder Berge, das ist hier die Frage – und zugleich die Qual der Wahl, der man sich, macht man auf Korsika Urlaub, quasi jeden Tag neu aussetzen kann. Denn die „wilde Schönheit“, wie die drittgrößte Insel im westlichen Mittelmeer auch betitelt wird, hat beides zu bieten. Und weiß mit beidem zu begeistern!

Korsika
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Baden, Tauchen, Schnorcheln oder lange Spaziergänge unternehmen kann man an der insgesamt 1.000 km langen Küste, die von herrlichen Sandstränden gesäumt und von malerischen Landschaften flankiert wird. Pinien und Kiefern prägen neben halbhohen Dornsträuchern das für Korsika so charakteristische Bild. Das Naturreservat der Halbinsel Scandola wurde von der UNESCO zum Welterbe erklärt und unterliegt einem ganz besonderen Schutz. Die steilen, rötlichen Felsen, die hoch aus Meer emporragen, sind am besten vom Boot aus zu bewundern. Die traumhaften Klippen des Cap Corse – der Finger Korsikas – sind via Drahtesel hervorragend zu erkunden. Die Städte der Insel findet man ebenfalls in Meeresnähe, hier ist allerdings – und zum Glück! – eher sympathische Beschaulichkeit als pulsierende Großstadtatmosphäre zu erwarten.

Neben den reizvollen Küstenabschnitten hat die Insel aber weit mehr zu bieten und keinesfalls sollte während eines Aufenthaltes die Begegnung mit dem imposanten, bis auf 3.000 m aufragenden Bergland Korsikas fehlen: Gipfel, Felsnadeln, Steilhänge, schroffe Felswände, Wälder, Wiesen, Bergseen, einsame Bergtäler – der Anblick rauer Wildnis kann einem hier fast den Atem rauben, und eine Assoziation mit dem Panorama der Alpen ist ganz und gar nicht weit gefehlt! Doch tiefgrüne Wälder an rotem Granit, diese wiederum in Gesellschaft von türkisfarbenem Wasser – das vermag wohl nur Kalliste, wie die alten Griechen sie nannten, zu bieten. Auf vielfältigen Wanderwegen lässt sich das authentische Korsika hautnah erleben. Großer Beliebtheit erfreuen sich etwa die einsamen Landschaften des Alta Rocca im Süden, entlang der Route „Mare e Mare. Der bekannte Fernwanderweg GR20 quert die Insel in Nord-Süd-Achse und folgt dabei den schroffen Bergkämmen.

Und so fügt jede Wegstrecke dieses Naturparadieses innerhalb weniger Kilometer ganz und gar gegensätzlich erscheinende Landschaftsformen aneinander – und erschafft auf diese Weise wiederum eine ganz eigene, in sich stimmige Welt.

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