Korfu – die grüne Perle Griechenlands

Paradise Bucht auf Korfu

Da sitzen sie, die Männer, vor dem Kafenion, den griechischen Kaffeehäusern. Mit einer Tasse schwarzem Cafe Elinika und einem Glas Nero, das in der Sonne glitzert. Es scheint, als wäre die Zeit stehen geblieben in all den Jahren, in denen ich nicht mehr hier gewesen bin. Man könnte meinen, die Debatten werden eine Spur hitziger ausgetragen als früher, aber vielleicht bilde ich mir das ja nur ein. Denn Politik war schon immer das Lieblingsthema der Griechen – und es wurde immer schon hitzig diskutiert. An einem anderen Tisch wird Tavli gespielt, das beliebte griechische Brettspiel. Ich mag Korfu. Sie ist so anders, so grün, so überschaubar und doch groß genug, um einen abwechslungsreichen Urlaub zu verbringen. Am wohlsten fühle ich mich auf dem nördlichen Teil der Insel. Die hübschen Gebirgsdörfer und die beschaulichen Fischerdörfer am Meer. Die wunderbaren, uralten Olivenhaine, in deren Schatten man stille Wanderungen unternehmen kann um dann in einer versteckten Badebucht zu enden. Ein Besuch des Pantokrator, dem mit 906 Meter höchsten Berg Korfus, darf natürlich nie fehlen. Die Sicht reicht bis an die Südspitze der Insel und natürlich bis hinüber auf das Festland, das an dieser Stelle nur 4 km entfernt liegt. Angelokastro, die Burgruine aus dem 13. Jahrhundert eignet sich ideal für ein Picknick. Die Aussicht ist atemberaubend und an heißen Tagen weht hier immer eine kühle Briese. Und wenn ich schon da bin, besuche ich doch auch gleich die Mönche im Bilderbuch-Kloster Paleokastritsa. Übrigens hat es auch der Kaiserin Elisabeth – bestens bekannt unter dem Namen Sissi – auf Korfu ähnlich gut gefallen. Sie hat sich gleich ein Schloß dort bauen lassen, das Achilleion. Zugegeben, es wirkt ein bisschen kitschig, aber warum im Urlaub nicht auch mal ein bisschen vom schönen Märchen träumen? Ich schlendere weiter durch die Altstadt von Korfu-Stadt. Die vielen engen Gassen winden sich zwischen dem mächtigen Alten Fort und der neuen Festung und laden zum Bummeln und Verweilen ein. In einem schattigen Kafenion trinke ich eine Tasse schwarzem Cafe Elinika, bekomme ein Glas Nero dazu und lausche den hitzigen Debatten der Einheimischen, die niemals enden…

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