Archiv der Kategorie: Reiseberichte

Erfahrungsberichte aus verschiedenen Reisen…

Costa Rica Reise: Tagebuch Teil 2

Costa Rica Reise „Highlights“ vom 26.12.15 – 11.01.16, Tagebuch Teil 2

03.01.2016
Heute waren wir nach der vormittäglichen Entspannungsphase am Pool ein wenig zu Fuß unterwegs. Am Fuße des Vulkans entlang ging es bei kräftiger Luftfeuchtigkeit, gelegentlichen Schauern und nicht unanstrengendem Streckenprofil zum Wasserfall. Der ist aber so kräftig, dass man darunter auch nicht duschen möchte. Dafür gibt es um die Ecke einen Badegumpen, der von großen, kleinen, in- und ausländischen Besuchern genutzt wird. Ist viel los dort (momentan komplette Hochsaison, Ferien, Feiertage…), aber trotzdem schön und beeindruckend.
Auf dem Heimweg hätte sich der Vulkan fast enthüllt. Costa Rica Reise: Tagebuch Teil 2 weiterlesen

Reisebericht Australien: Esperance – Perth

Kokaburra
Kokaburra

Reisebericht Australien. Von Darwin über’s rote Zentrum nach Perth
Teil 3: Esperance bis Perth

Balance Rock
Balance Rock

23. Tag: Cape-Le-Grand NP – Porongurup NP
Hunderte von Kilometern führt uns die Straße nur durch Getreidefelder. Das ist bald eintöniger als die lange Fahrt durch die Wüsten. Man könnte meinen, sobald in Australien ein Felsen aus dem Boden ragt, wird ein Nationalpark drumherum gebastelt. Wir können nicht so recht erkennen, was der Grund für diesen Nationalpark ist. Vor kurzem hatte hier ein großes Feuer gewütet. Wir lassen es gemütlich angehen und unternehmen eine Wanderung zum Balance Rock, der haarsträubend auf einem Felsen schwankt. Auf einem abenteuerlichen Pfad klettern wir weiter über Granit und eine Stahlleiter auf eine Aussichtsplattform – wahrscheinlich dem einzigsten Klettersteig Australiens – und werden mit einer schönen Aussicht rund um den Park belohnt.
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Reisebericht Australien: Alice Springs – Esperance

Australien rote Piste
Australien rote Piste

Reisebericht Australien. Von Darwin über’s rote Zentrum nach Perth
Teil 2: Alice Springs nach Esperance über Great Central Road

13. Tag: Alice Springs
Wir besuchen die berühmte „Scool of the Air“ und sind total beeindruckt über diese einzigartige und beispielhafte Lehrmethode. Der Ort Alice Springs ist eher ernüchternd. Wir schlendern durch die Straßen, bummeln durch Opal-Schmuckgeschäfte und die Souvenierläden, in denen ausschließlich Weiße Aboriginie-Kunst verkaufen. Auf dem Anzag Hill lassen wir den Abend ausklingen. Eine Regenfront zieht auf. Reisebericht Australien: Alice Springs – Esperance weiterlesen

Reisebericht Australien: Darwin – Alice Springs

 

Rote Piste in Australien
Rote Piste in Australien

Reisebericht Australien. Von Darwin über’s rote Zentrum nach Perth
Teil 1: Darwin bis Alice Springs über Tanami Road

1. Tag: Ankunft in Darwin
Wir kommen so früh am Morgen in Darwin an, dass noch nicht mal die Bäcker geöffnet haben. Bis wir endlich einen Kaffee bekommen, haben wir schon den wesentlichen Teil von Darwin erkundet und festgestellt, dass das Städtchen mit seinen 120.000 Einwohnern recht übersichtlich ist. Also entspannen wir uns erst mal am Pool und holen den versäumten Schlaf aus dem Flugzeug nach.

 

Britz Bushcamper
Britz Bushcamper

2. Tag: Darwin – Litchfield NP
Wir haben unser Fahrzeug mit ausreichend Lebensmitteln und Wasser bestückt. Kreuz und quer liegen Kartons, Dosen, Ausrüstung und Gepäckstücke. Unser 4×4 Bushcamper wird uns in den nächsten vier Wochen ein treuer Begleiter sein. Wir nehmen uns vor, das Chaos später aufzuräumen, jetzt starten wir erst mal durch zum Litchfield NP. Reisebericht Australien: Darwin – Alice Springs weiterlesen

Reisebericht Peru-Bolivien-Chile Teil 2

Bolivien

2. Teil – von La Paz nach Santiago de Chile

11. Tag: La Paz
Heute steht ein Ausflug in das kleine tropische Paradies – die Yungas – auf unserem Programm, das nur wenige Fahrtstunden von La Paz entfernt liegt. Die Anfahrt von La Paz gehört zu den spektakulärsten und unfallträchtigsten Strecken im gesamten Andenraum. Vorbei am Stausee Janpature, der die Wasserversorgung für La Paz sichert, erreichen wir nach nur 112 kam die Passhöhe „La CUmbre“ mit 4560 m. Von hier oben haben wir einen herrlichen Ausblick auf die karge Bergwelt. Nach weiteren 20 km gabelt sich die Straße und wir nehmen die angeblich gefährlichste Straße der Welt hinunter nach Coroico in die Nor-Yungas. Wir müssen vollstes Vertrauen in unseren Fahrer haben, denn die Strecke ist wirklich furchteinflößend. Es herrscht Linksverkehr; mit Früchten und Menschen überladene Lastwagen und alte Busse kreuzen unseren Weg. Es ist eine staubige, einspurige, schmale und schlecht erhaltene Naturstraße – auf der einen Seite geht eine senkrechte Wand hoch und auf der anderen Seite geht es mehrere 100 m steil in die Tiefe. Von Leitplanken keine Spur! Auf dieser rund 43 km langen Strecke bieten sich immer neue eindrucksvolle Ausblicke in tiefe Schluchten und die Vegetation wird tatsächlich immer tropischer. Mittlerweile sind wir bis auf 1185 m hinunter gefahren und müssen bis Corioco wieder auf 1750 m steigen. Corioco ist ein beliebtes Ferien- und Wochenendziel der Bewohner von La Paz, da das Klima hier sehr angenehm ist. Neben Kaffee, Citrus- und anderen Südfrüchten gehört diese Gegend zum wichtigsten Coca-Anbaugebiet Boliviens. Uns wird das bewusst, als wir auf der Strecke an einem streng bewachten Polizeiposten nach Chemikalien zur Kokainherstellung durchsucht werden.
Gegen 15 Uhr treten wir den gleichen Weg zurück an uns sind glücklich, als wir vor dem Aufsteigen des Nebels heil wieder in La Paz ankommen.
*Anmerkung: 2006 wurde eine sichere, aber auch längere Umgehungsstraße von La Paz nach Coroico gebaut.
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Reisebericht Peru-Bolivien-Chile Teil 1

Lama

1. Teil – von Lima bis nach La Paz

1. Tag: Lima
Treffpunkt am Flughafen in Rio de Janeiro, Check-In bei Lanchile und pünktlicher Abflug nach Santiago via São Paulo. Kurzer Vorgeschmack auf Chile und rascher Weiterflug nach Lima, wo wir von einem netten, gesprächigen Peruaner um 01.00 Uhr nachts abgeholt werden. Das Hotel Maria Angola befindet sich im Viertel Miraflores, welches an der Pazifikküste liegt und bekannt für seine Kneipen und Parkanlagen ist.

2. Tag: Lima
Nach einer kurzen Nacht machen wir uns per Taxi auf den Weg in das ca. 8 km entfernte Zentrum Limas. An der Plaza de Armas befinden sich auch gleich viele Sehenswürdigkeiten wie Kathedrale, Regierungspalast, Rathaus, der Palacio de Torre Tagle (Außenministerium) und die Iglesia y Convento de San Francisco. Per Zufall finden wir anschließend in Miraflores an der kargen Steilküste einen Restaurant- und Barkomplexes, wo wir uns für die kurze Nacht (Weiterflug nach Cusco um 6.00 Uhr) stärken und den Blick auf den Pazifik genießen.
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Wundersames Bhutan

Tigernest Bhutan

Da ist einmal die unglaublich abwechslungsreiche Landschaft. Unten eine blühende Farbenpracht, auch im November, weiter oben flechtenbehangene Nebelwälder wie im Märchen und ganz oben Felsen und herabstürzende Wasserfälle.
Auch die Tierwelt kann sich sehen lassen. Da wäre das fast ein wenig absurd aussehende Nationaltier, das Takim, dann jede Menge Affen, die akrobatische Vorführungen in den Bäumen geben oder die inzwischen streng geschützten Schwarzhalskraniche.
Dann die sehr freundlichen und humorvollen Bhutanesen selbst. Frauen wie Männer, meist in ihrer Nationaltracht, dazu wunderschöne Häuser, alte Klöster und Dzongs versetzen den Besucher in eine völlig andere Welt.
Absoluter Höhepunkt ist eine Wanderung zum “ Tigernest- Kloster“. Es „klebt“ förmlich hoch oben an einem Felsen.
Am Ende der Reise schließlich ein traumhafter Flug über die Himalayakette nach Hause.

Reise nach Bhutan
Bhutan: Auf den Spuren des Donnerdrachens

Unterwegs in Patagonien und Feuerland Teil 1

Torres del Paine

Unterwegs in Patagonien und Feuerland Reisebericht Argentinien Teil 1

1. Tag
Der Abreisetag unserer lang ersehnten Patagonien-Reise. Eine Kollegin bringt uns und unsere sieben Sachen zum Flughafen in Rio de Janeiro, wo wir sogleich erfahren, dass unser Flug nach Buenos Aires komplett überbucht ist. Drei Stunden Wartezeit stehen an, aber dann geht es doch los Richtung Argentinien. Durch die Verspätung werden wir nicht wie vereinbart am Flughafen in Buenos Aires abgeholt, aber ein netter alter Fahrer bringt uns in seinem ebenso alten Taxi in unser Hotel, das ganz in der Nähe des Obelisken – also ziemlich zentral liegt. Abends machen wir noch einen Abstecher ins Viertel „La Recoleta“. Dieses sehr gepflegte Viertel mutet richtig europäisch an mit seinen Straßencafés und Plätzen. Zum Abschluss des Tages genießen wir unser erstes argentinisches Bier: ein „Quilmes“. Unterwegs in Patagonien und Feuerland Teil 1 weiterlesen