Archiv der Kategorie: Amerika

Reiseberichte, Erfahrungsberichte über Reisen durch Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika.

Trekkingreise in Chile

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Trekkingreise Chile

Dieser Reisebericht aus Chile handelt von einer Trekkingreise in drei außergewöhnlichen Wanderregionen Chiles: dem Lircay Nationalpark, dem Laguna San Rafael Nationalpark am nördlichen Inlandeis und dem Torres del Paine Nationalpark in Patagonien. Es handelte sich um eine Pionierreise, die aus drei Trekkingetappen bestand. Im ersten Teil sollte der 3.953 m hohe Vulkan im chilenischen Nationalpark Altos de Lircay bestiegen werden. Das Gepäck, Zeltausrüstung und Verpflegung wurde mit Criollos, Arbeitspferden, befördert. Der zweite und anspruchsvollste Teil sollte die Umrundung eines Gletscherausläufers des nördlichen Inlandeises vom Lago Plomo zum Lago Leones werden. Geplant war, diese Strecke für die Zukunft als markierte Trekkingstrecke zu erschließen. Sie bot zu diesem Zeitpunkt keinerlei Infrastruktur. Es gab keine Wege und keine Pfade. Diese wurden von vorausgehenden Helfern notdürftig freigeschlagen und markiert. Die dritte und letzte Trekkingetappe diente noch zur Abrundung und war vergleichsweise ein erholsamer Ausklang im gut strukturierten Torres del Paine Nationalpark im Süden Chiles. Die Reise hielt was sie versprach: ein Abenteuertrip der beinahe schon erwartungsgemäß nicht so verlief, wie geplant…
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Costa Rica Reisebericht Teil 1

Costa Rica „Grünes Land und sprühendes Feuer“ vom 05.04.16 – 24.04.16, Reisebericht Teil 1

Tag 1, Anreise San Jose, Costa Rica
Nach 11 Stunden über dem Atlantik und 22 Stunden auf den Beinen bin ich im Hotelzimmer in San Jose angekommen. Es ist Nachmittag, obwohl meine Uhr 12 Uhr nachts anzeigt. Erst mal ab in den Pool. So kann der Urlaub beginnen. Mit 14 Teilnehmern ist die Gruppe überschaubar und macht einen netten Eindruck. Auch der Reiseleiter ist sehr sympathisch. Sieht so aus, als würden wir in den nächsten 3 Wochen eine Menge Spaß miteinander haben. Na, dann kann es ja mal los gehen.

Hotel Posada Canal Grande
Hotel Posada Canal Grande in San Jose-Santa Ana

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Costa Rica Reisebericht Teil 2

Costa Rica „Grünes Land und sprühendes Feuer“ vom 05.04.16 – 24.04.16, Reisebericht Teil 2

Tag 12, Savegre Lodge, Orosi Tal, Los Quetzales Nationalpark
Wir schlängeln uns hinauf, durch Felder und Wiesen, auf 3.600 m Höhe bis zum Gipfel des Irazu. Dem höchsten Vulkan Costa Ricas. Trotz unseres frühen Starts sind die Wolken schneller und schon vor uns auf dem Berg. Die Aussicht bleibt beschränkt, der riesige Krater dennoch sichtbar. Die Luft ist dünn auf 3600 m Höhe. Ein letzter Blick vom Kraterrand in den vom Nebel durchzogenen Krater und weiter geht die Fahrt wieder hinab durch das Anbaugebiet in das Tal von Cartago und auf der anderen Seite wieder hinauf auf den nächsten Pass. Aber diesmal durch dichten Regenwald bis hin zu Nebelwald. Hier lebt er also, der geheimnisvolle Quetzal, der Nationalvogel Costa Ricas. Es ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, in dem dichten Gebirgswald den Vogel zu finden. Doch bei einer Wanderung taucht er dann auch tatsächlich auf. Alle sind glücklich.
Die Savegre Lodge erweist sich wieder als Volltreffer. Eine wunderschöne Anlage am Talboden inmitten sattgrüner Natur mit hervorragendem Essen. Der Garten ist mit wunderschönen exotischen Blumen angelegt und an der Vogeltränke könnte man stundenlang sitzen und den Kolibris zusehen.

Kolibri
schillernder Kolibri

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Reisebericht Kuba Reise 2016

Kuba Reise
Reisebericht Kuba Reise

Reisebericht Kuba Reise 2016

Wir landeten relativ pünktlich in Havanna und checkten im Hotel Inglaterra ein. Das Hotel liegt zentral, direkt daneben steht das Capitol, und geht man gerade über die Straße ist man in Fußgängerzone und in der Altstadt z.B. mit dem durch Ernest Hemingway bekannt gewordenen Lokal „Floridita“. Unsere Kuba Reise konnte beginnen.

Am nächsten Morgen machten wir mit unserem Reiseleiter zunächst einen informativen Rundgang durch die Altstadt und danach eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Auf dieser Rundfahrt haben wir unser Mittagessen eingenommen. Dann ging es zurück zum Hotel, und den Rest des Tages konnte jeder auf seine Weise gestalten, der Möglichkeiten hat man in Havanna genügend. Reisebericht Kuba Reise 2016 weiterlesen

Costa Rica Reise: Tagebuch Teil 1

Costa Rica Reise, Tukan
Costa Rica Tukan

Costa Rica Reise „Highlights“ vom 26.12.15 – 11.01.16, Tagebuch Teil 1

26.12.2015
Die wilde Fahrt beginnt (muss nur erst noch Koffer packen). Heute beginnt die Anreise, morgen komme ich am späten Nachmittag (Ortszeit) in Costa Rica an.

27.12.2015
Bisher eher begrenzter Spaß, aber gute Stimmung. Iberia frisst Koffer wie andere Weihnachtsplätzchen. Jetzt bringen wir erst mal den Service hier auf Schwung – und der uns auf angemessenes Geduldsniveau. Immerhin ist das erste Bier schon mal eingeschwebt. Prost! Anflug auf San José. Costa Rica Reise: Tagebuch Teil 1 weiterlesen

Costa Rica Reise: Tagebuch Teil 2

Costa Rica Reise „Highlights“ vom 26.12.15 – 11.01.16, Tagebuch Teil 2

03.01.2016
Heute waren wir nach der vormittäglichen Entspannungsphase am Pool ein wenig zu Fuß unterwegs. Am Fuße des Vulkans entlang ging es bei kräftiger Luftfeuchtigkeit, gelegentlichen Schauern und nicht unanstrengendem Streckenprofil zum Wasserfall. Der ist aber so kräftig, dass man darunter auch nicht duschen möchte. Dafür gibt es um die Ecke einen Badegumpen, der von großen, kleinen, in- und ausländischen Besuchern genutzt wird. Ist viel los dort (momentan komplette Hochsaison, Ferien, Feiertage…), aber trotzdem schön und beeindruckend.
Auf dem Heimweg hätte sich der Vulkan fast enthüllt. Costa Rica Reise: Tagebuch Teil 2 weiterlesen

Reisebericht Peru-Bolivien-Chile Teil 2

Bolivien

2. Teil – von La Paz nach Santiago de Chile

11. Tag: La Paz
Heute steht ein Ausflug in das kleine tropische Paradies – die Yungas – auf unserem Programm, das nur wenige Fahrtstunden von La Paz entfernt liegt. Die Anfahrt von La Paz gehört zu den spektakulärsten und unfallträchtigsten Strecken im gesamten Andenraum. Vorbei am Stausee Janpature, der die Wasserversorgung für La Paz sichert, erreichen wir nach nur 112 kam die Passhöhe „La CUmbre“ mit 4560 m. Von hier oben haben wir einen herrlichen Ausblick auf die karge Bergwelt. Nach weiteren 20 km gabelt sich die Straße und wir nehmen die angeblich gefährlichste Straße der Welt hinunter nach Coroico in die Nor-Yungas. Wir müssen vollstes Vertrauen in unseren Fahrer haben, denn die Strecke ist wirklich furchteinflößend. Es herrscht Linksverkehr; mit Früchten und Menschen überladene Lastwagen und alte Busse kreuzen unseren Weg. Es ist eine staubige, einspurige, schmale und schlecht erhaltene Naturstraße – auf der einen Seite geht eine senkrechte Wand hoch und auf der anderen Seite geht es mehrere 100 m steil in die Tiefe. Von Leitplanken keine Spur! Auf dieser rund 43 km langen Strecke bieten sich immer neue eindrucksvolle Ausblicke in tiefe Schluchten und die Vegetation wird tatsächlich immer tropischer. Mittlerweile sind wir bis auf 1185 m hinunter gefahren und müssen bis Corioco wieder auf 1750 m steigen. Corioco ist ein beliebtes Ferien- und Wochenendziel der Bewohner von La Paz, da das Klima hier sehr angenehm ist. Neben Kaffee, Citrus- und anderen Südfrüchten gehört diese Gegend zum wichtigsten Coca-Anbaugebiet Boliviens. Uns wird das bewusst, als wir auf der Strecke an einem streng bewachten Polizeiposten nach Chemikalien zur Kokainherstellung durchsucht werden.
Gegen 15 Uhr treten wir den gleichen Weg zurück an uns sind glücklich, als wir vor dem Aufsteigen des Nebels heil wieder in La Paz ankommen.
*Anmerkung: 2006 wurde eine sichere, aber auch längere Umgehungsstraße von La Paz nach Coroico gebaut.
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Reisebericht Peru-Bolivien-Chile Teil 1

Lama

1. Teil – von Lima bis nach La Paz

1. Tag: Lima
Treffpunkt am Flughafen in Rio de Janeiro, Check-In bei Lanchile und pünktlicher Abflug nach Santiago via São Paulo. Kurzer Vorgeschmack auf Chile und rascher Weiterflug nach Lima, wo wir von einem netten, gesprächigen Peruaner um 01.00 Uhr nachts abgeholt werden. Das Hotel Maria Angola befindet sich im Viertel Miraflores, welches an der Pazifikküste liegt und bekannt für seine Kneipen und Parkanlagen ist.

2. Tag: Lima
Nach einer kurzen Nacht machen wir uns per Taxi auf den Weg in das ca. 8 km entfernte Zentrum Limas. An der Plaza de Armas befinden sich auch gleich viele Sehenswürdigkeiten wie Kathedrale, Regierungspalast, Rathaus, der Palacio de Torre Tagle (Außenministerium) und die Iglesia y Convento de San Francisco. Per Zufall finden wir anschließend in Miraflores an der kargen Steilküste einen Restaurant- und Barkomplexes, wo wir uns für die kurze Nacht (Weiterflug nach Cusco um 6.00 Uhr) stärken und den Blick auf den Pazifik genießen.
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Unterwegs in Patagonien und Feuerland Teil 1

Torres del Paine

Unterwegs in Patagonien und Feuerland Reisebericht Argentinien Teil 1

1. Tag
Der Abreisetag unserer lang ersehnten Patagonien-Reise. Eine Kollegin bringt uns und unsere sieben Sachen zum Flughafen in Rio de Janeiro, wo wir sogleich erfahren, dass unser Flug nach Buenos Aires komplett überbucht ist. Drei Stunden Wartezeit stehen an, aber dann geht es doch los Richtung Argentinien. Durch die Verspätung werden wir nicht wie vereinbart am Flughafen in Buenos Aires abgeholt, aber ein netter alter Fahrer bringt uns in seinem ebenso alten Taxi in unser Hotel, das ganz in der Nähe des Obelisken – also ziemlich zentral liegt. Abends machen wir noch einen Abstecher ins Viertel „La Recoleta“. Dieses sehr gepflegte Viertel mutet richtig europäisch an mit seinen Straßencafés und Plätzen. Zum Abschluss des Tages genießen wir unser erstes argentinisches Bier: ein „Quilmes“. Unterwegs in Patagonien und Feuerland Teil 1 weiterlesen

Unterwegs in Patagonien und Feuerland Teil 2

Pinguine in Patagonien und Feuerland

Unterwegs in Patagonien und Feuerland Reisebericht Argentinien Teil 2

8. Tag
Noch viel beeindruckender als gestern soll der heutige Tag werden: wir besuchen den Gletscher Perito Moreno, dem einzigen Gletscher, der noch wächst. Mit einem Boot fahren wir an den Gletscher und können diese Farbe, eine Mischung aus blau, türkis und weiß bewundern. Es werden die Boote abgeschaltet und man kann diese unsägliche Stille genießen, die dann wie aus dem Nichts durch das Donnern des abbrechenden Eisen unterbrochen wird. Wir können uns gar nicht satt sehen.
Am Abend genießen wir dann noch die italienischen Einflüsse in Argentinien bei einem Abendessen in unserer Unterkunft „Estáncia Kau Yatun“.
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