Kapverden – Inseln der Glückseligkeit

Kapverden – Boa Vista

Haben Sie schon einmal etwas von Makaronesien gehört? Vielleicht waren Sie ja schon einmal dort und es ist Ihnen gar nicht bewußt? Und wenn nicht, sollten Sie dort unbedingt einmal gewesen sein. Übersetzt heißt das nämlich die „Inseln der Glückseligkeit“. Das klingt doch sehr verlockend, oder? Und die Inseln sind gar nicht einmal soweit weg wie der Name vermuten läßt, und in nur wenigen Flugstunden von Deutschland aus zu erreichen. Es handelt sich um die Inselgruppen im Atlantik: Madeira, Kanaren und die Kapverdischen Inseln. Insbesondere wollen wir uns heute mal mit den Kapverden beschäftigen. Neben einigen unbewohnten Inseln gibt es dort 9 bewohnte und lohnenswerte Inseln. Schon die Namen klingend vielversprechend: Sal, die sonnenreiche; Boa Vista, die aussichtsreiche; Santiago, die fruchtbare; Fogo, die feurige… Auf einigen Inseln kann man übrigens noch den feurigen Ursprung erkennen. Der aktive „Pico de Fogo“ ist zuletzt 1995 ausgebrochen und wandern sollte man dort am besten nur mit festem Schuhwerk denn der Boden ist noch ziemlich heiß. Wandern ist übrigens eine sehr gute Idee auf den Kapverdischen Inseln. Ganzjährig Sommerklima, wenige Regentage, angenehme Temperaturen, wenn das kein Wandervergnügen verspricht. Alle Inseln entstanden übrigens durch vulkanische Tätigkeit so dass sie nie mit dem afrikanischen Festland in Verbindung standen. Entsprechend einzigartig ist dort auch die Fauna und Flora. Angesiedelt hatten sich zuerst nur Tier- und Pflanzenarten, die über die Luft oder den Ozean eingereist sind. Vögel und Schmetterlinge z. B.. Und die einzig heimische Säugetierart sind – wie soll es anders sein – ein fliegendes Säugetier: die Fledermaus. Erst später kamen mit den Menschen Meerkatzen, Mäuse und Nutztiere dazu. Und unter Wasser? Die fast unberührte Unterwasserwelt der Kapverdischen Inseln sind ein Paradies für Taucher. Also auf zu den „Inseln der Glückseligkeit“!

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Kapverden – Inseln der Glückseligkeit